Sturm der Schwerter – George R.R. Martin

Kurzbeschreibung: Ein blutiger Bürgerkrieg tobt in den Sieben Königreichen. Robb Stark, der Herr von Winterfell, leistet dem tyrannischen Kind-König Joffrey Lennister hartnäckig Widerstand und lässt sich auch nicht dadurch in die Knie zwingen, dass seine Schwester vom König als Geisel gehalten wird.

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Ja es ist schon eine Weile her, dass ich den vorherigen Teil gelesen habe, doch nun hat es mich wieder gepackt und ich hatte mal wieder etwas Lust auf Fantasy. Und da ja noch fünf weiter Bücher zu diesem Epos auf der Leseliste stehen wird es ja auch mal Zeit da voranzukommen.  Mitlerweile habe ich die TV Serie zu den Büchern komplett angesehen einfach weil sie so genial gemacht war, und ich kam von der TV Serie ja erst zu den Büchern. So ist die Story natürlich schon bekannt, doch trotz allem entdeckt man immer noch etwas Neues in den Büchern, und trotzdem fesselt mich die Story. In diesem band wird auch ausgewogener zischen den Charakteren hin und hergesprungen, auch wenn ich immer wieder bemerke wie mich die Geschichte gewisser Charaktere mehr anziehen als andere. Was vor allem an der ganzen geschichte auffällt und sie für mich so faszinierend macht ist, dass viele der Charaktere sich im laufe der Zeit wandeln und sich entwickeln. Und auch, dass es immer mal wieder neue Figuren dazukommen während andere plötzlich entfernt werden. Und genau so wie sich die Charaktere wandeln, ändern sich auch ständig die Bündnisse zwischen den Fraktionen was alles zu einem großen Ränkespiel macht und es so immer wieder zu ungewöhnlichen und überraschenden Wendungen kommt. So ist es keine klassische Geschichte rund um einen Charakter sondern eher eine Erzählung über ein Zeitalter und die Charaktere die sich in dieser Zeit bewegen.

House of X & Powers of X: Bd. 2

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Kurzbschreibung: Charles Xavier führt seine Mutanten in eine Ära der Macht und der Sicherheit. Doch der neue Traum des X-Men-Gründers, der von der Insel Krakoa aus die ganze Welt veränderte, wird bereits wieder durch Menschen bedroht – und in der Zukunft kämpfen die letzten Mutanten abermals ums nackte Überleben. Darüber hinaus kommt die unglaubliche Wahrheit über Moira MacTaggert ans Licht …

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Der erste Band der vierteiligen Reihe hatte mich ja bekanntlich nicht so gefesselt (siehe Beitrag: House of X & Power of X: Bd1), und so war ich natürlich gespannt wie der zweite Teil ist. Und ich muss sagen, dass mich dieser Band wieder so gefesselt hat wie die Geschichten der X-Men davor. Vor allem die Geschichte von Moira und ihren Leben ist toll und anschaulich erzählt. Dazu die Tragik von Moira, die immer wieder versucht aus ihrem vorherigen Leben zu lernen um dann die Geschichte umzuschreiben und zum positiven für die X-Men zu gestalten, und durch die Zeitsprünge wird deutlich was und wieso Charles Xavier und die anderen X-Men so handeln wie sie jetzt handeln. Die X-Men sind zwar ein Comic, aber um es einfach so nebenbei zu lesen ist es viel zu komplex und anspruchsvoll. Mit Band 2 hat mich Hickman nun wieder voll in den Bann gezogen und ich kann es kaum erwarten mit Band 3 anzufangen.

