Monsieur Claude und sein großes Fest

Monsieur Claude

Kurzbeschreibung: Zum 40. Hochzeitstag ihrer Eltern haben die vier Töchter von Claude und Marie Verneuil beschlossen, eine große Überraschungsparty im Haus der Familie in Chinon zu veranstalten. Zu dieser Gelegenheit laden sie die Eltern ihrer Ehemänner für einige Tage ein.

Nach einer gefühlten Ewigkeit war ich am Sonntag mal wieder im Kino. Und ja es war einfach ein gutes Gefühl die Kinokarte zu lösen und sich frisches Popcorn zu holen. Vor allem weil ich das kleine Kino in der Innenstadt (das harmonie in Freiburg) sehr mag. Dort ist nie so ein Andrang und auch sonst ist die Atmosphäre einfach toll. Es ging in einen Film der auch schon länger im Programm ist, und zwar in Monsieur Claude und sein großes Fest. Dies ist bereits der dritte Teil rund um die Familie von Monsieur Claude. Die vier Töchter haben jeweils Ehemänner aus verschiednesten Kulturkreisen und nun kommen auch noch die Familien nach Frankreich um den 40. Hochzeitstag von Claude und Marie zu feiern. Dies ist für den konservativen Claude natürlich eine Herausforderung sondergleichen. Seinen Witz bezieht der Film, wie auch schon in den ersten beiden Teilen, durch Verwendung von Klischees, und wirklich etwas Neues hat er nicht zu bieten. Der bissige Umgang mit den Klischees ist jetzt vollends dem Klamauk gewichen. Trotzdem hat der Film den ein oder anderen guten Lacher dabei. Alles in allem ein ordentlich, unterhaltsamer Film der aber bei weitem nicht an den ersten Teil herankommt, aber etwas besser als der zweite Teil ist. Wirklich etwas Neues hat er aber nicht mehr zu bieten. So bekommt man halt 98 Minuten leichte Unterhaltung mit dem ein oder anderen größeren Schmunzler.

Ich war trotz allem sehr zufrieden, einfach mal wieder Kinoatmosphäre zu genießen!

Schneller als die Angst

Vor kurzem habe ich mir die neue Kurzserie „Schneller als die Angst“ angesehen, und ich muss sagen, dass es für eine deutsche, von der ARD produzierte Serie doch sehr gut ist. Die sechs Folgen waren dann auch entsprechend schnell geschaut. Bei der Serie geht es um den Ausbruch des Frauenmörders Andre Haffner und die Fahndung durch das LKA Magdeburg. Dabei gibt es immer wieder Probleme da sich die Fahndungsgruppen mit Geheimnissen, Lügen und Intrigen selbst behindert. Hinzu kommt, dass die Zielfahnderin selbst vorher Opfer einer Gewalttat wurde was sie immer wieder von ihrer Arbeit ablenkt. Am Anfang dachte ich erst es erwartet mich eine Art Tatort, doch das ändert sich schnell da es deutlich aktionreicher und spannender inszeniert ist. Daher kommt die Kurzserie eher einem Thriller gleich. Dazu da die Haken die in der Story geschlagen werden, jedes mal wenn man denkt man wüsste was kommt macht es bis zum Schluß sehr spannend.

Feuer & Flamme

Heute läuft mal wieder Feuer & Flamme, und ich werde mir auch diese Folge der fünften Staffel ansehen. Das Format ist wirklich sehr gut, und es gibt wirklich einen guten Einblick in die Arbeit der Feuerwehr, wenn man mal die zahlreichen Fehleinsätze von BMAs absieht die nicht gezeigt werden. Aber generell ist es gut gemacht. Ich muss jedoch sagen, dass es mir am Anfang besser gefallen hat, gerade die Staffeln aus Gelsenkirchen. Das war einfach von den Typen her einfach etwas anderes als in Bochum. Die Bochumer wirken einfach glattgebügelt, zudem hat man das Gefühl dass dort sämtliches Führungspersonal direkt von der Schule in der Feuerwehrdienst gegangen ist. Meine Begeisterung die ich mit dem Start des Formats hatte ist mittlerweile doch verflogen, und so schaue ich es eher um mitzubekommen wie was in Bochum gehandhabt wird. Und vor allem ist es ganz witzig wenn man die Ecken kennt die man dort im TV sieht.

