Sperrmüll

Gerade das alte Gerümpel endlich auf die Straße stellen können. Nachdem ich es jetzt einige Wochen in der Garage zwischengelagert habe, kommt morgen endlich die Müllabfuhr um den Sperrmüll abzuholen.
So haben mein Bruder und ich das ganze Gerümpel ordentlich draußen auf dem Gehweg gestapelt. Wobei ich mal gespannt wieviel davon noch übrig ist bevor die Müllabfuhr kommt…

neuen Chinesen

Am Wochenende war ich mit J, meinem Bruder und seiner Freundin zusammen essen. Mein Bruder hatte ein chinesische Lokal entdeckt bei dem es ein umfangreiches und leckeres Abendbüffet gibt.
Und tatsächlich war das Essen wirklich sehr gut. Neben dem normalen Büffet, mit den üblichen Speisen (Ente süß sauer und Co), gab es auch noch einen Teil bei dem man sich die Speise selbst zusammenstellen konnte. Man konnte einfach ein Schälchen mit allen möglichen Dingen füllen, die dann für einen zubereitet wurden. Und dort war die Auswahl noch größer. Neben dem Gemüse, konnte man noch zwischen drei Sorten Fisch, Krebsfleisch, und Muscheln wählen. Zudem gab es Enten-, Hühner-, Schweine-, Hirsch- und Kängeruhfleisch zur Auswahl.
Es hat uns allen sehr gut geschmeckt und bei einem Preis von 12,90 Euro kann man wirklich nicht meckern. Ich denke dort werden wir sicher noch häufiger essen gehen…

621. Bochumer Maiabendfest

An diesem Wochenende ist es wieder soweit. Das 621. Maiabendfest in Bochum erreicht seinen Höhepunkt, bei dem der Maibaum aus Harpen mit einem feierlichen Umzug abgeholt wird.
Andrere Veranstaltungen rund um das Maiabendfest fanden bereits in den letzten Tagen statt, doch der Höhepunkt wird dann der Umzug am Samstag sein.
Und wieder werden wohl tausende Bochumer die Straßen säumen und sich das Schauspiel ansehen. Der Weg, den die Parade nimmt ist jedenfalls schon seit Tagen vorbereitet. Über den Straßen wehen kleine blau-weiße Fahnengirlanden, und auch an den Häusern wehen prächtige Fahnen in den Bochumer Farben.
Damit ihr euch einen Eindruck machen könnt, hier noch einige Fotos aus dem Vorjahr.

Mehr zu diesem Bochumer Brauch könnt ihr ihr erfahren: Bochumer Maiabendfest

Supermarktgespräche

Eine Geschichte aus der aktuellen Neon.

Stuttgart. An der Supermarktkasse. Ein zotteliger Metalfan steht hinter einer hübschen Blonden. Er:“Entschuldigung, kennen wir uns?“ Sie:“Das bezweifel ich stark!“ er:“Darf ich mich vorstellen?“ Sie:“Von mir aus.“ Er geht an ihr vorbei und legt seine Einkäufe aufs Band.
Quelle: Neon

Verdammt cool… :))

die letzten Möbelstücke

So, nun habe ich auch endlich alles zusammen. Ende letzter Woche habe ich mir noch einen neuen Couchtisch, einen Esstisch und Stühle besorgt. Damit habe ich nun wirklich alles zusammen. Nächsten Monat kommen noch die Rolos für die Fenster, und dann hat die Rumräumerei endgültig ein Ende :yes:
Und Anfang nächster Woche kommt dann der Sperrmüll. Dann bin ich auch die alten Dinge los.

Charts

Bei den „Last week top artists“ ging es letzte Woche recht rockig zu, wenn man mal von Sigur Rós absieht.
Beim „Overall artists chart“ konnten Placebo ihren achten Platz von den Kings Of Leon zurückerobern. Einen besonders großen Schritt haben The Robocop Kraus gemacht, die sich um fünf Plätze auf Rang 35 verbessert haben.

Overall artists Chart

Last week top artists
mehr Charts

Spieletag

Am Osterwochenende hat es sich ergeben, dass wir am Ostermontag einen Familienspieleabend veranstaltet haben.
Eigentlich war nur ein Kaffetrinken bei den Eltern eingeplant, doch dann wurde es immer später. Irgendwer kam dann auf die Idee ein Spiel zu spielen, und so war es um uns geschehen. Nachdem wir Carcasson gespielt haben, haben iwr Pizza bestellt und gleich mit Die Siedler von Cartan weitergemacht.
Es ist wirklich unglaublich, aber ich muss gestehen, dass ich beide Spiel zum ertsen Mal gespielt habe. Dementsprechend habe ich dann auch abgeschnitten 🙄
Aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Ich denke es war nicht das letzte Mal, dass ich die beiden Spiele gespielt habe. Dafür machen sie einfach zu viel Spaß.

