Lorca – Mord an der Freiheit

Spanien, während der Franco-Diktatur. Der mutige Dichter und Freidenker Garcia Lorca provoziert mit seinen Theaterstücken die Mächtigen der brutalen Militärherrschaft. Unter rätselhaften Umständen wird der beim Volk beliebte Kämpfer für die Freiheit entführt und ermordet. Zwanzig Jahre später folgt der idealistische, junge Schriftsteller Ricardo den Spuren seines Idols aus den Jugendjahren. Er kehrt aus dem Exil in Puerto Rico zurück nach Granada und beginnt dort eine gefährliche Recherche. Denn noch immer sind Francos Generäle an der Macht. Die Spuren der Mordtat führen Ricardo immer tiefer in ein Netz von Lügen, Intrigen und Gewalt. Wer tötete Lorca? Eine quälende Frage, deren Antwort ein schreckliches Geheimnis enthüllt….
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Ein Film den ich nun zum zweiten mal gesehen habe, und der mich begeistert weil er ein dunkles Kapitel der spanischen Geschichte beleuchtet die auch noch nicht sehr lange her ist.
Der junge Schriftsteller Ricardo, dessen Eltern aus Spanien geflohen sind, kehrt in seine alte Heimat zurück, um den Mord an den spanischen Dichter Lorca aufzuklären.
Bei seinen Nachforschungen und den Gesprächen mit Zeugen, wird dessen Aussage in einer Rückblende gezeigt. Trotz des Titels erfährt man über Lorca selbst nicht viel, was etwas schade ist. So wird Lorca nur am Rande betrachtet während der Film das Hauptaugenmerk auf die Täter legt. Dabei wird deutlich gezeigt wie sehr das Franco Regime das Land, und damit die Menschen entzweit hat.
Besonders deutlich wird dies mit dem überraschenden Ende, doch mehr möchte ich hier natürlich nicht verraten. Alles in allem also eine spannende Abendunterhaltung mit anspruchsvollem Hintergrund, nicht mehr aber auch nicht weniger.