X-Men – Die Dark Phoenix Saga – Chris Claremont, John Byrne

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Kurzbeschreibung: Ein mysteriöser Geheimbund namens Hellfire Club strebt nach der Weltherrschaft und beabsichtigt, Phoenix, das mächtigste Mitglied der X-Men, für seine Ziele zu missbrauchen. Als daraufhin ein alter Erzfeind des Mutantenteams buchstäblich mit dem Feuer spielt, um seinen Wert zu beweisen, kommt es zu einem Funkenflug, der völlig außer Kontrolle gerät. Und schon bald sehen sich die X-Men mit der Frage konfrontiert, ob das Wohl ihrer geliebten Freundin über dem des ganzen Universums steht. Das Meisterwerk von Chris Claremont und John Byrne in überarbeiteter Neuauflage.
Quelle: Klappentext

Nachdem ich schon zwei Bücher (siehe Beiträge: Marvel Klassiker & Anthologie) über die X-Men gelesen habe und ich die Storys sehr mag kam nun dieser Band hinzu. Auch hier sind mehrere Comics zusammengefasst und zwar die Ausgaben 129-138 aus dem Jahr 1980.
Erzählt wird die Verwandlung von Jean Grey auch bekannt als Marvel Girl und Phoenix hin zu Dark Poenix. Für mich einer der besten Handlungsstränge in der Geschichte der X-Men mit spektakulärem Ende.
Innerhalb dieser Verwandlung wird Phoenix zum stärksten Mitglied der Gruppe bis es kein Halten mehr gibt und sie zu einer Gefahr für das ganze Universum wird.
Auch wenn es den X-Men gelingt Dark Phoenix einzudämmen, muss sich Jean Grey für die Taten als Dark Phoenix rechtfertigen was auch die X-Men vor große Gewissenskonflikte stellt. Zum einen ist da ihre gute Freundin die ihnen schon mehrfach das Leben gerettet hat, und dann ist da Dark Phoenix eine unkontrollierbare böse Kraft in Jean Grey.
Im letzten Band gibt es dann noch eine Zusammenfassung aus der Sicht von Cyclops wie sich das mit ihrer Liebe entwickelt hat und was alle zusammen durchgestanden haben, und nach dem Ende steht auch ein gewaltiger Umbruch bei den X-Men an.
Neben der Anthologie kann ich auch diese Sammlung sehr empfehlen um in das Comicuniversum der X-Men einzutauchen. Denn ansonsten ist es wirklich schwer da die Zusammenhänge zu verstehen geschweige denn einen passenden Anfang zu finden da es ja bereits zahlreiche Folgen gibt, dazu auch noch Aufteilungen usw.

Marvel Klassiker: X-Men – Chris Claremont, John Byrne

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Kurzbeschreibung: Vor Jahren versammelte Charles Xavier junge Mutanten, um den Kampf gegen Hass und Vorurteile aufzunehmen. Sein Traum hat Geschichte geschrieben und die Welt für immer verändert. Erlebt den Ursprung des Mythos X-Men: ihre größten Schlachten gegen Magneto, der erste Konflikt mit den Avengers, die Ankunft einer neuen Generation, und das tragische Ende von Thunderbird und Jean Grey.
Quelle: Amazon.de

