Feuerwehr

Manchmal frage ich mich immer wie gewisse Dinge gehen. Am Donnerstag Vormittag hatten wir einen Alarm, und da ich arbeiten war konnte ich natürlich nicht da sein. Als ich dann zu hause war und meine Email abrufe finde ich eine Schadensmeldung im Postkasten. Natürlich kann immer mal etwas kaputt gehen, doch dies ist nun bereits zum zweiten mal, dass jemand mit dem TLF an der Toreinfahrt „hängen“ bleibt. Zudem ist man auch noch mit dem heck an die wand gestoßen. So haben wir jetzt einen Lackschaden am Heck und der Weitwinkelspiegel ist gerissen. Ja, es ist wirklich eng die Fahrzeuge ins Gerätehaus zu fahren. Aber wenn man sich da nicht sicher ist, kann man ja auch einen Kameraden fragen ob er das Fahrzeug reinstellen kann. Oder noch einfach ist es wenn man sich wie schon beim letzten Vorfall eigentlich angeordnet einen Sicherungsposten hinstellt der halt mitschaut und im Notfall noch Stopp rufen kann. Mir ist das ja egal, denn ich mache einfach eine Schadensmeldung und dann ist die Sache für mich so gut wie erledigt. Aber wenn das Fahrzeug dann zur Reperatur abgeholt wird ist es halt einen halben Tag nicht für Einsätze zur Verfügung und derr Fuhrpark unserer Abteilung ist ja sehr übersichtlich. Na ja ich werde bei der nächsten Abteilungsübung mal etwas dazu sagen da es so auf keinen Fall weitergehen kann.

wp-16272036913496288060506002736722.jpg220351352_1658311651040514_5665515797088744116_n

Am Freitag fand dann noch die Abschlussübung für die Jugendfeuerwehr statt da ja dann auch die Sommerferien beginnen. Dazu gab es mal eine Lage in der sie alles abrufen konnten was man bisher geübt hat. Löschangriff, diesmal auch mit richtigem Feuer, Personensuche und Rettung, Wasserentnahme offenes Gewässer. Es ist quasi immer ein kleines Highlight bei dem die Jungs und Mädchen ihren Spaß haben sollen. Anschließend wurde dann auch noch gegrillt und ein wenig zusammengesessen. Die Jugendfeuerwehr hat wirklich sehr unter COVID-19 gelitten, und leider auch Abgänge verzeichnen müssen. Aber das war ja eh zu befürchten und anderen Vereinen geht es sicher ähnlich. Deswegen ist es auch ganz gut, dass die Verantwortlichen nach den Ferien dann auch noch mal einen „Neustart“ einleiten.

Einweisung Übergabelager

wp-15912799588052841919613997702988.jpgDas Übergabelager auf der Hauptfeuerwache gibt es schon seit geraumer Zeit. Nachdem man die Idee dazu hatte, hat man die Einrichtung wegen COVID-19 vorgezogen auch wenn dann noch alles improvisiert war. Es sollte dazu diesen um die Kontakte so gering wie möglich zu halten. Man kann dort nach dem Einsatz oder Übungen gebrauchte Gegenstände im Schwarzlager ablegen, und aus dem Weißlager gereinigte und geprüfte Dinge nehmen. Hat man zum Beispiel 4 Pressluftatmer benötigt gehen die ins Schwarzlager und man nimmt sich vier Neue aus dem Weißlager. Im Weißlager liegen die gängigen Dinge wie Schläuche, Pressluftatmer, Sauerstoffflaschen uvm. in ausreichender Menge wenn nicht gerade ein größerer Einsatz anstand. Dann muss doch noch jemand von der Berufsfeuerwehr kommen und die Dinge aus dem „normalen“ Lager holen. Bisher war es so, dass man die Dinge die man abgegeben und genommen  hat, einfach auf Formulare eingetragen hat damit ein Überblick herrscht wer was gebracht und genommen hat. Jetzt soll das ganze auch digital gebucht werden, und dafür fand gestern die Einweisung statt. Ob das Ganze so funktioniert wie gedacht wird sich dann mit der Zeit zeigen. Eigentlich sollte es schon funktionieren wenn sich alle an die entsprechenden Regeln halten. Doch wenn das Wörtchen wenn nicht wäre….

Man schiesst und weint – Amos Oz

51q6Fc3D1oL

Kurzbeschreibung: Nach dem Sechstagekrieg von 1967 initiierte Avraham Shapira zusammen mit Amos Oz das wohl einflussreichste israelische Buch: „Gespräche mit israelischen Soldaten“. Es entstand, als „nach dem Sechstagekrieg im Land eine Art Siegesrausch war“, so Oz im Vorwort zur Neuauflage. „Kein Mensch sprach vom menschlichen Leid und erst Recht nicht vom besiegten Feind. Wir hatten das Gefühl, dass man von Mensch zu Mensch gehen und erfahren muss, was die Kämpfer auf dem Schlachtfeld erlebt haben und was sie nach dem Schlachtfeld erlebten.“ Damals vom israelischen Militär stark zensiert, liefern die inzwischen weitgehend autorisierten Interviews einen beeindruckenden Einblick in die andere Seite auch heutiger Kriege.

