Abteilungsübung

wp-16026924112082283507121278484254.jpgGestern hatten wir eine richtig gute Abteilungsübung. Das lag zum einen daran, dass wir die Übung auf zwei Abende aufgeteilt haben. Das hat den Vorteil, dass wirklich alle etwas zu tun haben und man einfach mehr machen kann. Jetzt kam auch noch dazu, dass wir auch noch ein super Übungsobjekt hatten. ein Abrisshaus welches man dann auch gut vernebeln kann und wo man nicht aufpassen muss etwas kaputt zu machen. Vor allem konnte man auch üben Wohnungstüren mit dem Halligan zu öffnen was zum einen lehrreich war, zum anderen natürlich auch Spaß gemacht hat.

So haben wir drei Einsatzübungen machen, und die Positionen dabei auch schön durchtauschen können damit jeder auch unter Atemschutz arbeiten konnte. Das Aufteilen in zwei Gruppen und auf zwei Abende haben wir jetzt zum zweiten mal gemacht und es ist wirklich deutlich besser als mit 25 Leuten gleichzeitig zu üben. Vor allem war es auch eine super Gruppe die ich erwischt habe, da es eigentlich die sind mit denen wir auch zwischendurch die ein oder andere zusätzliche Übung gemacht haben. Da hat dann eh schon vieles gut gepasst.

Ich denke, dass man das jetzt acuh häufiger so machen wird mit der Aufteilung auf zwei Abende, wobei man wahrscheinlich die Gruppen personell immer mal wieder durchmischen wird. Schließlich muss im Einsatzfall ja jeder mit jedem zusammenarbeiten können. Aber gestern hat halt einfach alles gepasst. Eingespieltes und motiviertes Team, gut vorbereitete Übung, ein tolles Objekt. Da macht es dann auch wirklich richtig viel Spaß zur Abteilungsübung zu gehen.

viel zu tun

Gestern ging es mal wieder stressig zu. Erst war bei der Arbeit viel zu tun, dann ging es nur schnell nach Hause und weiter zur Feuerwehr. Wir mussten noch fahrzeuge für die Jugend abholen, was dann ja auch schon um 18 Uhr losging. Und dann anschließend haben wir uns von der Abteilung aus zum Zwiebelkuchenessen getroffen. Ein gemütliches Beisammensein mit „Anhang“ da ja wegen Corona doch vieles ausgefallen ist und man sich nicht mehr in der Regelmäßigkeit sieht wie sonst üblich. Und so gab es Bockwurst, Zwiebelkuchen und Neuen Süßen. Es wurde dann auch ein gemütlicher Abend und später als ich geplant hatten, denn heute war einer der wenigen Samstage an denen ich mal arbeiten musste. Da mein LKW ja immer noch Kühlflüssigkeit verliert habe ich ihn nach Rheinau gefahren wo man einen neuen Ausgleichsbehälter montiert hat. Anfänglich sah es so aus als sei das Problem behoben, doch als ich zurück in Freiburg war… Schein also als wäre es eine unendliche Geschichte.

stressige Tage

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Ich mache wirklich drei Kreuze, dass endlich Wochenende ist. Bei der Arbeit ging es stressig zu, vor allem am ersten Tag nach dem Urlaub war ich ja gleich schon mega genervt. Und jetzt waren auch noch drei Tage in Folge Termine für die Feuerwehr. Da hieß es eigentlich nur nach der Arbeit, duschen und noch schnell etwas essen bevor es dann zum Gerätehaus ging. Mittwoch stand eine Bewegungsfahrt mit dem MLF an und Übungsmöglichkeiten für die Jugendfeuerwehr ansehen, Donnerstag war Abteilungsübung und Freitag ging dann die Jugendfeuerwehr wieder los. nach der langen Pause durch Corona war das immerhin ja auch wieder ein Lichtblick. Ewig kann man die Jugendfeuerwehr auch nicht aussetzen lassen denn dann kommen die Jugendlichen irgendwann gar nicht mehr weil sie sich andere Hobbys gesucht haben.

Jetzt werde ich aber auf jeden Fall erst einmal ein ruhiges Wochenende machen und Kraft tanken.

