St.Martin

Gestern war es wieder soweit und wir haben das Martinsfeuer entzündet, und aufgepasst während die Kinder mit ihren selbstgenauten Laternen durch Lehen gezogen sind.
Für die Jugendfeuerwehr ist es auch immer eine schöne Veranstaltung, schließlich dürfen sie Feuer machen und es anschließend löschen.
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Ich habe da nicht wirklich viel zu tun. Ich fahre das TLF hin und wenn es ans ablöschen geht stelle ich das Wasser bereit.
Klar wir von der Einsatzabteilung achten auch darauf, dass nichts passiert da es ja im Gemeindehof entzündet wird aber na ja die Wahrscheinlichkeit…
Die Kinder vom Kindergarten sind aber jedes Jahr aufs neue begeistert, und die Eltern nutzen die Möglichkeit zum Plaudern und um den wahrscheinlich ersten Glühwein des Jahres zu trinken.
Dafür war das Wetter dann auch perfekt. Kalt und trocken war es gestern und so waren auch wirklich viele Gäste dort.
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Die Jugendfuerwehr hat ihre Aufgabe auch gut und ordentlich gemacht und auch dafür gesorgt, dass vor allem die kleinen Gäste nicht zu nah ans Feuer gehen.
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Soweit ich weiß, war das dann auch der letzte Termin in Sachen Öffentlichkeitsarbeit für dieses Jahr. Das sind für die Abteilung auch keine unwichtigen Termine denn es ist gut wenn wir uns im ort zeigen und dazugehören. Das ist wichtig für die Akzeptanz auch in Bezug zu einem neuen Gerätehaus.

Spieleabende

Manchmal wird das Gerätehaus zum Spieletreff.
Eigentlich hatten wir (eine Gruppe von 6 Leuten aus der Abteilung) für den gestrigen Abend ein Spieleabend geplant, doch dann haben wir uns schon am Donnerstag spontan bei einem Kameraden zu Hause getroffen und dort schon einen Abend mit Spielen verbracht. Quasi schon mal für gestern üben 😀
Gestern haben wir uns dann im Gerätehaus getroffen und das Spiel Junta (mehr zum Spiel findet ihr hier: Spielkult.de) gespielt. Da das Spiel in der fiktiven mittelamerikanischen República de las Bananas spielt, gab es anklebbare Bärte und andere Accessoires. Wenn schon dann richtig 😉
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Zur Stärkung wurde Pizza geholt, und dann ging es auch schon los. Da wir ja bereits am Donnerstag geübt haben, kannten nun auch alle die Spielregeln und so konnte diesmal auch gleich mit dem Spiel begonnen werden und Intriegen auszuhecken, Bündnisse zu schließen, Rivalen auszuschalten, das schweizer Bankkonto zu füllen und die Regierung wegzuputschen.
Ein wirklich lustiges Spiel, und so vergingen die Stunden wie im Flug. Wir hatten uns um 19 Uhr im Gerätehaus getroffen, und plötzlich war es auch schon wieder ein Uhr Nachts.
Wie schon öfters mal geschrieben, beschränkt sich das mit der Feuerwehr nicht auf den reinen Feuerwehrdienst, sondern es entwickeln sich Freundschaften im privaten Bereich. Und so kann es dann auch schon mal sein, dass das Gerätehaus zum Spieletreff wird.

Großübung

Gestern hatten wir unsere Großübung. Eigentlich eher Promotion als eine tatsächliche Übung, aber na gut. Zumindest konnte man so schauen ob die Zusammenarbeit mit der Nachbarwehr funktioniert. Leider stand keine Drehleiter zur Verfügung, aber so gab es dafür einige Leitern die man stellen durfte. War für die Zuschauer sicher auch spektakulär.
Mein Trupppartner und ich hatten als Schlauchtrupp einen ruhigen Job. Klar am Anfang alles ins Depot bringen und vorbereiten, doch danach haben wir nur noch die Sammelstelle der Geretteten betreut.
Aber auch ansonsten lief es wirklich gut, zügig und reibungslos.
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Anschließend gab es noch ein gemütliches Beisammensein am Gerätehaus, denn es ist wohl Ziel auch die Verbindung zur Nachbarwehr zu vebesseren mit der wir halt auch öfters zusammen zum Einsatz gerufen werden. Klar pflegt man einen ordentlichen Umgang untereinander, aber ob das viel enger wird kann ich schwer beurteilen.
Ich habe da zu Kameraden aus anderen Abteilung deutlich bessere Beziehungen als dorthin. Aber gut, ich sollte auch nicht der Maßstab dafür sein da ich jetzt eh nicht der Typ bin der offen auf andere Menschen zugeht.