Feuer und Flamme Staffel 4

Gestern flimmerte die erste Folge der 4. Staffel der Serie Feuer und Flamme im TV, und auch diese kam wie die vorherige aus Bochum. Ein Fernsehteam begleitet die Feuerwehr Bochum zu den Einsätzen. Und die Staffel ging gleich mal mit einem Kracher los. Das große Feuer in einer Schrottverwertung mit benachbarter Chemiefabrik das ja viel Aufsehen erzeugt hat da man neben der Bochumer Feuerwehr auch noch Hilfe aus Dortmund und Herne bekommen hat. Wie knapp das damals vor einer großen Katastrophe war kann man wirklich sehen. Das hätte auch durchaus anders ausgehen können. Das merkt man den Beteiligten auch durchaus an wenn man die Gesichter während des Einsatzes sieht. Trotz allem muss natürlich typisch Ruhrpott am Ende wieder ein Spruch gemacht werden: „Man ich hätte sterben können. Bin ich aber nicht, wegen der 132 Euro Gefahrenzulage.“ „Kann man mit den 132 Euro auch die Unterwäsche waschen?“ 😀

Aber das war ja auch schon bei den früheren Staffeln so, dass die Leute einfach völlig natürlich sind und es eben nicht eine Filmproduktion ist. Wahrscheinlich ist das Format deswegen auch so beliebt. Ich finde es auch super und schaue natürlich jede Folge da es auch sehr interessant ist wie woanders in der Feuerwehr gearbeitet wird. Die Konzepte unterscheiden sich ja überall, und so kann man immer mal wieder interessante Neuigkeiten entdecken.

Feuer und Flamme Staffel 3

Wenn schon so ziemlich alle Aktivitäten wegfallen ist es doch gut, dass am Montag die dritte Staffel von feuer und Flamme gestartet ist.
Natürlich war ich sehr gespannt, denn die ersten beiden Staffeln aus Gelsenkirchen waren sehr gut gemacht. Jetzt stand also der Wechsel von Gelsenkirchen nach Bochum an, und damit auch neue Leute.
Das ist schon sehr gewagt denn die Feuerwehrleute aus Gelsenkirchen hatten ja schon quasi Kultstatus.
Aber ich muss sagen, die erste Folge aus Bochum hat auch schon mal gleich gut losgelegt. Die 45 Minuten jedenfalls sind nur so im Flug vergangen, da es wirklich sehr interessant war. Als der Abspann eingeblendet wurde, dachte ich noch: He wieso ist es denn schon zu ende. Haben sie kürzere Folgen?
Aber nein, es waren tatsächlich 45 Minuten die da liefen. Von daher kann ich nur sagen, dass es ungemein gut und interessant war.
Und gleich das erste Objekt kannte ich auch. Das ist in Bochum ja sehr bekannt. Ich bin gespannt wie viele Ecken ich in den nächsten Folgen da noch so zu sehen bekommen die ich kenne.
Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächsten 8 Folgen der dritten Staffel.

Das perfekte Geheimnis

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Kurzbeschreibung:
Sieben Freunde – drei Frauen und vier Männer – treffen sich zum Abendessen. Jeder soll sein Handy auf den Tisch legen. Egal, welche Nachricht reinkommt – jeder darf sie lesen und die Telefonate mit anhören. Das führ allerdings zu einer Menge Chaos.

