Atemschutzübungsanlage

Gestern hatten wir unsere Abteilungsübung auf der Atemschutzübungsanlage in Freiburg Hochdorf. Es war das letzte Mal, dass wir dort unseren jährlichen Leistungsnachweis abliefern konnten, denn ab nächstem Jahr ist die Atemschutzübungsanlage in der reginalen Feuerwehrübungsanlage in Eschbach. Dort war bisher die FAZ wo wir die Realbrandausbildung hatten. Die in die Jahre gekommene Anlage wurde geschlossen, völlig neu konzipiert, und gebaut. Ich bin schon gespannt was uns da ab dem kommenden Jahr erwartet, aber es soll wirklich richtig gut sein. Man kann dort wohl wirklich so gut wie alles an Szenarien üben. Und dort wird dann auch eben die Atemschutzübungsanlage mit integriert sein wo wir dann unseren Leistungsnachweis erbringen dürfen.

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Als Atemschutzgeräteträgen musss man nicht nur alle drei Jahre seinen Gesundheits- und Belastungscheck beim Arzt machen, sondern jedes Jahr einmal den Leistungsnachweis auf der Atemschutzübungsanlage erbringen. Nur wer dies besteht und auch die jährliche Sicherheitsunterweisung hat, darf Atemschutz tragen. Bei dem Leistungsnachweis auf der Atemschutzübungsanlage muss man 2x durch den Parcour mit einigen Hindernissen wie Röhren und 3x auf die Fitnessgeräte bzw. die Endlosleiter (wie man im Video sieht). Das ganze halt unter Atemschutz und in voller Ausrüstung. Bestanden hat man wenn einem vorher nicht die Luft ausgeht 😉

keine Nachtruhe

Was war das für eine Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, bzw es war gar keine Nacht. Wir hatten in letzter Zeit etwas Ruhe wa Einsätze angeht, doch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ging der Melder um kurz vor ein Uhr. Da ich erst so gegen 23 Uhr eingeschlafen bin hatte ich noch nicht wirklich viel geschlafen. Und nun Spoiler… Es sollte auch nicht mehr Schlaf dazukommen. Zuerst gab es eine TLF- Alarmierung. Also raus aus den Federn und ab zum Gerätehaus. Dort waren allerdings schon drei Kameraden und so machte ich micht wieder auf den Heimweg.

Gerade als ich wieder im Bett lag und kurz vor dem einschlafen ging der Melder erneut. Diesmal der Abteilungsalarm tu eben jeder Einsatzstelle zu der auch schon das TLF alarmiert wurde. Ein LKW mit 18 Tonnen Laminat hat gebrannt. Also wieder raus aus den Federn und ab zum Gerätehaus. Und diesmal gab es einiges zu tun. Das Feuer war zwar gelöscht, allerdings war der Auflieger Schrott und vor allem musste das Laminat ausgeräumt, und weiter abgelöscht werden. Also 18 Tonnen per Hand in eine Radladerschaufel schmeißen, ablöschen und der hat es in eine große Schudmulde geworfen. Das ganze natürtlich unter Atemschutz… Und so vergingen die Stunden dann wie im Flug. Um kurz nach fünf Uhr am Morgen war ich dann wieder am Gerätehaus. Dann nur noch unter die Dusche da man ja riecht wie ein Räuchermännchen und anschließend direkt zur Arbeit. Insgesamt hat der Einsatz noch länger gedauert denn wir wurden ja auch von anderen Abteilungen ausgelöst. Insgesamt war die Autobahn von 0.30 Uhr bis um 12 Uhr am Donnerstag komplett gesperrt.

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Ich war jedenfalls mehr als froh als ich dann am Donnerstag Feierabend hatte und wieder zu Hause war. Wie ihr euch vorstellen könnt war ich dann auch entsprechend früh im Bett und habe wie ein Stein geschlafen.