House of X & Powers of X: Bd. 1

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Kurzbeschreibung: Charles Xavier hat seinen Traum von Toleranz und Frieden zwischen Mutanten und Menschen begraben – und die Regeln auf immer verändert. So bricht eine neue Zeitrechnung an: Die von der Menschheit oftmals verhassten und gejagten X-Men leben endlich in Sicherheit, gleichzeitig treten sie als selbstbewusste Weltmacht auf. Doch im All und in der fernen Zukunft erheben sich alte und neue Bedrohungen …
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Nachdem mich die letzte Reihe der X-Men ja wirklich begeistert hat, war ich gespannt was mich jetzt erwartet. Vor allem nachdem es durch die Rückkehr von Jonathan Hickman schon im Vorfeld so gehypt wurde. Allerdings muss ich sagen hat mir der erste Band nicht so gut gefallen wie die Geschichten vorher. Zum einen die futuristische Dimension Krakoa zu der man durch Blumentore kommt und die ausschlielich für X-Men ist, zum anderen die Wandlung von Charles Xavier. War er doch früher immer derjenige der sich für ein friedliches Zusammenleben der X-Men mit den Menschen ausgesprochen hat, geht nun einen völlig neuen Weg. Und wenn Magneto als Botschafter von Xavier gleich am Anfang den Menschen die bedingungen für ein weiteres Zusammenleben auf der Erde diktiert und am Ende damit schließt „Ihr habt jetzt neue Götter“ ist das schon sehr merkwürdig. Die X-Men sehen sich als Götter der Menschen an weil sie ihnen überlegen sind. Das war mir früher schon erhblich symathischer. Auch sonst springt die Geschichte ziemlich hin und her und dafür, dass diese Reihe nun auch für Neueinsteiger geeignet sein soll… Ich finde dafür ist es schon noch etwas unübersichtlich vor allem da wirklich viele Charaktere aus den vergangenen Jahrzehnten auftauchen inkl. Wiedergeburt oder ähnlichem. Allerdings muss man sagen, dass es ja erst der erste von vier Bände aus der Reihe und so kann sich natürlich noch eine Menge entwickeln was die Story angeht. Die Reihe mit den vier Bänden vorher hat mich allerdings schon vom ersten Band an richtig gepackt, aber ich hoffe auch hier wird es am Ende wieder so sein, dass ich begeistert bin. Alleine gesehen finde ich dieses Buch jedoch eher unterdurchschnittlich.

Die Känguru-Chroniken – Marc-Uwe Kling

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Kurzbeschreibung: Ich bin ein Känguru – und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen.“ Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet. Völlig absurd und ein großer Lesespaß.
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Gehört hatte ich von den Büchern, es gibt ja mittlerweile vier Stück, schon vor einer Weile und ich wollte sie immer mal lesen weil man sie mir empfohlen hatte. Doch irgendwie geriet es in Vergessenheit und erst der Kinofilm hat mich wieder daran erinnert.
Also habe ich mir die Triologie in vier Bänden zugelegt und mit dem ersten Buch angefangen. Das Buch hat keine geschlossene Geschichte sondern besteht aus zahlreichen Kurzgeschichten.
Gleich die erste Geschichte hat mich gepackt und ist wirklich sehr witzig. Selbst abgesehen vom absurden, dass ein Känguru als Nachbar einzieht.
Und so war ich natürlich gespannt und habe eine Geschichte nach der anderen gelesen. Das Buch ist wirklich sehr kurzweilig und es gibt viele gute Geschichten auch sehr humorvolle. Zwischendurch ist zwar auch die ein oder andere Kurzgeschichte die mich nicht so begeistert hat, doch im großen und ganzen ein unterhaltsames Buch.
Man kann es gut nebenbei lesen und es eignet sich natürlich gut wenn man mal ein paar Minuten Zeit hat und man so noch eine oder zwei der Geschichten lesen kann.
Gefallen hat mir vor allem, dass der humor nicht flach ist, sondern teilweise auch zum nachdenken anregt.
Wer also ein kommunistisches Känguru erleben möchte kann getrost zugreifen. Ich bin gespannt ob die anderen Bücher der Serie ebenfalls so amüsant bleiben oder ob sich die Sache irgendwann doch auslutscht.

