Feuer und Flamme Staffel 3

Wenn schon so ziemlich alle Aktivitäten wegfallen ist es doch gut, dass am Montag die dritte Staffel von feuer und Flamme gestartet ist.
Natürlich war ich sehr gespannt, denn die ersten beiden Staffeln aus Gelsenkirchen waren sehr gut gemacht. Jetzt stand also der Wechsel von Gelsenkirchen nach Bochum an, und damit auch neue Leute.
Das ist schon sehr gewagt denn die Feuerwehrleute aus Gelsenkirchen hatten ja schon quasi Kultstatus.
Aber ich muss sagen, die erste Folge aus Bochum hat auch schon mal gleich gut losgelegt. Die 45 Minuten jedenfalls sind nur so im Flug vergangen, da es wirklich sehr interessant war. Als der Abspann eingeblendet wurde, dachte ich noch: He wieso ist es denn schon zu ende. Haben sie kürzere Folgen?
Aber nein, es waren tatsächlich 45 Minuten die da liefen. Von daher kann ich nur sagen, dass es ungemein gut und interessant war.
Und gleich das erste Objekt kannte ich auch. Das ist in Bochum ja sehr bekannt. Ich bin gespannt wie viele Ecken ich in den nächsten Folgen da noch so zu sehen bekommen die ich kenne.
Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächsten 8 Folgen der dritten Staffel.

Das perfekte Geheimnis

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Kurzbeschreibung:
Sieben Freunde – drei Frauen und vier Männer – treffen sich zum Abendessen. Jeder soll sein Handy auf den Tisch legen. Egal, welche Nachricht reinkommt – jeder darf sie lesen und die Telefonate mit anhören. Das führ allerdings zu einer Menge Chaos.

Der Film läuft zwar schon eine Weile im Kino, doch ich war erst jetzt mal wieder im Kino. Der ganze Film dreht sich um ein Abendessen von Freunden die eine Art Wahrheit oder Pflicht spielen. Daher spielt die Handlung auch fast ausschließlich in eben jener Wohnung in der das Abendessen stattfindet.
An Schauspielern sind die üblichen „Verdächtigen“ zu finden wenn in Deutschland ein Film produziert wird. Elyas M’Barek, Jessica Schwarz, Wotan Wilke Möhring, Frederick Lau und Karoline Herfurth um nur einige zu nennen.
Wie in der Kurzbeschreibung erwähnt legen alle ihr Handy auf den Tisch und sollen dann in der Zeit des Abends alle einkommenden Nachrichten, Telefonate usw. öffentlich allen zeigen was dazu führt, dass ein Geheimnis nach dem anderen enthüllt wird. Mir waren die Charaktere allerdings deutlich zu oberflächlich gezeichnet und auch die die Themen die aufgeworfen werden, kommen dann eher zu kurz. So bleibt es eine einfach sehr klischeehafte Komödie. Klar ist es zwischendurch ganz witzig, aber irgendwie passt es zu den doch eher oberflächlichen Filmen (Fack Ju Göhte) deutscher Produktion die ich in den letzten Jahren im Kino gesehen habe.
Ein Fim wie Popo Musik für die Ohren. Ist ganz nett, aber einmal schauen reicht und in einigen Monaten ist es wieder vergessen.

No Way Out

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Kurzbeschreibung: NO WAY OUT – GEGEN DIE FLAMMEN basiert auf der wahren Geschichte der Granite Mountain Hotshots, deren selbstloser und heldenhafter Einsatz zum Schutz der Allgemeinheit in die Geschichte einging. Eric Marsh (Josh Brolin) ist Feuerwehrmann mit Leib und Seele und bildet sein 19-köpfiges Team (u.a. Taylor Kitsch) gerade zur renommierten Hotshot-Crew aus. Diese Elite-Einheit macht sich im wahrsten Sinne des Wortes die Hände schmutzig und kämpft an vorderster Front gegen das Feuer. Als sich der mit Drogenproblemen kämpfende Brandon „Donut“ McDonough (Miles Teller) bei Marshs Einheit bewirbt, gibt dieser ihm eine Chance.
Quelle: Amazon.de

