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Aufsteiger der Woche beim „Overall artists chart“ sind in dieser Woche „Die Ärzte“, die sich um 8 Plätze verbessert haben. Aber auch in den Top 10 gab es Bewegung. So haben sich „Placebo“ zwei Plätze nach oben geschoben und belegen nun Position 8, gefolgt von „The Kooks“ und „Bloc Party“.

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Schattenblume – Karin Slaughter

Kurzbeschreibung:
Ein Geiseldrama hält ganz Heartsdale in Atem. Zwei schwer bewaffnete Männer haben die Polizeistation von Grant County überfallen. Einer der Polizisten dort wurde erschossen, Chief Jeffrey Tolliver schwer verwundet. Ebenfalls im Gebäude ist Sara Linton, die Kinderärztin und Rechtsmedizinerin des Städtchens. Sie versucht verzweifelt, ihrem geliebten Jeffrey das Leben zu retten. Außerhalb der Station bemühen sich Lena, die gerade wieder in die Einheit aufgenommen wurde, und der zähe alte Cop Frank nicht nur, die Geiseln zu befreien, sondern auch herauszufinden, was für ein dunkles Geheimnis aus Jeffrey Tollivers Vergangenheit sich nun aufs Furchtbarste an ihnen allen zu rächen scheint …
Quelle: Klappentext

Schattenblume ist nach „Belladonna“, „Vergiss mein nicht“, und „Dreh dich nicht um“ der vierte Roman von Karin Slaughter der sich um die Ärztin und Gerichtsmedizinerin Sara Linton und den Polizisten Jeffrey Tolliver dreht.
Wie in den vorherigen Büchern ist auch „Schattenblume“ brutal und bluttriefend, doch diesmal kommt auch die zwischenmenschliche Beziehung von Sara Linton und Jeffrey Tolliver ausführlicher in den Blickpunkt.
Allerdings sind dabei einige Widersprüchlichkeiten zu den vorherigen Romanen zu finden.
Das Buch selbst ist in zwei Erzählsträngen unterteilt. Zum einen geht es um die Geiselnahme, zum anderen um einen Vorfall in der Vergangenheit von Jeffrey und Sara der zu dieser Geiselnahme führte.
Dabei nimmt die Geschichte aus der Vergangenheit auch sehr viel mehr Raum ein als die Geiselnahme.
Die Geschichte aus der Vergangenheit ist auch erheblich interessanter, und mit einem überraschenden Ende versehen, als die vermeintliche Hauptstory um die Geiselnahme.
Auch die „Szenen“ in denen Lena mit ihren Unsicherheiten beschrieben wird lassen sich wohl nur wirklich nachvollziehen wenn man die vorherigen Bücher gelesen hat.
Allerdings ist dies für die Geschichte eher unwesentlich, und so kann man das Buch zwar auch lesen wenn man die anderen Bücher noch nicht gelesen hat. Trotzdem wird bei diesen Lesern das ein oder andere Fragezeichen im Kopf bestehen bleiben.
Außerdem hätte Karin Slaughter vielleicht das Buch mit neuen Charakteren besetzen sollen anstelle die Geschichte von Sara, Jeffrey und Lena weiterzuführen.
Auch wenn es nur Fiktion ist, so haben diese Charaktere mittlerweile so viele Gewalttaten selbst erlebt und aufgeklärt, dass dies einfach immer „unglaubwürdiger“ wird.
Und so haben mich die ersten Bücher begeister, doch je mehr Bücher ich über diese Charaktere lese, desto gewöhnlicher wird es.

Brause mal anders

Die Party gestern war wirklich gut, auch wenn die Musik nicht wirklich so mein Fall war.
Aber zum Schluß wurde selbst ich versöhnlich gestimmt und man ist vom Techno doch weggekommen 😉
Von dem Selbstversuch Wodka mit Brause zu trinken habe ich auch abgesehen und bin lieber einfach beim Volksgetränk dem Bier geblieben.
Mein Kopf dankt es mir heute da mir so ein Haustier, also der Kater erspart bleibt 😉
Die Brausetüten kenne ich zwar noch aus der Kindheit. Es war mir aber neu, diese in Kombination mit Wodka zu konsumieren.
Wie lange die Party ging kann ich nicht sagen, denn ich bin dann so um halb vier morgens (nach Umstellung der Uhr 😀 ) nach Hause und da war noch nicht wirklich ein Ende absehbar.

