Seit der letzten Tarifverhandlung gibt es immer noch Punkte die erst jetzt umgesetzt werden. So haben wir ja die Möglichkeit zu wählen ob wir die Wochenarbeitszeit senken oder lieber mehr Gehalt wollen. Und das gab es in entsprehenden Schritten. So hatten wir im letzten jahr die Möglichkeit der Wahl 1,3% mehr Gehalt zu bekommen oder 26 Stunden und 6 Minuten Freizeit zu bekommen. Denn unsere tatsächliche Wochenarbeitszeit kann man wegen der Dienste ja nicht einfach kürzen. Man bekommt dann halt die Stunden auf das Jahr hochgerechnet auf ein seperates Stundenkonto, und kann dann halt entsprechend Tage dafür frei nehmen.

Jetzt ist die nächste und damit letzte Stufe eingetreten und wir habe die Wahl zwischen 3,9% mehr Bruttogehalt oder 78Stunden und 16 Minuten für das Jahr 2027 zu wählen. Dies bleibt dann auch so bestehen, wobei man tatsächlich jedes Jahr von selbst entsprechend wechseln kann. Ich kann also im jahr 2027 die Stunden nehmen, und dann einen Antrag stellen, dass ich im Jahr 2028 ein erhötes Bruttogehalt möchte.
Im letzten Jahr habe ich das höhere Bruttogehalt gewählt, da ich eh noch massig Überstunden und Urlaub zur Verfügung hatte. Für 2027 nehme ich allerdings die 78 Studen was mal eben zwei Wochen mehr Urlaub sind, und dann schaue ich mal wie mein Stunden- und Urlaubskonto Ende 2027 aussehen. Je nach Stand werde ich dannauf das höhere Bruttogehalt wechseln.
Ich habe, obwohl ich noch einige Wochen in diesem Jahr frei habe, immer noch 14 Urlaubstage frei zur Verfügung die ich mit in das Jahr 2027 nehme, dazu dann der neue Urlaubsanspruch in 2027, dazu die Überstunden, und dann noch diese 78 Stunden. Ich denke damit kann man ganz gut auskommen 😉

Hinterlasse einen Kommentar