Bochumer Musiksommer

Hätte ich das früher gewusst, hätte ich das Wochenende anders geplant. Heute spielen Erdmöbel und Klee in der Bochumer Innenstadt beim Bochumer Musiksommer. Irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass die erst morgen spielen und habe den Abend heute anders verplant 🙄
Eigentlich schade, aber dann werde ich auf alle Fälle morgen in die Innenstadt fahren und mal sehen. Ich hoffe nur es ist dann trocken damit der Name Musiksommer nicht ganz fehlplaziert ist. So gegen 23 Uhr soll auch ein großes Feuerwerk stattfinden welches vom Jugendsinfonie-Orchester live begleitet wird.
Außerdem haben die Geschäfte bis 23 Uhr geöffnet. Das darf man sich also nicht entgehen lassen.

Walk The Line

Die Tage habe ich es endlich auch einmal geschafft mir diesen Film anzusehen. Eigentlich wollte ich ihn mir schon im Kino ansehen, doch ich habe es natürlich mal wieder nicht geschafft

Und nachdem ich mir den Film nun endlich angesehen habe kann ich mich nur ärgern, dass ich es damals nicht ins Kino geschafft habe. Der Film ist wirklich großartig und die beiden Hauptsarsteller sehr überzeugend. Besonders von Reese Witherspoon bin ich positiv überrascht da ich ihre bisherigen Filme nicht sonderlich mochte.
Walk The Line zeichnet die ersten 30 Jahre im Leben von Johnny Cash nach bis zum Konzert in der Haftanstalt in Folsom. Johnny Cash der als Musiker Geschichte geschrieben hat, hatte ein Privatleben voller Tragödien die zu Depressionen und zu Drogenkonsum führten. Einzige Konstante war die Sängerin June Carter, die schon als kleines Kind auf der Bühne stand und die Cash im Radio hörte. Beide Schauspieler spielen ihre Rollen sehr überzeugend, und auch die Gesangseinlagen die nicht zu knapp vorkommen sind gut.
Aber der Film ist nicht nur etwas für Musikfans, sondern selbst Menschen die Johnny Cash nicht kennen haben an dem Film ihre Freude da es neben der Biografie auch großes Gefühlskino ist.

Konzertkarten gewonnen

*Juhu und freu*
Heute habe ich mal wieder Glück gehabt und zwei Karten für das Radiokonzert von „The Kilians“ nächste Woche Mittwoch im Riff gewonnen.
Es ist zwar mitten in der Woche, aber da es ja in Bochum stattfindet ist es schon ok. Beim letzten mal als ich Karten gewonnen hatte war das Konzert auch mitten in der Woche und ich war erst um 1 Uhr wieder zu Hause. Damals gab es Madsen und Junges Glück in Wuppertal zu sehen und zu hören.
An Radiokonzerten schätze ich vor allem, dass es einfach im kleineren Rahmen stattfindet. Man kann viel dichter an die Bühne und oft kann man sich anschließend sogar mit den Bandmitgliedern noch ein wenig unterhalten.
Ich freue mich auf alle Fälle riesig und nachdem ich jetzt schon so viel bei dem Radiosender gewonnen habe können sie weiterhin auf mich als Stammhörer zählen ;D

Was so läuft

Den großteil der Songs die ich hier vorgestellt habe waren von Bands die ja schon einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben wenn ich an Snow Patrol, Maximo Park, Bloc Party usw. denke. Künstler wie Markus Henrik waren da eher die Ausnahme, doch in meiner Playliste befinden sich mehrere Songs von Bands die vielleicht noch nicht so bekannt sind und sie deswegen hier zu übergehen wäre nicht fair.
Daher fange ich jetzt mit der australischen Band „The Red Paintings“ an. Deren Cover des Songs Mad World (zusammen mit den Dresden Dolls) hat mich ja so begeistert, dass ich es schon mal erwähnt habe.
Musikalisch erinnern mich The Red Paintings ein wenig an The Smashing Pumpkins und REM, vor allem was die Stimme des Sängers bei manchen Songs angeht.
Hier also nun der Song Walls und Pickles

The Red Paintings – Walls

The Red Paintings – Pickles

Die Kunst Des Stilvollen Verarmens – Alexander von Schönburg

Kurzbesschreibung
Weniger ist mehr- eine ebenso intelligente wie unterhaltsame Verteidigung der Lebenskunst gegen den Konsumwahn.
Wir alle, wirklich alle, werden bald und nicht in einer fernen zukunft deutlich ärmer sein als jetzt. Die Kunst des stilvollen Verarmens will gelernt sein.
Quelle: Klappentext

