Nadel

Es wurde wieder Zeit, denn vor kurzem bemerkte ich, dass sich der Sound meines Plattenspielers bemerkbar veränderte. Ein Blick auf den Tonabnehmer offenbarte dann auch sofort den Grund. Die Nadel war so gut wie runter.
Also bin ich heute los und habe mir eine neue Nadel besorgt um wieder ungetrübt meine Platten hören zu können.
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Der „Umbau“ ist ja mehr als simpel und war in zwei Minuten erledigt, und so kann ich dann ab jetzt auch wieder ganz ungetrübt meine Platten anhören.

Get Tragic – Blood Red Shoes

BRS
Bereits im Januar erschien das fünfte Album von Blood Red Shoes. Ich habe es mir auch schon vor einiger Zeit als Schallplatte gekauft und das grün- schwarze Vinyl macht schon echt was her. Aber das ist ja eher eine zweitrangige Sache.
Musikalisch hat sich bei dem Duo auch etwas getan, denn mit Get Tragic veröffentlich sie eine doch deutlich weniger rockige Platte als mit den Vorgängern.
Eine Tragödie ist dies aber bei weitem nicht. Statt des rockigen Gitarrensounds setzen die beiden bei diesem Album mehr auf das Keyboard. Hat mich der Sound früher an The Subways erinnert, besonders beim Album Box of Secrets, weckt das aktuelle Album mehr Assoziationen mit Garbage. Und statt des rockigen Sounds rückt jetzt eher der Gesang in den Vordergrund.
Wenn man die nach vorne preschenden Vorgängeralben kennt, irritiert einen dieses Album mit dem eher ruhigen und leicht düsteren Sound doch etwas. Trotz allem ist es ein ordentliches Album.
Was mich am meisten stört ist, dass sich alle Songs vom Tempo sehr einheitlich anhören. Wenn man ein rockiges nach vorne gehendes Album hat merkt man dies nicht so sehr, bei einer ruhigeren Platte wie Get Tragic kann dies dann auch schnell eintönig, gar langweilig wirken.
Für mich ist es ein ordentliches Album, allerdings nicht das Stärkste von Blood Red Shoes.

Anspieltipps: Mexican Dress, Howl

Trackliste:

  1. Eye To Eye
  2. Mexican Dress
  3. Bangsar
  4. Nearer
  5. Beverly
  6. Find My Own Remorse
  7. Howl
  8. Interlude
  9. Anxiety
  10. Vertigo
  11. Elijah

Veröffentlicht: 24.Januar 2019

Label: Jazz Life

Großübung

Gestern hatten wir unsere Großübung. Eigentlich eher Promotion als eine tatsächliche Übung, aber na gut. Zumindest konnte man so schauen ob die Zusammenarbeit mit der Nachbarwehr funktioniert. Leider stand keine Drehleiter zur Verfügung, aber so gab es dafür einige Leitern die man stellen durfte. War für die Zuschauer sicher auch spektakulär.
Mein Trupppartner und ich hatten als Schlauchtrupp einen ruhigen Job. Klar am Anfang alles ins Depot bringen und vorbereiten, doch danach haben wir nur noch die Sammelstelle der Geretteten betreut.
Aber auch ansonsten lief es wirklich gut, zügig und reibungslos.
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Anschließend gab es noch ein gemütliches Beisammensein am Gerätehaus, denn es ist wohl Ziel auch die Verbindung zur Nachbarwehr zu vebesseren mit der wir halt auch öfters zusammen zum Einsatz gerufen werden. Klar pflegt man einen ordentlichen Umgang untereinander, aber ob das viel enger wird kann ich schwer beurteilen.
Ich habe da zu Kameraden aus anderen Abteilung deutlich bessere Beziehungen als dorthin. Aber gut, ich sollte auch nicht der Maßstab dafür sein da ich jetzt eh nicht der Typ bin der offen auf andere Menschen zugeht.

mehr Freizeit

Nachdem es am Freitag noch einmal hektisch wurde, habe ich die nächste Woche Urlaub. Die kann ich jetzt auch mehr als gebrauchen, denn ich bin echt müde in letzter Zeit. Zudem kann ich dann auch das ein oder andere in Ruhe am Vormittag erledigen und einfach mal zur Ruhe kommen.
Einfach mal eine Woche nur Dinge tun zu denen ich Lust habe und die mir gut tun und mal nicht an die Arbeit denken.
Heute findet unsere Jahresabschlussübung statt, wobei es nicht die letzte Übung im Jahr ist sondern eher eine öffentlich Schauübung die etwas größer ist als die normalen Abteilungsübungen. Werde mal schauen, dass ich mir gleich einen angenehmen Trupppartner raussuche.

Hitparade

Seit dieser Woche läuft bei SWR1 die Hitparde bei der sie alles abspielen was die Zuhörer vorher gewählt haben. Deswegen läuft bei mir diese Woche nur der Radiosender, denn es macht einfach Spaß. Denn es laufen wirklich alle großen Klassiker, aber auch das ein oder andere neue Lied hat es in die Hitparade geschafft. Am Ende wird es wahrscheinlich eh wieder Queen auf Platz 1 schaffen aber das ist eher nebensächlich. Macht einfach Spaß wenn auch mal die Songs die länger sind (ab 4 Minuten aufwärts) zu hören die normnalerweise eben nicht im Radio zu hören sind.
Die Liste der Hitparade findet ihr hier: SWR1 Hitparade 2019
Ist einfach etwas Anderes als das herkömmliche Radio, vor allem da auch alles live moderiert wird.

Anaana – Cari Cari

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Durch Zufall bin ich auf die Band gestoßen die aus unserem Nachbarland Österreich kommt und es hat mich gleich gepackt. Da vielleicht nicht gleich ganz klar ist was Band- und Albumname ist: Cari Cari ist die Band, und Anaana ist ihr erstes Album. Davor gab es „nur“ eine EP.
Was den Hörer erwartet ist stimmungsvolle Indiemusik die einen an Filme von Quentin Tarantino erinnern. Eine Sound der zu einem Roadtrip einlädt oder an einen Westernfilm erinnert. Ich hatte die Band jedenfalls nicht in Österreich verortet.
Schon der erste Song zeigt was einen erwartet. Leicht melancholisch aber trotzdem zum mitwippen einladend. Helle Gitarre, tiefer Bass.
Mir gefallen vor allem die Songs in denen das Didgeridoo zum Einsatz kommt und den Sound daher sehr einzigartig macht.
Dazu kommen schöen Rhytmuswechsel die das Album sehr eingänig machen. Von schnelleren Beats bei Mapache zu ruhigen zum mitgrooven einladenden Mazuka.
So entsteht absolut keine Langeweile beim hören des Albums.
Das Ganze hat mich so begeistert, dass ich mir das Album sowie die vorher erschienene EP gleich als Platte zugelegt habe.
Was euch bei Cari Cari erwartet könnt ihr hier super sehen.


Ich bin jedenfalls sehr begeistert davon und hoffe die Band ist auch mal hier in der Gegend um sie live zu sehen. Da mir das Album so gut gefällt ist es schwer ein Lieblingsstück oder einen besonders tollen Anspieltipp zu geben.

Anspieltipps: Anaana, Camoubee, Mechikko

Trackliste:

  1. Summer Sun
  2. Anaana
  3. Mapache
  4. Nazuka
  5. Nothing’s Older Than Yesterday
  6. Mechikko
  7. After the Goldrush
  8. Dark was the Night Cold was the Ground
  9. Camoubee
  10. Do not go gentle into the good night

Veröffentlicht: 23.August 2019

Label: Bohemian Vienna