Narrenbaum stellen

Nach dem Belastungstest am Donnerstag (siehe Beitrag: Atemschutzübungsanlage), war am Freitag ein Termin der anderen Art. Der örtliche Faschingsverein, die Ammonshörner Lehen hatten ihren Tag in Lehen. Mit Kinderfasching, Narrenbaum stellen und der Abendveranstaltung.
Zum Narrenbaumstellen sind wir wie jedes Jahr auch mit der Feuerwehr vor Ort um eben diesen aufzustellen. Denn hier wird der Baum nicht mit Kran oder anderen Hilfsmitteln aufgestellt, sondern mit Muskelkraft.
Wie jedes Jahr waren dazu auch andere Zünfte zugegen, und natürlich jede Menge Zuschauer aus der Ortschaft.
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Bevor der Baum kam wurden noch schnell die Leute eingeteilt, und die Jugendfeuerwehr war dafür zuständig den „Gefahrenbereich“ abzusperren. Und dann war es so weit und die Narren kamen mit musikalischer Begleitung und Narrenbaum durch den Ort gezogen.
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Um den Baum werden dann Seile gespannt. Wir nennen sie Zugseile und Richtungsseile, dazu noch Sticher um ihn entsprechend aufzurichten.
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Ich bin jetzt nicht so der Fan von Karneval, allerdings ist es schon beeindruckend wenn man die Zünfte mit ihren aufwendigen und traditionellen Häs sieht.
Es ging dann eigentlich wie jedes Jahr alles ganz reibungslos mit dem Aufstellen, auch wenn es diese Jahr etwas schwerer war weil der diesjährige Narrenbaum doch noch eine ordentliche Krone hatte und somit doch kopflastiger war als in der Vergangenheit.
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Füpr uns war die „Arbeit“ dann erledigt und die Narren konnten ihren traditoniellen Baumtanz aufführen und weiter feiern.
Für uns von der Feuerwehr ist das auch immer eine schöne Gelegenheit sich als Teil der Ortsgemeinschaft zu präsentieren, und wir haben ja auch einen schönen Tag.
Denn anschließend gehen einige immer noch schön in das Lokal in dem wir auch den Kameradschaftabend (siehen Beitrag: Kameradschaftsabend) verbringen um Lehener Steak zu essen, und am Abend zur Faschingsveranstaltung.
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Atemschutzübungsanlage

Bei der gestrigen Abteilungsübung ging es zur Atemschutzübungsanlage in Freiburg Hochdorf. Als Atemschutzgeräteträger muss man neben dem medizinischen Check-up (G26.3), auch jedes Jahr eine Belastungsübung absolvieren und eine theoretische Schulung erhalten.
Und genau das haben wir dann gestern bei der Abteilungsübung gemacht. Bei der Belastungsübung muss man mit einer Flasche gewisse Übungen absolvieren, sowie einen Parkour ablaufen. Wobei laufen eher das falsche Wort ist denn bei diesem Parkour kann man so gut wie gar nicht aufrecht laufen. Doch alles von Anfang an.
Die Belastungsübung beginnt mit dem anlegen der Ausrüstung und macht es in einer Gruppe zu viert oder fünft. Dann geht es an die Sportgeräte.
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Zur Auswahl stehen die Endlosleiter, Laufband und Ergometer. Man muss zwei Geräte machen und dann geht es auf die erste Runde über den Parcour. Anschließend wieder zwei Geräte, bevor es wieder über die Bahn geht, um dann zum Abschluss noch einmal an den Sportgeräten zu schwitzen. Wie gesagt ist alles in voller PSA und unter Atemschutz zu machen, und so ist es wirklich schweißtreibend. Auf der Leiter ist eine gewisse Meterangabe vorgegeben die man steigen muss, bei Laufband ebenfalls die Strecke und auch die Widerstand des Bandes. Beim Ergometer ist Zeit und Widerstand vorgegeben und man muss eine gewisse Drehzahl über die Zeit treten. Als bestanden zählt es wenn man es schafft und so logischerweise noch Luft in der Flasche hat.
Beim Parkour gibt es neben dem beengten Gitterkäfiggang, Türen, Gullideckel und zwei Röhren durch die man durch muss. Wirklich viel Platz hat man also nicht, und bei der längeren Röhre ist Teamarbeit angesagt.
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Alle die dabei waren haben es aber geschafft und haben damit ihren jährlichen TÜV bekommen. Ist immer gut zu wissen, vor allem für die Führungskräfte. Denn wenn man im Einsatzfall dann auch noch erst einmal schauen muss wer Atemschutztauglich ist und wer nicht und wie man wo jemanden einsetzen kann…

