Truppführerlehrgang Tag 2

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Wie das immer so ist. Eigentlich wollte ich mich am Freitag früher hinlegen, denn am Samstag durfte ich ja wieder früh raus da ja der zweite Tag des Truppführerlegrgangs anstand.
Und dann kam natürlich ein Einsatz. Jetzt hatten wir eine Weile Ruhe, aber wenn so etwas ist kann man eigentlich schon fest damit planen.
Ein Waldstück in Freiburg ist in Flammen aufgegangen und so wurde aus früh hinlegen dann auch nichts.
Am zweiten Lehrgangstag ging es dann mit der Praxis los, was bedeutet den ganzen Tag bei knallender Hitze in PSA herumzulaufen. Ich glaube ich habe 4 oder 5 Liter Wasser getrunken.
Es gab ein paar Neuigkeiten bei der Türöffnungsprozedur die ich zum Großteil zwar schon kannte, doch das ein oder andere Neue war trotzdem dabei. Vor allem die Änderung jetzt weniger den Sprühstrahl sondern stattdessen den Vollstrahl zu nutzen um weniger Luft ins Feuer zu bringen.
Auch die ein oder andere Methode wie man mit dem Strahlrohr arbeiten kann. Neben Türöffnung ging es am Vormittag noch um die Wärmebildkamera, Räume absuchen und allgemein um Truppführung.
Am Nachmittag ging es dann mit Technischer Hilfeleistung weiter. Hebekissen, Einsatzszenario und die Arbeitsaufteilung, aber auch nochmal um Basics wie Leiter nach „Norm“ stellen und ähnliches.
Gerade auf der Übungsanlage in Hochdorf gab es am Nachmittag fast gar kein Schatten und es war wirklich alles andere als angenehm.
Für unter der Woche gibt es jetzt noch das obligatorische rote Ausbildungsbuch welches man sich ja auch noch durchlesen soll…
Am Abend war ich noch zu einer Geburtstagsparty eingeladen und dann so gegen halb zwei dann aber auch todmüde ins Bett gefallen.

Truppführerlehrgang Tag1

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Na ja gut bei über 30° Celsius einen ganzen Tag lang Theorie ist jetzt nicht so prikelnd. Allerdings wird es morgen dafür dann noch heftiger, wenn es bei der Praxis in Einsatzkleidung in der Sonne losgeht.
Nun ja heute standen Verhalten bei Gefahr, sowie Brennen und Löschen im ersten Block von 7.30 Uhr bis 11.45 Uhr, und nach der Mittagspause Feuerwehrrecht, Rechtsgrundlagen und Brandsicherheitswache nach der Mittagspause an.
Das ganze sehr theoretisch, auch wenn bei Brennen und Löschen noch mal Staubexplosion, Metallbrand usw im Versuch vorgeführt wurden.
Der Lehrgung wurde in zwei Gruppen aufgeteilt um die Abstandsregel einhalten zu können, morgen bei der Praxis wird sogar in 3 Gruppen geübt.
Das ist schon etwas schade da so nicht wirklich ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen kann. Auch weil es zum Beispiel kein gemeinsames Mittagessen gibt sondern jeder an seinem Platz gegessen hat. Ist halt etwas ganz anderes als es noch beim Grundlehrgang war. Wobei der Lehrgang zum Truppführer mit 4 Vollzeittagen wahrscheinlich eh anders ist als der Grundlehrgang bei dem man über mehrere Wochen mit den gleichen Leuten zusammen ist.
Auch wenn heute nur Theorie auf dem Plan stand und gerade auch das Thema Recht ja sehr trocken ist, haben es die Ausbilder doch ganz gut hinbekommen es anschaulich und auch interessant zu vermitteln.

