Uncanny X-Men Bd4 -Die letzten ihrer Art

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Kurzbschreibung: Mutanten blicken harten Zeiten entgegen und ihre Perspektive wird mit jedem Tag schlechter. Die X-Men sind noch immer verschollen und die Gefährten in Cyclops‘ neuem Team fallen wie die Fliegen. Zu allem Unglück sitzt im Hellfire Club ein neuer Black King auf dem Thron, der mit den X-Men eng verwurzelt ist. Die Kamikaze-Mission von Scott Summers erreicht ihren Siedepunkt, als alle Probleme auf einmal über die letzten Überlebenden hereinbrechen. High Noon. Für die Ewigkeit!
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Band 1 bis 3 habe ich wirklich verschlungen und war bisher sehr begeistert. Gerade Band 3 (siehe Beitrag: Uncanny X-Men Bd3) hat mich richtig mitgenommen.
Und so habe ich jetzt nicht darauf warten können den letzten Teil des Raids zu lesen der quasi ein Übergang zu den „neuen“ X-Men werden sollen der von Jonathan Hickman geleitet wird. Wobei ich da mehr als gespannt bin, denn dieser Raid ist schon richtig super und legt die Messlatte für Hickman sehr hoch.
Das fängt bei den Zeichnungen an die einfach super sind. Detailliert und schön anzusehen. Dazu die wirklich fesselnde Story schon von Band 1 an. Immer wieder dreht und wendet sich die Geschichte und man fiebert mit. Vor allem ist mir dabei wieder aufgefallen wie sehr ich dabei Wolverine bei den X-Men mag, und auch wenn ich kein großer Fan von Cyclops bin hofft man dennoch, dass er die X-Men retten kann.
Wie auch schon in Band 3 ist die Story teilweise sehr düster was auch in den Zeichnungen mehr als gut umgesetzt wird. So entsteht ein wirklich sehr passendes Bild. Durch die zahlreichen Charaktere die in den vier Bänden auftreten ist es für Neueinsteiger eventuell etwas schwer den Überblick zu behalten wer in welchem Verhältnis zueinander steht, doch trotz allem würde ich es empfehlen da es einfach eine tolle Geschichte ist. Für mich ist Band 3 jedoch der Beste aus dem Raid, auch wenn die anderen da nicht wirklich nachstehen. Diese vier Bände sind in sich also eine klare Empfehlung wer sich mit den X-Men beschäftigen möchte und Spaß an Comics hat.

Uncanny X-Men Bd3 – Cyclops kehrt zurück

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Kurzbeschreibung:
Die X-Men sind nicht mehr. Im Zug der jüngsten fatalen Ereignisse erreicht der Hass auf Mutanten ungeahnte Dimensionen. Die letzte Hoffnung der Spezies Homo superior sind ausgerechnet zwei alte Rivalen, die vor Kurzem noch im Jenseits weilten. Nun sind Cyclops und Wolverine gefordert, aus der Asche ein neues Team zu formen. Aber die Zeiten sind hart, die die Auswahl geeigneter Rekruten klein und die Liste der Feinde lang. Und nicht jeder wird den Kampf lebend überstehen.
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Der umfangreichste band dieser Serie, und für mich auch der bisher Beste. Eigentlich bin ich kein Freund davon Tote wiederaufstehen zu lassen doch hier ist es ganz passend gemacht. Zurück kommen zwei richtige Originale, Cyclops und was noch viel besser ist Wolverine.
Die beiden kommen in eine Welt in der die letzten X-Men am Ende von Band 2 getötet wurden. Die Menschen hassen die Mutanten und jagen sie um sie zu töten.
Cyclops und Logan sind so dermaßen verschiedene Typen und können sich auch nicht wirklich leiden. Trotzdem haben beide das selbe Ziel und so müssen die beiden zusammenarbeiten. Sie versuchen die X-Men neu aufzubauen mit eben jenen ehrenhaften Zielen die Xavier formuliert hatte. Dabei müssen sie zum einen lebende und untergetauchten Mutanten finden, zum anderen sich gegen die Feinde der X-Men behaupten. Dazu gibt es noch eine Gruppe von Mutanten die sich gegen die Menschen wehren und um die Vorherrschaft der Welt kämpfen wollen.
Für einen Neuanfang der X-Men also keine gute Ausgangslage. Dieser Band ist noch düsterer als die beiden vorherigen und die Zeichnungen dazu passen sehr gut.
Dazu eine Menge Action. Ich bin gespannt ob Band 4 dies noch toppen kann, denn dieser ist schon extrem gut.

