Winterpause hilft nicht

Die Saison läuft für den VfL Bochum echt bescheiden. Klar nach den Abgängen einiger Leistungsträger wie Haberer und Bulut zum SC Freiburg und Terodde zum VfB Stuttgart war es zu erwarten dass es nicht so läuft wie in der letzten Saison. Es hing halt viel davon ab wie die Neuzugänge einschlagen. Anfänglich sah es auch ganz passabel aus, doch irgendwie hat sich im Laufe der Zeit ein Schlendrian eingeschlichen und dazu kam dann auch noch  Pech. So wurden viele Punkte verschenkt obwohl man eigentlich ordentlich gespielt hat. Ich hatte die Hoffnung, dass die Winterpause da noch mal einen Neustart ermöglicht doch das erste Spiel am Wochenende gegen Union Berlin war ein wahres Beispiel wie die Saison bisher läuft. Man spielt ordentlich, kombiniert sich ein schönes Tor heraus und führt mit 1:0. Das Spiel hat man im Griff und Union kommt nicht gefährlich vor das Tor. Und dann plötzlich ein langer Ball. Der sonst gut spielende Bastians rutscht aus und der Stürmer von Union nutzt es eiskalt aus und macht das 1:1. Eigentlich noch kein Beinbruch wenn man dann einfach weiter spielen würde. Doch stattdessen verliert die Mannschaft den Faden und fängt sich noch das 1:2 was dann auch die Entscheidung war. Denn auch nach vorne ging bei den Bochumern plötzlich nichts mehr. Das ist wie verhext und ich befürchte, dass wird sich diese Saison auch nicht mehr ändern. Man hat jetzt noch 6 Punkte vor den Abstiegsrängen und man sollte aufpassen, dass man sich nicht schneller als gedacht im Abstiegskampf befindet. Denn das geschieht schneller als man denkt wenn man so einen Negativlauf hat. Der FC St. Pauli und Karlsruhe haben es sich auch wohl auch nicht erträumen lassen, dass sie dieses Jahr um den Klassenerhalt bangen müssen. Diese Saison ist für den VfL jedenfalls zum vergessen und ich hoffe man fängt sich noch ein wenig und kann am Ende wenigstens einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Aber  das ist mehr ein Hoffen als das ich dies auch tatsächlich glaube.

Wehrversammlung 2017

Am Mittwoch fand die jährliche Wehrversammlung der Feuerwehr Freiburg im Bürgerhaus am Seepark statt. Vor dem offiziellen Beginn und der Reden gab es gutes Essen und auch für Getränke war reichlich gesorgt. Man konnte mit den Leuten die man bei den Lehrgängen kennengelernt hat ein wenig plaudern. Alle erschienen in der 1. Garnitur schließlich ist es ja ein Festakt bei dem besondere Beförderungen und Ehrungen erwähnt werden.
Wehrversammlung 2017 Um 20 Uhr ging es dann auch los und der Musikzug gab sein Bestes. Anschließend die ersten beiden Ansprachen inkl. Statistik was im letzten Jahr alles geleistet wurde. Während der zweiten Rede mussten sich die Kollegen der Berufsfeuerwehr aber auch schon entfernen da sie zu einem Einsatz gerufen wurden. Kurz danach kam auch schon die Alarmierung der ersten Einheit der freiwilligen Feuerwehr. Und nachdem dann der dritte Redner anfing wurde auch unsere Einheit zum Einsatz in der Zahnklinik alarmiert. Das war es dann für uns bei der Wehrversammlung. Es ging also in 1. Garnitur zum Gerätehaus um die Ecke und dann direkt zu Einsatz.
Einsatz Uniklinikum
Und so stand halt statt entspannter Reden bei Bier und Wein zu lauschen, ein Einsatz auf dem Plan der sich dann auch eine ganze Weile hingezogen hat. Schließlich musste das gesamte Gebäude der Zahnklinik geräumt werden. Und auch nachdem das Feuer aus war, gibt es ja noch was zu tun. Es galt ja auch noch aufzuräumen und anschließend die Pressluftflaschen und Masken auszutauschen damit die Fahrzeuge wieder einsatzbereit sind. Und so war ich erst um 1.15 Uhr wieder daheim.

