Fack ju Göhte 3

Fack Ju Göhte 3

Kurzbeschreibung: Chantal (Jella Haase), Danger (Max von der Groeben), Zeynep (Gizem Emre) und die anderen Schüler der Goethe-Gesamtschule stehen zwar kurz vor dem Abitur, doch die ehemaligen Problemschüler sind nicht wirklich motiviert, diesen Abschluss zu ergattern. Dafür hat die Frau vom Berufsinformationszentrum gesorgt, indem sie ihnen klargemacht hat, dass ihre Zukunft sowieso nicht besonders rosig aussieht. Somit ist bei Chantal & Co. erstmal wieder Frustration, Eskalation und Leistungsverweigerung angesagt, aber dennoch will Zeki Müller (Elyas M’Barek) alles tun, damit sie das Abi schaffen. Auf die Hilfe von Schulleiterin Gudrun Gerster (Katja Riemann) kann er sich dabei nicht verlassen, denn diese hat mit dem Bildungsministerium genug Stress. Immerhin die neue Lehrerin Biggi Enzberger (Sandra Hüller) springt Zeki zur Seite und hilft ihm bei einem Anti-Mobbing-Seminar…

Am Freitag sind wir ins Kino um diesen Film zu schauen, auch wenn ich die ersten beiden Teile nicht gesehen habe. Die Filme gehören allerdings zu der Sorte die man auch einzeln schauen kann, auch ohne entsprechendes Vorwissen.
Die Story ist natürlich sehr durchschaubar, aber immerhin sorgt der Film für Unterhaltung. Es gibt einiges an guten Witzen und lustigen Szenen.
Von daher ist es eine nette Abwechselung wenn man einfach mal ganz entspannt ins Kino möchte um abzuschalten. Ich werde aber jetzt nicht vor lauter Begeisterung die ersten beiden Teile auch noch schauen 😉
Ist halt einfach eine ordentliche Komödie ohne großen Tiefgang.

Django – Ein Leben für die Musik

Django

Kurzbeschreibung: Im Jahr 1943 ist Paris von den Nazis besetzt. Während Sinti und Roma genauso wie die Juden verfolgt, deportiert und ermordet werden, beleibt der Jazz-Star Django Reinhardt (Reda Kateb) trotz seiner Sinti-Wurzeln unbehelligt. Im Gegenteil: Mit seinem einzigartigen Gypsie-Swing füllt der Gitarrenvirtuose die Konzertsäle. Dass auch Offiziere der Wehrmacht im Publikum sind, scheint ihn nicht zu stören. Das soll sich jedoch ändern, als Joseph Goebbels plant, den Musiker für eine Tournee nach Berlin zu holen.

Plötzlich soll seine Kunst doch vereinnahmt werden. Nur Tage vor der Tournee setzt sich Django erfolgreich ab. Gemeinsam mit seiner schwangeren Frau Naguine (Bea Palya) taucht er bei einer Familie in der Nähe des Genfer Sees unter. Dort kommt er auch in Kontakt mit Résistance-Kämpfern, die seine Hilfe benötigen. Noch einmal soll Django vor einem deutschen Publikum spielen.
Quelle: kino.de

Ich war etwas unentschlossen und haben zwischen zwei Filmen hin und her überlegt. Zum einen „Die Unsichtbaren“, zum anderen „Django“. Letztendlich habe ich mich dann für diesen Film entschieden.
Vom Thema her sehr spannend, allerdings muss ich sagen, dass einige Szenen doch etwas in die Länge gezogen sind. Dafür kommen meines Erachtens andere Dinge leider etwas zu kurz. Gerade die Flucht und auch die Grausamkeiten die ihm und vor allem seinen Landsleuten angetan wurde kommen eher spärlich rüber. Trotz allem ein schönes Porträt eines außergewöhnlichen Musikers dessen Talent und Gabe sich trotz aller Widrigkeiten durchgesetzt hat.
Besonders Interessant ist auch, wie Zwiespältig das Naziregime war. Man erfreute sich an der Musik von Menschen die man verachtete und ohne mit der Wimper zu zögern vernichtet hat. Aber wenn es um das Offizielle ging, gab es dann Vorschriften wie man Musik zu machen hatten. Von der Dauer der Solis die eine gewisse Länge nicht überschreiten durfte bis hin zu den Tonfolgen.

Radio Heimat (der Film)

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Kurzbeschreibung: Früher war alles besser? Von wegen! Damals war es auch scheiße! So zumindest lautet die Divise der vier Freunde um Frank (David Hugo Schmitz), Pommes (Jan Bülow), Spüli (Hauke Petersen) sowie Mücke (Maximilian Mundt). Die vier verleben ihre Pubertät im Ruhrpott der 1980er Jahre und müssen mit allen unliebsamen Überraschungen klar kommen, die das Leben für sie bereit hält. Neben der Suche nach der ersten große Liebe und dem ersten Sex müssen sie sich zwischen Freibädern und Ommas (Anja Kruse) Frikadellen ihren Weg zur Männlichkeit erarbeiten. Besonders Frank hat in Carola Rösler (Milena Tscharntke) seine Herzensdame auserkoren und lässt sich nun auf Ratschläge seines Vatters (Stephan Kampwirth) ein.
Quelle: kino.de