Der Film läuft zwar schon eine Weile im Kino, doch ich war erst jetzt mal wieder im Kino. Der ganze Film dreht sich um ein Abendessen von Freunden die eine Art Wahrheit oder Pflicht spielen. Daher spielt die Handlung auch fast ausschließlich in eben jener Wohnung in der das Abendessen stattfindet.
An Schauspielern sind die üblichen „Verdächtigen“ zu finden wenn in Deutschland ein Film produziert wird. Elyas M’Barek, Jessica Schwarz, Wotan Wilke Möhring, Frederick Lau und Karoline Herfurth um nur einige zu nennen.
Wie in der Kurzbeschreibung erwähnt legen alle ihr Handy auf den Tisch und sollen dann in der Zeit des Abends alle einkommenden Nachrichten, Telefonate usw. öffentlich allen zeigen was dazu führt, dass ein Geheimnis nach dem anderen enthüllt wird. Mir waren die Charaktere allerdings deutlich zu oberflächlich gezeichnet und auch die die Themen die aufgeworfen werden, kommen dann eher zu kurz. So bleibt es eine einfach sehr klischeehafte Komödie. Klar ist es zwischendurch ganz witzig, aber irgendwie passt es zu den doch eher oberflächlichen Filmen (Fack Ju Göhte) deutscher Produktion die ich in den letzten Jahren im Kino gesehen habe.
Ein Fim wie Popo Musik für die Ohren. Ist ganz nett, aber einmal schauen reicht und in einigen Monaten ist es wieder vergessen.

No Way Out

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Kurzbeschreibung: NO WAY OUT – GEGEN DIE FLAMMEN basiert auf der wahren Geschichte der Granite Mountain Hotshots, deren selbstloser und heldenhafter Einsatz zum Schutz der Allgemeinheit in die Geschichte einging. Eric Marsh (Josh Brolin) ist Feuerwehrmann mit Leib und Seele und bildet sein 19-köpfiges Team (u.a. Taylor Kitsch) gerade zur renommierten Hotshot-Crew aus. Diese Elite-Einheit macht sich im wahrsten Sinne des Wortes die Hände schmutzig und kämpft an vorderster Front gegen das Feuer. Als sich der mit Drogenproblemen kämpfende Brandon „Donut“ McDonough (Miles Teller) bei Marshs Einheit bewirbt, gibt dieser ihm eine Chance.
Quelle: Amazon.de

Bin durch einen Artikel in einer Zeitschrift auf den Film aufmerksam geworden dessen Story auf einer wahren Begebenheit beruht.
Und zum Glück ist es auch kein Feuerwehrfim im herkömmlichen Sinne, denn es dreht sich viel um die Beziehung der Charaktere. So sind die Einsätze dann auch eher Nebenwerk, und es geht mehr darum wie aus den Einzelnkämpfer die zur Einheit gehören bzw. dazukommen immer mehr eine Gruppe entsteht die durch dick und dünn geht.
Vor allem ist es auch kein Heldenepos wie man es nur zu gerne in Hollywood dreht.
Man sollte hier also kein Actionfilm erwarten wie es vielleicht auf den ersten Blick zu erwarten wäre sondern es ist ein Drama der sich eher ein Blick auf die Probleme der Charaktere wirft die dann doch alle irgendwie Helden des Alltags werden.
Mir hat der Film sehr gut gefallen was auch an den guten Schauspielern, allen voran Josh Brolin, liegt. Ein Film für den man nicht begeistert für die Feuerwehr sein muss, sondern einfach ein gutes Drama welches auf einer wahren Begebenheit beruht was die Sache noch trauriger macht.

Das Boot

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Kurzbeschreibung: Der Film schildert eindringlich die Geschichte einer U-Boot-Besatzung, die nach vielen gefährlichen Abenteuern schließlich doch noch von den Kriegsgegnern zur Hölle geschickt werden.
Der Untergang der tollkühnen Männer in ihrer schwimmenden Röhre wurde so realistisch in Szene gesetzt, daß der Zuschauer förmlich die Enge des Bootes und die Angst der Besatzung spürt…

Da in letzter Zeit ja viel Werbung für die Neuinterpretation von „Das Boot“ gemacht, und den nächsten Tagen bei Sky gesendet wird, habe ich mir noch einmal das Original von Wolfgang Peterson angesehen. Knapp über 200 Minuten großartige Unterhaltung und tolle Schauspieler. Der Wechsel zwischen eintönigem Warten, die beengten Verhältnisse an Bord, die Angst, aber auch das Hochgefühl wenn man einen Gegner besiegt hat. Vor allem vermittelt der Film aber, dass die U-Boote eben nicht die gefürchteten Jäger der Meere waren. Das mag für den Anfang des Krieges vielleicht noch gestimmt haben, doch mit der Dauer wurden sie immer mehr zum Gejagten. Und wie sich die Männer dann gefühlt haben müssen wenn man in einer Dose gefangen unter Wasser hilflos darauf warten muss ob man es überlebt wird hier sehr gut gezeigt. Ein großartiger Antikriegsfilm mit dessen Ende auch die ganze Sinnlosigkeit dargestellt wird.
Ob die neue Serie bei Sky an diesen Film anknüpfen kann ist fraglich da es sich hier wirklich um ein Meisterwerk handelt!