Kameradschaftsabend

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Der Samstag ging gleich mal früh los. Die Jugendfeuerwehr hatte ihre Jahreshauptversammlung. Also ging es morgens los um einen MTW zu holen damit wir die ganzen Jugendlichen nach Tiengen bringen konnten.
Das war dann zum Glück auch kurzweiliger als die Jahre vorher, und auch die Reden wurden nicht so lange. So war ich dann um 14 Uhr wieder zu Hause und konnte noch das ein oder andere erledigen bevor dann um 19 Uhr der jährliche Kameradschaftsabend los ging auf den sich immer alle in der Abteilung freuen.
In gehobener Atmosphäre sitzen wir in einem guten Restaurant im Ort zusammen und lassen es uns gut gehen. Mit dabei ist auch die Ehrenabteilung sowie die Familie aller. Es gibt dann einen kurzen Jahresrückblick, noch ein zwei Reden und vor allem gutes Essen und Getränke. Dazu ein geselliges Beisammensein bei dem man sich gemütlich unterhalten kann.
Das Essen ist immer richtig gut, und es gibt so viel…
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Also ich war wirklich kurz davor zu platzen. Die Abende werden dann auch immer sehr lang, und es ist wirklich super, dass die Eigentümer des Hotel/Restaurant uns das ermöglich.
Ich war dann gegen drei Uhr in der Frühe zu Hause und froh als ich dann im Bett lag. Einige anderen waren allerdings noch etwas länger da.
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Wehrversammlung

Gestern stand mal wieder die Wehrversammlung auf dem Tagesplan. Und ja es gibt deutlich spannendere Termine bei der Feuerwehr.
Bisher hat die Veranstaltung immer um die Ecke am Seepark stattgefunden, doch da der Saal zu klein ist, ging es diesmal zur Messe.
War dann auch deutlich angenehmer da es dort Tische für alle gab und man so gemütlich essen konnte. Die Verpflegung ist schließlich immer sehr gut.
Diesmal war wirklich jede Menge Prominenz anwesend. Vom Oberbürgermeister Horn, über den Feuerwehrdezerneten Herr Breiter, Abordnungen vom Feuerwehrverband und aus dem Landtag und viele mehr.
Auch hier wurde wieder bestätigt, dass unser neues Gerätehaus jetzt endgültig auf den Weg gebracht wird.
Das es trotzdem noch das ein oder andere Problem gibt, wird das sicher noch spannend. Ich bin jedenfalls gespannt ob unser gerätehaus dann wirklich bis 2023 steht.
Der neue Stadtbrandmeister hat jedenfalls eine gute und flammende Rede gehalten, und die Politik und Verwaltung nicht nur zu diesem Thema in die Pflicht genommen.
Nach dem Motto nicht nur reden sondern auch handeln.
Ansonsten gab es jede Menge Statistiken, allgemeine Reden und Ehrungen.

Wahltermin

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Da sich die fünfjährige Amtszeit unsereres stellvertredenden Abteilungskommandanten dem Ende näherte, wurde zur Wahl eingeladen. gestern war es dann soweit und es galt in erster Garnitur im Gerätehaus zu erscheinen. Abteilungskommandant und Stellvertreter werden alle fünf Jahre von den Mitgliedern der Einsatzabteilung gewählt.
Da unser derzeitiges Gespann viel erreicht hat und mehr als gute Abriet verichtet waren natürlich alle froh, dass der Stellverteter seine erneute Kandidatur verkündet hat. Und so ging alles ganz unspektakulär und schnell über die Bühne. Einstimmig, bei einer Wahlbeteiligung von 84% war am Ende das Ergebnis.
Das ist gut für unsere Abteilung denn so zeigen wir, dass wir geschlossen hinter unserer Führung stehen und mit deren Arbeit zufrieden sind.
Die beiden ergänzen sich auch wirklich gut. Während der Abteilungskommandant eher impulsiv und spontan ist, ist sein Stellvertreter ein eher ruhiger und vermittelnder Typ.
Deswegen war ich persönlich auch sehr froh, dass uns dieses Gespann fürs erste erhalten bleibt und die Arbeit fortsetzen kann.

