Live At The Royal Albert Hall – Arctic Monkey

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Irgendwie hatte ich die Arctic Monkey schon ein wenig aus den Augen verloren, seit sie mit ihrem starken Debüt 2006 auch bei uns richtig durchgestartet sind. Klar kamen anschließend weitere Alben die auch gut waren, doch das Album „Tranquility Base Hotel & Casino“ aus 2018 habe ich schon gar nicht mehr mitbekommen. Doch jetzt erscheint der Mitschnitt eines Konzerts von eben genannten Album in der Royal Albert Hall. Alle Einnahmen des Live-Albums der Band um Alex Turner und Jamie Cook gehen an die Wohltätigkeits-Organisation „War Child UK“, die Kinder in Krisengebieten medizinisch und psychologisch unterstützt. Neben den Songs von der Tour „Tranquility Base Hotel & Casino“ gibt es natürlich auch die Hits der Band wie zum Beispiel Brainstorm und The View From The Afternoon. Insgesamt 20 Songs mit einer Dauer von 86 Minuten auf 2 LPs mit toller Liveatmosphäre werden geboten, und man unterstütz auch noch einen guten Zweck. Gerade derzeit, in der man keine Konzerte besuchen kann, ist es doch ein Ohrenschmaus einer Liveaufnahme zu folgen. Und wenn es dann auch noch von einer Band ist, die seit so vielen Jahren immer wieder gute Musik abliefert…  Die Musikauswahl beim Konzert ist wirklich sehr gelungen da man wirklich ein Best of der Arctic Monkey bekommt. Das Vinyl kommt auch noch in einer coolen milchigen Optik daher.

Anspieltipps: Brainstorm, I Bet You Look Good On The Dancefloor

Trackliste:

  1. Four Out Of Five
  2. Brainstorm
  3. Crying Lightning
  4. Do I Wanna Know?
  5. Why’d You Only Call Me When You’re High?
  6. 505
  7. One Point Perspective
  8. Do Me A Favour
  9. Cornerstone
  10. Knee Socks
  11. Arabella
  12. Tranquility Base Hotel & Casino
  13. She Looks Like Fun
  14. From The Ritz To The Rubble
  15. Pretty Visitors
  16. Don’t Sit Down ‚Couse I’ve Moved Your Chair
  17. I Bet You Look Good On The Dancefloor
  18. Star Treatment
  19. The View From The Afternoon
  20. R U Mine?

Veröffentlicht: 2020

Label: Domino Records (Goodtogo)

Santa Monica – Ocean Hills

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Zoli Téglás ist ein umtriebiger Mensch und macht von Film über verschiedenste Musikprojekte so einiges. Jetzt hat er mit Ocean Hills eine neue band gegründet und das erste Album Santa Monica ist veröffentlicht. Aus welcher Richtung Musik er kommt hört man gleich am Anfang zu „A Separate Peace“, doch im großen und ganzen ist das Album eher melodischer Hardrock mit einem Schuß Grunge. Aber eben nicht das was man bisher von Zoli Téglás gewohnt ist. Das ist aber auch überhaupt nicht schlimm, denn Ignite oder Pennywise kann man sich mal anhören aber länger als 30 Minuten am Stück…. Das ist bei diesem Album eben ganz anders, und der Titel sagt es wahrscheinlich auch schon. Hier gibt es nicht die ganze Zeit die große Keule, sondern alles ist smoother ohne langweilig zu sein. Musikalisch geht es in die Richtung Soundgarden, Nickelback oder wie das neue Album der Foo Fighters (siehe Beitrag: Medicine At Midnight- Foo Fighters). Eigentlich ganz passend, dass es daher ebenfalls im blauen Vinyl daherkommt. Ein Album das man passend zum Titelbild auf einer Tour über die Landstraße bei frühlingshaftem Wetter hören möchte. Alles ganz relaxt, wenn da nicht die gelegentlichen Wachmacher drin sind. Nach dem ruhigen „Hold Me“ (der einzige Song der mich nicht so überzeugt hat), kommt mit Angel Wings dann gleich das Gegenstück. Mit Santa Monica präsentieren Ocean Hills jedenfalls ein mehr als solides Rockalbum an dem ich meine Freude habe.

