Kameradschaftsabend

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Gestern hätte der Kameradschaftsabend unserer Abteilung im Bierhäusle stattgefunden worauf sich alle das ganze Jahr drauf freuen. Doch wegen Corona ist es ja leider nicht möglich. Damit den Kameraden trotzdem etwas geboten wird und vor allem als Dankeschön für die geleisteten Arbeit hat sich unser Planungsausschuss etwas ausgedacht. In Zusammenarbeit mit dem Bierhäusle wurde ein drei Gänge Menü erstellt welches dann alle Kameraden und ihre Angehörigen, sowie die Ehrenabteilung nach Hause geliefert bekommen hat. Dazu gab es eine Flasche Wein, sowie eine DVD mit dem traditionellen Jahresrückblick als Film. Ab 20.30 Uhr wurde dann auch ein Onlineraum eröffnet bei dem sich alle zumindest online treffen konnten was unter den gegeben Umständen ein toller Abend wurde. Klar kann das einen netten Kameradschaftsabend im Bierhäusle nicht komplett ersetzen, doch es war trotzdem ein netter Abend und so saß man zumindest virtuell bis 4 Uhr zusammen. Ich hoffe aber, dass wir ab nächstem Jahr wieder einen herkömmlichen Kameradschaftsabend feiern können.

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Wasserrettung

Bei der letzten Abteilungsübung, die online stattfand, haben wir uns mit Einsatzstandardregeln befasst, darunter auch die für Wasserrettung. Wir hatten uns noch gefragt wann wir den letzten Einsatz dazu hatten und so wirklich konnte sich keiner mehr daran erinnern. Normalerweise kann man auch zu Fuß durch die Dreisam gehen. Doch jetzt regnet es seit gefühlt Wochen, dazu kommt dass der Schnee geschmolzen ist. Und so führen alle Flüsse Hochwasser und aus der Dreisam ist auch ein reißender Fluß (auf diesem Video ist es schön zu sehen: Link zu Facebook) geworden. Und so kam es wie es kommen musste. Am Freitag Morgen hatte unsere Abteilung gleich zwei Einsätze zur Wasserrettung, am Abend erneut einen. Und auch heute Nachmittag wurden wir erneut mit dem gleichen Stichwort alarmiert, was damit schon 4 Einsätze zur Wasserrettung innerhalb von fünf Tagen sind. Da es weiterhin regnet ist bisher auch noch nicht absehbar wie lange die Dreisam so wild bleibt, und so wird es ganz sicher noch nicht das letzte mal gewesen sein. Nachdem das letzte Jahr ruhig war was das Einsatzaufkommen anging, fängt 2021 ganz ordentlich an…

Einsatzreicher Morgen

Letztes Jahr hatten wir ja ein vergleichsweise ruhiges Jahr was Einsätze angeht. Und dieses jahr ist bis heute Morgen auch noch nichts gewesen. Am Abend lag dann schon eine schöne Schneedecke in Freiburg was in den letzten Jahren ja schon eine Seltenheit ist, zumindest im Stadtgebiet.

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Über Nacht hat es dann aber noch ordentlich geschneit hat in Freiburg gingen dann ab dem Morgen die Notrufe ein und wir wurden alarmiert. Von 5 Uhr morgens bis um 11 Uhr haben wir dann 13 Eisatzstellen abgearbeitet. Zwischendurch wurden unsere beiden Fahrzeuge auch gesplittet und haben verschiedene einsatzstellen zugewiesen bekommen. Die Einsatzstellen lagen im gesamten Stadtgebiet verteilt, und zu einer bei der mehrere Bäume auf der Fahrbahn lagen oder zu stürzen drohten musste sogar die Drehleiter angefordert werden. Es ist schon erstaunlich was für eine Last der Schnee für die Bäume ist. An einigen Stellen hangen auch so Äste sehr tief, und wenn mann mal daran gewackelt hat und der Schnee runter fiel richteten sie sich ganz normal wieder auf. Bei dem auf dem unteren Bild hilft es dann aber nicht mehr den Schnee runterzuschütteln 😉

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Jugendkalender

Es ist bei uns Tradition, dass die Jugendfeuerwehr einen Kalender erstellt. Normalerweise ist es ein großer der dann im Mannschaftsraum im Gerätehaus hängt. Doch letztes Jahr hatte die Jugendfeuerwehr ja ziemlich viel Ausfall wegen Corona, und wie es dieses Jahr wird kann man auch nicht wirklich sagen. Bisher liegt die Jugendfeuerwehr jedenfalls erst mal still, und auch die Einsatzabteilung ist auf das Minimum reduziert. So wird das Gerätehaus so gut wie nicht genutzt, halt nur wenn Einsatz ist oder kurz um eine Einsatznachbesprechung zu machen. Die Jugendfeuerwehr hat ihren Kalender aber trotzdem entworfen, und diesmal gab es nicht einen Großen, sondern einen handlichen im Din-A5 Format. Dafür gab es aber für jeden Jugendlichen einen, sowie für die Ausbilder. Meiner lag heute Morgen im Briefkasten und ich habe mich sehr darüber gefreut. Ich denke den Jugendlichen gefällt es auch, und wenn sie schon nicht im Gerätehaus sein dürfen und die Übungen jeden Freitag bis auf weiteres ausfallen haben sie so eine schöne Erinnerung und können sich auf bessere Zeiten freuen. Und ich habe jetzt einen tollen Ersatz  für den WorldVision Kalender 🙂