Abteilungsübung

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Bereits letzte Woche Donnerstag hatten wir wieder eine Abteilungsübung. Da wir ab September in der Nacht die Brand 1 Alarmierungen selber fahren, haben wir uns noch ein wenig auf genau solche Fälle vorbereitet. Normalerweise fährt die Berufsfeuerwehr im inneren Stadtgebiet zu dem wir auch noch zählen solche Dinge alleine. Doch jetzt hat man uns in den Nachtzeiten eben jene Aufgabe zugewiesen und wir können sie alleine abarbeiten. Dazu zählen Mülleimerbrände, Fahrzeugbrände usw. und für uns bedeutet es den ein oder anderen Einsatz mehr, und vor allem auch eine größere Verantwortung da wir das jetzt eben alleine stemmen müssen.  Und gerade das Thema PKW ist bei uns jetzt nicht so präsent gewesen eben weil wir zu solchen Einsätzen gar nicht gerufen wurden. Es gab also einiges an wieder aufzufrischen was das Vorgehen bei PKW Bränden angeht, auch für die Führungskräfte. Die gestellten Situationen waren jedenfalls gut ausgearbeitet, was am Gruppenführer lag der die Szenarien geplant und die Übung geleitet hat.

Einsatz

wp-16274829841366113182600007647874.jpgWenn um 2.48 Uhr in der Nacht der Melder losgeht ist das am Anfang immer echt quälend. Und dann der erste Blick auf die Alarmierung. Brandmeldeanlage ist ja nicht so wichtig da zu 99% Fehlalarm, doch dafür ist man nach einer halbe Stunde wieder im Bett. Denn auch wenn es zu 99% ein Fehlalarm ist mache ich mich auf den Weg zum Gerätehaus. Schließlich weiß man nie wie viele Leute kommen. Und außerdem gibt es ja immer noch die Möglichkeit, dass tatsächlich etwas ist. Trotzdem ist das schon eher Routine.

Doch gestern war es ein Gebäudebrand alarmiert was dazu führt, dass man sofort hellwach ist. Ja so ist das mit dem Adrenalin, auch wenn es bei mir nicht mehr so ist wie ganz am Anfang wo ich auch nach den Einsätzen erst einmal nicht wieder einschlafen konnte. Wenn dann der Gebäudebrand bestätigt, und mit Menschenleben in Gefahr ist, was man über den Funk mitbekommt, ist man dann aber trotzdem gleich doppelt wach. Dann sieht man schon zu, dass man beim ausrüsten während der Anfahrt bzw. an der Einsatzstelle doch einen Tacken schneller ist und geht noch einmal durch ob man auch wirklich an alles gedacht hat.

Außerdem weiß man dann sofort, dass diese Nacht beendet ist und man nach dem Einsatz quasi direkt zur Arbeit fahren kann. Das ist meistens auch bei Unwettereinsätzen so.

Gestern war es dann auch so, dass ich dann halt erst um viertel nach fünf wieder zu Hause war, und um 5.45 Uhr schellt der Wecker. Da brauche ich mich dann auch gar nicht mehr hinlegen sondern kann mich auch gleich fertig machen. Denn neben der Zeit an der Einsatzstelle, geht es dann noch zur Hauptfeuerwache um die benutzen Gerätschaften zu tauschen und das Fahrzeug wieder einsatzbereit zu machen was halt auch noch seine Zeit dauert. So ist das halt wenn man sich darauf einlässt, aber das sollte auch jedem bewusst sein wenn er zur Feuerwehr geht.

Feuerwehr

Manchmal frage ich mich immer wie gewisse Dinge gehen. Am Donnerstag Vormittag hatten wir einen Alarm, und da ich arbeiten war konnte ich natürlich nicht da sein. Als ich dann zu hause war und meine Email abrufe finde ich eine Schadensmeldung im Postkasten. Natürlich kann immer mal etwas kaputt gehen, doch dies ist nun bereits zum zweiten mal, dass jemand mit dem TLF an der Toreinfahrt „hängen“ bleibt. Zudem ist man auch noch mit dem heck an die wand gestoßen. So haben wir jetzt einen Lackschaden am Heck und der Weitwinkelspiegel ist gerissen. Ja, es ist wirklich eng die Fahrzeuge ins Gerätehaus zu fahren. Aber wenn man sich da nicht sicher ist, kann man ja auch einen Kameraden fragen ob er das Fahrzeug reinstellen kann. Oder noch einfach ist es wenn man sich wie schon beim letzten Vorfall eigentlich angeordnet einen Sicherungsposten hinstellt der halt mitschaut und im Notfall noch Stopp rufen kann. Mir ist das ja egal, denn ich mache einfach eine Schadensmeldung und dann ist die Sache für mich so gut wie erledigt. Aber wenn das Fahrzeug dann zur Reperatur abgeholt wird ist es halt einen halben Tag nicht für Einsätze zur Verfügung und derr Fuhrpark unserer Abteilung ist ja sehr übersichtlich. Na ja ich werde bei der nächsten Abteilungsübung mal etwas dazu sagen da es so auf keinen Fall weitergehen kann.

