Die Todesspirale – Leena Lehtolainen

Kurzbeschreibung: Mord eiskalt Aufregung in Helsinki: Eine bekannte Eiskunstläuferin wird tot aufgefunden – man hat sie mit ihren eigenen Schlittschuhen brutal erschlagen. Bei der Untersuchung des Falls gerät Kommissarin Maria Kallio unversehens in die Dopingszene und die politischen Machtspiele rund um den Leistungssport. Im Morddezernat ist es für sie unterdes auch nicht eben leicht, da einer ihrer Kollegen sie rücksichtslos schikaniert. Und das ausgerechnet jetzt, wo Maria ein Baby erwartet…
Quelle: Amazon.de

Mit „Die Todesspirale“ lese ich nun den vierten Roman von Leena Lehtolainen rund um die Kommissarin Maria Kallio. Und während mir die ersten beiden Romane auch sehr gut gefallen haben, wurde ich bei „Weiß wie die Unschuld“ doch etwas enttäuscht. ich hatte gehofft, dass dies nur ein Ausrutscher war, doch auch „Die Todesspirale“ hat mich nicht überzeugen können. Hatte ich beim vorherigen Roman vor allem bemängelt, dass die private Situation um Marias Schwangerschaft mehr Raum beansprucht als der Fall, ist es hier eher anders herum. Immer wieder werden Sätze eingestreut, die sich um die Unsicherheit drehen die Maria durch ihre Schwangerschaft hat. Aber so kurz und fast aus dem Zusammenhang, dass man es dann lieber ganz hätte weg gelassen.
Denn diese Einwürfe reichen nicht wirklich aus um den Charakter von Maria irgendeine Tiefe zu geben. Einzig der Disput und die Konkurrenz mit ihrem Arbeitskollegen Ström sorgt für etwas Spannung. Der Fall an sich ist aber gut erzählt und man kann durchaus mit rätseln wer der Mörder ist. Verdächtige gibt es zu genüge…
Leider ist das Ende bzw. die Auflösung aber auch wieder etwas aus der Hüfte geschossen. Trotzdem hat es mir besser gefallen als der vorherige Roman.

Urlaub

So, der letzte Arbeitstag für dieses Jahr ist geschafft. Endlich!!
Die letzte Woche hat sich doch ganz schön hingezogen, doch nun kann ich endlich meinen Urlaub genießen und muss erst nächste Jahr wieder arbeiten.
Jetzt gerade habe ich dem Chef noch einmal alles aufgelistet was am LKW gemacht werden muss, da er diesen in meiner Urlaubszeit ein wenig auf Vordermann bringen will. Aber wirklich viel gibt es da ja nicht, schließlich halte ich den LKW in Schuss.
Damit ist dann aber auch wirklich alles erledigt und morgen geht es dann endlich wieder in die Heimat. Ach was freue ich mich schon auf eine ordentliche Currywurst 🙂

Nebel & Weihnachtsmarkt

Seit drei Tagen herrscht hier Dauernebel was wirklich deprimierend ist.
Irgendwo da vorne soll Freiburg sein^^
Da hat man nicht wirklich Lust vor die Tür zu gehen…
Doch morgen werden mein Lieblingsmensch und ich einen Abstecher auf den Freiburger Weihnachtsmarkt machen. Ich hoffe nur wir werden dort nicht tot getreten U-(
Wir müssen nämlich auf jeden Fall noch das ein oder andere Geschenk besorgen und so können wir das dann kombinieren. Vor allem da mein Lieblingsmensch am Samstag eh zur Uni muss und deswegen eh schon in der Stadt ist.

Nebeltag

Was war das heute für ein Nebeltag. Ich habe tatsächlich nicht einmal die Sonne gesehen. Den ganzen Tag über war es im Raum Offenburg nebelig und man hatte maximal 150 Meter Sicht. In Freiburg dagegen herrschte laut meines Lieblingsmensch den ganzen Tag über Sonnenschein, doch anscheinend ist mir der Nebel gefolgt, denn als ich wieder zu Hause war herrschte auch in Freiburg Nebel.
Dieses Foto entstand um halb zwölf am Mittag und zu diesem Zeitpunkt herrschte schon die beste Sicht. Ich denke mehr muss man dazzu nicht mehr sagen oder??

