Geh‘ wählen

Nach der Europawahl, steht morgen die Kommunalwahl in Nordrhein Westfalen, sowie Landtagswahlen im Saarland und in Thüringen an. Und dann ist es auch nur noch wenige Wochen bis zur Bundestagswahl. In diesem Jahr findet als ein wahrer Wahlmarathon statt.
Mittlerweile bin ich es auch leid, dass die Stdt mit sinnfreien Wahlplakaten zugepflastert ist und dieser Zustand auch noch bis zur Bundestagswahl anhält.
Trotzdem werde ich mich am Sonntag auf den Weg zu meinem Wahllokal machen und meine Stimme abgeben, und hoffe, dass dies möglichst viele Menschen machen.
Schließlich können wir froh sein, dass es bei uns die Möglichkeit gibt frei und geheim zu wählen, um darüber zu bestimmen wer uns in den nächsten Jahren regiert. So selbstverständlich ist dies nämlich nicht. Und selbst wenn man es als lästig empfindet sich an einem Sonntag in ein Wahllokal zu schleppen, hat schließlich jeder Wahlberechtige die Möglichkeit per Briefwahl abzustimmen. Jeder hat also die Möglichkeit an den Wahlen teilzunehmen, und sollte dies auch warnehmen. Denn nur wer mitmacht kann auch etwas ändern. Leider gibt es mittlerweile viele Bürger die sich von der Politik nicht mehr vertreten fühlen bzw. enttäuscht sind und aus Protest nicht wählen gehen. Es gibt daher immer mal wieder den Vorschlag eine Wahlpflicht einzuführen, was ich allerdings für völlig unsinnig halte. Die politische Klasse sollte sich stattdessen vielleicht einmal fragen warum manche Bürger auf ihr Recht verzichten, und wie man das wieder ändern kann. Ein Zwang zur Wahl ist da nicht wirklich eine Antwort.  Es ist nämlich nicht so, dass alle Nichtwähler politisch desinteressiert, oder generell demokratiefeindlich sind. Viele haben halt nur Niemanden gefunden von dem sie sich politisch richtig verteten fühlen. Trotzdem sollten auch diese Menschen zur Wahl gehen um aktiv einen Beitrag für die Demokratie leisten. Auch wenn man keine der zahlreichen Parteien und Kandidaten wählen möchte gibt es schließlich immer noch die Möglichkeit seine Stimme ungültig abzugeben.
Denn eins steht auch fest: Unser System der parlamentarischen Demokratie ist das Beste der Welt, und dafür ist es auch nicht zu viel verlangt sich dreimal (in diesem Jahr) aufzuraffen um sein Kreuz zu machen.

Flurwoche im Mondpalast

Wie schon erwähnt war ich gestern im Mondpalast in Wanne Eickel wo das Stück Flurwoche aufgeführt wurde. Der Mondpalast ist, was man wohl umgangssprachlich ein Volkstheater nennt.

Hier werden Stücke aufgeführt die sich natürlich rund um die Region, also dem Ruhrpott drehen.
Das Stück Flurwoche wirft dabei einen humoristischen Blick auf das eigentlich ernsthafte und wichtige Thema Integration.

Ein Mietshaus irgendwo in Wanne-Eickel. Man sieht dem Altbau an, dass hier schon viele Generationen ihr Leben verbracht haben und der Zahn der Zeit kräftig genagt hat. Hier wohnen die verschiedensten Randgruppen des Ruhrgebiets – von Multikulti-Idylle keine Spur!
„Dat vermiest mir die ganze Flurwoche!“, schimpft Sonja Buschmann und meint damit die rostigen Drahtesel, die ihr Nachbar mit dem unaussprechlichen Namen immer anschleppt und im Hausflur abzustellen pflegt. Und da der Pole ist, kann er die ja nur geklaut haben und die heißblütige Südländerin hat sowieso verdächtig oft Männerbesuch. Neun Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, leben in einem typischen Revier-Mietshaus aneinander vorbei, pflegen ihr festes Vorurteil über die anderen und gehen sich so sehr auf den Wecker, dass aus einer harmlosen Flurwoche ein handfester Flurschaden wird. Doch damit ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende.
Quelle: Mondpalast.com

Wie oben schon erwähnt wird in diesem Stück ein Licht auf die Vorurteile geworfen. Und Vorurteile gibt es schließlich genug. Egal wer, alle bekommen ihr Fett weg, ohne das es wirklich boshaft wird. Neben den schon oben erwähnten Charakteren gibt es noch die kopftuchtragende Türkin die mit Niemanden spricht, den sentimentalen Homosexuellen der von Dirk Emmerich wirklich großartig gespielt wird, die Russlanddeutsche, den PC Freak und den unangepassten Buckligen (ebenfalls großartig, von Martin Zaik aufgeführt wird).
Anfänglich doch etwas platt und mit Witzen die man schon kennt versehen, entwickelte sich das Stück im laufe des Abends doch immer mehr.
Gerade nach der Pause gewinnt das Stück an Dynamik, wenn die Hausbewohner enger zusammenrücken müssen weil das Wohnhaus verkauft werden soll, und alle um ihre Wohnungen bangen. Mit der Zeit werden dann auch die Vorurteile aufgelöst und das Stück lenkt die Aufmerksamkeit auf die Schicksale der Charaktere.
Alles in allem war es ein gelungener und lustiger Abend, und die stehenden Ovationen des Publikums waren verdient.

Flurwoche


Heute geht es nach Herne in den Mondpalast wo das Stück Flurwoche aufgeführt wird.
Dabei handelt es sich um eine Parodie über das Ruhrgebiet mit all seinen Macken und Vorurteilen. Ich bin gespannt ob es ähnlich gut wie die Ruhrrevue wird. Das Stück über die Bude im Revier mit den Missfits und Herbert Knebel hat mich jedenfalls begeistert.
Mal schauen ob ich nach der Vorstellung von Flurwoche auch so begeistert bin.
Infos zu dem Stück findet ihr hier: Mondpalast -Flurwoche

Zeit für eine Leidenschaft…

In letzter Zeit komme ich leider nicht mehr so häufig dazu den Flugsimulator anzuschmeißen. Heute habe ich es endlich mal wieder geschafft, und bin eine weitere Etappe der Welttour geflogen.
Außerdem habe ich es auch mal wieder geschafft meinen Blog „Over The Sky“ ein wenig zu aktualisieren. Dort hänge ich nämlich auch noch etwas
hinterher 🙄
Während ich bereits die 16. Etappe absolviert habe, habe ich es heute erst geschafft die Screenshots der 10 Etappe im Blog zu posten.
Neben dem tollen, und anspruchsvollem Spiel, sowie der netten Community die einfach Spaß macht, begeistert mich immer noch die tolle Grafik von X-Plane.
Und ich habe meine Grafikeinstellungen noch nicht einmal auf der höchsten Stufe…
Hier eine bunte Mischung an Screenshots die ich so gemacht habe…