Tagesausflug

Sonntag haben wir mit unserer Abteilung einen Tagesausflug gemacht. Als die Nachricht von der Planung zum ersten mal kam dachte ich erst noch, dass es mal so richtig in die Hose geht. Mitte Oktober zu einer Sommerrodelbahn im Schwarzwald. Und die Tage vorher hat es ja auch ohne unterlass geregnet, doch passend zum Wochenende wurde es noch mal richtig sommerlich.
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Und so sind wir dann um 9 Uhr morgens vom Gerätehaus losgefahren und zur Sommerrodelbahn in Todtnau, dem Hasenhorn Coaster.
Infos dazu findet ihr auf der Webseite: Hasenhorn Rodelbahn
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Für jeden gab es drei Fahrten und zwischendurch auch noch Kaffee und auch ein deftiges Mittagsessen im Berggasthaus. Alle hatten echt jede Menge Spaß und am Abend wurde noch am Gerätehaus gegrillt. Dazu waren dann auch die Angehörigen, sowie die Ehrenabteilung eingeladen. Und so ging es dann auch bis 22.30 Uhr ehe ich wieder zu Hause war.
Für nächstes Jahr wird auch wieder ein Ausflug geplant, der dann aber wohl auch größer werden soll. Trotz allem war es eine wirklich runde Sache und hat Spaß gemacht.
Feuerwehr ist eben mehr als der reine Einsatz- und Übungsdienst!

Stadtbrandmeister

Manchmal gibt es auch weniger spannende Termine bei der Feuerwehr. Gestern war zum Beispiel ein solcher, denn es musste ein neuer Stadtbrandmeister und Vertreter gewählt werden. Und so ging es in erster Garnitur mit Klaus ins Bürgerhaus nach Tiengen. Da wir bereits um 17.30 Uhr Treffpunkt am Gerätehaus hatten, musste ich mich echt beeilen.
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Zum Glück gab es dort auch einen kleinen Imbiss denn nach der Arbeit hatte ich nicht mehr wirklich Zeit auch noch etwas zu essen.
Da drei Wahlgänge anstanden (für den Stadtbrandmeister und seine zwei Vertreter), und dann nach Abteilungen gewählt wurde hat sich das alles ganz schön in die Länge gezogen. Circa 40 Minuten hat jeder Wahlgang gedeuert, und da es erst um 19 Uhr losging…
Da auch nur eine Person jeweils zu Wahl stand ging es eigentlich nur darum mit welcher Zustimmung die Personen gewählt werden. Ich war jedenfalls froh als ich wieder zu Hause war.