Das zweite Buch welches ich mir über die X-Men zugelegt habe ist diese Sammlung der X-Men Hefte die sich auf die Anfänge bis zum Jahr 1980 beziehen.
Das Buch enthält 10 Comics auf 184 Seiten und einige kurze Erklärungen ebenfalls wieder von Thomas Witzler.
Im Gegensatz zur X-Men Anthologie ist hier das Augenmerk auf die Anfangsphase der X-Men gerichtet und so konnte ich nun noch besser in die Materie, die Charaktere usw. eintauchen. Je mehr ich lese, desto spannender finde ich es. Und gerade da es bei den X-Men neben der schon „umfangreichen“ Grundcrew, immer wieder neue Charaktere gibt ist dies immer sehr spannend. Und auch um die Wandlungen der X-Men, und deren Gegenspieler zu verstehen und einen Überblick zu bekommen sind diese Sammelbände sehr praktisch. Die Beziehung der verschiedenen Charaktäre untereinander und auch wie sie sich persönlich entwickelt haben. Klar kann man sich auch einfach einen der neuen Hefte kaufen und kann das sicher auch gut nachvollziehen. Aber eben nicht alles. Und diese Zusammenfassungen haben mich wirklich auf den Geschmack gebracht. Vielleicht werde ich mir auch mal das ein oder andere aktuelle Heft zulegen. Zuvor habe ich allerdings noch eine weiter „Sammlung“ mit dem Titel „Die Dark Phoenix Saga“ in der es um die Wandlung von Jean Grey alias Phoenix geht. Diese Wandlung wir auch in den beiden schon vorgestellten Sammlungen aufgezeigt da es sehr spektakulär und spannend ist. Zudem ist Phoenix ja einer der Hauptcharaktere bei den X-Men.

Ich kann diese Sammelbände für Neueinsteiger wirklich nur wärmstens empfehlen denn sie zeigen, dass Comics durchaus interessante und nicht nur oberflächliche Geschichten erzählen und bieten eine Menge Lesespaß.

Die X-Men Anthologie – Chris Claremont, John Byrne

X-Men Cover

Kurzbeschreibung:
In den frühen Tagen des Marvel-Zeitalters schufen Stan Lee und Jack Kirby Helden, wie man sie noch nie gesehen hatte: Die X-Men – junge Mutanten, geboren mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, für die sie vom Rest der Welt gehasst und gefürchtet wurden.
Quelle: Klappentext

Tja was macht man um sich bei den zahlreichen Superhelden, die es schon seit Jahrzehnten als Comic gibt, einen Eindruck zu verschaffen?
Mit V wie Vendetta hatte ich vor Jahren das erste mal einen Comic in der Hand der es in sich hatte und mit begeistert hat. Comics waren seitdem für mich kein Kinderkram mehr.
Jetzt wollte ich in die Geschichte der X-Men einsteigen die es ja bereits seit 1963 gibt. Und man kann ja jetzt nicht alle Comics einfach mal nachkaufen da dies zum einen wahrscheinlich gar nicht mehr möglich, zum anderen ja eine solche Menge ist…
Und jetzt einfach mal wahllos den ein oder anderen Comic der X-Men nehmen ist auch etwas schwierig da man ja auch die Zusammenhänge verstehen möchte.
Da sind die Anthologien, die es auch Spiderman, Ironman, Deadpool usw. gibt, sehr gut geeignet. Auf 320 Seiten als gebundenes Buch bekommt man die Anfänge und die wichtigsten Geschichten rund um die X-Men präsentiert und kann so sehr gut auch ohne Hintergrundwissen einsteigen.
In der Anthologie werden 11 Comics von 1963 bis 2013 in einem Band zusammengefasst, dazwischen noch kurze Erläuterungen und weiteres Hintergrundwissen von Thomas Witzler.
X-Men Rückseite
Bei den X-Men handelt es sich um genetisch veränderte Menschen die durch Radioaktivität nun gewisse Kräfte haben. Und so gibt es unter den Mutanten zwei Gruppen. Die einen, die sich den „normalen“ Menschen überlegen fühlen und sich diesen Untertan machen möchten. Zum anderen Diejenigen die friedlich mit den Menschen zusammenleben möchten. Aber auch bei den Menschen gibt es unterschiedliche Strömungen. Eben auch jene die eine Gefahr in den Mutanten sehen und diese lieber auslöschen möchten, und auch die einfach friedlich zusammenleben möchten.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und mein Interesse an Comics und vor allem an den X-Men noch gesteigert weswegen ich mir ganz sicher noch mehr von den X-Men zulegen werde.
Für den Einstieg kann ich dieses Buch jednefalls nur empfehlen da es sehr gut aufgemacht ist und einen tollen Einblick bietet und man so die ganzen Geschichten gut verstehen kann.