Uncanny X-Men Bd2 – Keine Überlebenden

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Kurzbeschreibung: Die Schüler des X-Instituts vereinen sich mit Charles Xaviers schizophrenem Sohn Legion, um den übermächtigen Mutanten Nate Grey zu Fall zu bringen. Aber können sie im Kampf gegen den allmächtigen Gegner und seine Reiter der Erlösung wirklich den Ausschlag geben? Während ein Heer von X-Men zunehmend auf verlorenem Posten steht, appelliert Jean Grey an die Vernunft ihres „Sohnes“. Doch X-Man hat nur einen letzten Wunsch: die Welt vor sich selbst retten, bevor er stirbt. Und niemand wird ihn aufhalten.
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Nachdem mich der erste Band schon gepackt hat, war ich natürlich mehr als neugierig wie es weitergeht. Und ja die Story hat mich gleich weiter gefesselt. Während man im ersten teil noch nicht wirklich weiß was bzw. wer hinter all dem Chaos in der Welt steckt, ist man jetzt dem Übeltäter auf die Spur gekommen. Das Problem ist, dass es Nate Grey, der förmlich übermächtig ist. Er hat sogar Magneto und Angel unter seine Kontrolle gebracht, und so kämpfen die X-Men fast auf verlorenen Posten.
Nate Grey will die Welt zu einem besseren Ort machen und hält sich für gottgleich. Und um diese bessere Welt zu erschaffen muss es eben auch Opfer geben.
Während der erste Teil fast so etwas wie die Einführung war, geht es im zweiten Band richtig rund und endet in einem ganz großen Knall.
Ich will euch natürlich nicht zu sehr spoilern, aber das Ende ist wirklich dramatisch und ich bin jetzt mehr als nur gespannt wie es da jetzt weiter gehen wird.
Wenn diese Serie so weiter geht gehört sie für mich zu den absoluten Favoriten, denn sie ist nicht nur gut gezeichnet, sondern vor allem spannend und tiefgründig.
Und aus diesem Grund liegt auch schon die dritte Episode vor mir die ich jetzt beginne.

Uncanny X-Men Bd1 Schöne Neue Welt

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Kurzbeschreibung: Kitty Pryde ist verschwunden! Doch als die übrigen X-Men dem Ganzen auf den Grund gehen, finden sie sich plötzlich in einer ausweglosen Situation wieder. Wer oder was sind die Reiter der Erlösung?
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Nach der Aufsplittung in Gold, Red and Blue gibt es jetzt endlich wieder einfach nur die Uncanny X-Men. Wohl die beste Entscheidung die Marvel treffen konnte.
Kitty Pryde ist verschwunden und während die restlichen X-Men nach ihr suchen gerät die Welt außer Fugen. Dinosaurier sind wiederauferstanden, das Wetter spielt verrückt und selbt Storm kann es nicht beieinflussen. Was steckt hinter all diesen Dingen die die X-men aufs äußerste beanspruchen? Dazu kommt noch ein Konflikt zwischen den jungen X-Men die sich nicht ernst genommen fühlen.
Den ersten Band der Serie habe ich förmlich verschlungen und gefällt mir sehr gut. Ich hofe, dass man es jetzt auch dabei belässt und einfach mal konstant so weiter verfährt und Geschichten entwickelt.
Auf jeden Fall bin ich gespannt was in der Fortsetzung passiert auf den dieser Band wirklich Lust gemacht hat weil ich wissen möchte wie es weiter geht.

Der Gefangene des Himmels -Carlos Ruiz Zafón

Der Gefangene des Himmels

Kurzbeschreibung: Jäh wird das traumschöne Barcelona aus dem Schlummer gerissen und zum Schauplatz eines rasanten Abenteuers: Als Fermín, ein charmanter Herumtreiber, überraschend Besuch von einem mysteriösen Fremden bekommt, holen ihn finstere Intrigen aus der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs ein. Sie bedrohen nicht nur sein Leben und Liebesglück, sondern schlingen sich bald auch um das Glück seiner Freunde … Spannender als je zuvor entführt uns Carlos Ruiz Zafón mit erzählerischem Furor in eine magische Geschichte von Verfolgung, Liebe und Freundschaft.
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Nach längerer Zeit habe ich mir wieder ein Buch von Zofón vorgenommen, aus eben jener Barcelona Reihe aus der ich unter anderem bereits „Das Spiel des Engels“ gelesen habe. Bisher war ich von Zafóns Bücher sehr begeistert und so habe ich mich auf dieses entsprechend gefreut. Und ich sage es gleich: Ich wurde nicht enttäuscht. Ich bin wieder gleich völlig in die Geschichte rund um Fermín, Daniel und co eingetaucht.
In diesem Buch erhält man vor allem einen tieferen Eindruck von Fermín und seine Zeit bevor er die Famile Sempere trifft. Wieder kommt die dunkle Vergangenheit der Franco Diktatur zum Vorschein, diesmal allerdings deutlich konkreter als in den Bänden vorher. Auch ist es diesmal nicht ganz so mhytisch aufgeladen, doch dafür nicht weniger fesselnd.
Zafón schafft es durch seine Sprache eine düstere Atmosphäre zu erzeugen die seinesgleichen sucht, und die man so gar nicht mit Spanien in Verbindung bringt. Vor allem wenn man bedenkt, dass sich die Franco Diktatur bis 1975 hinzog, unzählige Opfer forderte, und einen immer noch tiefen Riss in der spanischen Gesellschaft hinterlassen hat.
Dagegen kommen dann die Protagonisten des Romans die sich eben in jener düsteren Zeit ihre Courage bewahrt haben und versuchen ihr Leben zu gestalten. Familie und Freundschaft ist das was für sie an erster Stelle steht trotz zahlreicher Hindernisse die sie deswegen überwinden müssen. Man fiebert mit, dass die Freunde Fermín helfen können, der so viel auf sich genommen hat um eben jenen vorher zu helfen.
Mit „Der Gefangene des Himmels“ hat mich Zafón erneut begeistert. Zu dieser Serie soll es ja noch einen weiteren Band geben auf den ich schon sehr gespannt bin, eben weil ich alle Bücher die ich bisher gelesen haben wirklich empfehlen kann.