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand – Jonas Jonasson

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Kurzbeschreibung: Allan Karlsson lebt in einem Altersheim und wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch während sich der Bürgermeister und die Lokalpresse auf das große Spektakel vorbereiten, hat Allan ganz andere Pläne: Er verschwindet an seinem 100. Geburtstag – und schon bald steht ganz Schweden wegen seiner Flucht auf dem Kopf. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, schließlich hat er schon in jungen Jahren die gesamte Weltpolitik durcheinandergebracht und so manches Abenteuer erlebt.
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Ich war mir nicht ganz sicher was mich bei diesem Buch erwartet, und es lag lange in meinem Bücherregal bevor ich es jetzt gelesen habe.
Bis dahin hatte ich schon einiges über das Buch gehört, was von super toll bis hin zu grottenschlecht reichte.
Das Buch ist in zwei „Geschichten“ geteilt. Zum einen geht es um die Gegenwart und die abstruse Flucht des Allan Karlsson aus dem Altenheim, zum anderen um die Geschichten aus seiner Vergangenheit.
Denn in seinen hundert Jahren hat Allan Karlson einiges in der Weltgeschichte bewirkt. Das alles mit sehr viel Naivität, Genügsamkeit und dem Bedürfnis einfach in ruhe Alkohol trinken zu können. So erlebte Allan in seiner Vergangenheit den spanischen Bürgerkrieg, half bei der Entwicklung der Atombombe, mischte sich in die chinesische Revolution ein, Koreakrieg und vieles mehr. Das alles natürlich eher zufällig und nicht immer so wie es von anderen geplant war. Anfänglich fand ich es noch ganz amüsant, da es aber immer da gleiche Muster ist weiß man eigentlich immer schon wie die entsprechende Abschnitte enden.
Wirklich witzig ist das nicht, höchstens amüsant.
Die Geschichte in der Gegenwart gefällt mir da schon etwas besser, aber auch das ist jetzt nicht wirklich mitreißend. Es ist eine nette Geschichte, und alles sehr kurzweilig geschrieben.
So hatte ich die 432 Seiten auch entsprechend schnell gelesen ohne das es mich besonders gefesselt hat.
Ein Buch welches man lesen kann, aber nicht wirklich muss.

Uncanny X-Men Bd4 -Die letzten ihrer Art

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Kurzbschreibung: Mutanten blicken harten Zeiten entgegen und ihre Perspektive wird mit jedem Tag schlechter. Die X-Men sind noch immer verschollen und die Gefährten in Cyclops‘ neuem Team fallen wie die Fliegen. Zu allem Unglück sitzt im Hellfire Club ein neuer Black King auf dem Thron, der mit den X-Men eng verwurzelt ist. Die Kamikaze-Mission von Scott Summers erreicht ihren Siedepunkt, als alle Probleme auf einmal über die letzten Überlebenden hereinbrechen. High Noon. Für die Ewigkeit!
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Band 1 bis 3 habe ich wirklich verschlungen und war bisher sehr begeistert. Gerade Band 3 (siehe Beitrag: Uncanny X-Men Bd3) hat mich richtig mitgenommen.
Und so habe ich jetzt nicht darauf warten können den letzten Teil des Raids zu lesen der quasi ein Übergang zu den „neuen“ X-Men werden sollen der von Jonathan Hickman geleitet wird. Wobei ich da mehr als gespannt bin, denn dieser Raid ist schon richtig super und legt die Messlatte für Hickman sehr hoch.
Das fängt bei den Zeichnungen an die einfach super sind. Detailliert und schön anzusehen. Dazu die wirklich fesselnde Story schon von Band 1 an. Immer wieder dreht und wendet sich die Geschichte und man fiebert mit. Vor allem ist mir dabei wieder aufgefallen wie sehr ich dabei Wolverine bei den X-Men mag, und auch wenn ich kein großer Fan von Cyclops bin hofft man dennoch, dass er die X-Men retten kann.
Wie auch schon in Band 3 ist die Story teilweise sehr düster was auch in den Zeichnungen mehr als gut umgesetzt wird. So entsteht ein wirklich sehr passendes Bild. Durch die zahlreichen Charaktere die in den vier Bänden auftreten ist es für Neueinsteiger eventuell etwas schwer den Überblick zu behalten wer in welchem Verhältnis zueinander steht, doch trotz allem würde ich es empfehlen da es einfach eine tolle Geschichte ist. Für mich ist Band 3 jedoch der Beste aus dem Raid, auch wenn die anderen da nicht wirklich nachstehen. Diese vier Bände sind in sich also eine klare Empfehlung wer sich mit den X-Men beschäftigen möchte und Spaß an Comics hat.

