Urlaubswoche Teil 1

Die Urlaubswoche ging wie eigentlich jeder Urlaub viel zu schnell vorüber. Die Fahrten mit dem Zug verliefen (siehe Beitrag: Eine Bahnfahrt) völlig reibungslos und vor allem ohne Verspätungen 🙂
In Bochum haben mich meine Eltern vom Hauptbahnhof abgeholt und am ersten Abend ging es dann kurz zum Sportplatz meines alten Heimatvereins und anschließend noch zu einem VfL Bochum Fanclub der sein 40-jähriges Jubiläum gefeiert hat und wo ich den ein oder anderen kannte.
Am nächsten Tag ging es dann zu meinem Bruder, seiner Frau und meinem Neffen der sich anscheinend riesig gefreut hat mich zu sehen. Jedenfalls „musste“ ich den ganzen Tag mit ihm spielen. War auf jeden Fall schön sich mit dem kleine Mann zu beschäftigen 🙂
Im laufe der Woche ging es dann noch in den Ruhrpark (siehe Beitrag: Gutschein eingelöst) und ich habe die Zeit genutzt und mich mit Freunden getroffen. Natürlich war ich auch in der Stadt in meinem Lieblingscafe und an der Kult-Currywurstbude im Bermuda3eck.
Am letzten Tag in Bochum ging es dann noch einmal mit der ganzen Familie chinesisch essen. Es war jedenfalls schöne mal wieder alle zu treffen und auch den ein oder anderen Bekannten zu treffen selbst wenn es manchmal leider einfach zu kurz war.

Dahab Safe & Sound

Am vorletzten Abend habe ich noch mein nachträgliches Geburtstagsgeschenk bekommen, eine Karte für das Soundfestival in Dahab. Die Karte war für ägyptische Verhältnisse teuer und so war ich gespannt was mich erwartete. Auf dem Programm standen zuerst Joga und dann drei Bands.
Und verwunderte nur, dass in Dahab selbst niemand vom Festival wusste. Doch dann teilte man uns mit, dass in der Lagune tatsächlich etwas aufgebaut wird.
Eigentlich sollte man schon seit dem Nachmittag das Gelände betreten können doch wir sind erst gegen sechs hin weil Joga um 18.30 Uhr anfangen sollte und die Freundin das auf jeden Fall mitmachen wollte.
ein Fahrer brachte uns also so nah wie möglich zum Gelände und wir waren etwas erschrocken denn es war fast niemand dort. Immerhin konnten wir das tolle Bergpanorama und den Sonnenuntergang betrachten.
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Wir sind dann nämlich trotzdem auf das Gelände wo es massenweise Sitzsäcke und Kissen gab die man sich nehmen konnte. Also haben wir es uns am Strand gemütlich gemacht und haben mal abgewartet.
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Die einheimischen Beduinen haben uns dann auch noch Bier besorgt denn auf dem Festivalgelände gab es nur alkoholfreie Getränke zu kaufen. Und mit etwas Verspätung fand dann auch tatsächlich das Joga statt zu dem sich dann circa zehr Personen versammelt haben. Viel mehr Gäste kamen dann aber trotzdem nicht auch als der erste Act mit seiner Vorstellung begann. Und der war wirklich gut. Ein Solosänger mit Gitarre der bekannte Rocksongs coverte und das auch wirklich richtig gut machte. Eigentlich schade, dass nur so wenige Zuschauer da waren denn er hätte durchaus mehr Publikum verdient gehabt.
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Aber so war es für uns fast wie ein Privatkonzert.


