Wenn der Melder klingelt

Gefühlt klingelt der Melder nur zu den ungünstigsten Zeiten zum Einsatz…
Natürlich ist das höchstwahrscheinlich nur eine subjektive Annahme, allerdings merkt man es sich besser wenn er mal wieder klingelt wenn es gerade einfach völlig unpassend ist.
Und dabei meine ich jetzt Zeiten tief in der Nacht bei denen man aus dem wohlverdienten Schlaf gerissen wird.
Am Donnerstag zum Beispiel hatte ich Handwerker in der Wohnung. Die kamen gerade kurz nachdem ich Feierabend hatte, und so bin ich bis dahin eh schon zu nichts gekommen. Nachdem diese dann endlich fertig waren wollte ich noch schnell unter die Dusche denn es stand auch schon der nächste Termin an. Gerade unter Dusche bimmelte es natürlich zum Einsatz.
Und so passiert es gerne mal. Man ist gerade dabei sich zu rasieren, sitzt beim Friseur oder ist am einkaufen.
So ist es halt denn wann ein Einsatz anliegt kann man wirklich nicht vorraussehen.
Termine die man hingegen vorraussehen kann sind die, für die ich heute die Einladung im Briefkasten hatte. Am 09. Oktober findet die Wahl des Stadtbrandmeisters und seiner Stellvertreter statt. Also mal wieder ein termin in 1. Garnitur…

PSA endlich zurück

Heute haben wir noch die restlichen Dinge vom Sommerfest aufgeräumt, was recht schnell ging.
Anschließend bin ich dann gleich los zur Hauptfeuerwache um die Jacke meiner PSA abzuholen. Die ist nun repariert vom Hersteller zurück und so konnte ich die Reservejacke (siehe Beitrag: Abteilungsübung & PSA) abgeben und habe meine eigene endlich wieder zurück.
Also galt es erst einmal alle Dinge die in der Jacke verstaut sind umzupacken und vor allem den Selbstrettungsgurt von der Reservejacke in meine zu ziehen.
Ist irgendwie ein besseres Gefühl wieder die eigenen Jacke am Haken im Gerätehaus zu haben…

Sommerfest

Das Sommerfest unserer Abteilung war dann trotz des wechselhaften Wetters am Wochenende ein Erfolg.
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Die Planung war schon besser als die letzten zwei Jahre, an die Substanz geht es dann aber doch. Klar man ist das ganze Wochenende auf den Beinen, und zu allem Überfluss war ich an beiden Tagen die ganze zeit bei den Pommes eingeteilt. Nicht gerade schön bei den Temperaturen. Abends ist man dann stinkend und fettig nach Hause gekommen und konnte erst einmal die Klamotten waschen und sich selbst 2x duschen…
Die Personaleinteilung war jedenfalls wieder nicht so prikelnd, aber immerhin sind uns dieses Jahr nicht schon am ersten Tag die Steaks ausgegangen. Das hat diesmal gut gepasst.
Es ist zwar ein nettes Fest, aber man selbst hat nicht wirklich etwas davon da man tatsächlich die ganze Zeit etwas zu tun hat.
Na ja, für dieses Jahr sind wir zum Glück durch mit den Festen…

Sommerfest

Demnächst richten wir wieder das Sommerfest aus, und wieder einmal gibt es Änderungen. Haben wir letztes jahr noch das ganze Wochenende gemacht, findet es dieses Jahr nur am Freitag und Samstag statt, und dazu jeweils erst um 17 Uhr.
Keine Ahnung was die Planer sich dabei gedacht haben, denn eigentlich will man da Konstanz reinbringen und eine Tradition. Wenn man aber jedes Jahr immer wieder Änderungen vornimmt.
Und von einem Programm scheint man auch ganz abgerückt zu sein. Na ja ich werde nichts dazu sagen bevor man mir dann die Arbeit aufdrückt.
Ich werde den Dienst machen zu dem ich eingeteilt bin, für den Rest müssen die Verantwortlichen den kopf hinhalten. Warum es allerdings so schwer ist ein „normales“ Feuerwehrfest zu organisieren verstehe ich aber wirklich nicht denn Ideen gibt es mehr als genug.
Jetzt hat es, bis auf das dort unsere Fahrzeuge stehen, eigentlich nichts mit einem Feuerwehrfest gemeinsam. Es gibt Livemusik, Essen und Trinken. Das war es dann.
Und warum man auf das Kaffee und Kuchen Geschäft am Samstag Nachmittag verzichtet wird wohl auch für immer ein Rätsel bleiben.

