Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand – Jonas Jonasson

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Kurzbeschreibung: Allan Karlsson lebt in einem Altersheim und wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch während sich der Bürgermeister und die Lokalpresse auf das große Spektakel vorbereiten, hat Allan ganz andere Pläne: Er verschwindet an seinem 100. Geburtstag – und schon bald steht ganz Schweden wegen seiner Flucht auf dem Kopf. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, schließlich hat er schon in jungen Jahren die gesamte Weltpolitik durcheinandergebracht und so manches Abenteuer erlebt.
Quelle: Amazon.de

Ich war mir nicht ganz sicher was mich bei diesem Buch erwartet, und es lag lange in meinem Bücherregal bevor ich es jetzt gelesen habe.
Bis dahin hatte ich schon einiges über das Buch gehört, was von super toll bis hin zu grottenschlecht reichte.
Das Buch ist in zwei „Geschichten“ geteilt. Zum einen geht es um die Gegenwart und die abstruse Flucht des Allan Karlsson aus dem Altenheim, zum anderen um die Geschichten aus seiner Vergangenheit.
Denn in seinen hundert Jahren hat Allan Karlson einiges in der Weltgeschichte bewirkt. Das alles mit sehr viel Naivität, Genügsamkeit und dem Bedürfnis einfach in ruhe Alkohol trinken zu können. So erlebte Allan in seiner Vergangenheit den spanischen Bürgerkrieg, half bei der Entwicklung der Atombombe, mischte sich in die chinesische Revolution ein, Koreakrieg und vieles mehr. Das alles natürlich eher zufällig und nicht immer so wie es von anderen geplant war. Anfänglich fand ich es noch ganz amüsant, da es aber immer da gleiche Muster ist weiß man eigentlich immer schon wie die entsprechende Abschnitte enden.
Wirklich witzig ist das nicht, höchstens amüsant.
Die Geschichte in der Gegenwart gefällt mir da schon etwas besser, aber auch das ist jetzt nicht wirklich mitreißend. Es ist eine nette Geschichte, und alles sehr kurzweilig geschrieben.
So hatte ich die 432 Seiten auch entsprechend schnell gelesen ohne das es mich besonders gefesselt hat.
Ein Buch welches man lesen kann, aber nicht wirklich muss.

Uncanny X-Men Bd4 -Die letzten ihrer Art

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Kurzbschreibung: Mutanten blicken harten Zeiten entgegen und ihre Perspektive wird mit jedem Tag schlechter. Die X-Men sind noch immer verschollen und die Gefährten in Cyclops‘ neuem Team fallen wie die Fliegen. Zu allem Unglück sitzt im Hellfire Club ein neuer Black King auf dem Thron, der mit den X-Men eng verwurzelt ist. Die Kamikaze-Mission von Scott Summers erreicht ihren Siedepunkt, als alle Probleme auf einmal über die letzten Überlebenden hereinbrechen. High Noon. Für die Ewigkeit!
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Band 1 bis 3 habe ich wirklich verschlungen und war bisher sehr begeistert. Gerade Band 3 (siehe Beitrag: Uncanny X-Men Bd3) hat mich richtig mitgenommen.
Und so habe ich jetzt nicht darauf warten können den letzten Teil des Raids zu lesen der quasi ein Übergang zu den „neuen“ X-Men werden sollen der von Jonathan Hickman geleitet wird. Wobei ich da mehr als gespannt bin, denn dieser Raid ist schon richtig super und legt die Messlatte für Hickman sehr hoch.
Das fängt bei den Zeichnungen an die einfach super sind. Detailliert und schön anzusehen. Dazu die wirklich fesselnde Story schon von Band 1 an. Immer wieder dreht und wendet sich die Geschichte und man fiebert mit. Vor allem ist mir dabei wieder aufgefallen wie sehr ich dabei Wolverine bei den X-Men mag, und auch wenn ich kein großer Fan von Cyclops bin hofft man dennoch, dass er die X-Men retten kann.
Wie auch schon in Band 3 ist die Story teilweise sehr düster was auch in den Zeichnungen mehr als gut umgesetzt wird. So entsteht ein wirklich sehr passendes Bild. Durch die zahlreichen Charaktere die in den vier Bänden auftreten ist es für Neueinsteiger eventuell etwas schwer den Überblick zu behalten wer in welchem Verhältnis zueinander steht, doch trotz allem würde ich es empfehlen da es einfach eine tolle Geschichte ist. Für mich ist Band 3 jedoch der Beste aus dem Raid, auch wenn die anderen da nicht wirklich nachstehen. Diese vier Bände sind in sich also eine klare Empfehlung wer sich mit den X-Men beschäftigen möchte und Spaß an Comics hat.

