Die Feuerwehr Freiburg stellt die Atemschutzgeräte um, was bedeutet, dass wir Überdruckgeräte bekommen. Bei den "normalen" Geräte zieht man sich atemluft durch Einatmen aus der Flasche in die Maske. Bei Überdruckgeräten wird die Maske kontinuierlich mit Atemluft durchflutet und mit einem leichten Überdruck versehen. Das ist tatsächlich ein großer Unterschied. während man bei den normalen Geräten einen gewissen Widerstand beim einatmen überwinden muss, ist es bei den Überdruckgeräten genau andersherum. Der Vorteil der Überdruckgeräte ist, dass man bei einer leicht undichten Maske (z.B. Bartstoppel) sich keine toxische Umgebungsluft in die Maske zieht, sondern durch den Überdruck weiter abgeschirmt bleibt. Dafür verliert man dadurch aber die Luft die deswegen ja ständig aus der Undichtigkeit ausströmt. Dies merkt man aber sehr deutlich, denn wir haben es bei der Einweisung auch mal ausprobiert. Es ist aber egal mit welchem System man unterwegs ist, eine vernüftige Maskendichtprobe ist einfach unerlässlich. Zudem hat man sich für neue Trägerplatten entschieden die auch einige Verbesserungen haben. So hat man jetzt wieder analoge Manometer die einem den Restdruck anzeigen, was bedeutet wenn die Batterien leer sind fällt einem höchstens die Totmannüberwachung aus die nun seperat an der Trägerplatte sitzt. Auch bei der ist eine Vebesserung eingeführt worden. Musste man sie vorher bewusst scharf stellen, aktiviert sie sich jetzt sobald die Flasche aufgedreht wird. Bedeutet aber auch, dass wenn man die Flasche aufdreht und dann in Bereitschaft ist, muss man den Totmann ständig bewegen damit er nicht auslöst. Jetzt werden die System von Abteilung zu Abteilung im laufe der Zeit umgestellt. Also mal abwarten und schauen wann wir die neuen Geräte bekommen.
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