Abteilungsübung

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Gestern war immerhin mal wieder eine Abteilungsübung. Nach den ganzen Terminen mit dem Einweisungen auf das neue MLF, kommt einen die derzeitige Ruhe komisch vor. Auch an Einsätzen gab es in letzter Zeit nicht sonderlich viel, und die Jugendfeuerwehr die ich unterstütze ist ja bis zum 12.09. auch noch stillgelegt.
Allerdings war die gestrige Übung nicht so der Renner. Es ging um die Wasserentnahme aus offenem Gewässer. Eine Sache die man nicht wirklich häufig macht, im Gegensatz zur Jugendfeuerwehr. Allerdings haben wir nur einen kleinen Wettkampf zweier Gruppen gegeneinander gemacht und anschließend noch mal kurz für die Maschinisten die Pumpentechnik wiederholt.
Und ein MTW wurde auch nicht reserviert obwohl ja bekannt ist, dass wir deutlich mehr Leute sind als wir Sitzplätze auf den Fahrzeugen haben.
Es kommt halt immer darauf an wer eine Übung vorbereitet…
Dafür gab es anschließend noch ein kleines gemütliches Beisammensein mit BBQ, natürlich mit entsprechenden Sicherheitsabstand, wo auch aktuelle Neuigkeiten von der Führung bekannt gegeben wurden.

Truppführerlehrgang

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Letztes Jahr habe ich den Lehrgang zum Truppführer nicht gemacht da mir zum einen die Zeit gefehlt hat, zum anderen brauchte ich noch das ein oder andere Modul in meinem Ausbildungsheft.
Doch dieses Jahr konnte ich da nicht mehr drum herum kommen…
Der lehrgang findet an zwei Wochenenden jeweils Freitag und Samstag den ganzen tag über statt, und so hatte ich mir schon entsprechend Urlaub eingetragen.
Klar muss ich keinen Urlaub dafür nehmen, denn ich kann mich dafür auch beim Arbeitgeber dafür freistellen lassen aber das ist mir alles zu umständlich. Und für die zwei Tage…
Jetzt kam auch die offizielle Einladung mit den Terminen und weiters per Email. Ich bin mal gespannt wen ich auf dem Lehrgang so alles treffe. Vielleicht ist da ja auch noch der ein oder andere aus der Truppmannausbildung bei.
Aus unserer Abteilung, bin ich in diesem Jahr, wie schon bei der Truppmannausbildung, ja der einzige.

Wochenende

Gestern haben wir zu sechst mit dem neuen Fahrzeug geübt und genau in der Zeit einen Einsatz bekommen. So half der Zufall, dass ich beim ersten Einsatz gleich als Maschinist dabei war.
Es war zwar nur eine Brandmeldeanlage, der Einsatzort jedoch gefühlt auf der anderen Seite der Stadt. So hatte ich eine richtig lange Einsatzfahrt und es lief wirklich hervorragend da alle ordentlich Platz gemacht haben und wir somit auch wirklich schnell vor Ort waren.
Und den ersten einsatz mit einem Fahrzeug zu bestreiten ist ja schließlich auch etwas Besonderes.
Heute war ich nach einer gefühlten Ewigkeit endlich mal wieder beim Friseur. Es ist aber wirklich krass wie sehr sich in Freiburg alles geändert hat. Normalerweise ist es Samstags brechend voll in der Stadt. Doch derzeit ist es wirklich sehr angenehm am Wochenende in der Stadt zu sein. Kein Massenandrang und überfülle Straßenbahnen. Allerdings kann man sich dann auch ausmalen wie es derzeit um die geschäfte in der Stadt bestellt ist wenn so viel weniger Kundschaft unterwegs ist.
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Ich bin jedenfalls sehr froh endlich wieder eine Frisur zu haben und den Wuchs der letzten Monate wieder gebändigt bekommen zu haben, und zur Gönnung habe ich mir dann auch noch einen der legendären Käsekuchen (siehe Beitrag: Münstermarkt) vom Markt geholt.

