Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls – Nathaniel Branden

Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

Kein Urteil ist wichtiger, als das über uns selbst. Für persönliches Glück und berufliche Karriere gilt ein einfaches Grundprinzip: Sich selbst zu fördern. Nathaniel Branden zeigt anhand der sechs Säulen des Selbstwertgefühls, wie sich das Leben einfach erfolgreicher gestalten lässt.
Quelle: Klappentext

Dieses Buch lese ich schon seit längerer Zeit einfach weil ich da nicht so durchhasten wollte und mir auch jede Menge Gedanken dazu gemacht habe.
Am Ende bleibt bei mir ein gespaltener Eindruck zu diesem Buch.
Fachlich wird man nichts gegen die aufgeführten Analysen einzuwenden haben, und es gibt jede Menge Dinge die man auch für sich persönlich daraus ziehen kann. Denn was Branden auflistet ist logisch und kann ich sehr gut nachvollziehen. Es ist auch für Laien verständlich geschrieben und richtet sich nicht nur an Fachkräfte.
Man kann wirklich sehr viel für sich und sein Leben aus diesem Buch ziehen, was mir jedoch nicht gefallen hat sind seine Übungen zur Steigerung des Selbstwertgefühls. Das hat zwei Gründe die ich kurz erläutern möchte. Zum einen ist Branden wohl ein sehr großer Fan von Satzergänzungen. An sich keine schlechte Sache, ist mit der Zeit aber auch etwas ermüdend. Zum anderen die Art der vorgegebenen Satzstämme. Wie zum Beispiel soll man am nächsten Tag 5% bewusster wahrnehmen?? Was bitte sind 5% mehr als ich jetzt wahrnehme?? Deswegen hat mich das Buch nicht ganz überzeugt, auch wenn mir viele Stellen sehr gut gefallen haben. Man kann doch das ein oder andere für sich aus dem Buch ziehen und im Alltag beachten. Das ist eigentlich die wahre Herausforderung. Lesen, verstehen und evtl auch die Satzergänzungen sind eine Sache. Viel wichtiger ist eigentlich, dass man das aufgenommene im Alltag für sich umsetzt.

die nächsten stehen fest

Die Tage bin ich auf das Buch Momo von Michael Ende gekommen. Und da ich nun eins fertig gelesen habe, wollte ich schon mal schauen welche Bücher ich mir als nächstes vornehme. Die Wahl viel auf Momo, sowie Die Pest von Camus. Momo kennt wahrscheinlich jeder und hat es in seiner Kindheit gelesen. Ich bin gespannt wie es jetzt auf mich wirkt. Als Kind habe ich die Geschichte geliebt. Die Pest hingegen kenne ich noch gar nicht und bin gespannt was mich erwartet.

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Tödliche Camargue – Cay Rademacher

tödlicher Camargue

Kurzbeschreibung: August, die Luft über der Provence flirrt in drückender Hitze, das Leben ist überall zum Stillstand gekommen. Ausgerechnet jetzt werden Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon in die Wildnis der Camargue gerufen: ein schwarzer Kampfstier ist ausgebrochen und hat einen Fahrradfahrer mit den Hörner aufgespießt. Ein bizarrer Unfall, so dieht es zunächst aus. Bis Blanc ein Indiz dafür entdeckt, dass jemand das Gatter absichtlich geöffnet hat…
Quelle: Klappentext