Um es gleich vorweg zu nehmen, dieses Buch gibt keine direkten Ratschläge wie man in bestimmten einzelnen Situationen Geld sparen kann. Es wird also kein Ratschlag erteilt nach dem Motto ständig Probeabos abzuschließen und wieder zu kündigen um kostenlos eine Tageszeitung im Briefkasten vorzufinden.
Dieses Buch gibt einem Gedankenansätze mit auf dem Weg, und gehört so in die Kategorie der Selbsthilfebücher wie z.B. „simplify your life“.
Grundsätzlich vertritt Schönburg die Theorie, dass Konsum nicht glücklich macht da auch reiche Menschen die sich alles erfüllen können was sie sich wünschen nicht glücklicher sind als „Normalverdiener“.
Diese Theorie ist auch wissenschaftlich gesehen schon erwiesen da der Mensch die Angewohnheit hat immer nach mehr zu streben und Glück immer relativ gesehen ist. Es gibt langfristige Studien indem man Menschen vor ihrem Berufseintritt nach ihrem Glücksgefühl befragt hat, und anschließend gefragt hat was sie benötigen würden um glücklich zu sein.
Jahre später hat man die gleichen Menschen wieder befragt, und obwohl sie sich einen Großteil der Wünsche schon erfüllt hatten die sie eigentlich benötigten um glücklich zu sein waren sie es nicht.
Von daher ist die Grundtheorie die in dem Buch aufgeführt wird völlig richtig. Konsum macht höchstens kurzfristig glücklich. Daraus folgert der Autor, dass es daher besser ist sich an den Dingen mehr zu erfreuen die man bereits hat, als immer nach mehr zu streben. Durch Einschränkung kann man die Dinge die man dann macht mehr genießen und lernt sie mehr zu schätzen. Und auch Stil und Eleganz müssen deswegen nicht hinten anstehen nur weil man nicht gerade die neuste Kollektion von Modedesignern im Schrank hängen hat. Den Stil und Eleganz haben, so der Autor, haben nichts mit Geld zu tun und verweist auf die sogenannten Neureichen.
Die Theorie die Schönburg in seinem Buch vertritt ist also gar nicht mal so abwegig, ob man dies jedoch auf knapp 240 Seiten erläutern muss steht auf einem anderen Blatt. Da jedes Kapitel wie z.B. Reisen, Essen, Auto, Kleidung immer wieder mit dem gleichen Ansatz beschrieben wird stellt sich doch schnell Langeweile ein und lässt einen doch schnell erahnen was der Autor im folgenden Kapitel an Ratschlägen parat hat.
Zugleich ist das Wort „Verarmen“ gerade in Zeiten von Hartz IV doch etwas zynisch, da sich dieses Buch wohl eher an Durchschnittsverdiener richtet als an Menschen die wirklich am unteren Ende der gesellschaftlichen Leiter stehen.
Was mich persönlich auch etwas befremdet hat ist die Aufzählung und auch die einblicke in die sogenannte Oberschicht aus dem Bekannten- und Verwandtenkreis der Autors. Bei mir hat sich dabei folgendes Gefühl eingeschlichen: Seht her. Ich kenne die reichen der Welt, und auch wenn ich nicht so reich bin wie diese Leute, verkehre ich mit ihnen und ich bin nicht unglücklicher.

Um es kurz zu machen: Die Menschen die sich ihr Geld einteilen müssen sollten lieber zu anderen Büchern greifen und diese genießen.

Fernsehabend

Jetzt habe ich heute Abend auch endlich den Film „Walk The Line“ gesehen und habe es durchaus nicht bereut. Ich bin sogar positiv überrascht was Reese Witherspoon angeht, die in dem Film einer der Hauptrollen spielt und June Carter, die spätere Ehefrau von Johnny Cash, darstellt.
Jetzt werde ich noch mal schön eine Johnny Cash CD einlegen und noch etwas lesen.

Charts

In dieser Woche gab es kaum Veränderungen in den Top10 des „Overall artists chart“. Muse sind einen Platz nach oben geklettert und haben Keane auf Rang 5 verdrängt.
Außerdem haben Mando Diao, als zweite Band neben den Dresden Dolls die 500 plays geschafft.
Bei den „Last week top artists“ sind mit „Humanwine“ und „Billie The Vision & The Dancer“ mal zwei Außenseiter in die Top10 gekommen.

Overall artists chart

Last week top artists

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