Anspieltipps: A Separate Peace, Santa Monica, Angels Wings

Trackliste:

  1. Bound
  2. A Separate Peace
  3. Death or Liberty
  4. Like a Lady
  5. Santa Monica
  6. Budapest My Love
  7. Hold Me
  8. Angels Wings
  9. Vampire
  10. Christina
  11. There Is a Light That Never Goes Out

Veröffentlicht: 2020

Label: Afm Records (Soulfood)

Medicine At Midnight – Foo Fighters

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Nach einer Verschiebung ist es nun endlich da. Das neue Album der Foo Fighters. Nach dem eher durchwachsenen Vorgänger „Concrete and Gold“ war ich gespannt was jetzt kommt. Als ich auf die Trackliste gesehen habe und nur spärliche neun Songs mit einer Gesamtspielzeit von 36 Minuten erblickt habe war ich schon ein wenig enttäuscht. Doch 36 Minuten guten Musik ist immer noch besser als ein Album mit 50 Minuten voller Langeweile. Die schon vorab veröffentlichte Single „Shame Shame“ ist ziemlich ruhig und groovig und finde ich ganz okay. Auch der Auftakt mit „Making Fire“ hat mich nicht gleich beim ersten Hören mitgerissen. Erst mit Cloudspotter hatte mich das Album so richtig, und mit Waiting On A War kam dann der erste klassische Sound der Foo Fighters wie man ihn liebt. Ansonsten gibt es auch immer wieder die ein oder anderen Experimente wie eben im ersten Song Making A Fire. Vom ursprüngliche Grunge ist bei den Foo Fightern aber nicht mehr viel zu hören, sondern es kommt immer nur mal gelegentlich hervor. Stattdessen ist der Sound rockig und hat immer wieder diese Passagen die das Album auch sehr Mainstreamtauglich machen. Und auch wenn es nicht mehr jene Foo Fighters sind die ich von früher liebe, ist es trotzdem ein gutes Album welches mir gefällt. Das Album kommt im übrigen in einem tollen blauen Vinyl daher was optisch echt was hermacht.

Anspieltips: Cloudspotter, Waiting On A War, No Son Of Mine

Trackliste:

  1. Making A Fire
  2. Shame Shame
  3. Cloudspotter
  4. Waiting On A War
  5. Medicine At Midnight
  6. No Son Of Mine
  7. Holding Poison
  8. Chasing Birds
  9. Love Dies Young

veröffentlicht: 2021

Lable: Rca International (Sony Music)

Power Up – AC/DC

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AC/DC melden sich mit ihrem mittlerweile siebzehnten Album nach sechs Jahren Pause zurück. 12 Songs im unvergleichen AC/DC Sound die auf einen einstürzen und mitreißen. Schon beim ersten Song Realize weiß man was einen erwartet. Die Australier haben einfach einen unvergleichlichen Sound, dazu die außergewöhnliche Stimme von Brian Johnson. Das es dieses Album gibt ist eigentlich eine kleine Sensation, schließlich wurde schon öfters das Ende der Band herbeigeschrieben. Doch jetzt mit einem Sänger der fast taub ist und ein Auftrittsverbot von den Ärzten hat, sowie dem Schlagzeuger der im Gefängnis landete. Dazu der Tod von Gitarrist Malcom Young. Doch trotz all dieser Rückschläge tritt die Band fast in Originalbesetzung wieder ins Licht der Öffentlichkeit und haut dieses mitreißende Album raus. Dieser Sound den man nur laut hören kann und der so eingängig und wohlbekannt ist. Man könnte bemängeln, dass AC/DC immer gleich klingen aber ich finde das in keinster Weise schlimm. Vor allem nicht wenn es ein so herlich dreckiger Rocksound wie dieser ist. Wenn man eine Platte von AC/DC auflegt weiß man was man bekommt und genau das ist es wofür sie so sehr geliebt werden.

