GeForce 2070 Super OC

Am längsten bei meinem neuen PC habe ich darüber gegrübelt welche Grafikkarte ich nehme. Die Radeon 5700XT war gerade noch frisch auf dem Markt und hatte es mir angetan. Da es zu dem Zeitpunkt jedoch noch kein gutes Customdesign gab, und die Referenzkarten nicht wirklich toll sind, besonders was Lautstärke und Kühlung betrifft.
Ich habe eher einen Hang zu AMD was CPU und Grafikkarten angeht weil ich damit bisher nur sehr gute Erfahrungen gemacht habe.
Doch das Fehlen einer guten Customkarte hat dann dazu geführt, dass ich dann doch zu einer Nvidia gegriffen habe. In diesem Fall zur Geforce 2070super vin Gigabyte die auch noch Overclockt ist.
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Die 2070super ist was die Leistung angeht einfach spitze und mit ihren 8GB Speicher auch völlig ausreichend. RGB ist bei der Karte nicht ausgeprägt sondern es gibt nur den Gigabyte Schriftzug als RGB Beleuchtung. Aber ansonsten ist die Karte wirklich top.
Die Karte kommt mit 3x Displayport und 1x HDMI und benötigt zweieinhalb Slots. Ist also ein ordentlicher Brocken. 3 Lüfter sorgen für ausreichend Kühlung, wobei sich die Lüfter in unterschiedliche Richtungen drehen um einen gleichmäßige Kühlung ohne Luftstau zu gewährleisten. Klar in der Klasse laufen die Lüfter nur bei Bedarf.
G-Sync HDR und Raytracing unterstützt die karte natürlich auch, und der Takt von 1605 Mhz bzw. 1815Mhz im Boost sind mehr als ordentlich.
Damit lassen sich aktuelle und Grafikintensive Spiele ohne Schwierigkeiten in höchsten Auflösungen spielen.
Hier mal zwei Benchmarktests mit World of Tanks. Der erste Test ist ohne Raytracing aber mit einer Auflösung in der höchsten Auflösung
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Und auch mit Raytricing und mit höchsten Auflösungen alles ohne Probleme. Leider sind andere Benchmarktests die ja oft zitiert werden (Firestrike) nicht kostenlos, und nur um einmal mein System laufen zu lassen ist es mir das dann nicht Wert.
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Also bisher habe ich noch keine Anwendung gehabt, die diese Karte in die Knie gezwungen hat, und auch die Temperaturen sind völlig okay. Mit der Grafikkarte gab es mit Control und Wolfenstein Youngblood noch zwei Spiele mit dabei die was die Grafik angeht schon einiges an Leistung verlangen. Aber auch diese lassen sich in höchster Auflösung spielen, genau wie auch Forza4.

Nadel

Es wurde wieder Zeit, denn vor kurzem bemerkte ich, dass sich der Sound meines Plattenspielers bemerkbar veränderte. Ein Blick auf den Tonabnehmer offenbarte dann auch sofort den Grund. Die Nadel war so gut wie runter.
Also bin ich heute los und habe mir eine neue Nadel besorgt um wieder ungetrübt meine Platten hören zu können.
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Der „Umbau“ ist ja mehr als simpel und war in zwei Minuten erledigt, und so kann ich dann ab jetzt auch wieder ganz ungetrübt meine Platten anhören.

Corsair K55

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Ich war mit meiner bisherigen Tastur mehr als zufrieden, bis auf die Tatsache, dass ich immer eine Lichtquelle am Schreibtisch benötigt habe.
Da ich ja nun mein Spielplatz umgestaltet habe, habe ich mich dazu entschlossen auch eine neue Tastaur zu holen, und meine Wahl viel auf die K55 von Corsair.
Klar gibt es bereits viele kabellose Tastaturen und Mäuse, aber ich bevorzuge die mit Kabel. Dazu hat die K55 eine schöne RGB Beleuchtung so dass ich sie sogar ganz ohne externe Lichtquelle gut nutzen kann.
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Da es eine Gaming Tastatur ist, liegen die Tasten zwar nicht so eng aneinander wie bei der alten Tastur weswegen ich mich beim schreiben noch etwas daran gewöhnen muss, doch ansonsten bin ich sehr zufrieden.
Zu den üblichen Tasten hat man 6 programmierbare Tasten auf der linken Seite was ohne externe Software problemlos funktioniert. Genau wie das einstellen der Beleuchtung für die es zahlreiche Varianten gibt. Zudem hat man die Möglichkeit per Knopfdruck die Windowstaste zu sperren, sowie Multimediatasten. Damit kann man die Lautstärke über die Tastaur regeln oder Songs entsprechend vor und zurück spulen.
Die Handballenauflage ist aus Weichgummi und angenehm. Auch die Anschläge der Tasten sind zu vernehmen aber schön leise.
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NZXT Kraken X62

