Wildlands

Den Mittwoch in meiner Urlaubswoche habe ich eine gute Freundin in Niedersachsen besucht die dort Feiertag hatten. Da wir dann etwas unternehmen wollten sind wir nach Holland zum Wildlands (Webseite: Wildlands) in Emmen.
Ein sogenannter Adventure Zoo, denn zu den normalen Attarktionen eines Zoo gibt es hier mehr. Es gibt eine Achterbahn, 4D-Kino, Shows und vieles mehr.
Aber alleine für die Tiere lohnt sich ein Besuch, denn der Zoo hat wirklich einiges zu bieten. Zum einen ist er in drei bereiche aufgeteilt die entsprechend eingerichtet sind und ihre eigenen Attraktionen haben. Es gibt den Bereich Nortica in der alles dort einer Polarstation nachempfunden ist und in der es Eisbären, Pinguine und weiteres aus der Polarregion zu sehen gibt.
Dann gibt es Jungola, eine Junglelandschaft mit vielen Schmetterlingen, Vögeln, Schildkröten, Elefanten usw.
Wildlands Dort gibt es auch sehr viele Kletterpfade für Tiere, sowie Rundfahrten mit kleinen Schiffen. Wildlands
Hier ist natürlich alles einem Jungle nachempfunden und die Gebäude im Bambusholzoptik. Dazu abgestürzte Flugzeuge, deren Reste zum Beispiel als Abstellplatz für Kinderwägen dienen.
Wildlands Das ganze Gelände ist nicht nur sehr familienfreundlich gestaltet, sondern es gibt wirklich für alle Altersgruppen etwas zu entdecken. Wildlands
Der dritte Teil des Parks ist Serenga mit Achterbahn und den Tieren Afrikas. Von Flusspferden
Wildlands über den Löwenhügel Wildlands
bis hin zu Gnu, Giraffen und Nashorn gibt es hier auch sehr viel zu bestaunen.
Wildlands
Es ist wirklich einiges was da geboten wird und so waren wir auch tatsächlich den ganzen Tag (von circa 10 Uhr bis 17 Uhr) dort.

Heimaturlaub

Ich hatte diese Woche frei was mir ganz gelegen kam. Zum einen herrscht bei uns ja immer Chaos sobald ein Feiertag in der Woche liegt, zum anderen hatte ich auch noch genügend Urlaubstage über.
Da ich ja vor nicht allzu langer Zeit meinen Zug verpasst und so einen Kurztrip in die Heimat verpasst habe (siehe Beitrag: Zug verpasst), habe ich nun die möglichkeit genutzt diesen Besuch nachzuholen.
Zum Pflichtprogramm gehörte dabei auf jeden Fall eine ordentliche Currywurst zu essen.
außerdem habe ich nun auch endlich meinen „neuen“ Neffen persönlich kennengelernt. War einfach gut die Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen, vor allem da auch genügend Zeit da war noch zwei gute Freunde zu treffen was sehr schön war.
Auch mit der Hin- und Rückfahrt lief alles wie geschmiert, und so war die Woche ingesamt auch sehr erholsam, und wenn mich der Arbeitskollege am Freitag nicht noch genervt hätte wäre es perfekt gewesen. Ein Highlight war auch ein Tagesausflug nach Hollend in einen Adventure Zoo. Das Besondere war, dass uns da ein altes Paar angesprochen und gefragt hat ob wir noch Eintrittskarten bräuchten denn sie hätten noch zwei abzugeben. Und sie wollten nur 10 Euro für beide Karten haben was uns erst sehr merkwürd erschien denn der reguläre Preis beträgt 25 Euro pro Person. Aber nein sie meinten es tatsächlich so und das war natürlich wirklich richtig toll. Aber dazu später mehr.
Feuerwehrtechnisch habe ich in der Woche auch nichts verpasst. Aber es war natürlich klar, dass in der ersten Nacht in der ich wieder zu Hause bin der Melder mitten in der Nacht um 4.15 Uhr hochgeht.

