Die Kinder Húrins – J.R.R. Tolkien

Die Kinder Hurins

Kurzbeschreibung
»Die Kinder Húrins« spielt im Ersten Zeitalter von Mittelerde, noch vor dem großen Ringepos. Die böse Macht Morgoths breitet sich immer weiter nach Beleriand aus. Horden von Orks und der fürchterliche Drache Glaurung bedrohen seine Bewohner … Während Húrin von Morgoth gefangen gehalten wird, nimmt sein tapferer Sohn Túrin den Kampf gegen das Böse auf …
Quelle: Klett-Cotta

Bei diesem Buch handelt es sich, wie schon bei einigen anderen Büchern von Tolkien, um eine Zusammenfassung von Schriften Tolkiens die sein Sohn zu einem Buch zusammengefügt hat.
Wie bereits in der Kurzbeschreibung zu lesen ist handelt es sich um die Sage der Kinder Húrins im ersten Zeitalter von Mittelerde, also lange vor der Geschichte um Frodo und Co aus „Herr der Ringe“.
Bisher kann man kleinere Teile der Geschichte um Hurin auch im Silmarillion lesen, und auch in anderen Werken wird Hurin immer wieder erwähnt. Nun ist also ein Buch erscheinen welches sich ausschließlich um diesen Teil der Geschichte dreht.
Genau dies ist eigentlich das faszinierende an der Welt um Mittelerde. Es gibt viele Geschichten und Bücher, die sich aber immer um ein ganzes dreht. Die Geschichte von Mittelerde.
Das Buch enthält eine Karte um die Geschichte nachzuverfolgen und um einen Überblick von der Welt zu bekommen, und ist schön illustriert. Es enthält wunderschöne schwarz-weiß Zeichnungen am Anfang jedes Kapitels.
Zudem kommen noch einige Farbtafeln die das ganze Buch sehr edel erscheinen lassen. Im Gegensatz zu „Herr der Ringe“ handelt es sich bei „Die Kinder Húrins“ um eine Tragödie und auch wenn man etwas über Húrin, seine Frau und seine Tochter erfährt und diese auch wichtige Charaktere im Buch sind, so dreht sich die Geschichte doch hauptsächlich um Túrin, Húrins Sohn. Das ganze, wie eigentlich häufig bei Tolkien, dreht sich um den Kampf zwischen Gut und Böse.
Viele die „Herr der Ringe“ gelesen haben und davon begeistert waren haben bei der Lektüre des Silmarillion entnervt aufgegeben da es sich dabei um einen doch sehr trockene Geschichte handelte. Bei „Die Kinder Húrins“ hat man wieder das Gefühl wie bei „Herr der Ringe“ und kann ganz in das Buch und die magische Welt von Mittelerde versinken.
Diejenigen die „Herr der Ringe“ mögen werden auch bei diesem Buch wieder voll auf ihre Kosten kommen, und für Fans von Tolkien gibt es eh keine Alternative als es zu lesen.

0 Gedanken zu “Die Kinder Húrins – J.R.R. Tolkien

  1. Ich hab mich zwar durch den Herr der Ringe durchgekämpft (alle 1000 Seiten im englischen Original), um die Filme besser zu verstehen, aber so begeistert war ich ehrlich gesagt nicht. Oft halt doch etwas zu langatmig (die special-effects im Kino dann aber grandios). Also, wenn ich wiedermal Lust auf fantasy habe, nehme ich das vielleicht zur Hand…

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  2. Dieses Buch ist nicht so „langatmig“ wie „Herr der Ringe“, was wohl auch daran liegen mag, dass es nur 330 Seiten sind 😉
    Wenn du „Herr der Ringe“ allerdings langatmig findest gebe ich dir den guten Rat niemals das Silmarillion zu lesen. Du würdest Tolkien hassen.

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