Der Goldene Kompass

In der Woche vor Weihnachten habe ich es doch tatsächlich mal wieder geschafft ins Kino zu kommen.
Und da ich die Bücher ja unheimlich toll finde war die Filmauswahl auch nicht sonderlich schwer.
Sie fiel auf „Der Goldene Kompass“.

Damit wird also erneut (nach Herr der Ringe und Eragon) eine Fantasytrilogie verfilmt. Ich war sehr gespannt wie es gelingen wird, da es eine künstliche Welt darzustellen galt und vor allem die Dämonen der Menschen. Vor allem bei der Hauptfigur Lyra, deren Dämon noch die Fähigkeit hat seine Gestalt  zu wechseln. Von einer Katze, zu einem Schmetterling usw.
Dazu kommem sprechende Panzerbären, Hexen und andere Fabelwesen.
Die Darstellung der Welt und ihrer Bewohner ist wirklich sehr schön geworden. Die Computeranimationen sind gelungen. Der technische Fortschritt auf diesem Gebiet ist in den letzten Jahren wirklich rasant. Nur dieser Technik ist es wohl zu verdanken, dass man Fantasywerke so detailliert verfilmen kann.
Die Panzerbären, und davon insbesondere Iorek Byrnison der Lyra begleitet, kommen einen fast schon wirklich vor.
Auch die Besetzung mit Daniel Craig, Nicole Kidman, Eva Green und anderen bietet Filmstars in Masse.
So ist es ein tolles Bilderwerk um eine spannende Geschichte, zumindest wenn man die Bücher nicht kennt.
Wenn man allerdings die bücher gelesen hat fallen einem doch sehr schnell und auch viele Fehler bei der Umsetzung auf.
So sind einige Zeitabläufe anders als im Buch, und auch der Anfang ist verändert worden. So vergiftet im Buch der Direktor des College den Wein für Lord Asriel, während im Film dies durch jemand aus dem Magisterium (eine Art Kirchenorganisation) geschieht. Auch wird im Film erwähnt, dass Layra den einzig existierenden Kompass besitzt was auch nicht richtig ist. Im Buch gibt besitzt auch das Magisterium einen Kompass.
So trüben für Liebhaber der Bücher die Fehler den Filmgenuss.