Nebeltag

Mein Großvater im Krieg 1939-1945 – Moritz Pfeiffer

Kurzbeschreibung: Unsere Väter und Großväter waren im Krieg. Was haben sie gesehen und erlebt, was taten sie und was erzählen sie uns darüber? Wie hielten sie es mit dem NS-Regime? Auch Moritz Pfeiffer möchte gern einen Großvater haben, der den Nazis wenigstens nicht die Hand gereicht hat. Der junge Historiker befragt seinen „Opa“, den er liebt, und dieser gibt ihm bereitwillig Auskunft. Das Erinnerte vergleicht Pfeiffer mit den Briefen und Zeugnissen aus der Familiengeschichte, analysiert es vor dem Hintergrund des wissenschaftlichen Forschungsstandes und stellt fest: Die Großeltern haben sich dem NS-Regime weit mehr verschrieben, als sie es heute sagen. Quelle: Amazon.de

Ich glaube ich bin durch die Literaturbeilage in der Cicero auf das Buch gestoßen, und fand es sehr interessant. Der Historiker Moritz Pfeiffer beleuchtet die Vergangenheit seiner eigenen Familie und vergleicht die Aussagen seiner Angehörigen mit den offiziellen Quellen. Natürlich haben wir alle in der Schule breit und ausführlich über die Zeit des Nationalsozialismus zu hören bekommen, doch die wenigsten werden dies auf ihre eigenen Angehörigen bezogen haben. Moritz Pfeiffer macht dies ohne seine Angehörigen zu verurteilen oder freizusprechen. Stattdessen setzt er sich sachlich damit auseinander was seine Großeltern zu dieser Zeit gemacht und erlebt haben. Pfeiffer befragt seinen Großvater und vergleicht seine Aussagen mit Briefen und anderen historischen Dokumenten und kommt sehr häufig zu dem Schluß, dass das gesagte nicht der Wahrheit entsprechen kann. Am Ende stellt der Autor sachlich fest, dass auch seine Großeltern überzeugte Nationalsozialisten waren ohne diese aber zu verurteilen. Die Geschichte ist nämlich nicht nur einfach eine abstakte Sache, sondern bei diesem wie auch bei anderen Themen betrifft es immer die Menschen, und auch die eigene Verwandtschaft. Und wenn man ehrlich ist wer schaut schon so genau hin wenn es die Menschen betrifft die man liebt. Wer weiß wirklich was die Großeltern im Krieg gemacht und erlebt haben???? Eine mehr als spannende Frage!!
In diesem Sinne kann ich das Buch nur empfehlen

Nikolaus & Festmahl

Anscheinend war ich dieses Jahr doch einigermaßen lieb, denn der Nikolaus hat auch bei mir etwas abgegeben. Zum einen gab es Leckereien, zum anderen habe ich ein Buch bekommen. Und zwar gab es den zweiten Band von R.R.Martins Sage Das Erbe von Winterfell. Das passt auch sehr gut, da ich Band eins (Die Herren von Winterfell) bald durch habe. Und da mir die TV-Serie wie auch die Bücher riesig gefallen habe ich mich natürlich sehr über dieses Geschenk gefreut.

Heute Abend treffen wir uns mit Freunden zum großen Adventsessen. Das machen wir schon seit Jahren und es ist einfach ein netter Anlass in geselliger Runde zusammen zu kommen. Natürlich wird auch gewichtelt und in diesem Jahr gibt es sogar ein  richtiges Festmahl. Mein Lieblingsmensch hat gestern bereits den selbstgemachten Rotkohl vorbereitet, und heute wird noch eine Gans gefüllt und in den Ofen geschoben. Und auch der Nachtisch wird wieder richtig lecker. Heute abend wird man mich wohl ins Bett rollen müssen