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Termine

Derzeit kommt eine Einladung nach der anderen was Termine für die Feuerwehr angeht. Morgen findet die Wehrversammlung statt was zum Glück direkt um die Ecke am Seepark stattfindet. Also eine kurze „Anreise“ 😉
Jetzt kamen die offiziellen Einladungen zum Kameradschaftsabend unserer Abteilung was wirklich ein Highlight ist. Ich war letztes Jahr echt begeistert denn da wird nicht auf den Cent geachtet. Darauf freue ich mich jedenfalls schon.
Zudem kam die Einladung zur Hauptversammlung unserer Abteilung im März. Ich bin gespannt ob bis dahin auch schon fest steht wann und wo wir unser neues Gerätehaus bekommen und was für Fahrzeuge. Die Ankündigungen aus dem letzten Jahr werden anscheinend richtig konkret. Es wäre wirklich Zeit, dass da eine Modernisierung stattfindet da unser Löschfahrzeug schon seine Jahre auf dem Buckel hat und auch nicht mehr den Anforderungen entspricht. Da unsere Wache jedoch auch zu den älteren gehört kann man uns keine neue Fahrzeuge zuteilen da die modernen Fahrzeuge gar nicht in unsere Halle passen.
Aber jetzt besteht ja begründete Hoffnung auf Besserung 🙂

Castro -Reinhard Kleist

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Kurzbeschreibung: In dieser Graphic Novel beschäftigt sich Reinhard Kleist mit Kuba, einem der letzten Außenposten des real existierenden Sozialismus. Genauer gesagt mit dem „Maximo Lider“ der Revolution: Fidel Castro. Gewohnt kunstvoll erzählt und mit kraftvollem, vitalem Strich nähert sich Reinhard Kleist in seiner Biografie „Castro“ dem umstrittenen Revolutionär und Politiker und hält dessen bewegtes Leben und seine politischen Ideen und Ideale ebenso facettenreich fest wie deren Folgen für die kubanische Gesellschaft.

Quelle: Amazon.de

Von dem Buch habe ich von einem befreundeten Blogger gehört und ich fand es spannend eine Biografie in Form eines Cartoons zu erzählen. Und da mir der Autor Kleist bereits ein Begriff war und der für hochwertige Catoons steht habe ich nicht lange überlegt und mir das Buch geholt. Die 288 habe ich förmlich verschlungen und ja es ist nicht nur eine tolle Idee die Biografie so zu erzählen sondern wirklich sehr gelungen. Na klar kann man das Leben eines Mannes der die Weltpolitik beeinflusst hat und der so viele Facetten aufweist nicht lückenlos aufarbeiten, sondern die Kunst besteht darin es kurz zu fassen und dennoch die wichtigen Dinge zu erzählen. Und das gelingt Kleist wirklich sehr eindrucksvoll. In Castro wird die Lebensgeschichte vom fiktiven Fotoreporter Karl Mertens aus Deutschland, der Ende der 50er Jahre nach Kuba kam um Castro zu interviewen. Dort verliebt er sich in eine Kämpferin und bleibt um die Revolution zu begleiten und sich ihr anzuschließen. Was ich besonders gut finde ist, dass zum einen auch über die Jugendjahre von Castro berichtet wird und wie er sich anfänglich als Kämpfer für die Unterdrückten engagiert hat. Und auch wie aus der guten Sache der Revolution das System immer mehr zu dem wird wogegen man sich anfänglich erhoben hat. Eine erstaunliche Leistung all dies in einem Cartoon zu verpacken. Es ist ein differenziertes Bild von Castro entstanden und eine Biografie die Spaß macht zu lesen eben weil es auch sehr unterhaltsam ist. Natürlich ist es keine umfassende Biografie dennoch kann ich dieses Buch nur wärmstes empfehlen.