endlich das richtige Gerät

Nachdem die Deutsche Post jetzt 10 Tage benötigt hat mein Päckchen an der Servicezentrum von fitbit in Holland zu senden kam dann gestern endlich der richtige Tracker für mich an. Keine Ahnung warum die mit dem Versand gewartet haben bis der falsche den ich bekommen habe bei ihnen ist aber egal. Jetzt habe ich endlich wieder einen funktionstüchtigen und passenden Tracker. Den habe ich dann gestern Abend noch eingerichtet und alles scheint tatsächlich fehlerfrei zu laufen. Jetzt muss ich nur noch mal darauf achten, dass man mir die Kosten für das Päckchen ersetzt. In der letzten Email von fitbit stand, dass man die Unterlagen an die Kostenstelle weitergegeben hat und mir die Auslagen ersetzt werden. Also bin ich mal gespannt wie lange es jetzt dauert bis das Geld auf meinem Konto eingeht.

Bye bye

Großbritannien hat sich entschieden und für einen Austritt aus der EU gestimmt. Und schon hat die Welt ihre nächste große Krise…
Dabei ist der Austritt meiner Meinung nicht so schlimm, schließlich hat sich das Königreich nie zur EU zugehörig gefühlt. Ständig musste man Ausnahmeregelungen für die Insel aushandeln und alles was zu einer weiteren Vertiefung der Staaten innerhalb der EU führen sollte wurde dort kategorisch abgelehnt. Dies ist ja auch völlig okay und das gute Recht der dortigen Bevölkerung und deswegen ist es auch nur folgerichtig, dass Großbritannien die EU verlässt.
Das Volk hat abgestimmt und nun müssen halt alle mit der Entscheidung und den dazugehörigen Konsequenzen leben.
Eigentlich wäre es nur fair wenn in allen Staaten über die Mitgliedschaft in der EU abgestimmt wird, schließlich ist es, was die Nationalstaaten angeht, eine existenzielle Frage.
Alle müssen sich nun einmal endgültig fragen was für ein Europa man haben möchte. Möchte man einfach einen Wirtschaftsraum, oder ein politisch vereintes Europa??
Statt nun wieder in Katastrophenstimmung zu verfallen sollten sich die verantwortlichen der EU lieber die Frage stellen warum das Projekt gemeinsames Europa bei den Bevölkerungen nicht auf Gegenliebe stößt. Es gibt schließlich viele gute Gründe für ein vereinigtes Europa welche auch sicher von vielen Menschen geteilt werden. Doch dazu müsste man die EU grundlegend reformieren und vielleicht ist der Austritt Großbritanniens die Möglichkeit dies anzupacken.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, dass neue Visionen eines Europas in der Zukunft entworfen, und die Maßnahmen getroffen werden.

Fußballfieber

Fußballfieber herrscht bei mir trotz der derzeit stattfindenden Europameisterschaft in Frankreich nicht. Auch wenn ich mir neben den Spielen der Deutschen auch noch andere Spiele angesehen habe bin ich weit davon entfernt so begeistert zu sein wie bei der Weltmeisterschaft vor zwei Jahren. Auch die Deutschen reißen einen derzeit nicht vom Hocker. Der Auftakt gegen die Ukraine war zwar mit 2:0 eine ordentliche Partie, doch es hätte auch schnell anders ausgehen können wenn die Ukraine eine ihrer zahlreichen Torchancen genutzt hätte. Im zweiten Spiel gegen Polen stand dann zumindest die Abwehr sicher was sicher auch an der Hereinnahme von Hummels lag. Doch die Partie war so sehr auf Sicherheit ausgelegt, dass man sich so gut wie keine Torchancen herausgearbeitet hat. Das Spiel war tatsächlich eine typische Nullnummer. Jetzt im letzten Vorrundenspiel hat man dann zumindest mal 70 Minuten gezeigt wozu man eigentlich in der Lage ist. Aber die Deutschen sind ja nicht die einzigen Favoriten die sich im bisherigen Verlauf des Turniers eher abmühen. Auch Spanien, England, Frankreich und selbst die Spanier haben es nicht geschafft ihre drei Vorrundenspiele konstant gut zu spielen. Doch trotz alledem sieht es mal wieder so aus als würden sich die großen Fußballnationen durchsetzen können. Das aufstocken der Teilnehmer fand ich eigentlich jetzt nicht unbedingt nötig, doch wenn man gerade die Fans der sogenannten Underdogs sieht und mit welcher Freude die bei dem Turnier dabei sind hat es sich dann doch gelohnt. Am Sonntag ist das nächste Spiel der Deutschen und ich bin gespannt ob man die gute Leistung aus dem letzten Spiel dann auch wieder abrufen kann.

