Gestern war wieder mein Fernsehtag. Und nach einigen Folgen Dr. House gehört die Serie jetzt auch zu meinen Favoriten. Einfach genial dieser Zynismus.
Ich finde diesen Charakter wahrscheinlich so toll weil er einfach gefühlmäÃig nach auÃen noch abgestumpfter wirkt als ich.
Und vor allem kann er als fiktiver Charakter Dinge tun bzw. sagen die einem in der Realität wohl doch eher zurückschrecken lassen.
Und während ich mir eine Ãberschrift wie „Hinrichtung von Saddam lief wie am Schnürchen“ noch so gerade eben verkneifen kann, ist es den Autoren von fiktiven Charakteren möglich alles in eine Figur hinein zu projizieren.
Vielleicht sollte man sich ein fiktives zweites ich anschaffen 😉
Dr. House und der Vorteil von Fiktion
Comments
7 Antworten zu „Dr. House und der Vorteil von Fiktion“
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Na, dann schaff dir doch einen zweiten Blog an, auf dem du einen fiktiven Charakter darstellst. Das sollte doch machbar sein, oder ? 😉
Aber ich geb dir recht: Es hat durchaus seine Vorteile, ein fiktiver Charakter zu sein. Leider bleibt uns das ja aber wohl verwehrt … 😦
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Warum eigentlich? Hm? Angst, nicht gemocht zu werden?
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Das nicht gerade. Aber z.B. beruflich könnte es doch zu Irritationen führen 😉
Gerade Freunde wissen ja wie zynisch ich sein kann und können sehr gut damit leben.LikeLike
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Obwohl ja eigentlich jeder Mensch ein wenig Fiktion in sein Leben zu bringen. Andere nennen das wohl auch Image 😉
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🙂
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Ach Blacky, Deine Seele ist doch mindestens so schwarz, wie die von Dr. House, zeig sie ruhig öfter! :))
Ich finde es wunderbar, wie in dieser Serie Tabus aus der Abteilung „So etwas sagt man doch nicht“ geradezu schamlos gebrochen werden. Natürlich überlegt man zwischendurch schon, wie man sich als Patient dieses Arztes fühlen würde – man ist krank, hat Angst und ist verunsichert und wird von diesem A**** in Jeans und Turnschuhen fertig gemacht.
Da wir aber durch ER, Schwarzwaldklinik & Co. eh schon genug (Möchtegern)-Reality-Hospital-TV erlebt haben, hebt sich House M.D. wohltuend vom Einheitsbrei der Weißkittel-Soaps ab.
Zumal House und sein Team immer hochspannende und medizinisch keineswegs allgemeine Fälle betreuen.
Zwar bin auch ich manchmal geschockt 88|, wie er als Arzt mit Patienten umgeht, andererseits beneide ich ihn manchmal auch um seine grandiose political incorrectness. :>LikeLike
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Schließe mich deiner Beschreibung der Serie an.
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