Bin durch einen Artikel in einer Zeitschrift auf den Film aufmerksam geworden dessen Story auf einer wahren Begebenheit beruht.
Und zum Glück ist es auch kein Feuerwehrfim im herkömmlichen Sinne, denn es dreht sich viel um die Beziehung der Charaktere. So sind die Einsätze dann auch eher Nebenwerk, und es geht mehr darum wie aus den Einzelnkämpfer die zur Einheit gehören bzw. dazukommen immer mehr eine Gruppe entsteht die durch dick und dünn geht.
Vor allem ist es auch kein Heldenepos wie man es nur zu gerne in Hollywood dreht.
Man sollte hier also kein Actionfilm erwarten wie es vielleicht auf den ersten Blick zu erwarten wäre sondern es ist ein Drama der sich eher ein Blick auf die Probleme der Charaktere wirft die dann doch alle irgendwie Helden des Alltags werden.
Mir hat der Film sehr gut gefallen was auch an den guten Schauspielern, allen voran Josh Brolin, liegt. Ein Film für den man nicht begeistert für die Feuerwehr sein muss, sondern einfach ein gutes Drama welches auf einer wahren Begebenheit beruht was die Sache noch trauriger macht.

Das Boot

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Kurzbeschreibung: Der Film schildert eindringlich die Geschichte einer U-Boot-Besatzung, die nach vielen gefährlichen Abenteuern schließlich doch noch von den Kriegsgegnern zur Hölle geschickt werden.
Der Untergang der tollkühnen Männer in ihrer schwimmenden Röhre wurde so realistisch in Szene gesetzt, daß der Zuschauer förmlich die Enge des Bootes und die Angst der Besatzung spürt…

Da in letzter Zeit ja viel Werbung für die Neuinterpretation von „Das Boot“ gemacht, und den nächsten Tagen bei Sky gesendet wird, habe ich mir noch einmal das Original von Wolfgang Peterson angesehen. Knapp über 200 Minuten großartige Unterhaltung und tolle Schauspieler. Der Wechsel zwischen eintönigem Warten, die beengten Verhältnisse an Bord, die Angst, aber auch das Hochgefühl wenn man einen Gegner besiegt hat. Vor allem vermittelt der Film aber, dass die U-Boote eben nicht die gefürchteten Jäger der Meere waren. Das mag für den Anfang des Krieges vielleicht noch gestimmt haben, doch mit der Dauer wurden sie immer mehr zum Gejagten. Und wie sich die Männer dann gefühlt haben müssen wenn man in einer Dose gefangen unter Wasser hilflos darauf warten muss ob man es überlebt wird hier sehr gut gezeigt. Ein großartiger Antikriegsfilm mit dessen Ende auch die ganze Sinnlosigkeit dargestellt wird.
Ob die neue Serie bei Sky an diesen Film anknüpfen kann ist fraglich da es sich hier wirklich um ein Meisterwerk handelt!

Britannia

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Kurzbeschreibung: Eine mysteriöse Insel, von Kelten bewohnt, von kriegerischen Frauen und mächtigen Druiden regiert und wild. Dieses Gebiet soll römische Provinz werden. 43 n. Chr. marschieren Legionen unter Führung von Aulus Plautius (David Morrissey) im Süden des Landes ein, um ihren Einfluss gen Norden auszuweiten und bis ins Herz der Region vorzustoßen. Für den Kampf gegen die Römer schließen sich die keltischen Erzrivalinnen Kerra (Kelly Reilly) und Königin Antedia (Zoe Wanamaker) zusammen. Die geheimnisvollen Einwohner beschwören zur Unterstützung mächtige Kräfte aus der Unterwelt. Mystische Schlachten bahnen sich an.
Quelle: sky.de

Eine Produktion von Sky und Amazon und als das Game of Thrones der Antike angekündigt. Dementsprechend gespannt war ich auf den Start der Serie, und habe mir nun die erste Staffel angesehen.
um es gleich vorweg zu nehmen. An Game of Thrones reicht die Serie nicht heran, ist aber kurzweilig und teilweise auch ganz spannend und interessant. Gerade die Verknüpfung aus Historienserien mit den mythischen Elementen der Kelten ist gut gelungen. Was mich ein wenig stört sind die übertriebenen und für die Handlung völlig unwichtigen Szenen wie zum Beispiel mit den beiden römischen Deserteuren die in einem Haus eines Heilers alle möglichen Mittel finden und probieren. Ansonsten eigentlich eine gute Mischung aus Vikings und Game of Thrones Elementen.
Wenn die Macher jetzt noch versuchen das „lustige“ heraus zu lassen könnte es mir richtig gut gefallen, den Potential hat es auf alle Fälle.

