A Long Way Down – Nick Hornby

Ich habe ja schon erwähnt, dass ich das Buch „A Long Way Down“ von Nick Hornby durch habe.
Jetzt mal etwas mehr über das Buch.
A Long Way Down

Kurzbeschreibung
Man kann sich einfach nicht in Ruhe umbringen, wenn andere dabei zusehen. Und so kommt es, dass die vier Lebensmüden, die sich Silvester auf dem Dach eines Hochhauses begegnen, nicht springen, sondern sich gegenseitig ihre Geschichten erzählen: die Hausfrau Maureen, der ehemals berühmte Talkmaster Martin, das ebenso aufmüpfige wie unverstandene Mädchen Jess und der glücklose Musiker JJ. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen …
Quelle: Amazon

Wie bereits in der Kurzbeschreibung erwähnt treffen sich vier Personen zufällig zur gleichen Zeit auf dem Dach eines Hochhauses um ihrem Leben ein Ende zu bereiten.
Die Personen könnten nicht unterschiedlicher sein, doch trotzdem finden sie zusammen.
Zum einen handelt es sich um einen Moderator aus dem Frühstücksfernsehen, der Sex mit einer Minderjährigen hatte und dafür im Gefängnis saß. Dadurch hat er Frau und Kinder verloren und natürlich auch seinen Job.
Desweiteren die glücklose Mauren die ihr ganzes leben nur damit verbracht hat ihren körperlich und geistig behinderten Sohn zu pflegen. Jess die Tochter eines Juniorministers deren Familenverhältnisse nach dem spurlosen Verschwinden ihrer Schwester völlig aus den Fugen geraten ist und zuletzt JJ ein Amerikaner der nach der Auflösung seiner Band und nachdem seine Freundin ihn verlassen hat keinen Sinn mehr im Leben sieht.
Wie man lesen kann eine sehr gemischte Truppe die sich dort oben auf dem Dach getroffen hat und nun die Tage gemeinsam verbringt.
Zwar kriegen sich alle immer in die Haare was bei den verschieden Persönlichkeiten wohl zwangsweise passieren muss, doch immer wieder merken sie wie sehr sie sich gegenseitig brauchen.
Auf den ersten Eindruck könnte man meinen, dass es sich bei „A Long Way Down“ um ein weiteres Buch über Suzid handelt doch dem würde ich nicht zustimmen. Es ist eher ein Buch, dass die Sichtweise verschiedener Menschen beschreibt die am Rande des Abgrunds stehen.
Der Schreibstil ist typisch Nick Hornby: Schnodderig.
Aber gerade das passt auch zu den Charakteren die dort ihre Sicht der Dinge erklären. Das Buch ist so aufgebaut, dass die Story im Prinzip von den 4 Akteuren erzählt wird. Und je nach Typ hat jeder eine andere Ansicht zu den Themen und Vorfällen.
Das die gute Maureen die jede Woche in die Kirche geht und schon erheblich älter als z.B. Jess ist zu anderen Schlüssen kommt als Jess macht die ganze Sache so interessant, und man entwickelt sogar Symphatie für Martin (den Moderator), und empfindet einfach nur tiefes Mitleid für Maureen.

Das Buch kann ich nur uneingeschränkt empfehlen und finde es sogar besser als „High Fidelity“, auch wenn „A long Way Down“ im Mittelteil etwas abflacht.

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