Ich war mit hohen Erwartungen an das Buch herangegangen da es so sehr gelobt wird. Die ungeschminkte Wahrheit über die Empfindungen der israelischen Soldaten kurz nach dem Sechstagekrieg aufgezeichnet. Doch das Buch konnbte mich nicht im geringsten überzeugen da auch in diesen Gesprächen die Personen nur andeuten was sie empfunden haben. Gerade wenn es um die Gefühle während der Kämpfe angeht kommen für mich eher ausweichende antworten. Warum das Buch beim erscheinen in Israel zensiert wurde ist mir auch ein Rätsel. Eigentlich loben alle die israelische Armee für ihre ach so moralische Überlegenheit. Fehler wurden auch keine gemacht und auch ansonstzen hat man sich ausschließlich vorbildlich verhalten. Auch den Krieg an sich hält man für richtig, einzig ob das politische agieren nach dem Krieg richtig ist wird etwa kontrovers gesehen. Dort herrscht die Ansicht, dass durch die Unterdrückung und Vertreibung der Araber und das man nun Besatzungsmacht ist, eigentlich nur von diesem in den nächsten Krieg kommt solange man nicht bereit ist mit den Arabern friedlich zu koexistieren und ihnen Rechte einzuräumen. Das ist natürlich schon eine sehr gewagte Ansicht (So Ironie aus). Auch das man es auf der anderen Seite nicht mit Bestien zu tun hat sondern ebenfalls mit Menschen die auch Träume und Wünsche haben ist jetzt nicht sonderlich sensationell. Was jedoch auch in diesem Buch deutlich sichtbar wird, ist die Teilung der israelischen Gesellschaft in orthodoxe Juden, liberale Städter und die in diesem Buch interviewten Bewohner eines Kibbutzes (kommunistisch geprägt). Wobei letztgenanntes im heutigen israel ja nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Ich finde das Buch nicht sonderlich aufschlussreich und kann auch nicht nachvollziehen warum das Buch so hoch gelobt wird.

Nighthauts auch battleready

Nachdem die Stormcast Eternals bereits fertig sind und in der Vitrine stehen, gab es noch einige Nighthaunts zu bemalen. Doch die sind gestern auch fertig geworden (halt ohne Bases), und somit steht dem ersten Spiel fast nichts mehr im Weg. Ich bemale gerade noch Geländeteile, doch dann wird erst einmal nach den Regeln der 3. Edition von Age of Sigmar gespielt, bevor ich mich um die Bases kümmere.

Die Nighthaunts waren dann doch schwieriger als gedacht, und es hat auch etwas gedauert bis das Farbschema überhaupt komplett „ausgearbeitet“ war. Aber so wie sie jetzt sind gefallen sie mir richtig gut!

Sie sind nun in einem hellen blau mit Übergang zu weiß, dazu schwarze Kapuzen. Am schwierigsten war es den Übergang vernünftig hinzubekommen, schließlich sollte dieser ja fließend sein.  Dazu dann rostiges Metall und überhaupt eine wenig unheimlich sollten sie ja auch aussehen. Klar wenn man sie sich genau ansieht gibt es irgendwie immer etwas was man noch verbessern möchte, doch man sollte einfach mal Abstand nehmen. Man sieht die Figuren ja schließlich nicht mit der Lupe sondern sie stehen auf dem Spielbrett. Und außerdem sollen sie ja auch mal fertig werden um damit zu spielen. Nachbesserungen kann man ja auch noch später vornehmen.

Veränderungen

wp-16161726194318211847570471185023.jpg

Am Donnerstag hatten wir unserer reguläre Abteilungsübung. Diesmal gab es eine Stationsausbildung mit vier unterschiedlichen Stationen zu der die Gruppen sich dann selbst etwas erarbeiten sollten, zudem eine Station bei der die Neuigkeiten zur Türöffnung präsentiert wurden. Ich kannte dies schon, da es mir bereits schon beim Truppführerlehrgang so beigebracht wurde. Doch nicht jeder besucht ja jedes Jahr einen Lehrgang und so ist es ja auch wichtig, dass solche Änderungen in der Einsatzabteilung ankommen. Das soll jetzt wie bei der Türöffnung über Multiplikatorenschulungen erfolgen. Mal sehen ob dies dann jetzt von der Abteilung Ausbildung auch wirklich so regelmäßig angeboten wird. Zudem gab es auch richtig gute Neuigkeiten da wir ab Oktober kleinere Einsatzfälle (Brand1) in unserem Wachgebiet alleine, das heißt ohne Berufsfeuerwehr übernehmen. Bisher ist bei solchen Ereignissen die Berufsfeuerwehr gekommen und wir sind gar nicht alarmiert worden. Jetzt sollen wir diese Einsätze übernehmen was bedeutet, dass wir mehr Verantwortung bekommen. Neben diesen wirklich guten Nachrichten gab es dann aber auch die offizielle Ankündigung, dass unser Kommandant aus persönlichen Gründen für keine weitere Amtszeit zur Verfügung steht. Das ist wirklich sehr schade da er seine Aufgabe richtig gut erfüllt hat. Seine Motivation für die Feuerwehr und sein großes Fachwissen war wirklich ein Grund dafür warum wir in den letzten Jahren doch einige Schritte nach vorne gemacht haben. Aber klar wenn er aus Freiburg wegzieht macht das keinen Sinn weiterhin als Kommandant tätig zu sein. Also beginnt nun die Suche nach einem Nachfolger der dann in große Fußstapfen tritt.