Abenteuer im Wald

Gestern haben wir uns mit der Jugendfeuerwehr unserer Abteilung um 11.30 Uhr am Gerätehaus getroffen, und sind mit zwei MTW nach Kenzingen zu Abenteuer im Wald gefahren.
Dort befindet sich ein Waldklettergarten in dem wirklich jeder seinen Spaß hatte. Drei Stunden hatten die Kurzen Zeit sich über die verschiedenen Strecken zu kämpfen. Allerdings nicht nur die Kurzen, sondern auch die erwachsenen Begleiter durften fleißig klettern.
Nach einer Einweisung wie man den Gurte anlegt, und dem ausrüsten mit Gurten, Helm und Handschuhe gab es noch eine Unterweisung wie dort alles zu handhaben ist, inkl. kleiner Übungsstrecke. Das Personal war freundlich und hilfsbereit und nachdem das Pflichtprogramm absolviert war haben sich die Jugendlichen in mehreren Gruppen aufgeteilt und unterschiedlich schwere Strecken geklettert.
Wir haben mit der Strecke „Bussard“ angefangen, bei dem man an Stahlseilen von Baum zu Baum gleitet.
Eine Übersicht über den Park findet ihr hier: Parkübersicht
Anschließend sind wir dann natürlich auch die Strecke „Wolf“ geklettert an dessen Ende ein Freifall aus 12 Metern Höhe steht.


Es hat allen jede Menge Spaß bereitet und für die Jugendlichen war es natürlich auch etwas Besonderes. Feuerwehr macht ihnen zwar auch sehr viel Spaß, aber wir wollen ja auch Abwechselung für die Gruppe bieten.
Nach dem Klettern sind wir wieder zurück zum Gerätehaus und haben dort noch gemütlich beisammengesessen und gegrillt bevor dann um 18.30 Uhr Ende der Veranstaltung war.

Feuerwehrwoche

20190623_1028145338204963099100488.jpgLetzte Woche Donnerstag bin ich aus dem Urlaub zurück und seit dem hatten wir jetzt zwei Abteilungsübungen. Über die eine habe ich ja berichtet (siehe Beitrag: Abteilungsübung & PSA). Am Montag haben wir dann zusammen mit der Abteilung Hochdorf geübt, was auch eine Premiere war. Obwohl wir mit der Abteilung Hochdorf auch öfters zusammen an Einsatzstellen sind haben wir bisher gar nichts groß mit ihnen zu tun. Da ist die Verbindung zu anderen Abteilungen enger. Um dies zu ändern hat man in der Führung jetzt wohl beschlossen, dass wir jetzt mehr zusammen unternehmen. Also waren wir jetzt bei der Einsatzübung in Hochdorf, und im Oktober kommen die Hochdorfer zu unserer „großen“ Einsatzübung. Am Donnerstag haben wir wie jedes Jahr an der Fronleichnamsprozession teilgenommen.
Da es in der Nacht ordentlich geregnet und gewittert hat, war ich skeptisch ob das überhaupt stattfindet aber dann war das Wetter am Donnerstag doch wieder schön.
Dieses Jahr bin ich dann als Fahnenbegleiter mitgegangen. Erst gibt es einen ökomenischen Gottesdienst unter freien Himmel, dann die Prozession durch Lehen zur Kirche wo dann der Gottesdienst noch fortgesetzt wird. Anschließend gibt es dann noch eine „Hock“ im Gemeindehof. Am Freitag habe ich dann noch mit zwei weiteren aus der Abteilung das Gerätehaus aufgeräumt und altes Gerät welches wir gar nicht benötigen zur Hauptfeuerwache gebracht. Dort kann es überprüft,  und dann entweder eingelagert oder weggeworfen werden. So haben wir jetzt auch wieder Ordnung und Platz im Regal in der Fahrzeughalle.

Abteilungsübung & PSA

Kaum zu Hause angekommen ging es auch gleich wieder los. Die Wäsche musste gewaschen, der Kühlschrank gefüllt werden. Zudem hatte ich vor dem Urlaub meine PSA (die Schutzausrüstung der Feuerwehr) zur Hauptwache gebracht und zur Wäsche gegeben. So wollte ich es mir ersparen Ersatzklamotten zu bekommen. Und am Donnerstag stand auch schon gleich eine Abteilungsübung auf dem Plan.
Also bin ich noch schnell zur Hauptwache um meine PSA abzuholen und habe gleich einen Schock bekommen. Die Hose war zwar frisch gewaschen da, von der Jacke fehlte aber jede Spur. Auch in der Kleiderkammer war sie nicht (hätte ja sein können dass doch etwas defekt war und ausgebessert werden musste), allerdings sagte man mir, dass sie einige Jacken an der Hersteller zurückgeschickt haben weil dort ein Materialfehler vorliegt. Ob meine Jacke dabei war konnte man mir aber nicht direkt sagen aber dann hätte ich eigentlich eine Email erhalten sollen. Na gut jetzt darf ich mich noch an den dafür Zuständigen wenden und nachfragen ob meine Jacke zu Texport zurückgegangen ist. Und so habe ich dann jetzt doch erst einmal für den Übergang eine Reservejacke bis meine alte gefunden wird oder ich dann halt eine neue bekomme.
Die Abteilungsübung war dann auch ganz spannend da wir in der örtlichen Kirche üben durften, und gerade die Dachkonstruktion ist schon eine Herausforderung wenn es dort tatsächlich einmal brennen sollte.
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