Anspieltipps: Realize, Rejection, Code Red

Tracklist:

  1. Realize
  2. Rejection
  3. Shot In The Dark
  4. Through The Mists Of Time
  5. Kick You When You’re Down
  6. Witch’s Spell
  7. Demon Fire
  8. Wild Reputation
  9. No Man’s Land
  10. Systems Down
  11. Money Shot
  12. Code Red

veröffentlicht: 13. November 2020

Label: Columbia (Sony Music)

Whoosh! – Deep Purple

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Seit mittlerweile 52 Jahren machen Deep Purple Musik, und mit „Smoke On The Water“ haben sie einen Hit produziert den wohl jeder kennt.  Nun ist ihr mittlerweile 21. Studioalbum erschienen, und es klingt zwar nach Deep Purple aber trotzdem nicht alt. Das es nach Deep Purple klingt liegt an der Hammond Orgel und der wuchtigen E-Gitarre. Für eine Band deren Mitglieder ja nun alle schon im betagten Alter sind geht es richtig nach vorne. Der Titel Whoosh! passt also sehr gut zum Album. Gleich der erste Song „Throw my Bones“ lässt einen erahnen was einen erwartet. Klassischer Rock der einen mitreißt, aber auch ruhigere Passagen wie in „Nothing at All“ bei dem Airey sein außergewöhnliches Orgelspiel beweisen kann. Um dann mit „No Need to Shout“ gleich wieder an fahrt aufzunehmen und auch hier wieder schöne Gitarren und Orgelsoli. Deep Purple zeigen, dass sie trotzt Spätherbst ihrer Kariere absolut kreativ sind und ihr Handwerk mehr als beherrschen. Das Album an sich ist sehr gelungen und Freunde klassischer Rockmusik werden eine wahre Freude an dem Album haben.

Anspieltipps: Throw My Bones, Nothing At All

Tracklist:

  1. Throw My Bones
  2. Drop The Wagon
  3. We’re All The Same in the Dark
  4. Nothing at All
  5. No Need to Shout
  6. Step by Step
  7. What the What
  8. The Long Way Round
  9. The Power of the Moon
  10. Remission Possible
  11. Man Alive
  12. And the Adress
  13. Dancing in My Sleep

Veröffentlicht: 7. August 2020

Lable: Earmusic

Deep Purple – Whoosh! – Special Edition

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Deep Purple haben ihr ein 21. Album veröffentlicht und dies habe ich mir als Special Edition gegönnt.
Und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Zum Album werde ich auch noch mal mehr schreiben, denn jetzt geht es um die Special Edition.
Das Album kommt in einem schönen Karton in dem das Album auf 2 Platten aus transparenten Vinyl enthalten ist was echt scho richtig toll aussieht.
Dazu ein T-Shirt mit Motiv des Albums welches exclusiv bei der Ausgabe beiliegt.
Desweiteren eine CD und DVD Mediabook. Auch das in einer sehr hochwertig Ausführung. Dann noch drei Artprints, und drei 10″ Platten in farbigen Vinyl auf der man „The inFinite Live Recordings, Vol. 2″ zu hören bekommt. Wenn man die Schutzhüllen der 1ß“ Platten aneinanderlegt erhält man auch wieder das Motiv des Astronauten welcher ja auch auf dem cover des aktuellen Albums ist.
Das ist wirklich alles sehr hochwertig und wirklich toll gemacht und hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen.

