Steuern

Ach ja da ist mein Vater doch wirklich immer sehr fix. Da er sich gut mit Dingen wie die Steuererklärung auskennt, bin ich sehr froh, dass er mir meine Sachen immer soweit fertig macht und ich nur noch zu unterschreiben brauche. Und so habe ich ihm meinen Ausdruck der Lohnsteuerbescheinigung für 2012 per Mail geschickt und er hat noch einige andere Dinge wissen müssen, und schon wenige Tage später kam meine Steuererklärung für 2012 per Post zurück. Ich habe die Unterlagen dann auch gleich an das Finanzamt geschickt, schließlich hoffe ich ja auf eine kleine Erstattung 😉
Auf jeden Fall ging das wieder super fix, und ich hoffe die beim Finanzamt sind auch so schnell wie mein Vater. Ach ja so ist das. Da lebt man mittlerweile 500 km von zu Hause entfernt, ist selbständig, aber bei manchen Dingen ist man doch immer noch sehr froh die Hilfe der Eltern zu haben.

Feedly


Eine App die ich auf meinem Mobiltelefon, wie auch als Add-on in meinem Browser nutze ist Feedly. Dabei handelt es sich um einen RSS-Reader und mit dem behalte ich Blogs bzw. Webseiten die mich interessieren im Blick. Klar, hier bei blog.de werden mir die Artikel meiner Blogfreunde ja gleich angezeigt sobald ich mich einlogge, doch mal hat ja auch die ein oder andere Webseite die nicht bei blog.de gelistet ist die man gerne liest. Und bei feedly bekomme ich dann schnell alle Artikel präsentiert ohne ständig alle Seiten erst einmal aufrufen zu müssen. Das Schöne daran ist, dass es als Integration in den Browser einfach eine Schaltfläche ist die ich einfach anklicken muss, und schon habe ich alles auf einen Blick. Da es sich auch mit dem App auf dem Mobiltelefon synchronisiert habe ich auch dort immer nur die neusten Artikel die ich noch nicht gelesen habe in der Liste. Das ist ganz praktisch, denn wenn ich während der Arbeit Pause habe, schaue ich auch dann gerne dort mal rein. Was mir auch sehr gut gefällt ist, dass man die Webseiten denen man folgt noch nach Kategorien sortieren kann. Es ist alles sehr praktisch, und vor allem einfach anwendbar. Zudem ist es auch optisch sehr gut gestaltet, vor allem die App für dass Mobiltelefon ist super gemacht. Deswegen gehört Feedly mittlerweile zu den von mir am meisten genutzten Anwendungen.

Filme per Post

Jetzt haben wir es doch gemacht und uns bei Lovefilm.de angemeldet. mein Lieblingsmensch hatte schon längere Zeit damit geliebäugelt, doch da in letzter Zeit wirklich nichts vernünftiges mehr im TV zu sehen ist habe ich mich auch breitschlagen lassen. Und da man die ersten 30 Tage eh kostenlos testen kann haben wir uns dort angemeldet. Mein Lieblingsmensch hat das Angebot gleich genutzt und schon mal ein oder zwei Folgen Greys Anatomy per Stream angesehen was auch super funktioniert hat. Ihren Laptop einfach an den Fernseher angeschlossen und schon konnte es losgehen.
Heute haben wir die Email erhalten, dass die ersten zwei Filme (DVD) die wir ausgesucht haben, per Post auf dem Weg sind. Dann können wir am Wochenende ein schönes Filmwochenende machen. Wir bekommen als erstes „The Artist“ und „Ziemlich beste Freunde“.
Ich bin mal gespannt ob das tatsächlich alles so läuft wie beschrieben, bin da aber optimistisch. Viel wichtiger ist zu sehen ob wir das Angebot auch wirklich dauerhaft nutzen damit es sich auch lohnt.

Ruhrpott-Köter – René Schiering

Kurzbeschreibung: Eigentlich hat er es geschafft: Er hat den kleinbürgerlichen Staub seiner verhassten Heimatstadt von den Schuhen abgeklopft. Er ist weit herumgekommen, hat Karriere gemacht und die Welt bereist. Doch nach zwölf Jahren Exil muss er wieder zurück in die Tristesse des nördlichen Ruhrgebiets. Ständig dem Wahnsinn nahe, stolpert er auf heimischem Boden durch ein Sammelsurium schräger Gestalten und peinlicher Situationen.
Quelle: Klappentext

Der Hauptakteur André kommt zurück in seine alte Heimatstadt im Ruhrgebiet und findet sich dort gar nicht mehr zurecht. Alles ist ihm fremd geworden, selbst seine alten Freunde. Er trifft auf Menschen die ihn zwar kennen, die er aber schon lange vergessen hat und was zu einigem Konfliktpotential führt. Hinzu kommt, dass er mit seinen alten Freunden auch nicht mehr so viel anfangen kann und ihm ihre Lebensweise eher peinlich ist. am besten aufgehoben fühlt sich André bei seinem alten Kumpel Steiger. Der sitzt als Hartz-IV-Bezieher zwar fast nur noch zu Hause auf der Couch und kifft, doch zumindest muss er mit Steiger keine peinlichen Situationen in der Öffentlichkeit durchmachen.
René Schiering schreibt so, dass man die 140 Seiten des Buches schnell lesen kann, was vor allem an der schnodderigen Erzählart liegt. Das alles trägt leider dazu bei, dass das Buch doch sehr stark die Klischees über das Ruhrgebiet bedient. Und auch wenn man eine ganze Weile nicht wirklich weiß wie sich der Plott entwickelt, und vor allem worauf die Erzählung überhaupt hinaus will, erzählt René Schiering mit seinem Buch eine nette Geschichte.