Fack ju Göhte 3

Fack Ju Göhte 3

Kurzbeschreibung: Chantal (Jella Haase), Danger (Max von der Groeben), Zeynep (Gizem Emre) und die anderen Schüler der Goethe-Gesamtschule stehen zwar kurz vor dem Abitur, doch die ehemaligen Problemschüler sind nicht wirklich motiviert, diesen Abschluss zu ergattern. Dafür hat die Frau vom Berufsinformationszentrum gesorgt, indem sie ihnen klargemacht hat, dass ihre Zukunft sowieso nicht besonders rosig aussieht. Somit ist bei Chantal & Co. erstmal wieder Frustration, Eskalation und Leistungsverweigerung angesagt, aber dennoch will Zeki Müller (Elyas M’Barek) alles tun, damit sie das Abi schaffen. Auf die Hilfe von Schulleiterin Gudrun Gerster (Katja Riemann) kann er sich dabei nicht verlassen, denn diese hat mit dem Bildungsministerium genug Stress. Immerhin die neue Lehrerin Biggi Enzberger (Sandra Hüller) springt Zeki zur Seite und hilft ihm bei einem Anti-Mobbing-Seminar…

Am Freitag sind wir ins Kino um diesen Film zu schauen, auch wenn ich die ersten beiden Teile nicht gesehen habe. Die Filme gehören allerdings zu der Sorte die man auch einzeln schauen kann, auch ohne entsprechendes Vorwissen.
Die Story ist natürlich sehr durchschaubar, aber immerhin sorgt der Film für Unterhaltung. Es gibt einiges an guten Witzen und lustigen Szenen.
Von daher ist es eine nette Abwechselung wenn man einfach mal ganz entspannt ins Kino möchte um abzuschalten. Ich werde aber jetzt nicht vor lauter Begeisterung die ersten beiden Teile auch noch schauen 😉
Ist halt einfach eine ordentliche Komödie ohne großen Tiefgang.

Django – Ein Leben für die Musik

Django

Kurzbeschreibung: Im Jahr 1943 ist Paris von den Nazis besetzt. Während Sinti und Roma genauso wie die Juden verfolgt, deportiert und ermordet werden, beleibt der Jazz-Star Django Reinhardt (Reda Kateb) trotz seiner Sinti-Wurzeln unbehelligt. Im Gegenteil: Mit seinem einzigartigen Gypsie-Swing füllt der Gitarrenvirtuose die Konzertsäle. Dass auch Offiziere der Wehrmacht im Publikum sind, scheint ihn nicht zu stören. Das soll sich jedoch ändern, als Joseph Goebbels plant, den Musiker für eine Tournee nach Berlin zu holen.

Plötzlich soll seine Kunst doch vereinnahmt werden. Nur Tage vor der Tournee setzt sich Django erfolgreich ab. Gemeinsam mit seiner schwangeren Frau Naguine (Bea Palya) taucht er bei einer Familie in der Nähe des Genfer Sees unter. Dort kommt er auch in Kontakt mit Résistance-Kämpfern, die seine Hilfe benötigen. Noch einmal soll Django vor einem deutschen Publikum spielen.
Quelle: kino.de

Ich war etwas unentschlossen und haben zwischen zwei Filmen hin und her überlegt. Zum einen „Die Unsichtbaren“, zum anderen „Django“. Letztendlich habe ich mich dann für diesen Film entschieden.
Vom Thema her sehr spannend, allerdings muss ich sagen, dass einige Szenen doch etwas in die Länge gezogen sind. Dafür kommen meines Erachtens andere Dinge leider etwas zu kurz. Gerade die Flucht und auch die Grausamkeiten die ihm und vor allem seinen Landsleuten angetan wurde kommen eher spärlich rüber. Trotz allem ein schönes Porträt eines außergewöhnlichen Musikers dessen Talent und Gabe sich trotz aller Widrigkeiten durchgesetzt hat.
Besonders Interessant ist auch, wie Zwiespältig das Naziregime war. Man erfreute sich an der Musik von Menschen die man verachtete und ohne mit der Wimper zu zögern vernichtet hat. Aber wenn es um das Offizielle ging, gab es dann Vorschriften wie man Musik zu machen hatten. Von der Dauer der Solis die eine gewisse Länge nicht überschreiten durfte bis hin zu den Tonfolgen.