Das Pfefferminz-Experiment – Westernhagen

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Ein neues Album von Westernhagen. Da war ich natürlich gespannt, vor allem weil auf dem Album altbekannte Songs sind die neu arrangiert wurden.
Oder besser gesagt es handelt sich um das Album „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ ganz neu interpretiert.
Ich war jedenfalls sehr gespannt, denn ich mag vor allem die alten Songs von Westernhagen. Das Unplugged Album hat mich jetzt nicht so wirklich begeistert und deswegen war ich gespannt was jetzt kommt. Denn Westernhagen hat es extra in einer Kirche in Woodstock (USA) aufgenommen.
Und dann habe ich „Mit 18″ in der neuen Version das erste mal im Radio gehört und dachte nur: Ach du meine Güte.
Das erklärt warum das Wort Experiment im Albumtitel vorkommt. Doch nachdem ich mir dann das ganze Album angehört habe musst eich meine ersten Gedanken schnell revidieren.
Bei“Mit 18“ wirkte es auf mich gekünzelt und in ein Korsett gezwängt, doch nachdem ich das ganze Album gehört habe…
Blues der ruhigen Art kommt aus den Lautsprechern und verwandeln die altbekannten Songs in etwas Neues. Das wird sicher vielen nicht gefallen die diese Songs lieben, doch ein Vergleich mit dem alten Album sollte man gar nicht anstellen.
Ich meine wie soll man Songs wie JohnnyW, Dicke und die anderen noch besser machen?
Die Songs früher hatten Power und gingen richtig nach vorne. Es sind halt einfach Klassiker.
Bei das Pfefferminz-Experiment bekommt man ein Bluesalbum das seinen eigenen Charme hat. Wäre auch komisch wenn Westernhagen mit seinen mittlerweile 70 Jahren noch den Rock´N´Roller und Jungspund gibt.
Nach mehrmaligen Hören kann ich sagen, dass ich das Experiment für gelungen halte und mir gefällt der „neu“ Stil von Westernhagen. Es passt einfach, und durch die ruhige Art achtet man auch mehr auf den Text. Gerade bei „Alles in den Wind“ passt es für sogar besser als in der alten Version.
Deswegen kann ich das Album wirklich nur empfehlen und man kann damit Westernhagen auf eine neue Art für sich entdecken.

Anspieltipps: Alles in den Wind, JohnnyW.

Trackliste:

  1. Mit 18
  2. Zieh dir bloß die Schuhe aus
  3. Willi Wucher
  4. Oh, Margarethe
  5. Alles in den Wind
  6. Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz
  7. Dicke
  8. Gieselher
  9. Grüß mir die Genossen
  10. JohnnyW.

Veröffentlicht: 8.November 2019

Label: Polydor (Universal Music)

Get Tragic – Blood Red Shoes

BRS
Bereits im Januar erschien das fünfte Album von Blood Red Shoes. Ich habe es mir auch schon vor einiger Zeit als Schallplatte gekauft und das grün- schwarze Vinyl macht schon echt was her. Aber das ist ja eher eine zweitrangige Sache.
Musikalisch hat sich bei dem Duo auch etwas getan, denn mit Get Tragic veröffentlich sie eine doch deutlich weniger rockige Platte als mit den Vorgängern.
Eine Tragödie ist dies aber bei weitem nicht. Statt des rockigen Gitarrensounds setzen die beiden bei diesem Album mehr auf das Keyboard. Hat mich der Sound früher an The Subways erinnert, besonders beim Album Box of Secrets, weckt das aktuelle Album mehr Assoziationen mit Garbage. Und statt des rockigen Sounds rückt jetzt eher der Gesang in den Vordergrund.
Wenn man die nach vorne preschenden Vorgängeralben kennt, irritiert einen dieses Album mit dem eher ruhigen und leicht düsteren Sound doch etwas. Trotz allem ist es ein ordentliches Album.
Was mich am meisten stört ist, dass sich alle Songs vom Tempo sehr einheitlich anhören. Wenn man ein rockiges nach vorne gehendes Album hat merkt man dies nicht so sehr, bei einer ruhigeren Platte wie Get Tragic kann dies dann auch schnell eintönig, gar langweilig wirken.
Für mich ist es ein ordentliches Album, allerdings nicht das Stärkste von Blood Red Shoes.