Die Wohlgesinnten – Jonathan Littell

Die Wohlgesinnten sind die fiktiven Erinnerungen des SS-Offiziers Maximilian Aue, Jahrgang 1913, Sohn eines deutschen Vaters und einer französischen Mutter, promovierter Jurist, frühes NSDAP-Mitglied.
Es sind verstörende Erinnerungen an die Schauplätze des Zweiten Weltkriegs und an das Grauen der Verfolgung und Vernichtung der Juden von Juni 1941 bis April 1945, an die Einsatzkommandos und Massenhinrichtungen in der Ukraine und im Kaukasus, an Babi Jar, den kessel von Stalingrad, Auschwitz, und Krakau, an Mittelbau Dora, das besetzte Paris und das kriegszerstörte Berlin…
Es ist ein erschrekender detailgenauer Roman über die nazistischen Verbrechen, erzählt aus der Perspektive eines Täters, der sich nach Kriegsende in eine sichere Existenz nach Frankreich gerettet hat.
Quelle: Klappentext

Ein Buch, welches einer großartigen Idee zugrunde liegt. Und zwar die Frage wie es sein kann, dass ein normaler Mensch zu einem Massenmörder wird.
Dieses Buch enthält jede Menge Diskussionsstoff, denn schließlich beleuchtet Jonathan Littell ein schwieriges Thema der deutschen Geschichte, beleuchtet durch einen französischen Schriftsteller, mit amerikanischer Herkunft und jüdischen Wurzeln.
Dies ist wohl auch der Grund dafür, dass er Themen ansprechen kann, die einem deutschen Autor viel Kritik eingebracht hätten. So werden in diesem Buch auch die Greultaten der roten Armee (das Niedermetzeln deutscher Flüchtlingstracks, und die Rache an der deutschen Bevölkerung) geschildert, sowie die freiwillige Kooperation von Ukrainern, Franzosen und anderen mit den Deutschen (sowohl als Angehörige freiwilliger Verbände in der SS, als auch in den Konzentrationslager. Stichwort Kapo). Und auch die Ähnlichkeiten zwischen Kommunismus und Nationalsozialismus werden beschrieben, als Aue auf einen gefangenen Propagandaoffizier des NKWD trifft und diesen verhört. Das Buch ist sehr detailiert, vor allem was die Organisation der deutschen Armee und der SS angeht. Die detaillierte Beschreibung der Befehlsketten bzw. der durchzuführenden Arbeiten der Abteilungen sind teilweise sehr zäh zu lesen.
Das ein oder andere Nachschlagen ist unumgänglich, denn Abkürzungen von Organisationen wie VA1 oder RUSHA sind wohl selbst in Deutschland nicht allgemein bekannt.
Neben diesen zäh zu lesenden Passagen, schockt einen der Autor aber auch immer wieder mit detaillierten Schilderungen von Massenhinrichtungen oder der Arbeit von Einsatzkommandos.
Die Schilderungen sind so detailiert, dass das Buch nichts für Menschen mit schwachen Nerven ist. Neben diesen Schilderungen kommen die pornografischen Phantasien der Hauptcharakters Maximilian Aue. Gerade dies ist aber dem Hauptziel des Buches abträglich. Denn der eigentlich Gedanke, warum normale Menschen zu Massenmördern werden, trifft dadurch nicht mehr wirklich zu.
Maximilan Aue ist zwar augenscheinlich ein normaler Mensch, doch hinter dieser normalen Fassade schlummern perverse Fantasien. Inzest bzw. die Liebe zu seiner Schwester und durchlebte Vergewaltigungen während seiner Zeit als Internatsschüler machen ihn nicht gerade zu einem gewöhnlichen Menschen.
Und auch die Gedanken die sich Aue macht, der Ekel der ihn überfällt wenn er an Hinrichtungen teilnimmt, die Zweifel die ihm kommen, wenn er mit etwas Abstand auf das System des Nationalsozialismus blickt, all das ist nach meinem Geschmack etwas zu kurz ausgeführt.
Als Fazit würde ich das Buch als lesenswert erachten, war aber doch etwas enttäuscht, da ich mir einfach noch mehr davon versprochen habe.