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Onlineübung

Wegen Covid-19 sind unsere Abteilungsübung für November und Dezember abgesagt bzw. verlegt worden. Denn statt einer normale Übung gab es am Donnerstag eine Onlineübung. Das hat auch überraschend gut funktioniert wenn man bedenkt, dass dies ja Neuland für uns ist. Und nei, es wurde nicht eine Feuerwehrsimulation am PC gezockt 😉 Wir hatten vor einem Jahr schon einmal Planspiele im Gerätehaus gemacht und dazu eine Planspielplatte gehabt. Dies gab es nun virtuell und alle konnten sich beteiligen was sehr interessant war. Wo stellt der Maschinist das Fahrzeug ab, was befiehlt der Gruppenführer. Setzt der Angriffstrupp den Rauchvorhang? Alles Fragen die dann auch jeder Teilnehmer nach seiner entsprechenden Ausbildung beantworten kann und es nicht nur eine Sache für Gruppenführer ist. Was gibt es für eine Gefahrenmatrix bei der Lage? Alle Dinge die ja auch für den Truppmann interessant sind und wodurch er erkennen kann warum ein Gruppenführer in einer entsprechenden Situation so entscheidet und nicht anders. Es war zwar sehr gut, allerdings hoffe ich trotzdem, dass es ab nächstem Jahr auch wieder reguläre Übungen gibt.

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Abteilungsübung

wp-16026924112082283507121278484254.jpgGestern hatten wir eine richtig gute Abteilungsübung. Das lag zum einen daran, dass wir die Übung auf zwei Abende aufgeteilt haben. Das hat den Vorteil, dass wirklich alle etwas zu tun haben und man einfach mehr machen kann. Jetzt kam auch noch dazu, dass wir auch noch ein super Übungsobjekt hatten. ein Abrisshaus welches man dann auch gut vernebeln kann und wo man nicht aufpassen muss etwas kaputt zu machen. Vor allem konnte man auch üben Wohnungstüren mit dem Halligan zu öffnen was zum einen lehrreich war, zum anderen natürlich auch Spaß gemacht hat.

So haben wir drei Einsatzübungen machen, und die Positionen dabei auch schön durchtauschen können damit jeder auch unter Atemschutz arbeiten konnte. Das Aufteilen in zwei Gruppen und auf zwei Abende haben wir jetzt zum zweiten mal gemacht und es ist wirklich deutlich besser als mit 25 Leuten gleichzeitig zu üben. Vor allem war es auch eine super Gruppe die ich erwischt habe, da es eigentlich die sind mit denen wir auch zwischendurch die ein oder andere zusätzliche Übung gemacht haben. Da hat dann eh schon vieles gut gepasst.

Ich denke, dass man das jetzt acuh häufiger so machen wird mit der Aufteilung auf zwei Abende, wobei man wahrscheinlich die Gruppen personell immer mal wieder durchmischen wird. Schließlich muss im Einsatzfall ja jeder mit jedem zusammenarbeiten können. Aber gestern hat halt einfach alles gepasst. Eingespieltes und motiviertes Team, gut vorbereitete Übung, ein tolles Objekt. Da macht es dann auch wirklich richtig viel Spaß zur Abteilungsübung zu gehen.

viel zu tun

Gestern ging es mal wieder stressig zu. Erst war bei der Arbeit viel zu tun, dann ging es nur schnell nach Hause und weiter zur Feuerwehr. Wir mussten noch fahrzeuge für die Jugend abholen, was dann ja auch schon um 18 Uhr losging. Und dann anschließend haben wir uns von der Abteilung aus zum Zwiebelkuchenessen getroffen. Ein gemütliches Beisammensein mit „Anhang“ da ja wegen Corona doch vieles ausgefallen ist und man sich nicht mehr in der Regelmäßigkeit sieht wie sonst üblich. Und so gab es Bockwurst, Zwiebelkuchen und Neuen Süßen. Es wurde dann auch ein gemütlicher Abend und später als ich geplant hatten, denn heute war einer der wenigen Samstage an denen ich mal arbeiten musste. Da mein LKW ja immer noch Kühlflüssigkeit verliert habe ich ihn nach Rheinau gefahren wo man einen neuen Ausgleichsbehälter montiert hat. Anfänglich sah es so aus als sei das Problem behoben, doch als ich zurück in Freiburg war… Schein also als wäre es eine unendliche Geschichte.