Fahrzeugweihe

Heute wurde unser MLF geweiht. Eigentlich findet ja immer ein Gottesdienst und eine Prozession zu Fronleichnahm statt, doch wegen Corona wurde dieses jahr auf die Prozession ganz verzichtet und der Gottesdienst wurde auch im kleineren Rahmen veranstaltet.
Dafür wurde aber unser Fahrzeug während des Gottesdienstes geweiht. Dazu ging es heute schon etwas früher zum Gerätehaus, um noch den entsprechenden Blumenschmuck am Fahrzeug anzubringen.
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Das „Grünzeug“ war zwar schon gerichtet, allerdings mussten noch die Blumen angebracht,, sowie die Dekoration über dem Nummernschild erstellt werden.
Dann ging es mit dem Fahrzeug zum Gottesdienst und zur Weihe. Die beiden Pastoren durften dann aber den Rückweg zur Kirche im Fahrzeug mitmachen was ihnen echt Spaß gemacht hat und worauf sie sich anscheinend echt schon gefreut hatten.
Auch wenn das jetzt alles ganz schlicht und im kleinen Rahmen abgelaufen ist, so war es doch sehr schön.

Wechsel LF8 zu MLF

Am Dienstag war es soweit und die Umstellung von LF8 auf MLF wurde vollzogen. Unser Kommandant brachte das neue Fahrzeug nach seiner Schichtmit und dann haben wir erst einmal das Gerätehaus etwas aufgeräumt. Anschließend musssten wir noch die Ladeerhaltung umsetzen, zudem haben wir Markierungen auf dem Boden angebracht damit auch wirklich alle die Fahrzeuge so hinstellen wie es geplant ist. Da es vom MLF zum Regal dahinter doch sehr eng ist haben wir auch noch einen Stopper auf dem Boden geschraubt damit da auch alles auf der sicheren Seite ist.
An die Wände haben wir noch Schutzmatten angebracht damit die Türen dort nicht gegenschlagen, schließlich soll das Fahrzeug längstmöglich im neuwertigen Tzustand verbleiben.
Um 19.15 war es dann so weit und wir haben uns bei der Leitstelle gemeldet und das LF8 nach 37 Dienstjahren abgemeldet.
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Einige Kameraden haben die 37 Dienstjahre auch tatsächlich mit diesem Fahrzeug verbracht und auch alle anderen haben natürlich irgendwelche Bezüge dazu. Der erste Einsatz, usw.
Man hat schließlich schon so einiges mit dem Fahrzeug erlebt und so bin ich natürlich auch etwas wehmütig das wir dieses Fahrzeug abgeben müssen.
Trotz alledem sind wir natürlich sehr glücklich endlich ein Fahrzeug mit moderner Ausstattung zu haben. Denn mit dem LF8 gab es schon das ein oder andere Problem was uns immer wieder Zeit gekostet hat. Alleine, dass wir uns jetzt während der Anfahrt mit Atemschutz ausrüsten können und auch schon mal 1000 Liter Wasser an Bord haben…
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MLF Schulungen sind durch