Eiskratzen

Heute habe ich wirklich eine Menge Eis kratzen dürfen. Durch den Eisregen war mein Privatwagen heute morgen komplett mit einer Eisschicht überzogen. Sah wirklich sehr bizarr aus… Jedenfalls habe ich mich also daran gemacht und die Scheiben vom Eis befreit. Auf der Arbeit angekommen durfte ich gleich mit dem LKW weitermachen. Auch dort war wirklich alles vereist. Und damit war ich noch nicht fertig. Nachdem der LKW geladen war, konnte ich dann auch noch an eine Rampe fahren und dort das Dach der Plane vom LKW und Hänger von Schnee und Eis befreien. Schließlich will ich keine Lawinen oder Eisbrocken während der Fahrt verteilen.

Computerbastelei

Ich bin zwar nicht so der Computerexperte, doch die Tage habe ich meinem Lieblingsmenschen eine große Freude bereitet. Ihr Laptop war doch etwas ausgelastet was vor allem daran lag, dass der Arbeitsspeicher 2 GB an seine Grenzen gestoßen ist. Und deswegen habe wir uns entschlossen 4 GB zu besorgen und ich habe es eingebaut. Natürlich hatte ich mir vorher die Anleitung dazu durchgelesen und es ist jetzt wirklich keine große Sache gewesen. Und den Lieblingsmenschen anschließend so glücklich zu sehen war es das bisschen herumschrauben doch mehr als wert.
Aber auch wenn es keine große Sache den Arbeitsspeicher zu tauschen war ich doch erleichtert, nachdem alles einwandfrei funktioniert, und der Laptop ordnungsgemäß seinen Betrieb wieder aufgenommen hat.

Gesundheitlich angeschlagen

aber zumindest wieder auf dem Weg der Besserung. Das neue Jahr hat nicht sonderlich gut angefangen, denn gesundheitlich bin ich schon lange nicht mehr so angeschlagen gewesen. kaum waren wir zurück in Freiburg war mir mehrere Tage mehr als nur speiübel. Und nachdem ich drei Tage damit zu kämpfen hatte und es mir endlich wieder besser ging, kam das Grippevirus. Ich weiß gar nicht wann ich zuletzt so heftig mit solchen Dingen zu kämpfen hatte, aber das war echt übel. Zumindest geht es mir nun endlich wieder besser, auch wenn ich immer noch etwas Husten und Schnupfen habe. Und da mein Lieblingsmensch auch mit einer Erkältung kämpft sind wir derzeit Großverbraucher was Taschentücher und Tee angeht 😀
Denn jetzt gibt es immer wenn wir nach Hause kommen erst einmal eine große Tasse Tee, schließlich ist das ja ein altes Hausmittel gegen Erkältungen.

BenX


Am Donnerstag Abend sind wir eher zufällig auf den Film BenX gestoßen der im WDR übertragen wurde. Weder mein Lieblingsmensch noch ich hatten davor etwas von diesem Film gehört. Doch er hat uns von Anfang an so gefesselt, dass wir ihn uns trotz später Stunde bis zum Ende angesehen haben.

Kurzbeschreibung: Ben ist anders. Er lebt in seiner eigenen Welt, in der er in seinem liebsten Onlinespiel „Archlord“ Heldentaten besteht. Er spielt es, wann immer er kann und versucht, für die Widrigkeiten des wahren Lebens zu trainieren. Mit seiner Internetgefährtin Scarlite meistert er alle Herausforderungen und Gefahren, die ihn in der realen Welt überfordern. Der harte Alltag in der Schule ist für den verschlossenen Außenseiter eine tägliche Höllenqual. Immer wieder wird er von seinen Mitschülern gemobbt und tyrannisiert. Ben fasst einen Plan: Er will mit allem Schluss machen. Game Over. Da tritt das Mädchen aus dem Onlinespiel in sein Leben…
Quelle: Amazon.de

Der Darsteller von Ben (Greg Timmermans), wie auch die anderen spielen ihre Rolle einfach nur hervorragend, und man leidet vor dem Fernseher förmlich mit. Der Film berührt, gerade weil das Thema Mobbing immer noch mehr als aktuell ist. In diesem Fall ist Ben das Opfer weil er unter dem Aspergersyndrom leidet und somit anders ist. In der Realität muß man nicht einmal unter solchen Symptomen leiden um Opfer von Mobbing und auch körperlicher Gewalt zu werden.
Der Film berührt einen, und ständig fragt man sich wann das unausweichliche passiert. Wird Ben irgendwann einfach ausrasten und es kommt zu einem Amoklauf, oder wird er sein Leben selbst beenden.
Das Ende ist dann um so außergewöhnlicher gestaltet, doch das möchte ich euch nicht verraten. Ich kann nur den Tipp geben, dass ihr euch den Film einfach anschaut. er ist großartig!!!!