Uncanny X-Men Bd3 – Cyclops kehrt zurück

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Kurzbeschreibung:
Die X-Men sind nicht mehr. Im Zug der jüngsten fatalen Ereignisse erreicht der Hass auf Mutanten ungeahnte Dimensionen. Die letzte Hoffnung der Spezies Homo superior sind ausgerechnet zwei alte Rivalen, die vor Kurzem noch im Jenseits weilten. Nun sind Cyclops und Wolverine gefordert, aus der Asche ein neues Team zu formen. Aber die Zeiten sind hart, die die Auswahl geeigneter Rekruten klein und die Liste der Feinde lang. Und nicht jeder wird den Kampf lebend überstehen.
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Der umfangreichste band dieser Serie, und für mich auch der bisher Beste. Eigentlich bin ich kein Freund davon Tote wiederaufstehen zu lassen doch hier ist es ganz passend gemacht. Zurück kommen zwei richtige Originale, Cyclops und was noch viel besser ist Wolverine.
Die beiden kommen in eine Welt in der die letzten X-Men am Ende von Band 2 getötet wurden. Die Menschen hassen die Mutanten und jagen sie um sie zu töten.
Cyclops und Logan sind so dermaßen verschiedene Typen und können sich auch nicht wirklich leiden. Trotzdem haben beide das selbe Ziel und so müssen die beiden zusammenarbeiten. Sie versuchen die X-Men neu aufzubauen mit eben jenen ehrenhaften Zielen die Xavier formuliert hatte. Dabei müssen sie zum einen lebende und untergetauchten Mutanten finden, zum anderen sich gegen die Feinde der X-Men behaupten. Dazu gibt es noch eine Gruppe von Mutanten die sich gegen die Menschen wehren und um die Vorherrschaft der Welt kämpfen wollen.
Für einen Neuanfang der X-Men also keine gute Ausgangslage. Dieser Band ist noch düsterer als die beiden vorherigen und die Zeichnungen dazu passen sehr gut.
Dazu eine Menge Action. Ich bin gespannt ob Band 4 dies noch toppen kann, denn dieser ist schon extrem gut.

Uncanny X-Men Bd2 – Keine Überlebenden

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Kurzbeschreibung: Die Schüler des X-Instituts vereinen sich mit Charles Xaviers schizophrenem Sohn Legion, um den übermächtigen Mutanten Nate Grey zu Fall zu bringen. Aber können sie im Kampf gegen den allmächtigen Gegner und seine Reiter der Erlösung wirklich den Ausschlag geben? Während ein Heer von X-Men zunehmend auf verlorenem Posten steht, appelliert Jean Grey an die Vernunft ihres „Sohnes“. Doch X-Man hat nur einen letzten Wunsch: die Welt vor sich selbst retten, bevor er stirbt. Und niemand wird ihn aufhalten.
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Nachdem mich der erste Band schon gepackt hat, war ich natürlich mehr als neugierig wie es weitergeht. Und ja die Story hat mich gleich weiter gefesselt. Während man im ersten teil noch nicht wirklich weiß was bzw. wer hinter all dem Chaos in der Welt steckt, ist man jetzt dem Übeltäter auf die Spur gekommen. Das Problem ist, dass es Nate Grey, der förmlich übermächtig ist. Er hat sogar Magneto und Angel unter seine Kontrolle gebracht, und so kämpfen die X-Men fast auf verlorenen Posten.
Nate Grey will die Welt zu einem besseren Ort machen und hält sich für gottgleich. Und um diese bessere Welt zu erschaffen muss es eben auch Opfer geben.
Während der erste Teil fast so etwas wie die Einführung war, geht es im zweiten Band richtig rund und endet in einem ganz großen Knall.
Ich will euch natürlich nicht zu sehr spoilern, aber das Ende ist wirklich dramatisch und ich bin jetzt mehr als nur gespannt wie es da jetzt weiter gehen wird.
Wenn diese Serie so weiter geht gehört sie für mich zu den absoluten Favoriten, denn sie ist nicht nur gut gezeichnet, sondern vor allem spannend und tiefgründig.
Und aus diesem Grund liegt auch schon die dritte Episode vor mir die ich jetzt beginne.