Rund um den Schauinsland

Gestern habe ich die geplante Tour rund um den Schauinsland mit Museumsbesuchen in Angriff genommen. Die von mir geplante Tour hat circa 6 km und geht vom Schauinslandgipfel auf 1277 Meter bis zum niedrigsten Punkt den Schniederlihof auf 1049 Höhenmeter und wieder zurück.
Wanderung 1.1
Mit der Seilbahn ging es hinauf auf den Schauinsland und von der Bergstation direkt zum Museumsbergwerk der ersten Station der Wanderung. Dort ging es dann unter Tage zur kleinen Führung die circa 40 Minuten geht.
Wanderung um den Schauinsland Nach einer geschichtlichen Erklärung sowie den Unterschied zum Kohlebergbau der doch erstaunlich groß ist, gab es auch die praktische Demonstration wie es sich unter Tage abgespielt hat. Wanderung um den Schauinsland
Es wurde das Licht augeschaltet um zu demonstrieren wie wenig Licht die bekannten Öllampen abgeben die man ja so kennt. Und auch wie laut die Gerätschaften sind mit denen dort gearbeitet wird.
Selbst in den jetzt ja für den Museumsbetrieb umgebauten Stollen ging es teilweise beengt und feucht zu…
Wanderung um den Schauinsland Nach den kühlen 10° Grad Celsius im inneren des Berges ging es bei strahlenden Sonnenschein weiter… Wanderung um den Schauinsland
Das nächste Ziel war das Engländerdenkmal welches ich allerdings über einen Umweg erreicht habe da ich erst bis zum Schauinslandweg hoch bin und von dort wieder herunter zum Engländerdenkmal bin.
Wanderung um den Schauinsland
Die umstrittene Geschichte zu diesem Denkmal findet ihr hier: Engländerdenkmal
Wanderung um den Schauinsland Von diesem Monument ging es dann erst einmal ein ganzes Stück weiter bergab… Wanderung um den Schauinsland
Überall unterwegs findet man übrigens nette Bilder auf den Felsen. So gibt es neben der herrlichen Aussicht auch sonst noch sehr viel zu entdecken.
Wanderung um den Schauinsland Auf 1049 Höhenmeter befindet sich dann der Schniederlihof, ein historischer Schwarzwaldhof der nun als Museum dient und bei dem man bei einer Führung alles erklärt bekommt wie das Leben hier aussah. Wanderung um den Schauinsland
Einen Besuch mit Führung, die 3,50 Euro für Erwachsene kostet kann ich nur empfehlen!
Wanderung um den Schauinsland Denn man kann sich wirklich nur schwer vorstellen wie die Menschen hier vor nicht einmal 150 Jahren gelebt haben. Wanderung um den Schauinsland
Alles ist klein, eng und dunkel. Doch trotz allem ist das Haus so gebaut, dass alles einen Sinn ergibt…
Wanderung um den Schauinsland
Und vor allem auch wie man mit den einfachsten Mittel zu recht kam, ganz ohne Strom, Internet usw 😉
Wanderung um den Schauinsland Und selbst der Opferochse von 1593 (Baujahr des Hauses) hängt dort noch und wacht über das Haus und spendet seinen Schutz. Wanderung um den Schauinsland
Nach der Besichtigung dort ging es dann wieder an den Aufstieg zum kleinen Engländerdenkmal, und von dort weiter zum Gipfel des Schauinsland.
Wanderung um den Schauinsland
Dort gab es dann die wohlverdiente Pause um Aussicht und Sonne zu genießen bevor es dann zurück zur Bergstation ging um von dort Talabwärts mit der Seilbahn zu fahren.

Emsland

Nach der Woche in Bochum ging es dann nach Ostern weiter zu einer guten Freundin ins Emsland. Da wir uns seit September nicht mehr gesehen haben, habe ich mich auf den Besuch auch schon riesig gefreut.
Natürlich gab es eine Menge zu erzählen denn es gab einiges an Neuigkeiten. Trotz allem haben wir auch noch einiges unternommen.
Zuerst sind wir ins Moormuseum in dem zum einen die Geschichte der Besiedelung des Emslands und die damit verbunden Schwierigkeiten erklärt. Zum anderen aber auch wie die Menschen dann dort mit dem Moor gelebt haben und auch gearbeitet haben.
Moormuseum
Dies ist wirklich sehr interessant da die Maschinen sehr speziell sind und man solche Geräte nicht oft sieht.
Moormuseum
Zudem gab es im Museum eine Sonderausstellung des Künstler Marunde mit dem Titel „Am Busen der Provinz“. Nicht ganz unpassend in der Gegend 😉
Moormuseum
Zudem gibt es auch „echtes“ Moor im Museum zu entdecken durch welches man streifen kann, sowie ein altes Bauernhof inkl. Tieren bewundern.
Ansonsten waren wir noch einen Tag in einer Therme schwimmen und zum Abschluss sind wir auch noch an einem Tag nach Emden gefahren und sind dort durch die Stadt gebummelt und anschließend auch noch zur Küste um Seeluft zu schnuppern.
Am Freitag ging es für mich dann wieder nach Freiburg. Alles in allem ein Urlaub der mir viel Spaß bereitet hat weil es einfach so viele unterschiedliche Dinge zu erleben gab, und vor allem natürlich dass ich mir wichtige Menschen endlich auch mal wieder sehen konnte.

