Was so läuft

Der Song ist schon älter und ein wahrer Klassiker von Reinhard May. 1986 veröffentlichte er mit „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht“ dieses Friedenslied, und jetzt gibt es eine Neuausgabe. Reinhard May hat diesen Song mit zahlreichen anderen deutschen Künstlern neu interpretiert und ich muss sagen es gefällt mir sogar besser als das Original. Wer genau dabei mitgewirkt hat, könnt ihr in der Beschreibung des Videos sehen.

Songtext:

Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht

Ich denk‘, ich schreib‘ euch besser schon beizeiten
Und sag‘ euch heute schon endgültig ab –
Ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten
Um zu sehen, dass ich auch zwei Söhne hab‘!
Ich lieb‘ die beiden, das will ich euch sagen
Mehr als mein Leben, als mein Augenlicht
Und die, die werden keine Waffen tragen!
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht –
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!
Ich habe sie die Achtung vor dem Leben
Vor jeder Kreatur als höchsten Wert –
Ich habe sie Erbarmen und Vergeben
Und wo immer es ging, lieben gelehrt!
Nun werdet ihr sie nicht mit Hass verderben
Keine Ziele und keine Ehre, keine Pflicht
Sind’s wert, dafür zu töten und zu sterben –
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht –
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!
Ganz sicher nicht für euch hat ihre Mutter
Sie unter Schmerzen auf die Welt gebracht –
Nicht für euch und nicht als Kanonenfutter
Nicht für euch hab‘ ich manche Fiebernacht
Verzweifelt an dem kleinen Bett gestanden
Und kühlt‘ ein kleines glühendes Gesicht
Bis wir in der Erschöpfung Ruhe fanden
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht –
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!
Sie werden nicht in Reih‘ und Glied marschieren
Nicht durchhalten, nicht kämpfen bis zuletzt
Auf einem gottverlass’nen Feld erfrieren
Während ihr euch in weiche Kissen setzt!
Die Kinder schützen vor allen Gefahren
Ist doch meine verdammte Vaterpflicht
Und das heißt auch, sie vor euch zu bewahren!
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht –
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!
Ich werde sie den Ungehorsam lehren
Den Widerstand und die Unbeugsamkeit –
Gegen jeden Befehl aufzubegehren
Und nicht zu buckeln vor der Obrigkeit!
Ich werd‘ sie lehr’n, den eig’nen Weg zu gehen
Vor keinem Popanz, keinem Weltgericht
Vor keinem als sich selber g’radzustehen!
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht –
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!
Und eher werde ich mit ihnen fliehen
Als dass ihr sie zu euren Knechten macht –
Eher mit ihnen in die Fremde ziehen
In Armut und wie Diebe in der Nacht!
Wir haben nur dies eine kurze Leben –
Ich schwör’s und sag’s euch g’rade ins Gesicht:
Sie werden es für euren Wahn nicht geben!
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht –
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

 

Erneut geschafft

Sparplanchallenge

Auch in diesem Jahr habe ich wieder die Sparplanchallenge in Angriff genommen, und ich bin tatsächlich überrascht das ich es erneut geschafft habe. Wobei es sich dabei genau handelt könnt ihr im Beitrag Sparplanchallenge (siehe Beitrag: Sparplanchallenge) nachlesen. Irgendwie hilft es doch dabei einfach mal auch etwas zur Seite zu legen. Klar am Anfang des Jahres ist es nichts und man spürt es auch gar nicht, doch gegen Ende des Jahres…

Und selbst wenn man es ja nicht ganz schafft, hat man dann doch eine kleine Summer zurückgelegt für was auch immer. Die einen nutzen es für den Urlaub oder halt für eine andere schöne Sache. Ich werde es auch im nächsten Jahr wieder in Angriff nehmen.

 

Schei…tag

Ich hatte ja schon häufiger darüber geschrieben, dass es an meinem LKW immer wieder Probleme mit dem Kühlwasser gibt. Vor allem nach der Sache mit dem Zylinderkopf (siehe Beitrag: Das zeitliche gesegnet), und seitdem nerve ich meinen Chef damit weil das Fahrzeug jede Menge Kühlwasser verliert. Vor einiger Zeit hat man dann einen neuen Ausgleichsbehälter eingebaut (siehe Beitrag: Samstagsarbeit), doch das hat nicht geholfen. Ich weiß nicht wie oft ich meine Chef mitgeteilt habe, dass es gemacht werden muss. Jetzt hat es am Wochenende zum ersten mal richtig gefroren und schon war das Problem da. Ich habe wie jeden Morgen Kühlwasser auffüllen müssen, und bin dann los. Die Temperatur des Kühlmittels schoß in die Höhe und nichts ging mehr. Motorschutzprogramm hat sich aktiviert und ich bin so gerade von der Autobahn runter gekommen.

Das war dann das Resultat. Dannn durfte ich von Emmendingen bis nach Rheinau über die Landstraße kriechen um den LKW zu tauschen was fast den ganzen Vormittag gedauert hat. Umgeladen werden musste die Ware ja auch noch. Der Ersatzwagen ist natürlich eine Nummer kleiner und ist nicht wirklich dazu geeignet den Anhänger zu ziehen, hat auch gar kein Mautgerät weswegen ich das manuel erledigen muss. Alles wieder kompliziert und völlig idiotisch nur weil man es nicht schafft den LKW innerhalb eines Jahres mal vernüftig zu reparieren.

Ich war jedenfalls mehr als froh als ich gestern Feierabend hatte. Ich war wirklich kurz davor den LKW einfach abzustellen, nach Hause zu gehen, und dem Chef zu sagen er kann sich melden wenn er vernüftiges Arbeitsgerät hat. Dann komme ich wieder.