Frohes Fest

Ich wünsche allen Lesern, und ganz besonders meinen Blogfreunden ein frohes Fest und schöne Feiertage.
Wie ihr sicher schon bemerkt habt war es mir aufgrund von Krankheit nicht möglich hier zu bloggen. Demnächst werde ich aber wieder regelmäßig schreiben, und ich hoffe ihr lest und schreibt auch weiterhin fleißig Kommentare oder Nachrichten. In diesem Sinne besinnliche Tage im Kreis eurer Lieben.

Karl

Heute war es tatsächlich soweit. eher durch Zufall bin ich auf meinen neuen Begleiter gestoßen. Als ich nach dem Abladen bei einem Kunden die Hebebühne geschlossen hatte, und mich auf den Weg zum Fahrerhaus machte fiel er mir ins Auge. Er lag direkt neben dem LKW und wenn das nicht mal ein Zeichen ist…
Also aufgehoben, angeschaut und für gut befunden. Die richtige Größe für meine Hand und die Tasche. Und vor allem wunderbar glatt als wäre er dafür gemacht geschmeidig in der Hand zu liegen.
Nach Kurt und Konstantin in den Vorjahren wird mich dieses Jahr Karl durch die dunkle Jahreszeit begleiten.

Der Thron der Sieben Königreiche – George R.R. Martin

Kurzbeschreibung: Eddard Stark, der Herrscher über den Norden des Reiches, ist tot. Sein Sohn Robb muss bereits im Alter von fünfzehn Jahren die Verantwortung für Winterfell und die zugehörigen Lehen übernehmen. Robbs Schwestern Sansa und Arya sehen ebenfalls einem ungewissen Schicksal entgegen: Sansa kauert im Schatten des wahnsinnigen Thronfolgers in King’s Landing und muss täglich um ihr Leben bangen. Arya ist es gelungen, aus der Hauptstadt zu fliehen, doch es ist ungewiss, ob sie jemals nach Winterfell zurückkehren wird.

Auf dem Thron der Sieben Königreiche sitzt der dreizehnjährige Joffrey Baratheon, der bösartige und unberechenbare Sohn von Robert I. Selbst Königin Cersei, seine Mutter und die eigentliche Regentin, kann ihn kaum noch im Zaum halten. Überall herrscht Bürgerkrieg. Die Fürsten bekennen sich zwar der Form halber zu den verschiedenen Königshäusern, doch jeder verfolgt seine eigenen Ziele.
Quelle: Amazon.de

Die ersten zwei Bücher haben mich ja bereits gefesselt, doch selbst nach dem dritten Band bin ich der Faszination dieses Epos erlegen. Die Charaktere entwickeln sich weiter, und einige die man vorher nicht so mochte werden einem sympathisch, und anders herum. Denn Martin verzichtet auf eine reine gut gegen böse Erzählung sondern schattiert alle Charaktere in grau. Dies macht die Sache so real, genau wie die teilweise doch recht drastisch beschrieben Gewaltszenen. Denn was sagte der Autor auf die Kritik von zu viel Gewalt in seinem Epos: „Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt sind Teil eines jeden Krieges, der jemals geführt wurde, von den alten Sumerern bis heute. Diese Aspekte bei einer Geschichte über Krieg und Macht auszulassen wäre falsch und unehrlich“. Die Gewalt ist jedoch nur ein Nebenschauplatz der Geschichte. Hauptsächlich dreht es sich nämlich um die Intrigen, Verschwörungen und den Kampf um Macht.
Dadurch, dass die Geschichte der sieben Königslande immer aus Perspektive eines Charakters geschrieben ist, erfährt man immer mehr von diesem. Und jeder Charakter hat positive wie negative Seiten. In den ersten Bänden starben mit dem König Robert und Eddard Stark zwei Hauptcharaktere ohne das es der Geschichte schadet. Ganz im Gegenteil. Andere Figuren rücken in den Vordergrund und die Geschichte setzt sich nahtlos fort. Und während in den ersten zwei Bänden es nach einer Mittelalterwelt aussah, rücken nun auch immer mehr klassische Fantasyelemente dazu.
Das ganze ist so packend geschrieben, dass es schwerfällt das Buch aus der Hand zu legen. Denn immer wieder macht die Geschichte unerwartete Wendungen mit denen man nicht im entferntesten rechnet.

Leben

Die letzten Wochenenden habe ich genutzt um Sport zu treiben. Und so hab ich hier die ein oder andere Runde um den See, der hinter dem Haus ist, gedreht. Auch das Wetter war ja noch sehr sommerlich. Doch jetzt kommt wohl tatsächlich langsam aber sicher der Herbst. Gestern habe ich mit meinem Lieblingsmenschen Game of Thrones geschaut, und mir ist zum ersten Mal aufgefallen, dass es um 20 Uhr ja bereits richtig dunkel ist.
Heute wollte ich auch erst noch laufen gehen, doch da es regnet…
Da habe ich mir dann doch lieber eine Kanne Kaffee aufgesetzt und mich der aktuellen Cicero gewidmet. Und obwohl ich viel draußen unterwegs war und meine Augen offengehalten habe ist mir bisher noch keine Kastanie ins Auge gesprungen :.
Es wird also höchste Zeit mir meinen Begleiter zu suchen…..

Tag der Deutschen Einheit

Wie die Zeit vergeht!!!!!
Wenn man die Bilder der Wiedervereinigung sieht, weiß man wie lange es her ist als Deutschland ein Stück positive Weltgeschichte schrieb.
Mittlerweile gibt es eine erwachsene Generation die dieses Ereignis nur aus dem TV kennt und auch sonst keinerlei Bezug dazu hat.
Und auch wenn dieser Tag (warum auch immer der 3. Oktober genommen wurde), so bedeutend für die deutsche Geschichte sind halten sich die Feierlichkeiten doch sehr in Grenzen. Gerade wenn man es z.B. mit den Feierlichkeiten zum amerikanischen Unabhängigkeitstag oder den 14. Juli in Frankreich vergleicht.
Für mich eigentlich unverständlich, denn die deutsche Einheit war nicht nur ein Glücksfall für Deutschland, sondern hat auch zu einem friedlichen Europa geführt. Die Befreiung der osteuropäischen Völker und auch der Ostdeutschen aus der sowjetischen Diktatur und das friedliche Zusammenleben aller europäischer Völker unter dem Dach der europäischen Union gehören dazu. Das wiedervereinigte Deutschland wird in Europa auch nicht als Bedrohung empfunden, was ja auch keine Selbstverständlichkeit ist.
Wir sollten also diesen Tag viel mehr schätzen und uns bewusst machen wie die Welt vor der Wiedervereinigung aussah. Natürlich kann man sagen, dass man Dinge bei der Wiedervereinigung besser hätte machen können und ich stimme dem auch zu. Doch es ist allemal alles besser als es vor der Wiedervereinigung war. Früher war halt nicht alles besser 😉
Wir rennen heute alle wie selbstverständlich durch Berlin an Stellen an denen früher eine tödliche Grenze stand. Und wer einmal die Stasizentrale in Berlin besichtigt hat, weiß wie richtig der Sturz dieses Regimes war.
Ich bekomme jedes Mal eine Gänsehaut wenn ich Bilder vom Mauerfall und den Demonstrationen in Leipzig sehe, und ich bewundere den Mut den diese Menschen damals aufgebracht haben. Jeder wusste, dass er sein eigenes Leben aufs Spiel setzt was man ja bereits 1953 gesehen hat.
Nur alleine für diese Menschen sollte dieser Tag eigentlich viel größer und repräsentativer gefeiert werden.