Britannia

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Kurzbeschreibung: Eine mysteriöse Insel, von Kelten bewohnt, von kriegerischen Frauen und mächtigen Druiden regiert und wild. Dieses Gebiet soll römische Provinz werden. 43 n. Chr. marschieren Legionen unter Führung von Aulus Plautius (David Morrissey) im Süden des Landes ein, um ihren Einfluss gen Norden auszuweiten und bis ins Herz der Region vorzustoßen. Für den Kampf gegen die Römer schließen sich die keltischen Erzrivalinnen Kerra (Kelly Reilly) und Königin Antedia (Zoe Wanamaker) zusammen. Die geheimnisvollen Einwohner beschwören zur Unterstützung mächtige Kräfte aus der Unterwelt. Mystische Schlachten bahnen sich an.
Quelle: sky.de

Eine Produktion von Sky und Amazon und als das Game of Thrones der Antike angekündigt. Dementsprechend gespannt war ich auf den Start der Serie, und habe mir nun die erste Staffel angesehen.
um es gleich vorweg zu nehmen. An Game of Thrones reicht die Serie nicht heran, ist aber kurzweilig und teilweise auch ganz spannend und interessant. Gerade die Verknüpfung aus Historienserien mit den mythischen Elementen der Kelten ist gut gelungen. Was mich ein wenig stört sind die übertriebenen und für die Handlung völlig unwichtigen Szenen wie zum Beispiel mit den beiden römischen Deserteuren die in einem Haus eines Heilers alle möglichen Mittel finden und probieren. Ansonsten eigentlich eine gute Mischung aus Vikings und Game of Thrones Elementen.
Wenn die Macher jetzt noch versuchen das „lustige“ heraus zu lassen könnte es mir richtig gut gefallen, den Potential hat es auf alle Fälle.

Fack ju Göhte 3

Fack Ju Göhte 3

Kurzbeschreibung: Chantal (Jella Haase), Danger (Max von der Groeben), Zeynep (Gizem Emre) und die anderen Schüler der Goethe-Gesamtschule stehen zwar kurz vor dem Abitur, doch die ehemaligen Problemschüler sind nicht wirklich motiviert, diesen Abschluss zu ergattern. Dafür hat die Frau vom Berufsinformationszentrum gesorgt, indem sie ihnen klargemacht hat, dass ihre Zukunft sowieso nicht besonders rosig aussieht. Somit ist bei Chantal & Co. erstmal wieder Frustration, Eskalation und Leistungsverweigerung angesagt, aber dennoch will Zeki Müller (Elyas M’Barek) alles tun, damit sie das Abi schaffen. Auf die Hilfe von Schulleiterin Gudrun Gerster (Katja Riemann) kann er sich dabei nicht verlassen, denn diese hat mit dem Bildungsministerium genug Stress. Immerhin die neue Lehrerin Biggi Enzberger (Sandra Hüller) springt Zeki zur Seite und hilft ihm bei einem Anti-Mobbing-Seminar…

Am Freitag sind wir ins Kino um diesen Film zu schauen, auch wenn ich die ersten beiden Teile nicht gesehen habe. Die Filme gehören allerdings zu der Sorte die man auch einzeln schauen kann, auch ohne entsprechendes Vorwissen.
Die Story ist natürlich sehr durchschaubar, aber immerhin sorgt der Film für Unterhaltung. Es gibt einiges an guten Witzen und lustigen Szenen.
Von daher ist es eine nette Abwechselung wenn man einfach mal ganz entspannt ins Kino möchte um abzuschalten. Ich werde aber jetzt nicht vor lauter Begeisterung die ersten beiden Teile auch noch schauen 😉
Ist halt einfach eine ordentliche Komödie ohne großen Tiefgang.