Bergle on Fire

Samstag drehte sich dann alles um das Bergle on Fire. Um 11 Uhr war Treffpunkt am Gerätehaus um das Fest auf dem Lehner Berg aufzubauen. Das alles sehr einfach gehalten ist, geht dies wirklich unkompliziert und schnell.
Es ist einfach alles viel entspannter als das Sommerfest bei dem das ganze Wochenende drauf geht und auch der Auf- und Abbau viel aufwendiger ist.
Da dieses Jahr, im Gegensatz zum letzten Jahr, auch das Wetter mitgespielt hat war die Veranstaltung schon zu Startzeit um 16 Uhr gut besucht.
Da die Kameraden die es organisiert haben nicht mit so viel Besuchern gerechnet haben, mussten noch Würstchen und Getränke nachorganisiert werden, aber ansonsten lief alles rund.
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Neben den Tannenbäumen die schon am Vortag hinter dem Gerätehaus abgegeben wurden, kamen auch noch zahlreiche Gäste die dann ihren Baum mitgebracht haben und die dann verbrannt wurden.
Eine rundum gelungene Veranstaltung, allerdings war ich dann auch froh als ich endlich zu Hause war und auch endlich mal auschlafen konnte.

Ersteintreffend

Was war das für ein Wochenende bisher. Wie schon erwähnt (siehe Beitrag: Trinkgeld & Feuerwehrtage) stand unser jährliches „Bergle on Fire“ von der Feuerwehr an. Damit war der Samstag also eh schon mal völlig ausgebucht. Am Freitag gab es dann auch die erste Übung der Jugendfeuerwehr in 2020. Nach der Jugendübung haben wir dann noch mit einigen Kameraden im Gerätehaus zusammengessen und einen Spieleabend gemacht. Eigentlich wollten wir nur noch eine Runde Carcassone zu Ende spielen als um kurz vor 1 Uhr der Melder bimmelt.
Da wir noch im Gerätehaus waren und auch noch einige andere die beim Neujahrsempfang waren auch noch um die Ecke waren, sind wir in Rekordzeit zum Tiefgaragenbrand ausgerückt.
Wir waren sogar mit dem ersten LF schneller raus als die Berufsfeuerwehr, und da diese eine weitere Anfahrt als wir hatten war eigentlich klar, dass wir sogar als erstes am Einsatzort sind. Da wir gestern noch ähnliche Situationen mit eben jeder Besatzung die nun am LF saß geübt haben, lief alles wie am Schnürrchen ab.
Und der Einsatz war dann tatsächlich ordentlich denn in einer Tiefgarage standen 3 Fahrzeuge in Vollbrand.
Es war wirklich super zu sehen, dass wir trotz unser veralteten Technik mit der unsere Abteilung derzeit noch auskommen muss wir mit unserer Truppe in der Lage sind Einsätze wie diesen zu bewerkstelligen und dies auch von der Berufsfeuerwehr lobend anerkannt wird. Das wir solche Dinge tatsächlich bewerkstelligen können liegt an der hohen Motivation und auch am Zusammenhalt in der Abteilung wo man sich auf die Leute wirklich verlassen kann.
Der Eisatz dauerte nachtürlich entsprechend, und anschließend musste ja auch wieder Material (Atemschutzgeräte, Schlauchmaterial usw.) nachgefüllt werden, verdreckte Schutzausrüstungen getauscht werden und ähnliches und so waren ich auch erst um halb vier am Morgen zu Hause.
Infos zum Einsatz findet ihr hier: Feuerwehr Freiburg
& Badische Zeitung
Bis man dann geduscht ist und sich runtergefahren hat um dann auch mal zu schlafen…
Eigentlich wollte ich noch einkaufen bevor wir dann am Samstag um 11 Uhr Treffpunkt hatten um das „Bergle on Fire“ aufzubauen, doch ich war froh doch noch die ein oder andere Stunde schlafen zu können und so viel das aus.