New Comic Stuff

Nachdem ich ja einige Comics der X-Men gelesen habe die eine Zusammenfassung der Geschichte der X-Men waren fand ich die Aufspaltung in Gold, Blau usw nicht so toll weswegen ich davon die finger gelassen habe. Letztes Jahr kam dann Uncanny X-Men raus und das hat mein Interesse wieder geweckt und vor allem soll im Februar dieses Jahr auch wieder neues Material kommen.
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Deswegen habe ich mir jetzt die vier Bände der Uncanny X-Men aus dem letzte Jahr geholt und bin gespannt ob es mir so gut gefällt wie die bisher gelesenen Comics.
Die Vorschau in die ich reingeschaut habe gefiel mir schon mal gut.

Die Schlafwandler – Christopher Clark

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Kurzbeschreibung: Lange Zeit galt es als ausgemacht, dass das deutsche Kaiserreich wegen seiner Großmachtträume die Hauptverantwortung am Ausbruch des Ersten Weltkriegs trug. In seinem bahnbrechenden Werk kommt der renommierte Historiker und Bestsellerautor Christopher Clark zu einer anderen Einschätzung. Clark beschreibt minutiös die Interessen und Motivationen der wichtigsten politischen Akteure in den europäischen Metropolen und zeichnet das Bild einer komplexen Welt, in der gegenseitiges Misstrauen, Fehleinschätzungen, Überheblichkeit, Expansionspläne und nationalistische Bestrebungen zu einer Situation führten, in der ein Funke genügte, den Krieg auszulösen, dessen verheerende Folgen kaum jemand abzuschätzen vermochte.
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Ich weiß noch, dass ich als ich das erste mal etwas von dem Buch gehört habe es für große Aufregung gesorgt hat. Sollte das Deutsche Kaiserreich eta doch nicht Schuld am Ausbruch des ersten Weltkriegs sein?
Zum 100 jährigen „Jubiläum“ des ersten Weltkriegs hatte ich mir Lektüre zu diesem Thema angeschafft, und Clarks Buch war nun das letzte welches ich aus diesem Fundus gelesen habe.
Die anderen Bücher haben sich mehr mit dem Weltkrieg, den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen während der zeit des Krieges befasst, während Clark sich auf die Zeit vor dem Ausbruch konzentriert.
Dabei zeigt er sehr genau auf wie welche Partei bzw welcher Akteur wie gehandelt hat und was evtl. seine Absichten dabei waren. Dabei versucht er nicht den Schuldigen zu finden sondern zeigt sachlich auf was unternommen wurde und aus welchen Gründen. Daraus ergibt sich eben nicht das einfache gut-böse Muster, sondern eine vielschichte Gemengelage, Fehlinterpretationen usw die dann auf den großen Krieg zusteuerten. Und so wird eigentlich deutlich sichtbar, dass jede Partei seine Verantwortung für den Krieg trägt der Europa in die Katastrophe stürzt.
Dadurch, dass Clark für dieses Buch so genau recharchiert hat und die jeweiligen Akteure und ihre Handlungen beschreibt ist es mit knapp 900 Seiten auch entsprechend umfangreich und dadurch teilweise auch etwas zäh zu lesen.
Es ist also keine Lektüre für Zwischendurch und im Gegensatz zum Buch von Münkler nicht so flüssig zu lesen.
Dafür erhält man ein sachlich sehr fundiertes Buch welches halt nicht revanchistisch ist sondern einfach neutral berichtet.
Der Titel „Die Schlafwandler“ trägt das Buch nicht ganz zu unrecht denn die meisten Protagonisten denken in alten Strukturen während die Zeit sich gewandelt hat. Es fehlte ihnen auch die Fähigkeit die Situation ihrer Gegenüber zu verstehen bzw. sich in sie hineinzuversetzen. Und so handelte fast jeder nach gewissen Autamatismen die dann quasi unweigerlich in den Krieg führten obwohl es genügend Möglichkeiten gab dies zu verhindern.