Die anderen beiden Bands waren dann auch eher mittelprächtig doch alles in allem hat es sich trotzdem gelohnt. Es war einfach ein entspannter Abend am Strand mit netter Musik und vor allem einmal ohne für den Tauchschein zu lernen 😉
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Das Festival sollte ja eigentlich auch das ganze Wochenende über laufen, doch auch am nächsten Tag war dort nicht wirklich mehr los. Wir hatte ja eh „nur“ ein Tagesticket denn zum einen näherte sich das Ende der Zeit in Dahab, zum anderen haben wir auch noch ein wenig Zeit mit unserem Tauchlehrer, seiner Lebenspartnerin und den zugestoßenen Tauchern verbracht.
Die Rückfahrt mit dem Bus war genau so abenteuerlich wie die Hinfahrt, nur das es diesmal weniger Kontrollen gab und wir so eine Stunde vor dem Fahrplan in Kairo ankamen. Wahrscheinlich wollte der Fahrer früher Feierabend machen, zumindest hatte er es während der Fahrt ordentlich krachen lassen. Zur Abfahrt gab es auch wieder die viertelstündigen Koranverse aus dem Lautsprecher und vielleicht hilft es ja wirklich denn bei der Fahrweise grenzt es wirklich an ein Wunder das dort nichts passiert. In Kairo erwartete uns dann ein Fahrer der uns natürlich zu den Pyramiden brachte und einige andere Sehenswürdigkeiten von Kairo zeigte bevor er uns nach Alexandria zurück brachte.

Tauchschein

Am Tag unserer Anreise hatten wir quasi noch frei und konnten den Tag über nutzen und einfach am Strand relaxen und die Sonne und das Wasser genießen. Da es aber richtig warm war sind wir dann auch schon mal ins Wasser um zu testen was uns erwartet 😉
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Am Lighthouse was der Hauptabschnitt des Strandes in Dahab ist reiht sich ein Lokal an das andere denen auch die Abschnitte des Strandes gehören. Doch es reicht wenn man dort ein Getränk bestellt und dann kann man auch die Liegen direkt am Wasser nutzen was natürlich unschlagbar preiswert ist. Unser Tauchlehrer rief dann im laufe des Tages auch an um zu fragen ob wir gut angekommen sind und auch ob die Konfektionsgrößen für die Tauchanzüge usw. stimmen. Außerdem wurde gleich die Uhrzeit für den nächsten Tag vereinbart wann wir dann vom Hotel abgeholt werden und das Abenteuer beginnen kann.
Wir haben einen Tauchkurs gebucht der auch von der weltweit größten Tauchorganisation (PADI) zertifiziert ist und man sich somit überall auf der Welt Tauchausrüstungen leihen und entsprechend tauchen kann. Wir haben dort mit dem Anfängerkurs, den Open Water Diver Kurs absolviert. Ein Deutscher der nun mit seiner Lebenspartnerin in Dahab lebt war unser Tauchlehrer und er hat sein Geld mit uns hart verdient 😉 😀
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Vor unserem ersten Tauchkurs waren wir zuversichtlich, doch als wir dann unter Wasser sollten war es doch gar nicht so einfach wie anfänglich gedacht. Zuerst einmal habe ich reflexartig aufgehört zu atmen 😀
Und auch sonst muss man sich wirklich erst einmal daran gewöhnen einfach so unter Wasser zu atmen und sich wohlzufühlen. Es war schon so, dass man eine gewisse Angst überwinden muss. Als wir nach unserem ersten Tauchgang wieder an Land kamen haben wir uns beide ernsthaft gefragt ob wir das wirklich durchziehen. Der erste Tauchgang war ja quasi zur Probe ob man den Kurs wirklich machen möchte. Aber trotz der Angst war es auf der anderen Seite auch sehr schön und so haben wir quasi stillschweigend beschlossen das ganze durchzuziehen. Hätten wir am Anfang gewusst welche Prüfungen wir noch abzulegen haben wären wir wahrscheinlich weggerannt 😀
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Der OWD-Kurs beinhaltet nämlich auch einige Prüfungen die man absolvieren muss damit man auch im Notfall gerüstet ist. Unter anderem das Ausblasen der Taucherbrille von Wasser, das komplette Abnehmen der Taucherbrille für min. 1 Minute, das Abwerfen des Bleis, Notaufstieg wenn die Luft ausgeht, sich gegenseitig mit Luft versorgen, und noch andere Dinge. Zudem gab es Theorie mit Fragebögen und eine theoretische Abschlussprüfung.
Und was ich anfänglich auch nicht gedacht habe war, dass es auch körperlich anstrengend ist. Da wir nur zu zweit waren hatte unser Tauchlehrer genügend Zeit sich mit uns zu beschäftigen und wir hatten genügend Zeit ihn mit unseren Anfängerfehlern zu nerven 😉 😀
Am Ende haben wir aber alles geschafft und waren wirklich sehr froh, dass wir es durchgezogen haben. Denn trotz der Übungen die doch einiges an Überwindung forderten war es einfach herrlich in die Unterwasserwelt einzutauchen. Und gerade dort gab es einiges zu sehen, vor allem bei den zahlreichen Riffen. Das Highlight war natürlich die Meeresschildkröte die wir bereits bei unserem zweiten Tauchgang gesehen haben. Bei unserem letzten Tauchgang war dann auch noch ein weiterer Taucher aus München dabei der dort Unterwasserfotos gemacht hat und dann auch Fotos von uns unter Wasser gemacht hat.
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Das Tauchen war dann auch definitiv das Highlight des Urlaubs und es war ganz sicher nicht das letzte mal das ich tauchen war.