Die Pest – Camus

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Kurzbeschreibung:
Die Stadt Oran wird von rätselhaften Ereignissen heimgesucht. Die Ratten kommen aus den Kanälen und verenden auf den Straßen. Kurze Zeit später sterben die ersten Menschen an einem heimtückischen Fieber: Die Pest wütet in der Stadt. Oran wird hermetisch abgeriegelt. Ein Entkommen ist nicht möglich. Albert Camus’ erfolgreichster Roman gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. In ihm seziert er hellsichtig das menschliche Handeln im Angesicht einer Katastrophe.
Quelle: Amazon.de

Nach einiger Zeit hatte ich mal Lust einen Klassiker zu lesen und die Wahl ist auf Die Pest von Camus gefallen.
Wirklich reinfinden konnte ich mich in das Buch nicht, auch wenn ich die Grundstory sehr mag. Die Charaktere bleiben mir aber genau so fremd wie die Vorstellung der Stadt an sich. Oran soll eine nordafikanische Stadt sein, doch die Beschreibung dieser ist eher die einer europäischen. Genau das gleiche gilt für die Menschen in der Stadt. Das Schicksal verschiedener Charaktere die der Seuche anheimfallen und was es mit denen befreundeten Personen machen müsste wird gar nicht beschrieben, statdessen wird aber ausführlich über die Verwaltung berichtet. Und dies in der gleichen emotinalen Art.
Am Anfang hatte Camus schon mein Interesse an der Geschichte geweckt, doch von Seite zu Seite ließ mein Interesse nach, weil ich mich so gar nicht darin hineinversetzen konnte und auch sonst keinerlei weiter Spannung aufgebaut wurde. Die Geschichte hat keinen Spannungsbogen sondern ist einfach sehr eintönig durchgeschrieben.
So blieb mir das Buch dann doch sehr fremd und leider habe ich so keinen Zugang dazu und zu Camus gefunden.

Poemas -Frederico Garcia Lorca

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Kurzbeschreibung: Federico García Lorca, 1898 geboren und nach dem Militärputsch 1936 ermordet, hat seine ersten Gedichte 1916/17 geschrieben. Später entstehen so berühmte Gedichtbücher wie das ‚Poema del cante jondo‘ oder der ‚Romancero gitano‘. Aus dem umfangreichen lyrischen Gesamtwerk hat der Lorca-Experte Gustav Siebenmann eine repräsentative Auswahl zusammengestellt und neu übersetzt.
Quelle: Amazon

Auf Lorca bin ich durch den Film über ihn aufmerksam geworden den ich schon vor Jahren mal gesehen habe, und der mich auf sein literarisches Werk neugierig gemacht hat. Sehr schön finde ich, dass es zum einen das spanische Original wie eine deutsche Übersetzung von Gustav Siebenmann enthält.
Natürlich ist dies nur eine kleine Auswahl der Werke von Lorca quer aus seinem Schaffen und den unterschiedlichsten Zeiten.
Von daher ist es eine gute Möglichkeit einen Einblick in die Werke zu bekommen um sich anschließend noch tiefer damit zu beschäftigen. Mir gefallen seine sehr gut und es ist zudem ein guter Grund sich näher mit der spanischen Sprache zu beschäftigen.

Alles kann warten – Marc Hofmann

Alles kann warten

Kurzbeschreibung: »Komm nach Hause, bevor es zu spät ist.« Diese Aussage seiner Mutter veranlasst den Anfang 40-jährigen Paul, von Berlin in den Schwarzwald zu fahren, um sich mit seinem Vater auszusprechen. Er trommelt seine alten Kumpels Robert und Immel zusammen, und sie begeben sich auf die Reise in ihre alte Heimat.
Quelle: Klappentext