Anspieltipps: Mexican Dress, Howl

Trackliste:

  1. Eye To Eye
  2. Mexican Dress
  3. Bangsar
  4. Nearer
  5. Beverly
  6. Find My Own Remorse
  7. Howl
  8. Interlude
  9. Anxiety
  10. Vertigo
  11. Elijah

Veröffentlicht: 24.Januar 2019

Label: Jazz Life

Anaana – Cari Cari

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Durch Zufall bin ich auf die Band gestoßen die aus unserem Nachbarland Österreich kommt und es hat mich gleich gepackt. Da vielleicht nicht gleich ganz klar ist was Band- und Albumname ist: Cari Cari ist die Band, und Anaana ist ihr erstes Album. Davor gab es „nur“ eine EP.
Was den Hörer erwartet ist stimmungsvolle Indiemusik die einen an Filme von Quentin Tarantino erinnern. Eine Sound der zu einem Roadtrip einlädt oder an einen Westernfilm erinnert. Ich hatte die Band jedenfalls nicht in Österreich verortet.
Schon der erste Song zeigt was einen erwartet. Leicht melancholisch aber trotzdem zum mitwippen einladend. Helle Gitarre, tiefer Bass.
Mir gefallen vor allem die Songs in denen das Didgeridoo zum Einsatz kommt und den Sound daher sehr einzigartig macht.
Dazu kommen schöen Rhytmuswechsel die das Album sehr eingänig machen. Von schnelleren Beats bei Mapache zu ruhigen zum mitgrooven einladenden Mazuka.
So entsteht absolut keine Langeweile beim hören des Albums.
Das Ganze hat mich so begeistert, dass ich mir das Album sowie die vorher erschienene EP gleich als Platte zugelegt habe.
Was euch bei Cari Cari erwartet könnt ihr hier super sehen.


Ich bin jedenfalls sehr begeistert davon und hoffe die Band ist auch mal hier in der Gegend um sie live zu sehen. Da mir das Album so gut gefällt ist es schwer ein Lieblingsstück oder einen besonders tollen Anspieltipp zu geben.

Anspieltipps: Anaana, Camoubee, Mechikko

Trackliste:

  1. Summer Sun
  2. Anaana
  3. Mapache
  4. Nazuka
  5. Nothing’s Older Than Yesterday
  6. Mechikko
  7. After the Goldrush
  8. Dark was the Night Cold was the Ground
  9. Camoubee
  10. Do not go gentle into the good night

Veröffentlicht: 23.August 2019

Label: Bohemian Vienna

Rammstein – Rammstein

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Das siebte Album von Rammstein ist nun endlich erschienen, und wie immer enthält es 11 neue Songs die alle unverkennbar nach Rammstein klingen.
Und das obwohl neue Elemente eingebaut wurden die man so von Rammstein noch nicht kannte. Ich finde es gut wenn Bands experementieren und auch Neues wagen ohne ihre musikalischen Wurzeln aufzugeben. Und genau das machen Rammstein hier.
Das Album fängt auch gleich mal mit vier richtig starken Songs an, lässt dann aber leider zwischendrin etwas nach. Trotz allem ist es ein gutes Album das viel Spaß macht. Und auch die Songtexte haben es bei diesem Album in sich. Von der Kirchenkritik in „Zeig Dich“ über den Song Ausländer der im Gegensatz zum ersten gedanken den Sextourismus anprangert bietet das Album sehr viel Tiefgängiges. Ich habe mir das Album als Vinyl zugelegt welches auf zwei Platten in dicker Pressung daherkommt und auf 45rpm abgespielt werden muss. Dem Album sind die Songtexte beigefügt und 6 Sheets mit Foto.

Anspieltipps: Zeig Dich, Weit Weg, Ausländer

Trackliste:

  1. Deutschland
  2. Radio
  3. Zeig Dich
  4. Ausländer
  5. Sex
  6. Puppe
  7. Was Ich Liebe
  8. Diamant
  9. Weit Weg
  10. Tattoo
  11. Hallomann

Veröffentlicht:  17.Mai 2019

Label: Rammstein (Universal Music)