Dahab Bay Hotel

Nach der abenteuerlichen Busreise und den zahlreichen Kontrollen durch Polizei und Militär kamen wir dann am Morgen in Scharm El Scheich an wo uns ein Fahrer erwartete und die letzte Kilometer nach Dahab brachte. Im Hotel wurden wir bereits erwartet und so haben wir schnell eingescheckt und haben den strahlenden Sonnenschein gleich genutzt und sind zum Strand um dort ein wenig zu relaxen.
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Das Hotel ist klein und natürlich kein Ressort, d.h. man sollte auch hier keine westlichen Standards erwarten. Es war einfach eingerichtet aber was wichtig ist, es war sauber.
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Dahab Bay Hotel
Und eine Klimaanlage gab es auch. Die musste ich aber gleich mal ausschalten denn wenn man von 35°C in ein auf 20°C runtergekühltes Zimmer kommt, fühlt man sich wie im Eisschrank 😀
Zu den Zimmern gehören auch Balkone zum Innenhof des Hotels was wir erst für etwas überflüssig hielten. Doch da wir uns Abends noch Unterrichtsmaterial für unseren Tauchschein auf DVD ansehen mussten kam uns der Balkon dann doch ganz gelegen um dort unsere Theorie zu lernen.
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Besonder cool war jedoch der Strandbereich des Hotels. Denn dort konnte man es sich zum einen auf Liegen bequem machen, zum anderen gibt es einen überdachten Bereich wo man dann auch Frühstück und Abendessen konnte.
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Das Essen war dann auch der große Pluspunkt des Hotels. Zum einen die Möglichkeit direkt am Wasser zu essen, zum anderen gab es typisch arabische Gerichte zum Frühstück z.B. Ful und Fladenbrot, Schafskäse mit Honig usw. wie auch zum Abendessen. Dort hatte man immer die Auswahl aus der Karte auf der natürlich viel frischer Fisch und Hähnchen stand. Super war auch, dass man das Abendessen und Frühstück zu den Uhrzeiten haben konnte wie man es selbst an der Rezeption angab. So konnten wir immer essen bevor wir zum tauchen abgeholt wurden und auch einfach bescheid geben wann wir zurückkommen.
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Alexandria – Dahab