Bochum

Nach dem Besuch in München ging es für mich wieder auf die Autobahn Richtung Norden nach Bochum. Ein Besuch bei der Familie und bei Freunden worauf ich mich auch schon sehr gefreut habe.
So habe ich die Zeit dort verbracht und mich mit Freunden zum Kaffee getroffen und die Familie gesehen und gestaunt wie groß mein Neffe geworden ist. Aber ich habe auch das ein oder andere Neue entdeckt. Leider etwas versteckt gibt es ein Heimatmuseum in Langendreer welches wirklich gut aufgemacht ist. Warum dieses so versteckt liegt und auch gar nicht beworben wird ist mir ein Rätsel.
Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf den Bergbau der die Region geprägt hat.
Heimatmuseum Langendreer Heimatmuseum Langendreer
Besonders schön gestaltet ist der Fahnenraum in dem zahlreiche Vereinen mit ihre alten Fahnen und Uniformen gedacht wird.
Heimatmuseum Langendreer Schon erstaunlich was das Museum dort zusammengetragen hat, und das obwohl es ausschließlich durch Ehrenamtliche geleitet wird. Heimatmuseum Langendreer
Neben dem Bergbau gibt es aber auch viele Exponate zur Brauerei Müser und dessen Geschichte, der Eisenbahn die Langendreer auch geprägt hat, und jede Menge mehr.
Heimatmuseum Langendreer
Auch ein Besuch im Planetarium in Bochum in dem ich seit meiner Kindheit nicht mehr war stand auf dem Plan.
Zur Musik zu Genesis konnte man ferne Galaxien bestaunen und es war wirklich toll. So etwas sollte man wirklich häufiger unternehmen. Wenn man in einer Stadt wohnt weiß man manchmal gar nicht was für tolle Dinge man vor der Haustür hat.
 photo Planetarium Bochum_zpsnec5clii.jpgDenn es gibt so ein umfangreiches Programm welches das Planetarium anbietet von wissenschaftlichen Vorträgen bis zu Konzerten…
Ein Besuch im Ruhrpark war natürlich auch noch Pflicht vor allem da ich auch noch ein Geschenk für meine nächste Urlaubsstation besorgen wollte.
ansonsten ging es noch zum Sportplatz meines Heimatvereins wo wie jedes Jahr zu Ostern ein vereinsinternes Turnier mit Osterfeuer stattfand. Es war schön dort die bekannten Gesichter zu sehen und zu erzählen. Fast überkam mich die Lust tatsächlich wieder Fußball zu spielen 😀
Am Sonntag wurde natürlich das Spiel des VfL Bochum angeschaut welches dann auch endlich mal wieder ein Heimsieg endete.
Langeweile kam in der Woche nicht im geringsten auf und ich habe die Zeit genossen!!