Feuerwehr Ausbildungszentrum

Nachdem wir zuletzt Einsatzübungen auf der FAZ (Feuerwehr Ausbildungszentrum) gemacht haben ging es am Samstag zum Modul 2 dorthin. Modul beinnhaltet einen Theorieteil über Rauchgasdurchzündung und Rauchgasexplosion und natürlich viel Praxis. Besonders der Kellerbrand und Brandbekämpfungstechniken stand im Fokus und das wurde dann auch eine wirklich heiße Nummer.
Zuerst wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt um die sich jeweils ein Ausbilder gekümmert hat. Wir haben mit einer Auffrischung angefangen. Wie geht man Treppen unter erschwerten Sichtbedingungen herunter, anschließend ging es dann zum ersten mal in den Brandcontainer.
Ich merke dabei, wie auch schon bei der letzten Abteilungsübung, dass je nachdem mit welchen Partner ich im Trupp bin ich mich wohler fühle und es auch entsprechend besser läuft. Wobei das nicht bedeutet, dass die anderen ihre Aufgabe nicht gut machen würden. Aber wenn man mit Jemanden vertrauter ist und man weiß wie man sich auf ihn verlassen kann und der andere arbeitet ist es einfach deutlich angenehmer.
Als es dann zur Übung mit dem Kellerbrand kam haben wir die Trupps noch einmal durchgemischt. So war ich mit der Kollegin zusammen im Trupp auch wenn wir beide keine Truppführer sind. Aber so konnte ich das halt auch einfach mal üben. Und da wir auch schon mal zusammen im Trupp waren und uns gut verstehen hat es auch sehr gut funktioniert. War auch sehr angenehm dass wir nach der Übung ein sehr positives Feedback vom Ausbilder bekommen haben, und wir uns beide im Trupp auch so wohlgefühlt haben. Sebst als es am Anfang ein Problem gab, haben wir es in Ruhe lösen können und haben dann in Ruhe weiter gemacht obwohl es für die Kollegin doch heißer wurde was man am Helm deutlich sehen kann. Da ist jetzt nämlich dringend Ersatz gefordert.
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Um es mal genauer zu beschreiben wie die Übung ablief. Gemeldet wurde ein Kellerbrand mit vermisster Person. Wir sind also durch die erste Tür rein und uns kamen an der Treppe die Flammen schon bis oben entgegen. Die Kollegin hat angefangen zu kühlen und ich habe eine Abzugsöffnung geschaffen. Um nicht mehr Wasserdampf zu erzeugen und da man oben in der einem entgegenkommenden Hitze sitzt haben wir uns entschlossen die Treppe zügig nach unten zu gehen und von dort weiter zu arbeiten. Die Kollegin ist allerdings mit der Ausrüstung des Atemschutzes im Treppengeländer hängen geblieben und kam nicht weiter und so mussten wir erst wieder ein Stück hoch und ich konnte es dann wieder lösen. Der Ausbilder hatte zwar noch gefragt ob alles okay ist oder ob wir abrechen möchten weil er wohl auch gemerkt hat dass es wirklich heiß wurde, aber die Kollegin hatte keine Probleme mit der Situation und so haben wir einfach normal weiter gemacht. Während sie also mit der Brandbekämpfung begonnen hat, und ich kurz Rückmeldung an die Atemschutzüberwachung und den Gruppenführer gegeben habe, habe ich noch entsprechend Schlauch nachgezogen um die Personensuche weiter zu führen. Der Brand war dann auch recht zügig gelöscht und wir mussten noch durch zwei weitere Räume bevor die vermisste Person gefunden und raus gebracht haben. Das war dann aber weniger problematisch. Mir geht es immer so, dass wenn ich mich mit dem Partner im Trupp wohl fühle einfach auch selber bessere Leistungen hinbekomme. Als Fazit hat der Ausbilder uns auch eine gute Leistung bestätigt. Die Kommunikation untereinander war gut. Die Rückmeldungen waren auch gut, und das Vorgehen auch entsprechend richtig und gut.
Die FAZ mit den Brandcontainern ist zwar immer sehr schweißteibend aber ich mag diese Übungen besonders einfach weil man reale Bedingungen was Sicht und Hitze angeht hat. Bei den künstlichen Übungsbedingungen ist es für mich immer schwerer sich dort hinein zu versetzen. Zudem hat man entweder Nullsicht oder einen Kunstnebel aber man weiß nicht wie sich der Rauch verhält, ob er schwarz oder weiß sein soll und wie die Hitze ist. Und das alles ist ja auch wichtig für die Entscheidung ab wann man Wasser aufs Rohr nimmt denn man möchte ja auch nicht gleich von Anfang an volle Schläuche hinter sich herziehen was ja auch entsprechend anstrengend ist und Zeit kostet.
Dieses mal hatten wir auch andere Ausbilder die ich noch nicht kannte und die auch nicht aus Freiburg waren. Das fand ich auch sehr angenehm denn sie haben das echt richtig gut erklärt und haben gute Feebacks und auch Tipps verraten. Für mich war es auch einer der besten Termine die wir bisher auf der FAZ hatten.
Von daher war es dann auch mehr als lohnenswert früh aufstehen zu müssen, und am Samstag bereits um 8 Uhr am Gerätehaus zu sein.

Feuerwehrtage

Die nächsten Tage stehen wieder im Zeichen der Feuerwehr. Morgen ist Abteilungsübung mit dem spannenden Thema Atemschutznotfall.
Klingt anstrengend und spannend und ich bin gespannt wie es wird.
Am Freitag ist dann wieder Jugendfeuerwehr, und am Sonntag präsentieren wir uns zum Weltkindertag am Seepark.
Damit ist der Sonntag dann komplett damit belegt, also wird die Hausarbeit wohl schon am Samstag gemacht werden.