Nachdem ich ja mitten in der Nacht angekommen bin galt es erst einmal auszuschlafen und dann gemütlich zu frühstücken und Neuigkeiten auszutauschen. Die Freundin wohnt dort in einer WG und während ihr Zimmer doch gemütlich eingerichtet ist, gibt es im Rest der Wohnung eher eine bescheidene Einrichtung.
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Und diese Wohnung ist schon um einiges besser als die Wohnung die sie zuerst bezogen hat. Die erste Warnung war dann natürlich auch gleich sich bloß nicht die Zähne mit dem Wasser aus dem Wasserhahn zu putzen sondern bloß das Wasser aus der Flasche zu verwenden.
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Ehrlich gesagt habe ich schnell nachvollziehen können, dass sie am Anfang doch arge Schwierigkeiten dort hatte.
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Ein Blick aus dem Fenster zeigt wie dichtbebaut die Stadt ist…
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Nach dem Frühstück haben wir uns dann auf den Weg gemacht und sind ein wenig durch Alexandria gestreift und ich war ehrlich gesagt etwas geschockt. Ich habe noch nie so viel Bauschutt, Autowracks und sonstigen Müll offen in den Straßen liegen sehen. Selbst die Parks über die die Städter eigentlich froh sein sollten, da es dort nicht wirklich viele Grünflächen gibt, waren vollständig zugemüllt. Eine Reinigung in einer kleiner Seitenstraße hängt die Wäsche vor dem Gebäude zum Trocknen während direkt nebenan ein Haus abgerissen wird und überall Staub in der Luft liegt 😀 Einzig die Orte an denen sich Touristen aufhielten werden anscheinend etwas gepflegt und sind sauberer. Beeindruckend ist vor allem die Bibliothek mit seiner interessanten Architektur.
Alexandria Bibliothek
Alxandria Bibliothek 1
Auch die Ausstellungen im inneren sind wirklich sehr sehenswert vor allem da es auch zeitgenössische Kunstwerke enthält und nicht nur Artefakte aus der Pharaonenzeit. Anschließend ging es dann noch zu Fuß am Ufer entlang zur Citadelle wo wir uns dann auch noch mal mit einem guten Essen für die Fahrt nach Dahab gestärkt haben. Zurück ging es dann mit dem Minibus so eine Art Sammeltaxi die in unzählbarer Masse durch die ganze Stadt fahren. Man muss eigentlich nur die Hand heben und schon steht ein Transportmittel zur Verfügung. Egal ob Taxi, Sammeltaxi oder Pferdekutsche 😀
Wir sind dann auch noch mal nach Al Mamurah einem Stadtviertel direkt am Strand bei dem man Eintritt bezahlen muss…
Das ist eh eine sehr merkwürdige Sache in Ägypten. Überall wo es quasi etwas besser und sauberer ist, muss man entweder Mitglied in einem Club sein um dort hinein zu dürfen oder man muss Eintritt bezahlen.
Die Zeit verging jedenfalls wahnsinnig schnell und um kurz nach 23 Uhr mussten wir uns auch schon auf den Weg zum Busbahnhof machen um unseren Überlandbus nach Dahab zu erwischen. Auch dieser Trip war eine wahre Abenteuerreise denn es ging knapp 750 km per Bus über Kairo, unter dem Suezkanal hindurch und entlang bis nach Sharm El Scheich. Zum Glück hatten wir beide die Möglichkeit jeweils zwei Sitzplätze zu nutzen und konnten uns so etwas ausbreiten und es uns bequem machen.
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Der Fahrer ist die Tour natürlich vollständig durchgefahren mit einer kleinen Pause (20 Minuten) an einer Oase mal abgesehen. Die Fahrweise war schon abenteuerlich aber das ist ja dort eh gang und gebe. So wirklich schlafen konnte man während der Fahrt eh nicht da ständig irgendwelche Kontrollposten kamen und man ständig seinen Ausweis vorzeigen musste. Zumindest blieben uns, im Gegensatz zu den Einheimischen, die Kofferkontrollen erspart. Was so ein deutscher Reisepass doch Wert ist. In Sharm El Scheich erwartete uns dann ein Fahrer der uns die restlichen Kilometer nach Dahab und zum Hotel brachte.

