20. Juli 1944

Heute werden im Bendlerblock wieder stellvertretend für alle die am Attentat auf Hitler beteiligt gewesen sind Kränze niedergelegt.
Denn am 20. Juli 1944 hatte Graf Stauffenberg eine Bombe im Führerhauptquartier platziert die Adolf Hitler töten sollte und anschließend die Übernahme der Regierung sowie die Festsetzung von SA und SS vorsah.
Da die Bombe Hitler jedoch nicht tötete sowie Probleme bei der Umsetzung des Umsturzplans mit dem Namen Operation Walküre“ ließ diesen Versuch Hitler zu beseitigen endgültig scheitern.
Im Bendlerblock findet diese zentrale Gedenkfeier statt, da von dort aus der Umsturz geleitet werden sollte. Dort wurde nach dem Scheitern des Umsturzes auch Stauffenberg, Haeften, Friedrich Olbricht und Albrecht Mertz von Quirnheim standrechtlich erschossen.
Nach Abwendung des Putsches schlug das Regime gnadenlos zurück und inhaftierte und liquidierte zahlreiche Beteiligte des Aufstands. Zudem nutze die Gestapo, die die Untersuchung des Putsches leitet, die Möglichkeit um auch zahlreiche Oppositionelle die am Putsch nicht beteiligt waren der NS-Justiz zuzuführen und auszuschalten.
Insgesamt geht man von 1500 Verhaftungen und 200 Hinrichtungen aus.
Hier noch einmal zwei Bilder aus dem Bendlerblock die ich beim damaligen Besuch in Berlin gemacht habe