Pile of Shame

wp-16262765876997266409357658712062.jpgLangsam aber sicher komme ich bei den Figuren von Age of Sigmar voran. Allerdings wird der Stapel der noch zu erledigen arbeiten immer größer  😀

Die Stormcasts habe ich ja bereits soweit fertig auch wenn ich befürchte, dass es mit den Bases dann doch länger dauert als ich jetzt so hoffe. Denn neben den Nighthaunts die auch so gut wie fertig sind (abgesehen von den Bases) fange ich nun an die ersten Geländestücke zu bemalen. Und da hatte ich damit gerechnet, dass es zügig geht. Doch das ist dann leider doch nicht so der Fall. Denn es soll ja farblich zum Untergrund der Spielplatte passen, und so habe ich doch einige Zeit benötigt bis ich den richtigen Farbton getroffen habe. Ist wie bei den Übergängen von weiß zu blau bei den Nighthaunts (siehe Beitrag: Nighthaunts). Da wird dann halt erst einmal mit den Farben experementiert bevor ich dann so weit zufrieden bin und es tatsächlich dann bemalen kann. Ich mag es die Figuren usw. zu bemalen, aber ich freue mich natürlich schon darauf, dass erste mal alles auf den Tisch zu stellen und die eigenen Figuren auf dem Schlachtfeld herumzuschubsen. Und dann geht es auch gleich weiter mit dem bemalen. Die Verstärkung für die Stormcasts sind eingetroffen, dazu Orks, und die Nighthaunts sollen auch noch ergänzt werden. Und dann steht da ja noch die Warhammer 40k Box die natürlich auch noch zusammengebaut und bemalt werden möchte. Ich glaube jetzt weiß ich langsam was die Leute mit Pile of Shame meinen 😉

Aber so lange das Hobby nicht in Arbeit ausarbeitet und ich meinen Spaß habe ist es mir eigentlich egal. Selbst wenn es länger dauert und ich evtl. auch immer mal noch das ein oder andere liegen habe was ich zusammenbauen oder bemalen „muss“.

Monopoly

draeger_monopoly-01

Das kapitalischtiste Spiel überhaupt, und ein Klassiker im Spieleregal 😉

Natürlich es geht um Monopoly das es seit einer gefühlten Ewigkeit und mittlerweile in den verschiedensten Ausführungen. Ich glaube es gibt auch von jeder Stadt ein eigenes Monopoly und ich war auch immer drauf und dran mir eine Bochum Ausgabe davon zu besorgen. Denn zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich tatsächlich über kein Monopoly verfüge. Doch es gibt auch eine andere Version und zwar eine der Feuerwehr. Am Spielsystems elbst ändert sich natürlich nichts, nur die Motive und die Ereigniskarten sind anders. Anstelle von den klassischen Straßen erwirbt man hier halt Fahrzeuge, Wheren (Jugend-, Berufs- Freiwillig Feuerwehr), oder Gruppen (Höhenretter, Taucher usw.). Dazu hat man Einsatz- und Lageänderungskarten welches beim klassischen Monopoly die Ereignis- und Gemeinschaftskarten sind. Hier stehen dann halt feuerwehrspezifische Ereignisse, und man erhält Geld oder muss bezahlen. Das Spiel enthält Geldscheine die ebenfalls feuerwehrspezifisch angepasst sind, und taktische Zeichen für Angriffs- Wassertrupp usw. enthalten. Die Spielfiguren aus Zinn sind ebenfalls passend erstellt, und so hat man unter anderem ein Feuerwehrfahrzeug, einen Feuerlöscher, einen Helm usw.

Da sich am Spielprinzip nichts ändert ist es dazu wohl auch nicht wirklich nötig etwas dazu zu schreiben, schließlich sollte Monopoly ja allgemein bekannt sein.

Alles in allem ist diese Version sehr gelungen und stimmig, doch durch die entweder große Nachfrage oder die geringe Charge war es sehr schnell ausverkauft. So hat es von Februar bis in den August gedauert bis es wieder erhältlich war.