Kegelfahrt nach Uelsen… nicht Uelzen ;-)

Nachdem ich also für einige Tage in Freiburg bei meinem Lieblingsmenschen war, ging es anschließend für eine Woche zum Kegelausflug. Hört sich jetzt aber schlimmer an als es ist, denn es war eher ein gemütlicher Urlaub in beschaulicher Runde und nicht was man unter einem typischen Kegelausflug versteht.
Es ging nach Uelsen, in der Nähe von Nordhorn an die niederländische Grenze.
Dort hatten wir drei Häuser in einem Ferienpark zur Verfügung.
Hier der Eingang zum Feriendorf, und unsere Häuser…
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Dies ist übrigens der Verschlag in dem ich mit einem Kegelbruder übernachten „musste“.
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Aber da sich die Schlafenszeit eh in Grenzen hielt, und Lukas eh ein angenehmer Zeitgenosse ist, war dies kein Problem. Aber länger als eine Woche würde ich eine solche Beengtheit auch nicht ertragen wollen. Denn auf dem Foto sieht man tatsächlich unser ganzes Zimmer :))
Da der Kegelverein ein bunt gemischter Haufen ist, und Männer wie Frauen im Alter zwischen 18 und 65 vereint (liegt daran, dass sich alle vom Fußballverein her kennen), muss natürlich für alle etwas geboten werden.
Und so wurden ein buntes Programm für die Woche zusammengestellt. Alles in allem ein wirklich netter Ausflug. Der nächste Ausflug ist dann erst wieder in zwei Jahren. Bis dahin muss wieder genügend Geld eingekegelt werden. Von den anderen hoffentlich mehr als von mir :b
Von den Aktivitäten werde ich später noch ein paar Fotos bloggen…

Zwischenstopp zu Hause

So, nachdem nun endlich alles geregelt ist was Freiburg angeht, bin ich wieder zu Hause. Diesmal bin ich auf der Hin- und Rückfahrt auch nicht geblitzt worden 😉
Morgen geht es dann mit dem Kegelclub für eine Woche in den Urlaub. Ist auch nicht so ein Kegelausflug von denen man immer hört sondern ein ganz gepflegter Urlaub.
Einziger Wermutstropfen ist, dass die Woche ohne meinen Lieblingsmenschen ist. Ein Wiedersehen ist leider erst in zwei Wochen möglich 😦
Von daher werde ich die Zwischenzeit nutzen und mehr lesen. Das Buch von Rainald Grebe habe ich jetzt nämlich geschafft. Mal schauen was ich mir als nächstes aus dem Bücherregal fische.

Auf den Weg

So, morgen geht es nach Freiburg. Habe mir den Freitag Urlaub genommen, doch ausschlafen ist trotzdem nicht drin. Um acht Uhr machen wir uns auf den Weg nach Süden.
Habe mir heute mal kurz angeschaut wie man am besten fährt. Aber wir haben ja auch ein Navi mit an Bord.
Und falls die Fahrt doch länger als erwartet dauert, hat mein Lieblingsmensch auch schon Wegzehrung vorbereitet. Ich werde dann natürlich auch bloggen wie mir Freiburg gefällt, und meinen Fotoapparat habe ich natürlich auch schon eingepackt.
Ich wünsche Euch jedenfalls auch ein schönes Wochenende :wave:

PS: Das Album von Dúné ist heute rechtzeitig für die Fahrt bei mir eingetroffen. Für Musik während der Fahrt ist also gesorgt 🙂

Hotelzimmer gebucht

Gerade ersteinmal ein Hotelzimmer in Freiburg gebucht. Nächstes Wochenende geht es nämlich in die Stadt am Breisgau. Ich hatte mich schon geärgert weil man das gewünschte Hotel nicht mehr übers Internet buchen konnte. Habe dann aber auf gut Glück einfach mal angerufen, auch wenn ich keine großen Hoffnungen hatte noch ein Zimmer zu bekommen.
Aber ich hatte tatsächlich Glück, und es war doch noch etwas frei. Also habe ich schnell gebucht, und auch kurze Zeit später meine Reservierungsbestätigung bekommen.
Damit steht dem Wochenende in Freiburg also nichts mehr im Weg.