Uncanny X-Men Bd3 – Cyclops kehrt zurück

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Kurzbeschreibung:
Die X-Men sind nicht mehr. Im Zug der jüngsten fatalen Ereignisse erreicht der Hass auf Mutanten ungeahnte Dimensionen. Die letzte Hoffnung der Spezies Homo superior sind ausgerechnet zwei alte Rivalen, die vor Kurzem noch im Jenseits weilten. Nun sind Cyclops und Wolverine gefordert, aus der Asche ein neues Team zu formen. Aber die Zeiten sind hart, die die Auswahl geeigneter Rekruten klein und die Liste der Feinde lang. Und nicht jeder wird den Kampf lebend überstehen.
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Der umfangreichste band dieser Serie, und für mich auch der bisher Beste. Eigentlich bin ich kein Freund davon Tote wiederaufstehen zu lassen doch hier ist es ganz passend gemacht. Zurück kommen zwei richtige Originale, Cyclops und was noch viel besser ist Wolverine.
Die beiden kommen in eine Welt in der die letzten X-Men am Ende von Band 2 getötet wurden. Die Menschen hassen die Mutanten und jagen sie um sie zu töten.
Cyclops und Logan sind so dermaßen verschiedene Typen und können sich auch nicht wirklich leiden. Trotzdem haben beide das selbe Ziel und so müssen die beiden zusammenarbeiten. Sie versuchen die X-Men neu aufzubauen mit eben jenen ehrenhaften Zielen die Xavier formuliert hatte. Dabei müssen sie zum einen lebende und untergetauchten Mutanten finden, zum anderen sich gegen die Feinde der X-Men behaupten. Dazu gibt es noch eine Gruppe von Mutanten die sich gegen die Menschen wehren und um die Vorherrschaft der Welt kämpfen wollen.
Für einen Neuanfang der X-Men also keine gute Ausgangslage. Dieser Band ist noch düsterer als die beiden vorherigen und die Zeichnungen dazu passen sehr gut.
Dazu eine Menge Action. Ich bin gespannt ob Band 4 dies noch toppen kann, denn dieser ist schon extrem gut.

Uncanny X-Men Bd2 – Keine Überlebenden

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Kurzbeschreibung: Die Schüler des X-Instituts vereinen sich mit Charles Xaviers schizophrenem Sohn Legion, um den übermächtigen Mutanten Nate Grey zu Fall zu bringen. Aber können sie im Kampf gegen den allmächtigen Gegner und seine Reiter der Erlösung wirklich den Ausschlag geben? Während ein Heer von X-Men zunehmend auf verlorenem Posten steht, appelliert Jean Grey an die Vernunft ihres „Sohnes“. Doch X-Man hat nur einen letzten Wunsch: die Welt vor sich selbst retten, bevor er stirbt. Und niemand wird ihn aufhalten.
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Nachdem mich der erste Band schon gepackt hat, war ich natürlich mehr als neugierig wie es weitergeht. Und ja die Story hat mich gleich weiter gefesselt. Während man im ersten teil noch nicht wirklich weiß was bzw. wer hinter all dem Chaos in der Welt steckt, ist man jetzt dem Übeltäter auf die Spur gekommen. Das Problem ist, dass es Nate Grey, der förmlich übermächtig ist. Er hat sogar Magneto und Angel unter seine Kontrolle gebracht, und so kämpfen die X-Men fast auf verlorenen Posten.
Nate Grey will die Welt zu einem besseren Ort machen und hält sich für gottgleich. Und um diese bessere Welt zu erschaffen muss es eben auch Opfer geben.
Während der erste Teil fast so etwas wie die Einführung war, geht es im zweiten Band richtig rund und endet in einem ganz großen Knall.
Ich will euch natürlich nicht zu sehr spoilern, aber das Ende ist wirklich dramatisch und ich bin jetzt mehr als nur gespannt wie es da jetzt weiter gehen wird.
Wenn diese Serie so weiter geht gehört sie für mich zu den absoluten Favoriten, denn sie ist nicht nur gut gezeichnet, sondern vor allem spannend und tiefgründig.
Und aus diesem Grund liegt auch schon die dritte Episode vor mir die ich jetzt beginne.