Truppführer

Am Freitag von 7.30 bis 16.30 Uhr und am Samstag waren die letzten beiden Tage des Truppführerlehrgangs.
freitag war der große Themenblock ABC und Technische Hilfe (Verkehrsunfall), und es war wirklich sehr spannend. Vor allem war es wirklich interessant mal wieder mit Schere und Spreizer zu arbeiten. In unserer Abteilung verfügen wir zwar nicht darüber, doch wenn das neue Gerätehaus fertig ist bekommen wir auch ein HLF mit diesen Gerätschaften.
Gestern morgen war dann die schriftliche Prüfung, dann gab es Frühstück bevor es mit den Stationsaubildungen weiterging. Nach dem Mittagessen ging es dann mit der praktischen Prüfung weiter die wegen Corona aber eher eine mündliche Prüfung war. Lief jedenfalls alles reibungslos, allerdings gingen die Prüfungen länger als geplant. Und so ging der Tag gestern dann bis 18 Uhr statt 16.30 Uhr wie geplant.
Am Ende hatte ich dann aber meine Urkunde. Allerdings durfte nur ein drittel sie auch tatsächlich behalten. Den anderen haben noch Module im Ausbildungsheft Truppmann Teil 2 gefehlt.
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Die durften die Urkunde wieder abgeben und haben ihr Ausbildungsheft zurück bekommen. Sobald sie dort alles fertig haben, können sie es bei der Abteilung Ausbildung vorlegen und bekommen dann auch endgültig ihre Urkunde.
Auch wenn der Lehrgang gut war, war es nicht wirklich Vergnügungssteuerpflichtig den ganzen Tag bei über 30 Grad in der PSA herumzulaufen.

Truppführerlehrgang Tag 2

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Wie das immer so ist. Eigentlich wollte ich mich am Freitag früher hinlegen, denn am Samstag durfte ich ja wieder früh raus da ja der zweite Tag des Truppführerlegrgangs anstand.
Und dann kam natürlich ein Einsatz. Jetzt hatten wir eine Weile Ruhe, aber wenn so etwas ist kann man eigentlich schon fest damit planen.
Ein Waldstück in Freiburg ist in Flammen aufgegangen und so wurde aus früh hinlegen dann auch nichts.
Am zweiten Lehrgangstag ging es dann mit der Praxis los, was bedeutet den ganzen Tag bei knallender Hitze in PSA herumzulaufen. Ich glaube ich habe 4 oder 5 Liter Wasser getrunken.
Es gab ein paar Neuigkeiten bei der Türöffnungsprozedur die ich zum Großteil zwar schon kannte, doch das ein oder andere Neue war trotzdem dabei. Vor allem die Änderung jetzt weniger den Sprühstrahl sondern stattdessen den Vollstrahl zu nutzen um weniger Luft ins Feuer zu bringen.
Auch die ein oder andere Methode wie man mit dem Strahlrohr arbeiten kann. Neben Türöffnung ging es am Vormittag noch um die Wärmebildkamera, Räume absuchen und allgemein um Truppführung.
Am Nachmittag ging es dann mit Technischer Hilfeleistung weiter. Hebekissen, Einsatzszenario und die Arbeitsaufteilung, aber auch nochmal um Basics wie Leiter nach „Norm“ stellen und ähnliches.
Gerade auf der Übungsanlage in Hochdorf gab es am Nachmittag fast gar kein Schatten und es war wirklich alles andere als angenehm.
Für unter der Woche gibt es jetzt noch das obligatorische rote Ausbildungsbuch welches man sich ja auch noch durchlesen soll…
Am Abend war ich noch zu einer Geburtstagsparty eingeladen und dann so gegen halb zwei dann aber auch todmüde ins Bett gefallen.

Truppführerlehrgang Tag1

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Na ja gut bei über 30° Celsius einen ganzen Tag lang Theorie ist jetzt nicht so prikelnd. Allerdings wird es morgen dafür dann noch heftiger, wenn es bei der Praxis in Einsatzkleidung in der Sonne losgeht.
Nun ja heute standen Verhalten bei Gefahr, sowie Brennen und Löschen im ersten Block von 7.30 Uhr bis 11.45 Uhr, und nach der Mittagspause Feuerwehrrecht, Rechtsgrundlagen und Brandsicherheitswache nach der Mittagspause an.
Das ganze sehr theoretisch, auch wenn bei Brennen und Löschen noch mal Staubexplosion, Metallbrand usw im Versuch vorgeführt wurden.
Der Lehrgung wurde in zwei Gruppen aufgeteilt um die Abstandsregel einhalten zu können, morgen bei der Praxis wird sogar in 3 Gruppen geübt.
Das ist schon etwas schade da so nicht wirklich ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen kann. Auch weil es zum Beispiel kein gemeinsames Mittagessen gibt sondern jeder an seinem Platz gegessen hat. Ist halt etwas ganz anderes als es noch beim Grundlehrgang war. Wobei der Lehrgang zum Truppführer mit 4 Vollzeittagen wahrscheinlich eh anders ist als der Grundlehrgang bei dem man über mehrere Wochen mit den gleichen Leuten zusammen ist.
Auch wenn heute nur Theorie auf dem Plan stand und gerade auch das Thema Recht ja sehr trocken ist, haben es die Ausbilder doch ganz gut hinbekommen es anschaulich und auch interessant zu vermitteln.