Uncanny X-Men Bd1 Schöne Neue Welt

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Kurzbeschreibung: Kitty Pryde ist verschwunden! Doch als die übrigen X-Men dem Ganzen auf den Grund gehen, finden sie sich plötzlich in einer ausweglosen Situation wieder. Wer oder was sind die Reiter der Erlösung?
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Nach der Aufsplittung in Gold, Red and Blue gibt es jetzt endlich wieder einfach nur die Uncanny X-Men. Wohl die beste Entscheidung die Marvel treffen konnte.
Kitty Pryde ist verschwunden und während die restlichen X-Men nach ihr suchen gerät die Welt außer Fugen. Dinosaurier sind wiederauferstanden, das Wetter spielt verrückt und selbt Storm kann es nicht beieinflussen. Was steckt hinter all diesen Dingen die die X-men aufs äußerste beanspruchen? Dazu kommt noch ein Konflikt zwischen den jungen X-Men die sich nicht ernst genommen fühlen.
Den ersten Band der Serie habe ich förmlich verschlungen und gefällt mir sehr gut. Ich hofe, dass man es jetzt auch dabei belässt und einfach mal konstant so weiter verfährt und Geschichten entwickelt.
Auf jeden Fall bin ich gespannt was in der Fortsetzung passiert auf den dieser Band wirklich Lust gemacht hat weil ich wissen möchte wie es weiter geht.

Der Gefangene des Himmels -Carlos Ruiz Zafón

Der Gefangene des Himmels

Kurzbeschreibung: Jäh wird das traumschöne Barcelona aus dem Schlummer gerissen und zum Schauplatz eines rasanten Abenteuers: Als Fermín, ein charmanter Herumtreiber, überraschend Besuch von einem mysteriösen Fremden bekommt, holen ihn finstere Intrigen aus der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs ein. Sie bedrohen nicht nur sein Leben und Liebesglück, sondern schlingen sich bald auch um das Glück seiner Freunde … Spannender als je zuvor entführt uns Carlos Ruiz Zafón mit erzählerischem Furor in eine magische Geschichte von Verfolgung, Liebe und Freundschaft.
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Nach längerer Zeit habe ich mir wieder ein Buch von Zofón vorgenommen, aus eben jener Barcelona Reihe aus der ich unter anderem bereits „Das Spiel des Engels“ gelesen habe. Bisher war ich von Zafóns Bücher sehr begeistert und so habe ich mich auf dieses entsprechend gefreut. Und ich sage es gleich: Ich wurde nicht enttäuscht. Ich bin wieder gleich völlig in die Geschichte rund um Fermín, Daniel und co eingetaucht.
In diesem Buch erhält man vor allem einen tieferen Eindruck von Fermín und seine Zeit bevor er die Famile Sempere trifft. Wieder kommt die dunkle Vergangenheit der Franco Diktatur zum Vorschein, diesmal allerdings deutlich konkreter als in den Bänden vorher. Auch ist es diesmal nicht ganz so mhytisch aufgeladen, doch dafür nicht weniger fesselnd.
Zafón schafft es durch seine Sprache eine düstere Atmosphäre zu erzeugen die seinesgleichen sucht, und die man so gar nicht mit Spanien in Verbindung bringt. Vor allem wenn man bedenkt, dass sich die Franco Diktatur bis 1975 hinzog, unzählige Opfer forderte, und einen immer noch tiefen Riss in der spanischen Gesellschaft hinterlassen hat.
Dagegen kommen dann die Protagonisten des Romans die sich eben in jener düsteren Zeit ihre Courage bewahrt haben und versuchen ihr Leben zu gestalten. Familie und Freundschaft ist das was für sie an erster Stelle steht trotz zahlreicher Hindernisse die sie deswegen überwinden müssen. Man fiebert mit, dass die Freunde Fermín helfen können, der so viel auf sich genommen hat um eben jenen vorher zu helfen.
Mit „Der Gefangene des Himmels“ hat mich Zafón erneut begeistert. Zu dieser Serie soll es ja noch einen weiteren Band geben auf den ich schon sehr gespannt bin, eben weil ich alle Bücher die ich bisher gelesen haben wirklich empfehlen kann.