Lottofieber

Nach Jahren habe ich mal wieder Lotto gespielt. Als ich J. am Bahnhof abgeholt habe fanden wir es ziemlich lustig wie voll es in der dortigen Lotto-Annahmestelle war. und so haben wir beschlossen auch jeder eine Reihe zu tippen. Wir sind also mit vollem Einsatz an die Sache gegangen 😉 😀
Und das Resultat…….. Wie erwartet nichts gewonnen, oder 2 Richtige wie man so schön sagt.

Steuern

In diesem jahr ging es mit der Steuererklärung sehr schnell. Während in den letzten Jahren es doch etwas gedauert hat bis endlich alles geregelt war, ging es jetzt super fix.
Und so gingen die Unterlagen schon Mitte Januar zum Finanzamt. Jetzt bin ich mal gespannt wie lange es dauert bis ich meinen Bescheid für 2008 bekomme. Denn irgendwo habe ich mal gelesen, dass es dieses Jahr länger als üblich dauert. Grund dafür ist wohl die Nachberechnung der Pendlerpauschale.

neue Gruppe

Ruhrpott

Ich habe lange überlegt, ob ich es tatsächlich machen soll. Schließlich muss man eine Gruppe ja leiten, und man benötigt schon etwas Zeit dazu. Und da ich ja schon meine Gruppe, die Musikjunkies habe..
Doch irgendwie habe ich einfach Lust dazu, und das Thema ist einfach zu reizvoll um es liegenzulassen. Ich hatte mich nämlich selbst sehr gewundert, dass es bisher keine Gruppe zum Thema Ruhrgebiet gibt. Schließlich gibt es auch eine Berliner-Gruppe, und genügend Blogger aus dem Ruhrgebiet sollten bei blog.de auch angemeldet sein. Von daher müsste es doch eigentlich genügend Potential geben eine lebhafte Gruppe zu gründen.
Und da nach Wochen dieses Thema immer noch nicht besetzt war, habe ich mich jetzt doch entschlossen die Gruppe zu gründen.
Somit hat heute meine zweite Gruppe das Licht der Welt erblickt. Ich würde mich freuen wenn ich den ein oder anderen aus meiner Freundschaftsliste auch dort begrüßen darf.

=>Hier geht es zum Gruppenblog
ruhrpott

Autofreie Zeit

Meine Zeit ohne eigenes Fahrzeug ist weniger schlimm als im vorraus gedacht. Zum einen da ich mir immer mal wieder den Wagen meines Vaters ausleihen kann, zum anderen weil man sich schnell daran gewöhnt ohne Auto auszukommen.
Natürlich geht dies auch nur da ich es nur wenige Minuten bis zur Arbeit habe, die ich auch gut zu Fuß bewältigen kann. Eigentlich dauert es nicht einmal länger wenn ich zu Fuß unterwegs bin. Bis ich morgens den Wagen aus der Garage geholt habe, und wenn dann noch Ampeln auf rot sind… In der Zeit kann ich auch laufen, vor allem da man auch noch einige Fußgängerwege als Abkürzung hat.
Vielleicht sollte ich diesen Fußweg beibehalten, auch wenn ich wieder ein Auto habe. Zumindest wenn das Wetter ok ist 😉

Gerresheim

Nächste Woche ist es schon wieder so weit. Dann findet mal wieder die Herrensitzung der Gerresheimer Bürgerwehr statt. Und wie jedes Jahr fährt auch wieder unsere Truppe dorthin. Natürlich ist schon alles geplant und durchorganisiert.
Mal sehen wer dieses Jahr dort auftritt. Ich hoffe es sind wieder zahlreiche „Comedians“ am Start. Mit den Tanztruppen und Bands kann ich nämlich ehrlich gesagt nicht so viel anfangen. Wobei so zwischendurch ist es nett. Dann hat man nämlich mal Zeit einige Dinge zu erledigen 😉 Gehässige Menschen nennen diese Programmpunkte nämlich Pinkelpause 😀

Kabale und Liebe – Friedrich Schiller

Schillers Stück beruht ganz auf seiner eigenen Erfindung. Es ist mit entstanden aus der Empörung gegen den Herzog Karl Eugen und aus der tiefen Einsicht in die Unmoral vieler Regenten seiner Zeit. Das Bewußtsein der Kluft zwischen Adel und Bürgertum wurde dem Dichter gerade damals durch eine Neigung zu Lotte von Wolzogen schmerzlich eingeprägt. All dies verlieh ihm die Sprache zu diesem Stück, dem ersten sozialen Drama der deutschen Literatur.
Quelle: Amazon.de