Nach einer Lesung von Marc Hofmann (Beitrag: Lesung & Musik), hatte ich mir zwei Bücher von ihm mitgenommen. Angefangen habe ich mit dem Buch „Der Klassenfeind“ da es mich von der Kurzbeschreibung mehr angesprochen hat. Wirklich warm geworden bin ich mit diesem Buch allerdings nicht (Beitrag: Der Klassenfeind), weswegen ich mich erst anderen Büchern zugewand habe bevor ich jetzt mit dem zweiten Buch von Hofmann angefangen habe.
Ich war mir nicht sicher was mich bei einer Geschichte über einen Roadtrip durch Deutschland erwarten würde, war dann aber positiv überrascht. Die drei Charaktere sind völlig unterschiedlich (vom „Berufsjugendlichen“, über den verbeamteten Familienvater zum Karrtieremensch), und ihre Verbindung liegt in ihrer Jugend und ihrer Liebe zur Musik. Das passt alles sehr gut und man kann sich die drei sehr gut vorstellen. Auf ihrer Tour in die alte Heimat den Schwarzwald, erleben sie jede Menge Geschichten und ein wahres Gefühlschaos. Die drei durchleben ihre Sinnkrise die Männer knapp über 40 ja häufiger bekommen sollen.
Alles ist locker geschrieben und somit gut lesbar. Dazu kommt immer wieder die Verbindung zur Musik der 80er und 90er Jahre. Das alles passt sehr gut zusammen und macht einfach Spaß zu lesen, auch wenn die Abenteuer in die die drei so stolpern manchmal doch etwas sehr überzogen sind.
Auch das Ende ist dann etwas sehr abrupt und hätte durchaus noch mehr liefern können da die beiden Freunde des Hauptcharakters völlig weg sind.
Trotz allem eine deutliche Steigerung zu „Der Klassenfeind“ und ein gut unterhaltendes Buch für zwischenduurch.

Gott bewahre – John Niven

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Kurzbeschreibung: Kaum hat Gott sich im Himmel eine kleine Auszeit gegönnt und seinem Sohn Jesus Christus die Geschäftsführung überlassen, schon herrscht auf Erden das nackte Chaos. Bürgerkriege, Umweltsünden, Armut, Hassprediger, tödliche Krankheiten, moralischer Verfall und gnadenloser Kommerz, so weit das Auge reicht. Was wurde aus der Menschenliebe und dem einzig wahren Gebot: »SEID LIEB«? Gott denkt nach und findet nur eine Lösung – sein Sohn Jesus muss erneut auf die Erde zurückkehren, um Gutes zu tun. Doch werden die Menschen auf JC hören?
Quelle: Klappentext

Ich war mir anfänglich nicht ganz sicher wie das Buchs ein wird. Ob es einfach ein lustiges Buch ist, denn ich hatte bis dahin weder etwas davon gehört noch etwas anderes von john Niven gelesen. Es ist mir durch das vorlsen durch Jürgen von der Lippe und Jochen Malmsheimer aufgefallen.
Am Anfang geht es jedenfalls gut los und ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können. Witzig wird das Leben im Himmel und Hölle beschrieben, dazu die freundschaftliche Rivalität mit dem Teufel. Alles sehr lustig!! Trotzdem merkt man, dass es nicht einfach Comedy ist. Niven trifft die Aussage, dass es eigentlich nur ein Gebot gab und zwar „Seid lieb“ und zwar zu allen. Doch was haben wir Menschen daraus gemacht? Und führt nicht eben dieses nichtbeachten immer zu Konflikten in großen und kleinen Ausmaß??
Leider flacht die Geschichte im Teil als Jesus erneut auf die Erde gesannt wird um das Chaos wieder in Ordnung zu bringen etwas ab, bevor sie am Ende wieder an Fahrt gewinnt.
Trotz allen Humors kommt immer wieder ein Thema auf. Auch wenn wir einer Glaubensgemeinschaft angehören und regelmäßig in einen Tempel gehen. Ist das wie wir handeln tatsächlich so gottesfürchtig? Ist es gerechtfertigt bestimmte Gruppen oder andere Religionen zu diskriminieren und sich als höherwertig zu betrachten? Und was würde wohl der Gott an den man glaubt dazu sagen?
Trotz der etwas schwächeren Phase im Mittelteil des Buchs kann ich es wirklich nur empfehlen.