Mörderischer Mistral – Cay Rademacher

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Kurzbeschreibung: Von der Frau verlassen und in die Provinz versetzt: Capitaine Roger Blanc steht vor den Trümmern seines Lebens. Bis vor Kurzem war er erfolgreicher Korruptionsermittler in Paris, doch dabei ist er mächtigen Leuten auf die Füße getreten. Und so findet er sich bald allein in seiner neuen Behausung in der Provence wieder, einer verfallenen Ölmühle, die ihm vor Jahren ein Onkel vermacht hatte.
Aber bevor Blanc sich im kleinen Ort Gadet nur ein wenig zurechtfinden kann, wird ihm ein Mordfall zugewiesen. Unversehens verfängt sich der Capitaine in einer Intrige, die ihn tiefer in die Strukturen seiner neuen Heimat führt, als ihm lieb ist. Und auch an seine neuen Kollegen muss er sich erst gewöhnen: an seinen Partner Marius, der sich mehr für Rosé interessiert als für die Arbeit. An die temperamentvolle Computerspezialistin Fabienne, die überall hinzugehören scheint, nur nicht in dieses verschlafene Städtchen. Und an die so gefürchtete wie attraktive Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre, die ausgerechnet mit ebenjenem Politiker verheiratet ist, der Blancs Karriere ruiniert hat.
Quelle: Amazon.de

Nachdem ich diesen Roman in einem Bücherpaket bei Lovelybooks.de gewonnen habe, war ich natürlich gespannt was mich erwartet. Denn mir war weder das Buch noch der Autor bekannt. Und das Buch lies sich wie im Guss lesen und ich haben es für meine Verhältnisse schnell durch gehabt. Liegt aber auch daran, dass es mit 271 auch sehr nicht so umfangreich ist. Es sind jedoch genügend Seiten um darauf einen spannenden Krimi entstehen zu lassen und die Charaktere zu beschreiben. Hauptakteur ist natürlich der Capitaine Roger Blanc der aus Paris in die Provence strafversetzt wurde ohne zu wissen warum. Dazu kam dann auch noch die Trennung von seiner Ehefrau. Und so muss er sich alleine in der neuen Heimat einfinden und merkt, dass es in der Provinz anders zugeht als in Paris. Rademacher beschreibt die Charaktere und die Landschaft mit ihren Eigenarten toll und man findet sich gut ein. Vor allem wünscht man sich bei den Beschreibungen selbst dorthin um einmal die Landschaft zu sehen und Wein und Speisen selbst zu probieren. Allerdings wird einem auch schnell klar worauf die Geschichte hinausläuft was etwas schade ist denn ich hätte gerne länger gerätselt wer der Täter ist. Auch das „actionreiche“ Finale fand ich dann etwas zu viel des Guten. Gerade weil es vorher einfach ein solider Krimi war bei dem die Ermittler halt normal ihre Arbeit erledigten. Da passte das Ende irgendwie nicht so wirklich zum Rest der Geschichte. Doch trotz allem ein guter Krimi und ich bin gespannt wie es weiter geht und hoffe, dass Rademacher auch die Geschichte der mysteriösen Strafversetzung weiter erzählt und in den folgenden Bänden weiterhin darauf eingegangen wird.

Menschenangeln an der Dreisam ;)

Nachdem ich mich am Dienstag wieder von der Freundin mit der ich in Ägypten den Tauchschein gemacht habe wieder verabschieden musste da sie zu ihrer Familie ins Emsland zieht war es gut, dass mich der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr am Mittwoch zum Fußball schauen eingeladen hat, und am Donnerstag Übung und anschließend gemeinsames Fußballschauen auf dem Plan standen. Die Übung wurde auch entsprechend kürzer eingeplant damit wir rechtzeitig zum Fußball wieder in der Wache sind 😉 Passend zum feuchten Wetter haben wir die Bergung von Personen aus der Dreisam geübt. Dazu kamen zwei Strömungsschwimmer der Berufsfeuerwehr die sich als Versuchsobjekt für uns in die Dreisam warfen 🙂
Übung Dreisam 2 Und nach der Einweisung ging es dann auch gleich zu Praxis über und es wurde fleißig geübt… Übung Dreisam 1
Hat wirklich sehr viel Spaß gemacht und auch das gemeinsame schauen des Spiels der Deutschen gegen Polen war sehr lustig. Schade nur, dass das Spiel jetzt nicht so wirklich gut war und auch keine Tore gefallen sind. Auf jeden Fall tat es gut so auf andere Gedanken zu kommen.