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Mittlerweile haben nun alle Maschinisten und auch die komplette Abteilung auf das neue Fahrzeug erhalten. Das hat wirklich super geklappt. Alle waren zu den entsprechenden Terminen da, und Diejenigen die am eingeteilten Termin nicht konnten haben entsprechend untereinander getauscht.
Für mich waren das schon zwei recht feuerwehrlastige Wochen und ich hatte am Ende das Gefühl, dass ich die Einweisung im Schlaf runterbeten kann.
Auch wenn ich mit der Beschaffung natürlich nichts zu tun hatte freut es mich, dass alle das Fahrzeug sehr positiv aufgenommen haben.
Es gibt wirklich so einiges an Neuigkeiten was jetzt auch in den nächsten Abteilungsübungen zu verinnerlichen ist.
Früher war es immer ein wenig aufwendig die Einsatzstelle auszuleuchten, doch da wir jetzt unter anderem einen Lichtmasten auf dem Fahrzeug haben der sich in kürzester Zeit ausfahren und einstellen lässt können das die Maschinisten eben nebenbei mit erledigen.
Auch das Thema Wassertank und ausrüsten im Fahrzeug, sowie Lüfter, Systemtrenner zum Schutz des Trinkwassers und einiges mehr erfordert jetzt doch einige Umstellungen in die eingefahrenen Abläufe.
Das wird halt entsprechend erst durch Übungen zur Routine werden.
Auch das Fahrzeug ist einfach etwas ganz anderes als unser altes LF8 und die Maschinisten müssen sich erst einmal daran gewöhnen. Es ist halt breiter und länger und für Diejenigen die nicht ständig größere Fahrzeuge fahren halt einfach etwas anderes.
Deswegen habe ich jetzt auch noch mal angeboten, dass Maschinsiten sich einfach melden können wenn sie einfach noch Fahrpraxis sammeln möchten oder noch etws anderes üben möchten.
Zwei Maschinisten haben dies auch gleich angenommen. Der eine wollte einfach noch mal etwas fahren um mehr Sicherheit zu gewinnen, bei dem anderen ging es eher um die Abläufe an der Pumpe usw.
Also haben wir mit noch zwei anderen Kameraden kleine „Löschangriffe“ geprobt. Fahrt zu einer „Einsatzstelle“ während sich die beiden Kameraden mit dem ausrüsten während der Fahrt vertraut machen konnten. Anschließend Schnellangriffsverteiler oder Schnellangriff Wasser (auch zwei dieser Neuigkeiten am Fahrzeug), damit der Maschinist Tankbetrieb hatte, um dann auf Hydrantenbetrieb zu wechseln.
Hat soweit alles gut geklappt und alle hatten ihren Spaß dabei.

Stressige Woche

Das war vielleicht eine Woche. Dadurch, dass wir ja das neue Fahrzeug (siehe Beitrag: Multiplikatorenschulung) für unsere Abteilung bekommen, und wir derzeit nur in Kleingruppen üben mussten wir einige Termine ansetzten. Am Freitag haben der Kommandant und ich die Multiplikatorenschulung bekommen, und da wir ja bereits am Montag mit den ersten Einweisungen beginnen wollten, galt es am Wochenende ein Konzept dafür bei der Abteilung Technik vorzulegen. Also haben wir am Wochenende noch mal zusammengessen und dieses ausgearbeitet um es am Montag vorlegen zu können.
Das ging dann zum Glück problemlos durch und wurde auch von der Abteilung gelobt.
So konnten wir also ab Montag mit den Schulungen beginnen.
Und so ging es für mich morgens zur Arbeit, dann schnell nach Hause um kurz zu duschen und etwas zu essen, und dann direkt weiter zum Gerätehaus.
So bin ich in dieser Woche eigentlich zu nichts gekommen.
Nächste Woche geht es dann noch mal von Montag bis Mittwoch genau in diesem Rhytmus weiter, doch jetzt ist ja zum Glück erst einmal Wochenende und dann steht für mich sogar ein langes Wochenende vor der Tür.

Multiplikatorenschulung

Heute gab es die Einweisung der Multiplikatoren für das neue MLF und ich war positiv überrascht. Das Fahrzeug ist wirklich ein großer Schritt für unsere Abteilung da es einige Neuerungen hat die wir so bisher noch nicht kennen. Vom Lichtmasten am Fahrzeug, über Schnellangriffsverteiler usw.
Mit 220PS und Automatikgetriebe, Abbiegeassistent und vielem mehr fährt er sich auch einfach super. Es ist halt ein ganz anderes Fahrgefühl als unser 35 Jahre altes LF.
Doch dafür gibt es jetzt halt auch einiges an Wissen zu vermitteln und auch alte Gewohnheiten zu ändern.
Denn das Fahrzeug, sowie Ausrüstungsgegenstände sind nagelneu und so soll es auch für lange Zeit bleiben. Das bedeutet das man auf die Dinge achten und sie pflegen muss.
Knapp 6 stunden dauerte die Unterweisung was wohl deutlich macht, dass wirklich alles erklärt wurde.
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