Uncanny X-Men Bd1 Schöne Neue Welt

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Kurzbeschreibung: Kitty Pryde ist verschwunden! Doch als die übrigen X-Men dem Ganzen auf den Grund gehen, finden sie sich plötzlich in einer ausweglosen Situation wieder. Wer oder was sind die Reiter der Erlösung?
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Nach der Aufsplittung in Gold, Red and Blue gibt es jetzt endlich wieder einfach nur die Uncanny X-Men. Wohl die beste Entscheidung die Marvel treffen konnte.
Kitty Pryde ist verschwunden und während die restlichen X-Men nach ihr suchen gerät die Welt außer Fugen. Dinosaurier sind wiederauferstanden, das Wetter spielt verrückt und selbt Storm kann es nicht beieinflussen. Was steckt hinter all diesen Dingen die die X-men aufs äußerste beanspruchen? Dazu kommt noch ein Konflikt zwischen den jungen X-Men die sich nicht ernst genommen fühlen.
Den ersten Band der Serie habe ich förmlich verschlungen und gefällt mir sehr gut. Ich hofe, dass man es jetzt auch dabei belässt und einfach mal konstant so weiter verfährt und Geschichten entwickelt.
Auf jeden Fall bin ich gespannt was in der Fortsetzung passiert auf den dieser Band wirklich Lust gemacht hat weil ich wissen möchte wie es weiter geht.

Der Gefangene des Himmels -Carlos Ruiz Zafón

Der Gefangene des Himmels

Kurzbeschreibung: Jäh wird das traumschöne Barcelona aus dem Schlummer gerissen und zum Schauplatz eines rasanten Abenteuers: Als Fermín, ein charmanter Herumtreiber, überraschend Besuch von einem mysteriösen Fremden bekommt, holen ihn finstere Intrigen aus der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs ein. Sie bedrohen nicht nur sein Leben und Liebesglück, sondern schlingen sich bald auch um das Glück seiner Freunde … Spannender als je zuvor entführt uns Carlos Ruiz Zafón mit erzählerischem Furor in eine magische Geschichte von Verfolgung, Liebe und Freundschaft.
Quelle: Amazon

Nach längerer Zeit habe ich mir wieder ein Buch von Zofón vorgenommen, aus eben jener Barcelona Reihe aus der ich unter anderem bereits „Das Spiel des Engels“ gelesen habe. Bisher war ich von Zafóns Bücher sehr begeistert und so habe ich mich auf dieses entsprechend gefreut. Und ich sage es gleich: Ich wurde nicht enttäuscht. Ich bin wieder gleich völlig in die Geschichte rund um Fermín, Daniel und co eingetaucht.
In diesem Buch erhält man vor allem einen tieferen Eindruck von Fermín und seine Zeit bevor er die Famile Sempere trifft. Wieder kommt die dunkle Vergangenheit der Franco Diktatur zum Vorschein, diesmal allerdings deutlich konkreter als in den Bänden vorher. Auch ist es diesmal nicht ganz so mhytisch aufgeladen, doch dafür nicht weniger fesselnd.
Zafón schafft es durch seine Sprache eine düstere Atmosphäre zu erzeugen die seinesgleichen sucht, und die man so gar nicht mit Spanien in Verbindung bringt. Vor allem wenn man bedenkt, dass sich die Franco Diktatur bis 1975 hinzog, unzählige Opfer forderte, und einen immer noch tiefen Riss in der spanischen Gesellschaft hinterlassen hat.
Dagegen kommen dann die Protagonisten des Romans die sich eben in jener düsteren Zeit ihre Courage bewahrt haben und versuchen ihr Leben zu gestalten. Familie und Freundschaft ist das was für sie an erster Stelle steht trotz zahlreicher Hindernisse die sie deswegen überwinden müssen. Man fiebert mit, dass die Freunde Fermín helfen können, der so viel auf sich genommen hat um eben jenen vorher zu helfen.
Mit „Der Gefangene des Himmels“ hat mich Zafón erneut begeistert. Zu dieser Serie soll es ja noch einen weiteren Band geben auf den ich schon sehr gespannt bin, eben weil ich alle Bücher die ich bisher gelesen haben wirklich empfehlen kann.

