Babel

Kurzbeschreibung
Ein einziger Gewehrschuss verändert das Leben mehrerer Menschen auf drei Kontinenten, die sich fast nie begegnen. Bei fahrlässigen Schießübungen verletzen zwei marokkanische Jungen die amerikanische Bustouristin Susan (Cate Blanchett) lebensgefährlich. Ihr Mann Richard (Brad Pitt) bangt in einem Dorf bar medizinischer Hilfe um sie. Der Vorfall wird zum Politikum, und eine Jagd auf vermeintliche Terroristen nimmt ihren Lauf. Derweil schmuggelt die Haushälterin Amelia (Adriana Barraza) zwei Kinder mit auf eine Hochzeit in Mexiko. Und in Japan leidet die taubstumme Chieko (Rinko Kikuchi) unter Vereinsamung.
Quelle: Kino.de

 
Babel ist kein Film den man sich so einfach nebenbei ansehen sollte, denn dazu ist der Film einfach zu komplex.
Zudem sind Teile des Films in den örtlichen Sprachen ( Japanisch, Spanisch, Arabisch) und nur mit Untertitel gedreht worden. Dies ist aber nicht hinderlich sondern gibt dem Film einen extra Touch und sorgt dafür, dass die Zuschauer aufmerksam bleiben.
Besonders gelungen ist die Aufteilung des Films in mehere Handlungsstränge (wie in der Kurzbeschreibung bereits erwähnt), die dann trotzdem auf unterschiedliche Art und Weise miteinander verwoben sind.
Trotzdem bekommt jede Geschichte ihr eigenes Ende teils mit Happy End, teils als Drama.
In allen Teilgeschichten fällt aber das fehlen der Kommunikation auf. Ob nun zwischen verschiedenen Kulturen, innerhalb einer Kultur, oder auch nur innerhalb einer Familie.
Die Kameraführung und die Originalsprachen vermitteln den Eindruck als sei es Realität der man selber beiwohnt. Man schwankt zwischen der pulsierenden japanischen Metropole zur kargen marrokanischen Landschaft. Obwohl der Film mit Brad Pitt und Cate Blanchett zwei Stars des Hollywoodkinos präsentiert haben mir die unbekannten Darsteller besser gefallen. Wahrscheinlich weil dies die Authenzität noch eher darstellt als die weltweit bekannten Gesichter von Brand Pitt und Cate Blanchett.
Ein wirklich gelungener Film, bei dem man nicht einmal mitbekommt wie schnell die 143 Minuten Laufzeit herumgehen, und der einen zum nachdenken anregt.