Ein Klassiker der deutschen Literatur, der zeigt wie wunderbar deutsche Sprache sein kann wenn man sie richtig einsetzt.
Aus heutiger Sicht eine nette Geschichte die ein wenig wie Shakespeares Romeo und Julia wirkt, doch zu Zeiten Schillers politischen Sprengstoff. Durch Erfahrungen am Hofe Karl Eugens brandmarkt er die Adeligen als verschwendungssüchtigen und amoralischen Stand in der Gesellschaft die ihre Macht durch Willkürherrschaft sichert.
Das ganze ist verpackt in einer Liebesgeschichte zwischen Ferdinand, dem Sohn des Präsidenten von Walter, und der bürgerlichen Luise.
Natürlich ist Präsident von Walter über diese Liebe sehr unglücklich und so setzt er alle Hebel in Bewegung um dieses Bündnis zu zerstören. Dabei schreckt er vor nichts zurück.
Anfänglich muss man sich zwar etwas an die altmodische Sprache gewöhnen, und es gibt auch das ein oder andere Wort welches heute nicht mehr wirklich in Gebrauch ist (z.B. Kabale). Nachdem man sich eingewöhnt hat, kann man dann aber erleben, zu welcher Poesie die deutsche Sprache taugt.
Schade, dass solche Klassiker immer mehr in Vergessenheit geraten oder weniger bekannt sind als z.B. Werke von Shakespeare. Schiller muss sich jedenfalls nicht hinter dem englischen Genie verstecken.

Loveparade endgültig abgesagt

Die Loveparde, die dieses Jahr in Bochum stattfinden sollte, ist nun endgültig abgesagt worden. Auch die noch eilig ins Gespräch gebrachten Alternativen, z.B. die Loveparade auf der A40 stattfinden zu lassen, sind gescheitert.
Als Gründe werden die mangelnden Kapazitäten des Hauptbahnhofs, das fehlen eines großen Platzes für die Abschlußkundgebung, sowie das fehlen einer geeigneten Route genannt.
Generell sind diese Gründe auch nachvollziehbar, doch dies hätte dem Rat, und auch der Oberbürgermeisterin Frau Ottilie Scholz, schon vorher klar sein müssen.
Ich hatte mich schon seid Bekanntgabe, dass die Loveparade in Bochum stattfinden soll, gefragt wo und wie das gelingen soll.
Zudem erhält man zwar kurzfristig große Aufmerksamkeit, doch ob es das Wert ist. Denn zuallererst Kostet die Loveparade den Ausrichtern eine Menge Geld welches der Bochumer Haushalt eigentlich nicht zur Verfügung hat.
Doch wie schon erwähnt hätte dies alles den Ratsmitgliedern bereits bekannt sein müssen, und sie hätten sich dann gar nicht erst für die Ausrichtung eines solchen Events bewerben dürfen. Eine so kurzfristige Absage wirft ein schlechtes Bild auf Bochum und setzt die Peinlichkeiten des Bochumer Rats weiter fort.
Vom Crossboarding Geschäft mit dem amerikanischen Versicherungsriesen AIG, welches der Stadt viel Geld kostet, über die gefloppten Imagekampagne „Bochum macht jung“, zur Schließung des Traditionsgymnasiums am Ostring, bis zur Absage der Loveparade zeigt sich die Unfähigkeit dieses Stadtrats.
Neben dem Imageschaden den die Absage der Loveparade für Bochum bringt, zeigt sich auch mal wieder ganz deutlich, dass das Ruhrgebiet nicht die Metropole Ruhr ist wie man es sich immer wünscht. Das Ruhrgebiet ist einfach eine Ansammlung von Kirchtürmen auf engen Raum, und genau diese Politik wird von vielen Stadträten auch betrieben.
Denn hätten die Bochumer Verantwortlichen frühzeitig einen Blick in die Realität geworfen, hätte man die Loveparade zumindestrechtzeitig verlegen können. Das Problem des Hauptbahnhofs ist dem Bochumer Rat schließlich seit August 2008 bekannt. Mit einer frühzeitigen Verlegung hätte man zumindest einen Imageschade für Bochum und für die Metropole Ruhr abwenden können.
Generell habe ich gar nichts gegen eine Absage der Loveparade in Bochum, da ich mit diesem Festival eh nicht viel anfangen kann.
Was mich allerdings betrübt ist, dass Bochum wieder vor aller Öffentlichkeit als Provinznest dasteht. Dies wird Bochum und den Bochumern nicht gerecht, und ich frage mich wie lange die Bürger sich dies von ihrem Stadtrat noch gefallen lassen. Die nächste Kommunalwahl findet jedenfalls im Juni diesen Jahres statt.

Bowling

Am Freitag ging es mit Freund zum Bowling in die Bochumer Innenstadt. Es wurde ein wirklich netter Abend, und während einige direkt nach dem Bowling wieder nach Hause mussten (Arbeit lässt grüßen), hat mich Jens noch dazu überredet ein wenig durch die Stadt zu streifen.
Das ganze hat sich dann aber länger hingezogen als ich es selbst gedacht habe, und so war ich erst um vier Uhr wieder zu Hause.
Und da es hoch herging musste ich den Samstag zur Regenerierung nutzen 😉