Bochum Total 2011

Vom 21.- 24.07.2011 findet in Bochum wieder das Ereignis schlechthin statt, und zwar Bochum Total. Ich freue mich schon riesig darauf, und habe auch schon Urlaub beantragt, denn es gibt wieder einige Bands die ich gerne sehen bzw. hören möchte.
Für Diejenigen die Bochum Total nicht kennen…
Bei Bochum Total wird die Bochumer Innenstadt abgesperrt, man baut mehrere Bühnen auf, und dann kann sich jeder kostenlos die verschiedensten Bands anhören. In diesem Jahr sind u.a. Jupiter Jones, Bosse, Frida Gold, Johannes Strate (Revolverheld Sänger)und Aulette mit dabei. Um nur mal ein paar der Bands zu nennen. Zudem wird morgen ein bisher geheim gehaltener Headliner bekannt gegeben, der dann am Sonntag von 20 bis 22 auf der Einslive-Bühne auftritt. Ich bin schon gespannt wer da aus dem Hut gezaubert wird.
Ich hoffe jedenfalls, dass es mit meinem Urlaub wie geplant klappt und ich mir mit meinem Lieblingsmenschen ein paar schöne Tage bei guter Musik machen kann.
Wer mehr über Bochum Total und die auftretenden Bands erfahren möchte sollte auf der entsprechende Webseite nachsehen: Bochum Total

Brügge sehen und sterben ?

Vor kurzem haben sich mein Lieblingsmensch und ich den Film „Brügge sehen und sterben?“ angesehen. Ich hatte schon einmal positive Resonanzen vernommen als der Film im Kino lief, habe es aber wie so oft verpasst ihn mir anzusehen.
Doch nun endlich habe ich den Film, welcher immerhin eine Nominierung zum Oskar für das beste Drehbuch erhalten hat, auch gesehen.
Der Film dreht sich um die beiden irischen Auftragskiller Ken und Ray die sich nach einem verpatzten Job in Brügge verstecken sollen. Und während Ken, der ältere der beiden und gespielt von Brendan Gleeson, die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt genießt, hadert Jay (Colin Farrell) mit der Stadt und vor allem mit sich selber.
Als dann Ken von seinem Chef auch noch den Auftrag erhält, Ray wegen des verpatzten Jobs umzubringen kommt der Film richtig in Fahrt. Nicht wegen der Action sondern alleine die innere Zerissenheit der Charaktere und die schauspielerische Umsetzung ist grandios. Hinzu kommt feinster englischer Humor der diese Krimikomödie noch verfeinert.
Geradezu surreal ist es allerdings wenn vor der winterlichen Kulisse in Brügge auch noch ein kleinwüchsiger, amerikanischer Schauspieler in das Geschehen mit eingreift.
„Brügge sehen und sterben?“ kann ich allen nur empfehlen, die dem üblichen tristen TV-Programm entgehen, und endlich mal wieder einen guten Film sehen wollen.

allein zu Hause

Nach dem langen Wochenende ging es am Sonntag für mich wieder Richtung Freiburg. Diesmal jedoch alleine. Meine Freundin wird die nächste Woche noch bei ihrer Familie verbringen, da ihre Schwester Abiturfeier hat. Ich werde dann nächstes Wochenende, entweder Freitag nach der Arbeit, oder Samstag morgens dazu stoßen. Denn am Samstag Abend geht es dann zum Abiball zu dem ich auch eingeladen bin. Da ich allerdings diese Woche arbeiten muss, bin ich alleine Richtung Freiburg aufgebrochen.
Die Fahrt verging schnell, was man bei einer Distanz von 480 km schnell nennen kann, aber immerhin gab es keine Staus unterwegs.
Es ist aber nun schon ein sehr merkwürdiges Gefühl alleine in Freiburg zu sein. Normalerweise bin ich nach Freiburg um meinen Lieblingsmenschen zu sehen, diesmal sitze ich hier alleine in der Wohnung.
Verkehrte Welt…

durchs Bermuda3eck gefuttert

Nachdem mein Lieblingsmensch und ich am Donnerstag Mittag Richtung Heimat aufgebrochen sind, haben wir den Abend mit meinen Eltern verbracht und Neuigkeiten ausgetauscht.
Am Freitag ging es dann in die Bochumer Innenstadt, und auch wenn es mal wieder sehr voll war. Wir haben doch noch einen Platz in unserem Lieblingscafe bekommen und einen Cappuccino und einen frischen Minztee genossen. Das Cafe ist mittlerweile so beliebt, dass man Glück haben muss um einen Sitzplatz zu bekommen.
Anschließend haben wir uns ein wenig dem Shopping gewidmet, denn ich musste mal ein Update meines Kleiderschrankes durchführen. Zum Glück habe ich alles schnell gefunden, den einkaufen zählt wahrlich nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.
Und dann konnte ich mich auf die wirklich wichtigen Dinge kümmern. Wir sind ins Bermuda3eck und haben uns erst einmal eine gute Currywurst vom Bratwursthaus gegönnt. Das ist schließlich Pflicht wenn man im Bermuda3eck ist. Und da es im Süden einfach keine gute Currywurst zu bekommen ist war ich natürlich sehr glücklich über diesen Abstecher. Anschließend sind wir dann noch weiter zu Max Frituur und haben lecker belgische Pommes gegessen. Natürlich als Pommes Special 😀
Danach waren wir beide mehr als gesättigt, und haben nur noch unseren Vorrat an Fiege aufgefüllt, damit wir auch in Freiburg ordentliches Pils haben.
Für mich war es aber vor allem ein schöner Tag in meiner Heimat. Natürlich lebe ich gerne mit meinem Lieblingsmenschen zusammen, und Freiburg ist auch eine tolle Stadt. Doch ein Ersatz für Heimat ist es bei weitem nicht.