Das Buch habe ich ja bereits vor einiger Zeit gelesen (siehe Eintrag: Radio Heimat- Frank Goosen) und es hat mich begeistert. Ich hatte teilweise Tränen in den Augen so sehr musste ich beim lesen lachen. Nun ist die Verfilmung in den Kinos zu sehen. Wie erwähnt lief er nicht in den Freiburger Kinos und so habe ich ihn mir in Bochum angesehen. Passt ja auch eh besser zum Thema. Die eigentliche Hauptgeschichte ist ja jetzt nicht sonderlich tiefgründig geht es doch nur um vier Jugendliche die endlich erwachsen werden wollen und vor allem ihr Interesse für Frauen entdecken. Die Umsetzung des Buchs ist auch etwas schwierig da sich abseits des Handlungsstrangs immer wieder kurze Nebengeschichten ergeben die sich aus den Gedanken des Hauptcharakters Frank entwickeln. Diese werden dann im Film noch durch eine Stimme aus dem Off zusätzlich herangetragen.
Und gerade diese Nebengeschichten machen das Buch ja so extrem witzig kommen im Film aber leider etwas verkürzt daher. Wie zum Beispiel die Erklärung der schlimmsten Getränke der Welt die sich im Film nur auf das Vodka Wick Blau beschränkt. So geht doch einiges an guten Lachern aus dem Buch verloren. Trotzdem ist der Film ganz lustig und man entdeckt den ein oder anderen Punkt der einem auch irgendwie bekannt zu sein scheint 😉
So ist es zwar ein solider, lustiger Film der mit dem Buch aber nicht ansatzweise mithalten kann.

Der Marsianer

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Kurzbeschreibung:
Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf …
Quelle: Amazon.de

Habe mir am Sonntag den Film angesehen da ich das ein oder andere Gute darüber angehört habe. Und da ich Filme mit Matt Damon eigentlich immer ganz gut finde habe ich dem Film den Tatort den Vorzug gegeben.
Matt Damon alias Astronaut Mark Watney wird auf dem Mars zurückgelassen und muss nun alleine um sein Überleben kämpfen. Währenddessen wird auf der Erde fleißig daran gearbeitet wie man den Astronauten retten kann. In diesem Fall mal ein Film der ganz ohne Bösewichten auskommt und selbst die Chinesen helfen den Amerikanern bei dem Versuch der Rettung des Astronauten. Und das in einem Hollywoodstreifen 😉
Ansonsten ist die Handlung sehr schnell vorauszusehen. Dazu kommt dann noch der übliche Heldemut und die Aufopferung der Crew die vom Mars auf dem Rückweg zur Erde sind und sich nun den Anweisungen der Nasa widersetzen um das zurückgelassene Crewmitglied zu retten. Ein netter, unterhaltender Film von dem man sich einfach mal so berieseln lassen kann.

neuer Lesestoff und DVDs

Endlich gibt es die fünfte Staffel von Game of Thrones auch auf DVD. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und musste einfach zuschlagen. Außerdem habe ich mir noch zwei Bücher gegönnt. Zum einen „Nachts ist es leise in Teheran“ welches in der TAZ vorgestellt wurde und sehr interessant klang. Und passend zum Urlaub habe ich mir noch einen Roman eines ägyptischen Autors zugelegt. Damit habe ich aber wirklich genügend Lesestoff für die nächste Zeit. Schließlich liegen auch so noch einige Bücher herum die gelesen werden wollen 😉
neue Bücher & DVD 😊 photo IMAG0308_zpskeer0jt4.jpg

Spectre (007)

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Nach längerer Zeit mal wieder ein Film den ich mir im Kino angesehen habe. Da wir die Karten jedoch erst kurz vor Filmstart gekauft haben durften wir das ganze aus Reihe 4 ansehen. Wir hatten also eine großformatige Ansicht 😉 Wirklich aus den Socke hat mich der neue Bond  nicht, eine Enttäuschung war es aber auch nicht.

Während Bond auf die geheimnisvolle Organisation Spectre stößt und mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird kämpft sein Vorgesetzter in London um das Bestehen des Agentenprogramms. Das am Ende alles miteinander verbunden ist stellt jetzt natürlich keine große Überraschung dar. Leider ist der Handlungsstrang doch sehr vorhersehbar und so entfaltet sich nicht wirklich ein Spannungsbogen. Es ist ein solider Bondfilm den man sich gut anschauen kann, der einen aber auch nicht dazu verleitet Geschmack auf andere Bondfilme zu entwickeln.

John Wick

John Wick

Um es gleich vorweg zu sagen, war John Wick so ziemlich der schlechteste Film den ich in letzter Zeit gesehen habe. Bei vielen Actionfilmen ist die Story ja nicht sonderlich tiefgründig, doch bei diesem Film hat man sich einen Plot dann einfach ganz gespart. Denn dass ein ehemaliger Auftragskiller sich durch die Unterwelt schießt um sich zu rächen weil man bei einem Raubüberfall seinen Hund getötet hat, würde ich nicht gerade also Story beschreiben. Und so geht das Gemetzel von der ersten bis zur letzten Sekunde des Films und Keanu Reeves als John Wick tötet so ziemlich alles was ihm in die Quere kommt. Und auch wenn es actionreich zugeht kommt wirkliche Spannung nicht wirklich auf. Es ist doch alles sehr vorhersehbar. Alles in allem ist der Film für mich eine herbe Enttäuschung gewesen.