München

Langsam aber sicher nähert sich das Ende meines Urlaubs und ich bin wieder zurück in Freiburg. Die zwei Wochen waren schön da ich Freunde und Familie in „ganz“ Deutschland getroffen und dabei knapp 2100km mit dem Auto abgespult habe.
Es fing damit an, dass ich mich am Freitag nach dem Feierabend auf den Weg nach München gemacht habe. Dort habe ich ein befreundetes Pärchen besucht und mich hemmungslos dem Sighseeing hingegeben 😀
Da man von Freiburg nach München ja erst Richtung Norden bis Karlsruhe fahren müsste und die Autobahn auf der Strecke mit Baustellen zugepflastert ist, hab eich mich dazu entschieden am Bodensee entlang zu fahren. Und das war die absolut richtige Entscheidung. Zum einen bin ich ohne Stau bis nach München gekommen, zum anderen ist die Strecke auch landschaftlich deutlich reizvoller.
Einen besonderen Moment gab es bei Merseburg als die Sonne langsam unterging und die Landschaft und den Bodensee in einem tollen Licht erstrahlen lies.
Bodensee
Ein guter Zeitpunkt eine kurze Pause einzulegen und den Ausblick zu genießen.
Bodensee
Bei den Freunden eingetroffen haben wir erst einmal zu Abend gegessen und natürlich gab es auch eine Menge zu erzählen.
Am Samstag ging es früh aus den Federn und es war traumhaftes Wetter. Strahlender Sonnenschein empfing uns und so machte das schlendern durch die Stadt gleich doppelt Spaß. Wir sind in die Innenstadt und haben dort zahlreiche Sehenswürdigkeiten angesehen.
München 2017
Und in München gibt es ja wirklich sehr viele Sehenswürdigkeiten und ich könnte euch mit Fotos nur so überhäufen. Von den Kirchen hat mich vor allem die Bürgersaalkirche beeindruckt die im prächtigen Rokoko aufwartet.
München 2017
Aber natürlich waren wir auch in der Frauenkirche und haben den Teufelsfußabdruck bestaunt und auch in den zahlreichen anderen Kirchen die alle sehr prächtig sind.
München 2017
Bei der Frauenkirche haben wir dann auch eine kurze Pause mit Brezel und einem Hellen eingelegt bevor wir weiter sind. Theater in das wir leider keinen Blick werfen konnten,Feldherrenhalle, Hofbräuhaus und dann sind wir in den Hofgarten.
München 2017
Beim Anblick der Staatskanzlei wusste ich dann auch warum bayrische Politiker gerne mal zu Größenwahn neigen 😉
München 2017
Anschließend ging es dann zum Rathaus. Eigentlich wollten wir den Rathausturm hochfahren, doch dies ist am Wochenende leider nicht möglich.
München 2017
Nach der ersten kleine Enttäuschung gab es dann aber ein noch bessere Alternative.
München 2017
Nachdem wir über den Viktualienmarkt gestreift sind ging es zur Kirche St.Peter und dort den Kirchturm rauf.
Dort gibt es natürlich keinen Aufzug und es ist alles sehr eng. So hat man dann also auch gleich noch eine sportliche Betätigung die sich aber mehr als lohnt und einen großartigen Ausblick über München bietet.
Und vor allem hat man einen wahnsinnigen Ausblick auf das Rathaus.
München 2017
Es gibt in München einfach so viel zu sehen… Das kann man in dieser kurzen Zeit unmöglich schaffen.
Am Sonntag stand quasi der Parktag auf dem Plan. Bei dem Wetter natürlich ideal um die Sonne zu genießen. Also sind wir erst zum Olympiapark und sind dort spazieren gegangen
München 2017
München 2017
Die „alten“ Anlagen sind beeindruckend und die Architektur der Sportstädten ist wirklich zeitlos. Auch das Parkgelände ist sehr schön angelegt. Mit den Hügeln und dem See verlaufen sich die Menschenmassen und weswegen man die Zeit dort wirklich genießen kann.
München 2017
Von dort sind wir etwas durch Schwabingen gestreift, haben Kaffee getrunken und sind dann durch den Englischen Garten. Am chinesischen Turm gab es dann Haxn und Helles bevor wir zum Anschluss noch zur Universität sind vor dessen Hauptgebäude auch der Geschwister Scholl und ihrer Mitstreiter gedacht wird.
München 2017
Ich war ganz sicher nicht zum letzten mal in München denn die Stadt ist wirklich reizvoll. Und vor allem ist es ja schön die Freunde dort zu treffen und eine gute Zeit zu haben. Von daher war es ein tolles Wochenende und ein großartiger Start in den Urlaub bevor es für mich dann am Montag weiter nach Bochum ging.

Urlaubswoche Teil 2

Nachdem die ersten Tage in Bochum mit Freunden und Familie leider viel zu schnell vergangen sind, ging es dann am Freitag morgen in die Nähe von Meppen wo ich die Freundin besucht habe mit der ich in Ägypten den Tauchschein (siehe Beitrag: Tauchschein) gemacht habe und die nun wieder in Deutschland ist.
Auch hier gab es natürlich viel zu erzählen und da das Wetter ja einfach immer noch hochsommerlich war, sind wir dann noch einen Tag nach Norddeich gefahren.
Dort haben wir die Seehundeaufzuchstation besichtigt.
Seehundeaufzuchtstation
Die Tiere dort sind wirklich putzig und auch sonst gab es einiges zu entdecken. Ein Besuch lohnt sich aber vor allem mit Kindern da die Ausstellung einiges für jüngere Gäste bereithält.
Seehundeaufzuchtstation
Dann sind wir gleich nebenan noch eine Runde Adventure Golf spielen gewesen. Das ist Minigolf mit größeren Bahnen.
Nach den Aktivitäten ging es dann zum Strand 🙂
Strandtag
War mir zwar neu, dass man an einem Strand Eintritt zahlen muss aber das wollten wir uns auf keinen Fall nehmen lassen. Als wir uns gerade Tickets für den Strand holen wollten kam aber eine Familie und hat uns zwei ihrer Tickets gegeben und wir konnten uns die fünf Euro sparen 🙂
Strandtag
Also haben wir uns einen schönen Platz gesucht der nicht so überfüllt war und sind erst einmal ins Wasser. Das tat bei den Temperaturen auch richtig gut und war erfrischend 🙂
Und so ging dann eine schöne Urlaubswoche dem Ende entgegen.