Die Straße der Ölsardinen – John Steinbeck

Kurzbeschreibung:
Gelegenheitsarbeiter, Taugenichtse, Dirnen und Sonderlinge bevölkern die Cannery Row im kalifornischen Fischerstädtchen Monterey. Sie leben in alten Lagerhallen wie Mack und seine vier Kumpane, denen jede geregelte Arbeit verhasst ist; sie hausen in ausrangierten Dampfkesseln und verrosteten Röhren auf dem »leeren Platz«, der alles andere als leer ist oder wie Henri, der Maler, in einem Boot Marke Eigenbau, an dem er seit zwanzig Jahren herumbastelt und in dem es keine seiner Frauen und Freundinnen lange aushält. Sie treffen sich im unerschöpflichen Kramladen des Chinesen Lee Chong, um auf Pump einzukaufen, in den Kneipen rund um die Fischkonservenfabriken, in Doras Etablissement und im Laboratorium des einsiedlerisch lebenden Meeresbiologen »Doc«, den sie eines Tages mit einer grandiosen Party überraschen.
Quelle: Amazon.de

Nachdem mich „Früchte des Zorns“ von John Steinbeck berührt und deswegen so sehr gefallen hat, wollte ich natürlich auch noch andere Bücher des Autors lesen. Entschieden habe ich mich für „Die Straße der Ölsardinen“. Wieder widmet sich Steinbeck den Menschen die nicht auf der Sonnenseite des Lebens ihr Dasein fristen. Doch trotz ihres einfachen Lebens, und ihrer materiellen Armut sind die Bewohner der Cannery Row trotzdem glücklich.
Und auch wenn man auch bei diesem Buch den grandiosen Schreibstil von Steinbeck erleben kann, so reicht das Buch bei weitem nicht an „Früchte des Zorns“ heran. Ob es daran liegt, dass die Charaktere teilweise einfach zu oberflächlich beschrieben werden, oder das die Geschichte scheinbar ohne Ziel von Seite zu Seite vorangeht, kann ich nicht einmal sagen. Früchte des Zorns hat mich berührt, und ich habe förmlich mit den Joads mitgefiebert. Bei „Die Straße der Ölsardinen“ passiert mir dies leider nicht. Natürlich ist das Buch nicht schlecht, doch nach „Früchte des Zorns“ hatte ich mir einfach mehr erhofft.

langes Wochenende

So, damit habe ich die Woche auch schon wieder geschafft und kann das Wochenende genießen. Diesmal habe ich den Feiertag am Donnerstag genutzt, und mir den Brückentag frei genommen. So habe ich ein langes Wochenende und wir werden es nutzen um mal wieder nach Bochum zu fahren.
Zum einen muss ich ja meinen Fiege Vorrat auffüllen und mein Currywurstmangel ausgleichen, zum anderen will man ja auch die Familie mal wieder sehen.
Da ich nicht wusste wie lange ich heute arbeiten muss, und vor allem was sonst noch anliegt haben mein Lieblingsmensch und ich gleich beschlossen erst am Donnerstag zu fahren. Außerdem wird dann wohl auch weniger Verkehr sein, denn es werden sicher einige Leute ein langes Wochenende nutzen um einen Kurztrip zu machen.

weiterhin kalte Küche

Eigentlich haben wir damit gerechnet, dass wir spätestens heute unseren neuen Herd bekommen. Doch dies war leider nicht der Fall. Nächste Woche soll er dann aber auf jeden Fall kommen. Das will ich auch schwer hoffen, denn wir improvisieren nun bereits eine Woche beim „kochen“. Die Mikrowelle ist zwar noch eine kleine Hilfe, aber auf Dauer ist es einfach mehr als nur nervig keinen Herd zur Verfügung zu haben.
Und wenn dieser Zustand noch länger anhält stellt sich auch die Frage ob man dann die Miete kürzen kann, denn die Küche gehört zur angemieteten Wohnung und ist ja somit in der Miete inbegriffen.

einfach fertig

Heute war wirklich ein stressiger Tag. Erst war es brütend heiß, und dann kam der Platzregen und der Temperatursturz. Gegen den Temperatursturz hatte ich nichts, doch dafür war ich dann auch klitschnass. Eigentlich hätten wir heute auch noch einkaufen müssen, doch nach diesem Tag war ich so genervt, dass ich dazu absolut keine Lust hatte.
Deswegen haben wir uns heute einfach mal etwas beim Chinesen bestellt, und waren auch wirklich sehr zufrieden. Heute werde ich auch nicht mehr wirklich alt sondern werde relativ früh ins Bett gehen, und vor allem dem Wochenende entgegen fiebern.

Blutmond

Heute können wir gerade hier im Süden den sogenannten Blutmond bestaunen. Dabei handelt es sich um die längste Mondfinsternis seit 11 Jahren. Ich bin gespannt ob es nicht zu bewölkt ist und ob wir das Naturphänomen vom Balkon aus betrachten können.
Wenn ja, werde ich natürlich auch versuchen das ein oder andere Foto von diesem Ereignis zu schießen.