Die Schlafwandler – Christopher Clark

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Kurzbeschreibung: Lange Zeit galt es als ausgemacht, dass das deutsche Kaiserreich wegen seiner Großmachtträume die Hauptverantwortung am Ausbruch des Ersten Weltkriegs trug. In seinem bahnbrechenden Werk kommt der renommierte Historiker und Bestsellerautor Christopher Clark zu einer anderen Einschätzung. Clark beschreibt minutiös die Interessen und Motivationen der wichtigsten politischen Akteure in den europäischen Metropolen und zeichnet das Bild einer komplexen Welt, in der gegenseitiges Misstrauen, Fehleinschätzungen, Überheblichkeit, Expansionspläne und nationalistische Bestrebungen zu einer Situation führten, in der ein Funke genügte, den Krieg auszulösen, dessen verheerende Folgen kaum jemand abzuschätzen vermochte.
Quelle: Amazon

Ich weiß noch, dass ich als ich das erste mal etwas von dem Buch gehört habe es für große Aufregung gesorgt hat. Sollte das Deutsche Kaiserreich eta doch nicht Schuld am Ausbruch des ersten Weltkriegs sein?
Zum 100 jährigen „Jubiläum“ des ersten Weltkriegs hatte ich mir Lektüre zu diesem Thema angeschafft, und Clarks Buch war nun das letzte welches ich aus diesem Fundus gelesen habe.
Die anderen Bücher haben sich mehr mit dem Weltkrieg, den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen während der zeit des Krieges befasst, während Clark sich auf die Zeit vor dem Ausbruch konzentriert.
Dabei zeigt er sehr genau auf wie welche Partei bzw welcher Akteur wie gehandelt hat und was evtl. seine Absichten dabei waren. Dabei versucht er nicht den Schuldigen zu finden sondern zeigt sachlich auf was unternommen wurde und aus welchen Gründen. Daraus ergibt sich eben nicht das einfache gut-böse Muster, sondern eine vielschichte Gemengelage, Fehlinterpretationen usw die dann auf den großen Krieg zusteuerten. Und so wird eigentlich deutlich sichtbar, dass jede Partei seine Verantwortung für den Krieg trägt der Europa in die Katastrophe stürzt.
Dadurch, dass Clark für dieses Buch so genau recharchiert hat und die jeweiligen Akteure und ihre Handlungen beschreibt ist es mit knapp 900 Seiten auch entsprechend umfangreich und dadurch teilweise auch etwas zäh zu lesen.
Es ist also keine Lektüre für Zwischendurch und im Gegensatz zum Buch von Münkler nicht so flüssig zu lesen.
Dafür erhält man ein sachlich sehr fundiertes Buch welches halt nicht revanchistisch ist sondern einfach neutral berichtet.
Der Titel „Die Schlafwandler“ trägt das Buch nicht ganz zu unrecht denn die meisten Protagonisten denken in alten Strukturen während die Zeit sich gewandelt hat. Es fehlte ihnen auch die Fähigkeit die Situation ihrer Gegenüber zu verstehen bzw. sich in sie hineinzuversetzen. Und so handelte fast jeder nach gewissen Autamatismen die dann quasi unweigerlich in den Krieg führten obwohl es genügend Möglichkeiten gab dies zu verhindern.