Reise nach Ägypten

Tja nun ist der Urlaub leider schon wieder zu Ende und die erste Zeit zu Hause war etwas ungewohnt. Alles war so sauber und leise. Kein Verkehrslärm und das ständige gehupe der Autos und keine Koranverse aus Lautsprechern. Und auch keine Müllberge auf den Straßen und in den Parks und keine freilaufende Hunde und Katzen. Im ersten Moment schon etwas merkwürdig…
Doch der Reihe nach. Nachdem ich auf meiner Flugreise zahlreiche Pass- und Sicherheitskontrollen durchquert habe lief mit den Flügen alles reibungslos. Die Flüge gingen pünktlich und der Service bei Turkish Airlines war wirklich sehr gut.
Auf dem ersten Flug konnte man sogar zwischen zwei verschieden Hauptspeisen auswählen und Getränke bekam man auf Wunsch auch nach.
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Und so verging die Zeit bis zur Landung in Istanbul wie im Flug 😉
Da ich es liebe zu fliegen machte mir die Reise nach Alexandria mit zwei Flügen auch nicht wirklich etwas aus, vor allem wenn alles so reibungslos läuft und man auch genügend Platz zum sitzen hat und nicht zwischen den Stuhlreihen eingeklemmt wird. Und während ich beim ersten Flug noch einen Platz am Gang hatte konnte ich bei der Weiterreise am Fenster sitzen und die Aussicht auf das nächtliche Istanbul werfen.
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Schon beeindruckend wie riesig die Stadt ist….
Nachdem ich dann wohlbehalten in Alexandria angekommen bin, ich mir ein Visa besorgt und etwas Geld gewechselt habe ging es dann wieder durch die Kontrollen. Und da merkte man, dass man in einer anderen Welt angekommen ist.
Während fünf Polizisten mit ihrem Handy beschäftigt sind kümmert sich einer um die Passkontrolle während die Schlange immer länger wird. Nachdem mein Ausweis dann begutachtet wurde, das Visa eingeklebt und abgestempelt wurde dachte ich, dass ich dies schon mal hinter mir habe doch da lag ich falsch. Ein Polizist der die ganze Zeit daneben steht und sieht wie der andere alles kontrolliert muss sich dann doch auch noch einmal den Ausweis ansehen 😀
Dafür ging es bei der Gepäckausgabe sehr schnell bevor man dann bei der nächsten Schlange anstehen kann denn schließlich muss das Gepäck ja auch kontrolliert werden. Dies war etwas merkwürdig denn diejenigen die dort das Gepäck kontrollierten sahen nach allem aus nur nicht nach Sicherheitspersonal. Ehrlich gesagt hätte man bei diesen Leuten eher Angst gehabt, dass sie einen den Koffer klauen. Aber nun ja. Ich hatte im Gegensatz zu vielen anderen Glück und es reichte das ich meinen Ausweis vorzeigte und angab, dass sich ausschließlich Kleidungsstücke im Koffer befinden. Nachdem ich dann dies alles hinter mich hatte stand auch schon der Fahrer den die Freundin geordert hatte direkt am Ausgang und brachte mich vom Flughafen in die Stadt. Man kann es sich wirklich nicht vorstellen wenn man es nicht selbst erlebt aber der Verkehr ist der Wahnsinn. Die Straßen sind in einem abenteuerlichen Zustand und jeder scheint zu fahren wie es ihm passt. Es wird ständig gehupt und Lichthupe gegeben, man muss riesige Schlaglöcher auf den Schnellstraßen und Autobahnen umfahren. LKWs und PKWs stehen unbeleuchtet auf der rechten und linken Seite der Autobahn und parken und zwischendurch gibt es auch noch Kontrollstellen der Polizei die immer wieder die Ausweise kontrolliert.
So gegen halb vier Uhr in der Nacht habe ich dann endlich mein Ziel, die Wohnung der Freundin erreicht die mich schon erwartete.

Kurzurlaub in Alkmaar Teil 3

Wir waren natürlich auch noch im Bier- und im Stadtmuseum wo es allerdings verboten war zu fotografieren.
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Da ich das Biermuseum hatte, durfte als Gegenleistung für meinen Lieblingsmenschen das obligatorische Shopping auch nicht fehlen 😉
Die schmalen gassen mit den keinen Geschäften sind aber wirklich nett und es macht Spaß zu stöbern.
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Am letzten Tag, also am Montag sind wir nach dem auschecken noch einmal zum Meer gefahren, diesmal aber nach Egmond aan Zee. Trotz strahlend blauem Himmel war es noch stürmischer als bei unserer Ankunft, und os wehten überall die roten Flaggen der „Küstenwache“. Ein Spaziergang am Strand war aber alle male drin.
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Und wie sagt man bei uns im Ruhrpott so schön???