Kurztrip nach Paris (Teil 2)

Am Samstag ging es dann gleich nach dem Frühstück kreuz und quer durch Paris. Wir hatten vorher nicht wirklich etwas geplant und so sind wir einfach spontan irgendwohin gefahren um es uns anzusehen. Sehr schön ist ünrigens die kleine Insel die neben dem Notre Dame ( Île St-Louis) liegt. Dort gibt es überall kleine Geschäfte und Cafes. Sehr idyllisch!!
Einziger Wermutstropfen war, dass wir nicht in den Louvre kamen. Denn am Sonntag als wir dort waren war es brechend voll und man hätte sicher einige Stunden in der Warteschlange verbringen müssen.
Dafür waren wir aber in der Basilique du Sacré-Couer in der ein Chor sein Können demonstriert hat.
Sehr schön ist derzeit auch der Eifelturm der zurzeit blau angestrahlt ist und die Europasterne trägt. Alles wegen der französischen Ratspräsidentschaft in der EU.
Und die Lichtshow um 22 und 23 Uhr ist auch sehr gelungen.

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Kurztrip nach Paris (Teil 1)

Von Freitag bis Montag ging es mit J. nach Paris. Seit meiner letzten Reise nach Paris sind nun bereits 10 Jahre vergangen. Ein Grund mehr, der Metropole an der Seine mal wieder einen Besuch abzustatten.
Auf die Idee bin ich gekommen, da es Bahntickets für den Thalys für 25 Euro gab. Leider hat dies ja nicht funktioniert ( siehe Blogeintrag Hass auf die Bahn), doch die Idee einen Trip nach Paris zu machen blieb bestehen. So haben wir dann Flugtickets gekauft die sogar günstiger waren als die Normaltickets mit dem Thalys. Und das nicht mal mit einem Billigflieger, sondern mit der guten alten Lufthansa. Ich dachte schon, der ganze Trip wird ein großer Reinfall. Erst die Aktion mit der Bahn, und dann ging auch noch der Steik bei der Lufthansa los 
Ich hatte schon die Befürchtung wir würden nie nach Paris gelangen, doch dann ging alles reibungslos über die Bühne. Der Flug ging pünktlich, und in der Maschine war reichlich Platz für alle. Ich glaube es waren höchstens 30 Passagiere an Board und so hätte jeder Fluggast sich locker an einen Fensterplatz setzen können
In Paris angekommen mussten wir uns eine Möglichkeit suchen um vom Flughafen Charles de Gaulle in die Innenstadt zu kommen und haben und für eine Busverbindung entschieden. Das hat sich später doch als „Fehler“ erwiesen, da der Zug nur die Hälfte gekostet hat und genau so schnell war. Aber wir waren einfach froh den riesigen und häßlichen Flughafen hinter uns lassen zu können.
Von der Bushaltestelle mussten wir dann noch einige Stationen mit der Metro fahren bevor wir unser Hotel erreicht haben.
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(zum vergrößern bitte auf die Fotos klicken)

Natürlich haben wir uns bei der Gelegenheit gleich ausreichend mit Metrokarten eingedeckt, denn es gibt einfach keine bessere Möglichkeit durch Paris zu fahren. Auch wenn es mittlerweile ein tolles System mit Mietfahrrädern gibt.
Das Hotel ist ein kleines, und einfaches Hotel, hat aber unserern Zwecken völlig genügt. Es liegt etwas abseits (auf der Karte rechts bei dem Kreuz), jedoch waren zwei Metrostationen in direkter Nähe so das man alle „wichtige“ Punkte von Paris sehr schnell erreichen konnte.
Lage und Ausblick aus dem Hotel waren jedenfalls sehr gut.
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(zum vergrößern bitte auf die Fotos klicken)

An dem Abend sind wir dann einfach noch durch die Gegend am Hotel gestreift und haben einfach das Leben in Paris auf uns wirken lassen. In der Nähe des Hotels war auch ein schönes Cafe in das wir dann eingekehrt sind, doch leider war das Preis-Lesitungsverhältnis nicht wirklich optimal (um freundlich zu bleiben). Man könnte auch sagen, dass es überteuert,  und der Service mies war. Doch zum Glück war es auch das einzige Lokal bei dem es so extrem vorgekommen ist. Das Paris im Allgemeinen ein teures Pflaster ist, ist ja bekannt.
Da ich noch einiges zu erzählen, und natürlich auch noch schöne Fotos (schließlich ist der Eifelturm zurzeit ganz besonders beleuchtet) habe werde ich den Eintrag mal etwas aufsplitten 

Berlin 4. Tag (Donnerstag)

Am Donnerstag ging es dann zum Reichstagsgebäude.
Dort gab es eine Führung und anschließend auf die Kuppel.
Das Gebüde ist wirklich riesig was man auf den ersten Blick gar nicht vermutet. Aber alleine der Bundesadler im Parlament ist 52 Quadratmeter groß.