X-Men – Die Dark Phoenix Saga – Chris Claremont, John Byrne

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Kurzbeschreibung: Ein mysteriöser Geheimbund namens Hellfire Club strebt nach der Weltherrschaft und beabsichtigt, Phoenix, das mächtigste Mitglied der X-Men, für seine Ziele zu missbrauchen. Als daraufhin ein alter Erzfeind des Mutantenteams buchstäblich mit dem Feuer spielt, um seinen Wert zu beweisen, kommt es zu einem Funkenflug, der völlig außer Kontrolle gerät. Und schon bald sehen sich die X-Men mit der Frage konfrontiert, ob das Wohl ihrer geliebten Freundin über dem des ganzen Universums steht. Das Meisterwerk von Chris Claremont und John Byrne in überarbeiteter Neuauflage.
Quelle: Klappentext

Nachdem ich schon zwei Bücher (siehe Beiträge: Marvel Klassiker & Anthologie) über die X-Men gelesen habe und ich die Storys sehr mag kam nun dieser Band hinzu. Auch hier sind mehrere Comics zusammengefasst und zwar die Ausgaben 129-138 aus dem Jahr 1980.
Erzählt wird die Verwandlung von Jean Grey auch bekannt als Marvel Girl und Phoenix hin zu Dark Poenix. Für mich einer der besten Handlungsstränge in der Geschichte der X-Men mit spektakulärem Ende.
Innerhalb dieser Verwandlung wird Phoenix zum stärksten Mitglied der Gruppe bis es kein Halten mehr gibt und sie zu einer Gefahr für das ganze Universum wird.
Auch wenn es den X-Men gelingt Dark Phoenix einzudämmen, muss sich Jean Grey für die Taten als Dark Phoenix rechtfertigen was auch die X-Men vor große Gewissenskonflikte stellt. Zum einen ist da ihre gute Freundin die ihnen schon mehrfach das Leben gerettet hat, und dann ist da Dark Phoenix eine unkontrollierbare böse Kraft in Jean Grey.
Im letzten Band gibt es dann noch eine Zusammenfassung aus der Sicht von Cyclops wie sich das mit ihrer Liebe entwickelt hat und was alle zusammen durchgestanden haben, und nach dem Ende steht auch ein gewaltiger Umbruch bei den X-Men an.
Neben der Anthologie kann ich auch diese Sammlung sehr empfehlen um in das Comicuniversum der X-Men einzutauchen. Denn ansonsten ist es wirklich schwer da die Zusammenhänge zu verstehen geschweige denn einen passenden Anfang zu finden da es ja bereits zahlreiche Folgen gibt, dazu auch noch Aufteilungen usw.

Marvel Klassiker: X-Men – Chris Claremont, John Byrne

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Kurzbeschreibung: Vor Jahren versammelte Charles Xavier junge Mutanten, um den Kampf gegen Hass und Vorurteile aufzunehmen. Sein Traum hat Geschichte geschrieben und die Welt für immer verändert. Erlebt den Ursprung des Mythos X-Men: ihre größten Schlachten gegen Magneto, der erste Konflikt mit den Avengers, die Ankunft einer neuen Generation, und das tragische Ende von Thunderbird und Jean Grey.
Quelle: Amazon.de