Abteilungsübung

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Gestern war immerhin mal wieder eine Abteilungsübung. Nach den ganzen Terminen mit dem Einweisungen auf das neue MLF, kommt einen die derzeitige Ruhe komisch vor. Auch an Einsätzen gab es in letzter Zeit nicht sonderlich viel, und die Jugendfeuerwehr die ich unterstütze ist ja bis zum 12.09. auch noch stillgelegt.
Allerdings war die gestrige Übung nicht so der Renner. Es ging um die Wasserentnahme aus offenem Gewässer. Eine Sache die man nicht wirklich häufig macht, im Gegensatz zur Jugendfeuerwehr. Allerdings haben wir nur einen kleinen Wettkampf zweier Gruppen gegeneinander gemacht und anschließend noch mal kurz für die Maschinisten die Pumpentechnik wiederholt.
Und ein MTW wurde auch nicht reserviert obwohl ja bekannt ist, dass wir deutlich mehr Leute sind als wir Sitzplätze auf den Fahrzeugen haben.
Es kommt halt immer darauf an wer eine Übung vorbereitet…
Dafür gab es anschließend noch ein kleines gemütliches Beisammensein mit BBQ, natürlich mit entsprechenden Sicherheitsabstand, wo auch aktuelle Neuigkeiten von der Führung bekannt gegeben wurden.

Truppführerlehrgang

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Letztes Jahr habe ich den Lehrgang zum Truppführer nicht gemacht da mir zum einen die Zeit gefehlt hat, zum anderen brauchte ich noch das ein oder andere Modul in meinem Ausbildungsheft.
Doch dieses Jahr konnte ich da nicht mehr drum herum kommen…
Der lehrgang findet an zwei Wochenenden jeweils Freitag und Samstag den ganzen tag über statt, und so hatte ich mir schon entsprechend Urlaub eingetragen.
Klar muss ich keinen Urlaub dafür nehmen, denn ich kann mich dafür auch beim Arbeitgeber dafür freistellen lassen aber das ist mir alles zu umständlich. Und für die zwei Tage…
Jetzt kam auch die offizielle Einladung mit den Terminen und weiters per Email. Ich bin mal gespannt wen ich auf dem Lehrgang so alles treffe. Vielleicht ist da ja auch noch der ein oder andere aus der Truppmannausbildung bei.
Aus unserer Abteilung, bin ich in diesem Jahr, wie schon bei der Truppmannausbildung, ja der einzige.

Wochenende

Gestern haben wir zu sechst mit dem neuen Fahrzeug geübt und genau in der Zeit einen Einsatz bekommen. So half der Zufall, dass ich beim ersten Einsatz gleich als Maschinist dabei war.
Es war zwar nur eine Brandmeldeanlage, der Einsatzort jedoch gefühlt auf der anderen Seite der Stadt. So hatte ich eine richtig lange Einsatzfahrt und es lief wirklich hervorragend da alle ordentlich Platz gemacht haben und wir somit auch wirklich schnell vor Ort waren.
Und den ersten einsatz mit einem Fahrzeug zu bestreiten ist ja schließlich auch etwas Besonderes.
Heute war ich nach einer gefühlten Ewigkeit endlich mal wieder beim Friseur. Es ist aber wirklich krass wie sehr sich in Freiburg alles geändert hat. Normalerweise ist es Samstags brechend voll in der Stadt. Doch derzeit ist es wirklich sehr angenehm am Wochenende in der Stadt zu sein. Kein Massenandrang und überfülle Straßenbahnen. Allerdings kann man sich dann auch ausmalen wie es derzeit um die geschäfte in der Stadt bestellt ist wenn so viel weniger Kundschaft unterwegs ist.
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Ich bin jedenfalls sehr froh endlich wieder eine Frisur zu haben und den Wuchs der letzten Monate wieder gebändigt bekommen zu haben, und zur Gönnung habe ich mir dann auch noch einen der legendären Käsekuchen (siehe Beitrag: Münstermarkt) vom Markt geholt.

Fahrzeugweihe

Heute wurde unser MLF geweiht. Eigentlich findet ja immer ein Gottesdienst und eine Prozession zu Fronleichnahm statt, doch wegen Corona wurde dieses jahr auf die Prozession ganz verzichtet und der Gottesdienst wurde auch im kleineren Rahmen veranstaltet.
Dafür wurde aber unser Fahrzeug während des Gottesdienstes geweiht. Dazu ging es heute schon etwas früher zum Gerätehaus, um noch den entsprechenden Blumenschmuck am Fahrzeug anzubringen.
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Das „Grünzeug“ war zwar schon gerichtet, allerdings mussten noch die Blumen angebracht,, sowie die Dekoration über dem Nummernschild erstellt werden.
Dann ging es mit dem Fahrzeug zum Gottesdienst und zur Weihe. Die beiden Pastoren durften dann aber den Rückweg zur Kirche im Fahrzeug mitmachen was ihnen echt Spaß gemacht hat und worauf sie sich anscheinend echt schon gefreut hatten.
Auch wenn das jetzt alles ganz schlicht und im kleinen Rahmen abgelaufen ist, so war es doch sehr schön.