NZXT X62
Hatte ich vorher einen ganz gewöhnlichen Kühlkörper für meine CPU, so habe ich mir nun eine Wasserkühlung eingebaut. Die kann man natürlich auch aus mehreren Teilen selbst bauen, doch das fand ich für den ersten selbstgeabuten PC doch zu sehr gewagt weswegen ich auf eine „fertige“ Wasserkühlung zurückgegriffen habe. Meine Auswahl viel auf die Kraken 62 von NZXT. Zum einen ist die Montage sehr einfach, zum anderen ist sie was das optische angeht dezent und gefällt mir einfach am besten.
Die Pumpe wird mit dem Mainboard verschraubt und die Kühlfläche für die CPU besteht aus Kupfer. Mit der Sofware von NZXT kann man die RGB Beleuchtung der Pumpe ohne Schwierigkeiten steuern. Die RGB Beleuchtung besteht wie oben im Bild zu sehen aus einem Ring und dem NZXT Logo. Zur Pumpe kommt ein doch sehr massiver Kühler (315mm x 143mm x 30mm), weswegen ich ihn nicht wie ursprünglich geplant am Deckel montiert habe, sondern frontseitig. Dazu noch die beiden jeweils 140mm großen Radiatoren die wie die im Gehäuse verbauten von BeQuiet angenehm leise arbeiten.
Auch die Kühlleistung ist mehr als ausreichend. Anfänglich habe ich natürlich gerade die Temperaturen der Grafikkarte sowie des Prozessors im Blick behalten. Und da gab es nie einen Anstieg bei dem ich mir Sorgen gemacht habe.
Und so eine Wasserkühlung macht schon deutlich mehr her als ein einfacher Lüfter 😉

Dark Base 700 – BeQuiet

Offiziell ist das DarkBase700 von BeQuiet ein Midi Gehäuse, doch mit 544mm Länge, 241mm Breite und 519mm Höhe ist es ein wahrer Brummer. Dazu ein Gewicht von knapp über 13kg sprechen auch für sich. Das gehäuse gibt es in mehreren Ausführungen wobei ich mich für die klassisch schwarze Variante mit Glasfenster entschieden habe.
Und was soll ich sagen, es ist wirklich großartig.
Komplett aus gebürsteten Metal, dazu die leicht getönte Scheibe lassen das gehäuse richtig edel aussehen. Platz ist bei diesen Ausmaßen natürlich auch mehr als genügend vorhanden. Vor allem aber die Flexibilität ist wirklich großartig. Man kann das ganze System drehen und somit auch die Scheibe auf der anderen Seite einbauen. Festplatten kann man entsprechend auf der Seite ohne Scheibe, oder unter der Netzteilabdeckung verstecken.An der Front- und Seitenabdeckung ist natürlich auch eine gute Schallisolierung angebracht, dazu die eigentlich gar nicht hörbaren Lüfter von bequiet. Gleich zwei der 140mm Lüfter werden mit dem Gehäuse geliefert. Sehr praktisch sind auch die Staubfilter im Boden und in der Front die man leicht reinigen kann und das System schützen.
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Im IO Panel befinden sich 2x USB3 Anschlüsse und 1x USB 3.1 sowie die Lüftersteuerung, Audioanschlüsse, und neben dem Powerschalter noch ein Knopf zum einstellen der LED Beleuchtung. 5 Farben stehen zur Auswahl oder man kann es auch wechselnd durchlaufen lassen bzw ganz ausschalten.
Das Gehäuse ist für mich absolut empfehlenswert da es einfach so flexibel ist wie kein anderes. Dazu die Silent Eigenschaften und das wirklich hochwertige Aussehen bei hervorragender Verarbeitung. Platz für Komponenten hat man ebenfalls mehr als ausreichend. Ich habe ja jetzt schon einiges eingebaut (Wasserkühlung, große Grafikarte) und habe immer noch mehr als ausreichend Platz was man im vorherigen Beitrag (siehe Beitrag: PC Bau) gut sehen kann.

PC Bau

Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass ich gerade meine „Arbeitsecke“ etwas umbaue und habe ja auch schon etwas angedeutet (siehe Beitrag: Umbau). Nachdem dann nun auch die neue Komponenten alle angekommen sind und ich zwei Tage lang herumgeschraubt habe, steht nun der neue PC an seinem Platz.
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Natürlich war ich echt gespannt denn es ist der erste PC den ich selber zusammengebaut habe und um so erleichterter war ich als er dann beim ersten einschalten nicht explodiert ist und tatsächlich funktioniert 😉


Der Zusammenbau der Hardware war eigentlich auch nicht so kompliziert, dass wirklich zeitaufwendige ist, nun wieder die entsprechende Software zu installieren und bis dann auch wirklich alles so ist wie ich es gerne haben möchte. Das fängt ja schon bei der RGB Bleuchtung des Cases und der anderen Bauteile an…
Hier die Teile die ich verbaut habe und über die ich auch noch mal extra etwas schreiben werden.
Case: Bequiet 700
Mainboard: Aorus X70 Ultra
CPU: AMD Ryzen7 3700X
Kühlung: NZXT Kraken X62
GPU: Gigabyte RTX2070 Super Winforce OC
Festplatte: 500GB SSD + 1TB SSD

Musikanlage

Anscheinend gibt meine Musikanlage nun endgültig den Geist auf. okay sie hat jetzt sicher auch schon fast 20 Jahre auf dem Buckel…
Das der Receiver manchmal den Kanal wechselt ist schon seit einiger Zeit, und ich hatte mal gehofft durch eine gründliche Reinigung würde das vielleicht wieder gehen.
Aber daran hat es wohl nicht gelegen. Der CD Spieler hatte ja schon vor Jahren den Geist aufgegeben und ist beim abspielen nur noch gesprungen.
Seitdem höre ich CDs über meinen DVD Spieler den ich auch an die Musikanlage angeschlossen habe.
Na ja und das Kasettendeck und den MD.Player nutze ich schon seit Jahren nicht mehr. Da auch die Fernbedienung im Jenseits ist kann ich auch die Uhr nicht mehr einstellen was nur über die Fernbedienung ging.
Es wird also wohl Zeit sich mal nach Neuem umzusehen.
Da der Plattenspieler gut ist, werde ich mir wohl einfach einen neuen Receiver gönnen, und dann weiterhin den DVD Spieler für CDs nutzen sowie den Plattenspieler anschließen.
Jetzt muss ich also mal schauen was es da so auf dem Markt gibt und was das passende für mich ist…