Das ß ist wichtiger als man denkt

Liebes Tagebuch. Heute haben wir den letzten Buchstaben in der Schule gelernt, und zwar das ß.
Jetzt kann ich endliche in Wort schreiben das ich so häufig denke: Scheiße!!!

Quelle: Aus dem Film Sonnenallee

Die Tage musste ich über den Satz noch lachen. Heute war mal so ein Tag an dem ich dem nur zustimmen kann. Auch wenn ich das ß schon länger schreiben kann 😉
Na ja. Ich werde es mir nachher einfach auf der Couch gemütlich machen und mich mit Fußball berieseln lassen.
Eigentlich wollte ich heute mal eine Runde mit dem Staubsauger tanzen, doch…
Na ja irgendwann komme auch nicht mehr drumherum 🙄
Die nächsten Tage sind auch schon wieder völlig verplant. Morgen steht ein Geburtstag auf dem Plan, Freitag Besuch und Samstag erst Fußball schauen (schließlich ist Revierderby) und am Abend/ Nacht eine Party.
Langeweile wird wohl eher nicht auftreten, und vielleicht schaffe ich es ja zwischendurch doch noch mal mit dem Staubsauger eine flotte
Sohle aufs Parkett bzw. Teppich zu legen 😉 😀

Das Beste Kommt Zum Schluss

Am Sonntag hatte ich endlich mal wieder die Gelegenheit ins Kino zu gehen.
Das kommt bei mir einfach viel zu kurz, aber ich glaube das habe ich schon häufiger erwähnt 😉
Wenn ich es dann aber ins Kino schaffe gehe ich gerne ins gute alte Union Kino im Bermuda3eck. Gerade weil es mitten im Bermuda3eck liegt bietet es sich dann auch an gleich dort noch ein wenig zu verweilen.
Außerdem gibt es im Union Kino noch die Angewohnheit, dass vor dem Film noch jemand durch die Reihen läuft um Eis und Konfekt zu verkaufen was ich ziemlich cool finde.
Docj jetzt habe ich mal so auf die diversen Webseiten der Kinos in Bochum geschaut und festgestellt, dass es auch mit Abstand das teuerste Kino ist, zumindest was die regulären Vorstellungen angeht 😦
Vielleicht sollte ich demnächst auch mal woanders schauen.
Doch jetzt zum Film.
Am Sonntag habe ich „Das Beste kommt zum Schluß“ geschaut. Der Film läuft zwar schon eine Weile aber da ich Jack Nicholson einfach gut finde…

Der Großunternehmer Edward Cole (Jack Nicholson) hat es zum Milliardär gebracht. Von Mechaniker Carter Chambers (Morgan Freeman) trennen ihn Welten. Als sie sich zufällig im Krankenhaus das Zimmer teilen, entdecken sie zwei wichtige Gemeinsamkeiten: Beide wollen ihre restliche Zeit verbringen, wie sie es immer wünschten. Und außerdem möchten sie zu sich selbst finden und Frieden schließen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, ihre Lebensfreude wieder zu entdecken.
Quelle: Kino.de

Wieder einmal spielt Jack Nicholson eine leicht verschrobenen Typen. Wie immer ein harter Kerl außen, doch innen einen weichen Kern.
Und so schafft es Nicholson immer wieder selbst fiese Sprüche so rüberzubringen, dass man ihn trotzdem charmant findet.
„Das beste kommt zum Schluss“ ist eine gelungene Mischung aus Drama und Komödie, und trägt zum guten gelingen eines schönen Abends bei.
Die beiden Altstars aus Hollywood spielen wie immer souverän und bilden ein tolles Team. Also können wir nur hoffen, dass dieser Film noch lange nicht der Schluss der Leinwandpräsenz der beiden ist.

Ein Buch aus der Schulzeit

Wenn ich das internet starte und meine Startseite aufgerufen ist, sehe ich unter anderem eine Bücherrubrik.
Dort aufgeführt ist unter anderem die Rubrik der wöchentlichen Bestseller bei Amazon (Bücher)
Und dort sehe ich schon seit geraumer Zeit das Buch „Die Welle“ auf Platz 1.

Ein Buch welches wir damals in Deutsch in der Schule gelesen haben, und welches nach der Verfilmung jetzt wohl wieder neu entdeckt wird.
Und dies völlig zurecht, denn es veranschaulicht schön wie schnell der Mensch bereit ist sich einer Masse anzuschließen um Vorteile zu haben. Selbst wenn dies zu Lasten anderer geht.
Mich würde interessieren ob „Die Welle“ auch heute noch im Deutschunterricht auf den Lehrplänen steht.