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Am Freitag fand dann noch die Abschlussübung für die Jugendfeuerwehr statt da ja dann auch die Sommerferien beginnen. Dazu gab es mal eine Lage in der sie alles abrufen konnten was man bisher geübt hat. Löschangriff, diesmal auch mit richtigem Feuer, Personensuche und Rettung, Wasserentnahme offenes Gewässer. Es ist quasi immer ein kleines Highlight bei dem die Jungs und Mädchen ihren Spaß haben sollen. Anschließend wurde dann auch noch gegrillt und ein wenig zusammengesessen. Die Jugendfeuerwehr hat wirklich sehr unter COVID-19 gelitten, und leider auch Abgänge verzeichnen müssen. Aber das war ja eh zu befürchten und anderen Vereinen geht es sicher ähnlich. Deswegen ist es auch ganz gut, dass die Verantwortlichen nach den Ferien dann auch noch mal einen „Neustart“ einleiten.

Einweisung Übergabelager

wp-15912799588052841919613997702988.jpgDas Übergabelager auf der Hauptfeuerwache gibt es schon seit geraumer Zeit. Nachdem man die Idee dazu hatte, hat man die Einrichtung wegen COVID-19 vorgezogen auch wenn dann noch alles improvisiert war. Es sollte dazu diesen um die Kontakte so gering wie möglich zu halten. Man kann dort nach dem Einsatz oder Übungen gebrauchte Gegenstände im Schwarzlager ablegen, und aus dem Weißlager gereinigte und geprüfte Dinge nehmen. Hat man zum Beispiel 4 Pressluftatmer benötigt gehen die ins Schwarzlager und man nimmt sich vier Neue aus dem Weißlager. Im Weißlager liegen die gängigen Dinge wie Schläuche, Pressluftatmer, Sauerstoffflaschen uvm. in ausreichender Menge wenn nicht gerade ein größerer Einsatz anstand. Dann muss doch noch jemand von der Berufsfeuerwehr kommen und die Dinge aus dem „normalen“ Lager holen. Bisher war es so, dass man die Dinge die man abgegeben und genommen  hat, einfach auf Formulare eingetragen hat damit ein Überblick herrscht wer was gebracht und genommen hat. Jetzt soll das ganze auch digital gebucht werden, und dafür fand gestern die Einweisung statt. Ob das Ganze so funktioniert wie gedacht wird sich dann mit der Zeit zeigen. Eigentlich sollte es schon funktionieren wenn sich alle an die entsprechenden Regeln halten. Doch wenn das Wörtchen wenn nicht wäre….

Veränderungen

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Am Donnerstag hatten wir unserer reguläre Abteilungsübung. Diesmal gab es eine Stationsausbildung mit vier unterschiedlichen Stationen zu der die Gruppen sich dann selbst etwas erarbeiten sollten, zudem eine Station bei der die Neuigkeiten zur Türöffnung präsentiert wurden. Ich kannte dies schon, da es mir bereits schon beim Truppführerlehrgang so beigebracht wurde. Doch nicht jeder besucht ja jedes Jahr einen Lehrgang und so ist es ja auch wichtig, dass solche Änderungen in der Einsatzabteilung ankommen. Das soll jetzt wie bei der Türöffnung über Multiplikatorenschulungen erfolgen. Mal sehen ob dies dann jetzt von der Abteilung Ausbildung auch wirklich so regelmäßig angeboten wird. Zudem gab es auch richtig gute Neuigkeiten da wir ab Oktober kleinere Einsatzfälle (Brand1) in unserem Wachgebiet alleine, das heißt ohne Berufsfeuerwehr übernehmen. Bisher ist bei solchen Ereignissen die Berufsfeuerwehr gekommen und wir sind gar nicht alarmiert worden. Jetzt sollen wir diese Einsätze übernehmen was bedeutet, dass wir mehr Verantwortung bekommen. Neben diesen wirklich guten Nachrichten gab es dann aber auch die offizielle Ankündigung, dass unser Kommandant aus persönlichen Gründen für keine weitere Amtszeit zur Verfügung steht. Das ist wirklich sehr schade da er seine Aufgabe richtig gut erfüllt hat. Seine Motivation für die Feuerwehr und sein großes Fachwissen war wirklich ein Grund dafür warum wir in den letzten Jahren doch einige Schritte nach vorne gemacht haben. Aber klar wenn er aus Freiburg wegzieht macht das keinen Sinn weiterhin als Kommandant tätig zu sein. Also beginnt nun die Suche nach einem Nachfolger der dann in große Fußstapfen tritt.