Man könnte also darauf wohnen

Durch die Glaskuppel und vor allem durch die Spiegelkonstruktion ist das Gebäude schön hell und transparent. Und die Aussicht aus der Kuppel

Um 11 Uhr endete das offizielle Programm und man konnte die Taschen am HBf in der Gepäckaufbewahrung abgeben da der Zug erst um 17.38 Uhr fuhr. Also noch genügend Zeit ein wenig durch Berlin zu bummeln.

Die Stadt ist jedenfalls toll und ich würde am liebsten sofort wieder hin.

Berlin 3. Tag (Mittwoch)

Der dritte Tag war dann endlich ein wirkliches Highlight. Nach einer intensiven Sicherheitskontrolle ging es ins Bundeskanzleramt was wirklich einen Besuch wert ist.
Von außen siht es ja wirklich imposant aus, aber im inneren ist es noch besser.
Lauter geschwungene Wände, überall offene Fläche und viel Glas.
Ein schönes und vor allem transparentes Gebäude.
Und die Aussicht von dort ist mehr als schön.
Die netten Herren in den dunklen Anzügen, die sich auf einigen Bildern befinden sind Herren von der Bundespolizei die einen nicht wirklich aus den Augen gelassen haben.

Fotos auf Seite 2

Berlin 2. Tag (Dienstag)

Der zweite Tag war vom Programm der schwächste. Nach einer Rundfahrt durch verschiedene Stadtvierteln, einem Mittagessen und einem langweiligen Informationsgespräch im Ministerium für Arbeit und Soziales ging es weiter zur neuen Synagoge.

Das Bauwerk ist wirklich großartig, oder zumindest was man wieder aufgebaut hat.
Die Sicherheitsvorkehrungen vor dem Einlass finde ich allerdings mehr als lächerlich.
Das war schlimmer als am Flughafen. Man musste durch einen Metalldetektor und Taschen usw. wurden durchleuchtet.
Den Vogel haben sie allerdings abgeschossen als zwei ältere Menschen (so um die 60) aus ihren Wasserflaschen trinken mussten.
Als ob 60 jährige Flüssigsprengstoff in eine Synagoge schmuggeln würden.
Hätte ich gewusst, dass man einen solchen Aufstand macht wäre ich gar nicht mitgegangen. Ist doch lächerlich. Und die Ausstellung im inneren ist jetzt auch nicht gerade so berauschend, dass ich sagen würde das man sie unbedingt gesehen haben muss.

Von dort bin ich weiter und zu den Hackeschen Höfe die ja nicht weit entfernt waren.
So fand der Tag noch ein angenehmes Ende.

Berlin 1. Tag (Montag)

Da wir bereits um 10.30 Uhr am Berliner HBF angekommen sind könnt ihr euch sicherlich denken wann wir von Bochum aus losfahren mussten
Der Zug war sogar bis Spandau im Zeitplan, hat es dann aber geschafft von Spandau bis zum Hauptbahnhof noch 20 Minuten Verspätung rauszuholen.
Na, eine Zugfahrt ohne Verspätung wäre ja auch sehr ungewöhnlich.
Der HBF für sich ist ja schon ein „Hingucker“. Ist schon der Wahnsinn wie groß der ist, und vor allem die zahlreichen Etagen mit den ganzen Geschäften.
Am HBF sind wir in Empfang genommen worden und sind zur Gedenkstätte Deutscher Widerstand gefahren wo es eine Führung durch die Ausstellung gab.


Hier wurde jedoch nicht nur Staufenberg & Co gedacht, sondern allen die Widerstand geleistet haben. Viele denen dort auch gedacht wird kannte ich auch nicht.
Von daher war es interesssant auch andere Widerständler kennenzulernen.
Anschließend gab es dann Mittagessen in Restaurant Rikes. Dort war alles auf „alt“ aufgemacht. Ich tippe so 20er oder 30er Jahre. Sah jedenfalls nett aus.
Das Essen war dann auch so in diese Richtung, zumindest habe ich es damit in Verbindung gebracht. Es gab Hackbraten und man konnte sich vom Buffet Salat nehmen. Dort gab es auch Soleier und armer Ritter.
Anschließend gab es noch eine Stadtrundfahrt durchs Regierungsviertel.
Da die Reise ja vom Presse- und Informationsamt ausgerichtet wurde, war das Programm natürlich sehr politisch ausgerichtet. Trotzdem war es sehr interessant.
Nach der Stadtrundfahrt ging es dann zum Hotel in der Nähe zum Potsdammer Platz. Dort hatte man dann Zeit zum Check in bevor es dann um 18 Uhr zum Abendessen ging. Anschließend hatte man dann Zeit für sich.
Ich bin dann mit einigen zum Potsdamer Platz und habe mir ersteinmal bei Starbucks einen Kaffee gegönnt.

Fotos vom Potsdamer Platz bzw. Sony Center auf Seite 2