Galaxie in Flammen – Ben Counter

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Kurzbeschreibung: Nachdem er auf wundersame Weise von den schweren Wunden genesen ist, die er auf Davin erlitt, führt Kriegsherr Horus die siegreichen imperialen Streitkräfte nach Istvaan III. Diese nie dagewesene Allianz zwischen den Legionen der Sons of Horus, Death Guard, World Eaters und Emperor-ôs Children scheint mehr als ausreichend um die armselige Verteidigung der Sterblichen zu überrennen – erscheint in dieser Stärke sogar übertrieben. Garviel Loken und seine loyalen Brüder stellen ihre persönlichen Zweifel zurück und führen ihre Kompanien auf die Oberfläche; dort erkennen sie die gesamte schreckliche Wahrheit: Der legendäre Krieg, der als die Horus-Häresie bekannt werden wird, beginnt mit dem schlimmsten Akt des Verrats, den man sich vorstellen kann…

Quelle: Amazon

Damit habe ich nun das dritte Buch der Horus Heresy Reihe gelesen. Interessant ist, dass es ständig unterschiedliche Autoren für die einzelenen Bücher gibt obwohl es sich ja um eine große Geschichte handelt. Trotz diesem umstand ist es aber gut im Zusammenhang zu lesen. In diesem Buch geht es, obwohl das bisher kürzeste, richtig rund. Zum einen die Geschichte um den Glauben an die Göttlichkeit des Imperators, und dann natürlich da sich in diesem Band nun endgültig der verrat Horus an den Imperator offensichtlich wird. Und der Verrat wird mit einem Massaker auf IstvaanIII eingeleitet.

Treue Space Marines der Death Guard, der Emperor’s Children, World Eaters und Sons of Horus werden auf Istvaan III in einer Bodenoffensive eingesetzt, wobei zeitgleich der Planet mit Virusbomben vernichtet werden soll. Saul Sarvitz (Captain der Emperor’s Children) erkennt den Verrat und verschafft so einigen Loyalisten kostbare Zeit und Möglichkeiten dem orbitalen Bombardement zu entgehen.

Durch diese Aktion will Horus die Space Marines bei denen er sich nicht sicher ist ob sie ihn unterstützen endgültig vernichten, doch so ganz geht sein Plan nicht auf. Denn immer wieder entdecken Menschen ihr Gewissen und wissen, dass das was Horus macht falsch ist und folgen lieber ihrem Gewissen statt befehlen. Allerdings gilt dies auch andersherum. Und so bangt man mit den Loyalisten die mutig gegen eine scheinbar unbezwingbare Übermacht stehen und trotzdem nicht aufgeben. Durch eben jenen nun offensichtlichen Verrat ist dies auch der brutalste Band der bisherigen Reihe da sich ein großer Teil auf dem Schlachtfeld abspielt. Ich bin jedenfalls gespannt wie die Geschichte weiter geht, denn obwohl die mir liebgewonnen Charaktere wie Loken nun ihren Tod gefunden haben, so bleibt mit der Flucht des Raumschiffes Eisenstein weiterhin ein Hoffnungsschimmer…