Die ist nun der zweite Krimi den ich von Rademacher rund um Capitaine Blanc lese. Auch dieser Krimi ist wieder solide geschrieben und diesmal vermischt Rademacher gleich mehrere Verbrechen aus unterschiedlichen Zeiten und dadurch erhält Blanc gleich zahlreiche Verdächtige. Warum wurde der Starjournalist Opfer eines Mordes?? Recherchierte er insgeheim über einen Kunstdiebstahl oder über einen politischen Mord in den siebziger Jahren?? Das alles ist spannend geschrieben und kommt diesmal auch ohne die unnötige Action des vorherigen Romans aus. Von daher hat mir dieser Krimi sogar einen Tick besser gefallen. Ob französische Polizisten tatsächlich so sind wie Tonon kann ich nicht beurteilen, will es aber nicht hoffen. Aber während ich mir Tonon und auch die junge Polizistin Fabienne vorstellen kann gelingt es mir bei Blanc rein gar nicht. In manchen Passagen wirkt er wie ein alter Kommissar, auf der anderen Seite wird er von Frauen umschwärmt und geht joggen.
Trotz allem scheint die Serie um Capitaine Blanc ganz vielversprechend zu sein denn die Bücher lassen sich entspannt lesen und man kann miträtseln wer denn der bzw die Täter sind. Zudem bekommt man bei Rademacher immer auch Lust die Provence tatsächlich kennenzulernen und das Lebensgefühl dort zu erfahren und auch die Speisen zu probieren. Ich denke ich werde mir bei Gelegenheit auch noch mal den dritten Band der Serie zulegen.

Die Insel der besonderen Kinder – Ransom Riggs

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Kurzbeschreibung:
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inzwischen ist Jacob fast erwachsen und glaubt nicht mehr an die wunderbaren Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt…
Quelle: Klappentext

Auf das Buch bin ich durch den gleichnamigen Kinofilm gestoßen. Da ich den Film dann aber nicht gesehen habe, musst das Buch als Ausgleich her 😉
Das Buch ist selbst als Taschenbuch sehr schön aufgemacht. Denn neben der ungewöhnlichen Geschichte sind Fotos der besonderen Kinder abgebildet und auch Briefe die in der Geschichte vorkommen entsprechend gedruckt.
Die Fotos sind ganz klassische Gruselbilder und Riggs hat rund um diese Fotos eine tolle Geschichte gebastelt.
Anfänglich steht vor allem die Frage im Raum ob es die Insel bzw. die Kinder mit den besonderen Fähigkeiten überhaupt gibt, oder ob dies einfach eine Realitätsflucht des Großvaters ist der die Hölle des Holocaust und den 2. Weltkrieg durchleben musste.
Und wenn es diese Kinder tatsächlich geben sollte, was genau hat es damit auf sich und wo sind sie überhaupt zu finden?
Jacob weiß also selbst nicht was nun tatsächlich wahr ist und was nur eine Phantasterei seines Großvaters. Und wer war sein Großvater überhaupt??
Jacob macht sich also auf die Suche und findet etwas was ihm niemand glauben würde und erlebt ein großes Abenteuer.
Das Buch ist sehr kurzweilig und man hat es wirklich schnell durch. Es ist aber trotz der Aufmachung keine klassische Horrorgeschichte die einen eine schlaflose Nacht bereitet, sondern die Spannung ergibt sich eher daraus, dass man wissen möchte was es mit den Kindern mit den besonderen Fähigkeiten auf sich hat.
Mir hat es gut gefallen vor allem auch weil das Buch schön gestaltet ist und die Geschichte sehr kurzweilig geschrieben ist.
Werde bei Gelegenheit sicher auch die Fortsetzungen davon lesen.

Die Saat des Goldenen Löwen -George R.R. Martin

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Kurzbeschreibung: Bürgerkrieg zerreißt das Reich Westeros, und der junge grausame König Joffrey Baratheon hält die Schwestern Sansa und Arya Stark als Geiseln, um ihren Bruder zur Treue zu zwingen. Während die ältere Sansa versuchen will, das beste aus der Situation zu machen, entscheidet sich Arya zur Flucht. Doch der Weg zu ihrer sicheren Heimat in Winterfell ist lang, und die verschiedenen Parteien, die im Bürgerkrieg aufeinanderprallen, sind nicht die einzige Gefahr für das junge Mädchen.
Quelle: Amazon.de