Frohe Ostern

Zu aller erst möchte ich allen Lesern ein frohes Osterfest wünschen. Auch wenn es sich dabei eigentlich um ein christliches Fest handelt, so ist es doch eher zu einer allgemeinen Sache geworden.
Eigentlich sehr merkwürdig, dass zwar Weihnachten als großes christliches Fest zelebriert wird, Ostern hingegen welches aus religiöser Sicht viel wichtiger ist eher vernachlässigt wird.
Schließlich wird an Ostern der Kreuzigung Jesu, und vor allem seine Auferstehung drei Tage später gedacht.
Ostern symbolisiert den Sieg Jesu über den Tod und die ewige Verdammnis, sowie die Erlösung der Menschen von der Erbschuld.
Die Auferstehung (und somit auch Ostern) ist schließlich ein zentraler Bestandteil des wichtigsten christlichen Gebets, des Vaterunser.
Das Osterfest selber hat aber auch wie wohl alle christliche Feste Anleihen aus früheren Religionen (vor allem keltischer und germanischer) aufgenommen, gerade was die Feierlichkeiten angeht.
Vor allem die populären Osterfeuer und Osterräder lassen sich auf diese alten Bräuche der Germanen und Kelten zurückführen.

Dieses Foto vom Osterfeuer stammt aus dem letzten Jahr. Bisher hat mein ehemaliger Verein immer ein vereinsinternes Osterturnier mit anschließendem Osterfeuer und Osterschießen ausgerichtet, doch da sich die Sportanlage im Umbau befindet ist es in diesem Jahr nicht möglich. Und auch sonst sieht es nicht gut aus was das traditionelle Osterfeuer angeht. Denn durch die Verlegung von Kustrasen besteht einfach nicht mehr die Möglichkeit ein großes Osterfeuer abzubrennen :no:

Meine Sicht zur Tibetfrage

Tibet ist ein Thema was auch in Deutschland zu großen Diskussionen führt.
Eigentlich ein Phänomen da sich wohl die wenigstens mit Tibet und der Geschichte des Landes auskennen und ich will mich da auch nicht ausnehmen.
Die meisten würden Tibet mit dem Dalai Lama in Verbindung bringen und beziehen ihre Kenntnisse aus dem Film „7 Jahre in Tibet“.
Und sicher haben auch einige schon die Flagge als Aufkleber auf Autos oder Koffer gesehen die als Symbol für ein freies Tibet steht.

Ein freies Tibet ist international jedoch durchaus umstritten, da man schwer sagen kann ob ein unabhängiger Staat Tibet überhaupt rechtmäßig ist.
Die Geschichte der Tibeter ist stets eng mit der Geschichte der großen Nachbarn, den Mongolen und Chinesen verwoben.
So war Tibet mal eine autonome Region unter mongolischer Herrschaft, mal eine autonome Region und chinesisches Protektorat.
Allerdings waren die Tibeter in beiden Fällen immer so gut wie selbständig.
Ein eigenständiger Staat Tibet wurde jedoch erst 1913 durch den 13. Dalai Lama ausgerufen. Diese Unabhängigkeit wehrte jedoch nur kurz, denn nach der kommunistischen Revolution und der Gründung der Volksrepublik China besetzte die Volksbefreiungsarmee Tibet.
China hatte die Unabhängigkeit Tibets nie akzeptiert war jedoch militärisch nicht in der Lage seine Anspruch auf Tibet durchzusetzen. Dies lag vor allem an Bürgerkriegen in China und am Japanisch- Chinesischen Krieg.
So kann man aufgrund der Geschichte vielleicht zu der Meinung kommen, dass Tibet zu China gehört. Das die Tibeteter weder mit dem politischen noch mit dem kulturellen chinesischen System einverstanden sind beweisen aber zahlreiche Aufstände gegen das kommunistische Regime.
So mag es vielleicht aufgrund der Geschichte ein Streitpunkt sein ob die Tibeter selbständig sein dürfen.
Aber wenn man Länder wie Bosnien und das Kosovo eine Selbständigkeit ermöglicht, so sollte man es den Tibetern, die im Gegensatz zu den vorher genannten Staaten auch einen selbständigen Volksstamm mit eigener Sprache und Kultur bilden, ebenfalls ermöglichen.
Nur wenn China bereit wäre endlich von seinem menschenverachtenden System abzurücken, wäre wohl auch eine weitreichende Autonomie Tibets innerhalb eines demokratischen Chinas zu akzeptieren.