Das zweite Buch welches ich mir über die X-Men zugelegt habe ist diese Sammlung der X-Men Hefte die sich auf die Anfänge bis zum Jahr 1980 beziehen.
Das Buch enthält 10 Comics auf 184 Seiten und einige kurze Erklärungen ebenfalls wieder von Thomas Witzler.
Im Gegensatz zur X-Men Anthologie ist hier das Augenmerk auf die Anfangsphase der X-Men gerichtet und so konnte ich nun noch besser in die Materie, die Charaktere usw. eintauchen. Je mehr ich lese, desto spannender finde ich es. Und gerade da es bei den X-Men neben der schon „umfangreichen“ Grundcrew, immer wieder neue Charaktere gibt ist dies immer sehr spannend. Und auch um die Wandlungen der X-Men, und deren Gegenspieler zu verstehen und einen Überblick zu bekommen sind diese Sammelbände sehr praktisch. Die Beziehung der verschiedenen Charaktäre untereinander und auch wie sie sich persönlich entwickelt haben. Klar kann man sich auch einfach einen der neuen Hefte kaufen und kann das sicher auch gut nachvollziehen. Aber eben nicht alles. Und diese Zusammenfassungen haben mich wirklich auf den Geschmack gebracht. Vielleicht werde ich mir auch mal das ein oder andere aktuelle Heft zulegen. Zuvor habe ich allerdings noch eine weiter „Sammlung“ mit dem Titel „Die Dark Phoenix Saga“ in der es um die Wandlung von Jean Grey alias Phoenix geht. Diese Wandlung wir auch in den beiden schon vorgestellten Sammlungen aufgezeigt da es sehr spektakulär und spannend ist. Zudem ist Phoenix ja einer der Hauptcharaktere bei den X-Men.

Ich kann diese Sammelbände für Neueinsteiger wirklich nur wärmstens empfehlen denn sie zeigen, dass Comics durchaus interessante und nicht nur oberflächliche Geschichten erzählen und bieten eine Menge Lesespaß.

Die X-Men Anthologie – Chris Claremont, John Byrne

X-Men Cover

Kurzbeschreibung:
In den frühen Tagen des Marvel-Zeitalters schufen Stan Lee und Jack Kirby Helden, wie man sie noch nie gesehen hatte: Die X-Men – junge Mutanten, geboren mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, für die sie vom Rest der Welt gehasst und gefürchtet wurden.
Quelle: Klappentext

Tja was macht man um sich bei den zahlreichen Superhelden, die es schon seit Jahrzehnten als Comic gibt, einen Eindruck zu verschaffen?
Mit V wie Vendetta hatte ich vor Jahren das erste mal einen Comic in der Hand der es in sich hatte und mit begeistert hat. Comics waren seitdem für mich kein Kinderkram mehr.
Jetzt wollte ich in die Geschichte der X-Men einsteigen die es ja bereits seit 1963 gibt. Und man kann ja jetzt nicht alle Comics einfach mal nachkaufen da dies zum einen wahrscheinlich gar nicht mehr möglich, zum anderen ja eine solche Menge ist…
Und jetzt einfach mal wahllos den ein oder anderen Comic der X-Men nehmen ist auch etwas schwierig da man ja auch die Zusammenhänge verstehen möchte.
Da sind die Anthologien, die es auch Spiderman, Ironman, Deadpool usw. gibt, sehr gut geeignet. Auf 320 Seiten als gebundenes Buch bekommt man die Anfänge und die wichtigsten Geschichten rund um die X-Men präsentiert und kann so sehr gut auch ohne Hintergrundwissen einsteigen.
In der Anthologie werden 11 Comics von 1963 bis 2013 in einem Band zusammengefasst, dazwischen noch kurze Erläuterungen und weiteres Hintergrundwissen von Thomas Witzler.
X-Men Rückseite
Bei den X-Men handelt es sich um genetisch veränderte Menschen die durch Radioaktivität nun gewisse Kräfte haben. Und so gibt es unter den Mutanten zwei Gruppen. Die einen, die sich den „normalen“ Menschen überlegen fühlen und sich diesen Untertan machen möchten. Zum anderen Diejenigen die friedlich mit den Menschen zusammenleben möchten. Aber auch bei den Menschen gibt es unterschiedliche Strömungen. Eben auch jene die eine Gefahr in den Mutanten sehen und diese lieber auslöschen möchten, und auch die einfach friedlich zusammenleben möchten.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und mein Interesse an Comics und vor allem an den X-Men noch gesteigert weswegen ich mir ganz sicher noch mehr von den X-Men zulegen werde.
Für den Einstieg kann ich dieses Buch jednefalls nur empfehlen da es sehr gut aufgemacht ist und einen tollen Einblick bietet und man so die ganzen Geschichten gut verstehen kann.