Das nunmehr vierte Buch welches ich aus der Reihe gelesen habe und die Geschichte fasziniert mich immer noch. Ich hoffe das sich dies auch über die nächsten Bücher nicht wandelt.
Dadurch, dass ich natürlich auch die TV- Serie zu den Büchern schaue bin ich was die Story angeht schon etwas voraus denn ich habe ja bis zur aktuell sechsten Staffel alles geschaut. So ist die Spannung nicht ganz so groß da ich ja bereits weiß was sich im Buch ereignet. Doch trotz allem macht es Spaß die Bücher zu lesen.
Und auch wenn man durch die TV Serie bereits Bilder zum geschrieben im Kopf hat kann man immer noch Neues entdecken. Denn auch wenn die TV Serie die Bücher wirklich gut umsetzt gibt es immer noch Details die man im Buch noch für sich entdecken kann die man im TV noch nicht gesehen hat. Zudem kommen nun mit der Zeit immer mehr Fantasy Bereiche zur Story denn am Anfang hätte es sich auch fast um eine Mittelalter Erzählung handeln können.
Band 5 liegt bei mir jedenfalls bereits im Regal und wartet darauf gelesen zu werden. Allerdings liegen da noch mehr Bücher die ich ebenfalls noch lesen möchte.

Kochbücher

Habe mir vor einiger Zeit mal zwei Kochbücher zugelegt und bin sehr zufrieden damit. Beide eignen sich auch für Anfänger und beginnen mit Basiswissen. Wie verarbeitet man bestimmte Produkte und worauf ist zu achten. Bei dem blauen Kochbuch wird auch noch ausführlicher darauf eingegangen. Die Rezepte die ich bisher daraus entnommen habe ließen sich gut umsetzen. „Das blaue Kochbuch“ ist noch umfangreicher als das von GU und enthält zusätzlich zu den Rezepten auch ein Kapitel über die richtige Ernährung und was bei bestimmten Krankheiten bei der Ernährung zu beachten ist.
Kochbücher photo 20170225_121611_zpsh7ygiqmm.jpgIch bin mit beiden Büchern sehr zufrieden und werde sicher noch einige der dort darin enthaltenen Rezepte ausprobieren.

Castro -Reinhard Kleist

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Kurzbeschreibung: In dieser Graphic Novel beschäftigt sich Reinhard Kleist mit Kuba, einem der letzten Außenposten des real existierenden Sozialismus. Genauer gesagt mit dem „Maximo Lider“ der Revolution: Fidel Castro. Gewohnt kunstvoll erzählt und mit kraftvollem, vitalem Strich nähert sich Reinhard Kleist in seiner Biografie „Castro“ dem umstrittenen Revolutionär und Politiker und hält dessen bewegtes Leben und seine politischen Ideen und Ideale ebenso facettenreich fest wie deren Folgen für die kubanische Gesellschaft.

Quelle: Amazon.de

Von dem Buch habe ich von einem befreundeten Blogger gehört und ich fand es spannend eine Biografie in Form eines Cartoons zu erzählen. Und da mir der Autor Kleist bereits ein Begriff war und der für hochwertige Catoons steht habe ich nicht lange überlegt und mir das Buch geholt. Die 288 habe ich förmlich verschlungen und ja es ist nicht nur eine tolle Idee die Biografie so zu erzählen sondern wirklich sehr gelungen. Na klar kann man das Leben eines Mannes der die Weltpolitik beeinflusst hat und der so viele Facetten aufweist nicht lückenlos aufarbeiten, sondern die Kunst besteht darin es kurz zu fassen und dennoch die wichtigen Dinge zu erzählen. Und das gelingt Kleist wirklich sehr eindrucksvoll. In Castro wird die Lebensgeschichte vom fiktiven Fotoreporter Karl Mertens aus Deutschland, der Ende der 50er Jahre nach Kuba kam um Castro zu interviewen. Dort verliebt er sich in eine Kämpferin und bleibt um die Revolution zu begleiten und sich ihr anzuschließen. Was ich besonders gut finde ist, dass zum einen auch über die Jugendjahre von Castro berichtet wird und wie er sich anfänglich als Kämpfer für die Unterdrückten engagiert hat. Und auch wie aus der guten Sache der Revolution das System immer mehr zu dem wird wogegen man sich anfänglich erhoben hat. Eine erstaunliche Leistung all dies in einem Cartoon zu verpacken. Es ist ein differenziertes Bild von Castro entstanden und eine Biografie die Spaß macht zu lesen eben weil es auch sehr unterhaltsam ist. Natürlich ist es keine umfassende Biografie dennoch kann ich dieses Buch nur wärmstes empfehlen.