Hitze

Nachdem es die letzten zwei Monate gefühlt durchgeregnet hat, ist nun direkt der Hochsommer ausgebrochen. Und was hat man wenn die Tage am liebsten vor der offenen Kühschranktür steht?

Richtig. Jede Menge zu tun, und dazu gleich drei Termine mit der Feuerwehr. Zum einen galt es mit einem der neuen Maschinisten eine Einweisungsfahrt mit einem Fahrzeug zu machen, dann am Donnerstag noch die reguläre Abteilungsübung, und am Freitag bei der Jugendfeuerwehr helfen. Wobei das mit Abteilungsübung echt Spaß gemacht hat. Ist einfach etwas anderes wenn man aktiv übt oder halt online Themen bespricht. Auch wenn es bei über 30 Grad alles andere als angenehm ist mit Atemschutz herumzulaufen. Da gilt es natürlich ordentlich viel Wasser zu trinken um dem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen.

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Endlich wieder aktiv

wp-16216685497923788402117470002074.jpgEndlich dürfen wir von der Feuerwehr wieder aktiv üben. Klar, die Onlineschulungen waren auch interessant, doch auch die Praxis muss einfach regelmäßig geübt werden um die Handgriffe blind ausführen zu können. Im Ernstfall muss es schließlich auch funktionieren, trotz Corona. Natürlich können wir noch nicht mit der ganzen Abteilung zusammen üben, aber immerhin in mehreren Gruppen. Und so wurde die letzte Übung an zwei unterschiedlichen Tagen abgehalten, und ich habe mich auch schon sehr darauf gefreut denn schließlich ist es schon eine Weile her, dass man aktiv geübt hat. Natürlich habe ich dann genau am Donnerstag flach gelegen und konnte nicht teilnehmen 😦

Das war wirklich mehr als frustrierend aber ich hoffe doch, dass wir ab jetzt wieder regelmäßig üben können, und ich dann halt wie gewohnt dabei sein kann. Schließlich gehen die Inzidenzwerte in Freiburg immer weiter zurück und die Impfzahlen steigen ja auch. Zudem haben wir ja auch schon die erste Impfung erhalten.

Vor allem wäre die letzte Übung mal ganz gut gewesen da wir das Thema Wasserversoprgung lange Wegstrecke hatten. Da hätte man sich dann mal etwas „auspowern“ und Schläuche schleppen können  😉

Erstimpfung

Jetzt ging alles doch viel schneller als ich dachte. Vor kurzem hatte ich ja geschrieben (Beitrag: Impfung), dass nun auch alle Angehörigen der Feuerwehr Freiburg sich impfen lassen können. Und dann kam auch schon kurze Zeit später eine email mit einem Termin im Impfzentrum Freiburg. Das Amt für Brand und Katastrophenschutz hat Termine vereinbart und man musste quasi nur noch mit der entsprechenden Bestätigung, Personalausweis und Impfpass erscheinen. Der Termin für die erste Impfung mit dem Wirkstoff von BioNTech war gestern am 1.Mai. Alles lief zügig und reibungslos ab. Am längsten dauerte eigentlich die „Nachbetrachtung“ die man ja noch (eine halbe Stunde) vor Ort verbringen musste. Es ging nicht nur schnell sondern es war auch alles harmlos. Nebenwirkungen gab es bei mir so gut wie gar nicht. Ich hatte anfänglich das leichte Gefühl als würde der Arm einschlafen, allerdings nur sehr leicht und das war auch schnell wieder weg. Was sich bis heute hält ist das es sich rund um die Einstichstelle anfühlt als hätte man einen blauen Fleck was aber auch völlig unproblematisch ist und wahrscheinlich auch edemnächst wieder nachlässt. Das hat man ja auch eh schon bei der Aufklärung über die Nebenwirkungen mitgeteilt bekommen. Also alles in allem eine echt entspannte Sache. Einen Termin für die Zweitimpfung habe ich auch schon. Den mussten wir dann aber selbst vereinbaren und das wurde nicht über das ABK geregelt. Schwer war es allerdings auch nicht, denn nach der Impfung hat man einen Zettel mit Code bekommen und dann konnte man sich über die Webseite mit ebenjenen Code einen Termin vereinbaren.