stressige Tage

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Ich mache wirklich drei Kreuze, dass endlich Wochenende ist. Bei der Arbeit ging es stressig zu, vor allem am ersten Tag nach dem Urlaub war ich ja gleich schon mega genervt. Und jetzt waren auch noch drei Tage in Folge Termine für die Feuerwehr. Da hieß es eigentlich nur nach der Arbeit, duschen und noch schnell etwas essen bevor es dann zum Gerätehaus ging. Mittwoch stand eine Bewegungsfahrt mit dem MLF an und Übungsmöglichkeiten für die Jugendfeuerwehr ansehen, Donnerstag war Abteilungsübung und Freitag ging dann die Jugendfeuerwehr wieder los. nach der langen Pause durch Corona war das immerhin ja auch wieder ein Lichtblick. Ewig kann man die Jugendfeuerwehr auch nicht aussetzen lassen denn dann kommen die Jugendlichen irgendwann gar nicht mehr weil sie sich andere Hobbys gesucht haben.

Jetzt werde ich aber auf jeden Fall erst einmal ein ruhiges Wochenende machen und Kraft tanken.

Truppführer

Am Freitag von 7.30 bis 16.30 Uhr und am Samstag waren die letzten beiden Tage des Truppführerlehrgangs.
freitag war der große Themenblock ABC und Technische Hilfe (Verkehrsunfall), und es war wirklich sehr spannend. Vor allem war es wirklich interessant mal wieder mit Schere und Spreizer zu arbeiten. In unserer Abteilung verfügen wir zwar nicht darüber, doch wenn das neue Gerätehaus fertig ist bekommen wir auch ein HLF mit diesen Gerätschaften.
Gestern morgen war dann die schriftliche Prüfung, dann gab es Frühstück bevor es mit den Stationsaubildungen weiterging. Nach dem Mittagessen ging es dann mit der praktischen Prüfung weiter die wegen Corona aber eher eine mündliche Prüfung war. Lief jedenfalls alles reibungslos, allerdings gingen die Prüfungen länger als geplant. Und so ging der Tag gestern dann bis 18 Uhr statt 16.30 Uhr wie geplant.
Am Ende hatte ich dann aber meine Urkunde. Allerdings durfte nur ein drittel sie auch tatsächlich behalten. Den anderen haben noch Module im Ausbildungsheft Truppmann Teil 2 gefehlt.
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Die durften die Urkunde wieder abgeben und haben ihr Ausbildungsheft zurück bekommen. Sobald sie dort alles fertig haben, können sie es bei der Abteilung Ausbildung vorlegen und bekommen dann auch endgültig ihre Urkunde.
Auch wenn der Lehrgang gut war, war es nicht wirklich Vergnügungssteuerpflichtig den ganzen Tag bei über 30 Grad in der PSA herumzulaufen.

Truppführerlehrgang Tag 2

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Wie das immer so ist. Eigentlich wollte ich mich am Freitag früher hinlegen, denn am Samstag durfte ich ja wieder früh raus da ja der zweite Tag des Truppführerlegrgangs anstand.
Und dann kam natürlich ein Einsatz. Jetzt hatten wir eine Weile Ruhe, aber wenn so etwas ist kann man eigentlich schon fest damit planen.
Ein Waldstück in Freiburg ist in Flammen aufgegangen und so wurde aus früh hinlegen dann auch nichts.
Am zweiten Lehrgangstag ging es dann mit der Praxis los, was bedeutet den ganzen Tag bei knallender Hitze in PSA herumzulaufen. Ich glaube ich habe 4 oder 5 Liter Wasser getrunken.
Es gab ein paar Neuigkeiten bei der Türöffnungsprozedur die ich zum Großteil zwar schon kannte, doch das ein oder andere Neue war trotzdem dabei. Vor allem die Änderung jetzt weniger den Sprühstrahl sondern stattdessen den Vollstrahl zu nutzen um weniger Luft ins Feuer zu bringen.
Auch die ein oder andere Methode wie man mit dem Strahlrohr arbeiten kann. Neben Türöffnung ging es am Vormittag noch um die Wärmebildkamera, Räume absuchen und allgemein um Truppführung.
Am Nachmittag ging es dann mit Technischer Hilfeleistung weiter. Hebekissen, Einsatzszenario und die Arbeitsaufteilung, aber auch nochmal um Basics wie Leiter nach „Norm“ stellen und ähnliches.
Gerade auf der Übungsanlage in Hochdorf gab es am Nachmittag fast gar kein Schatten und es war wirklich alles andere als angenehm.
Für unter der Woche gibt es jetzt noch das obligatorische rote Ausbildungsbuch welches man sich ja auch noch durchlesen soll…
Am Abend war ich noch zu einer Geburtstagsparty eingeladen und dann so gegen halb zwei dann aber auch todmüde ins Bett gefallen.