Das Bernsteinteleskop – Philip Pullman

Kurzbeschreibung:
Lyra und Will steht das schrecklichste aller Abenteuer bevor. Sie müssen in die Welt der Toten steigen, um eine alte Schuld zu begleichen und eine Erkenntnis zu gewinnen, die sie nur dort finden können. Währenddessen rüsten die Allermächtigsten zu einem alles entscheidenden Kampf …
Quelle: Klappentext

Das Bernsteinteleskop ist der dritte und letzte Band der „His Dark Material“ Saga, und für mich sogar das beste Buch aus der Triologie. Nach einer kleiner schwächeren Phase im zweiten Buch ist dieses Buch voll Action und Gefühl. Und vor allem setzt es nahtlos die Geschichte der ersten beiden Bücher fort. Philip Pullman behandelt dabei physikalische Themen was Zeit und Raum angeht doch vielmehr religiöse bzw. mythische Themen. Es geht um das menschliche Gewissen, Wahrheit, Menschlichkeit, Hoffnung und Unschuld.
Pullman beschreibt Werte die für jedes Lebewesen mit Bewusstsein gültig sind, was man besonders an der Geschichte mit den Mulefas sieht (was Mulefas sind müsst ihr schon selbst herausfinden  ).
In allen Büchern fiebert man mit Lyra und ihren Begleitern da sich um sie herum Mächte verschwören von denen sie nichts wissen. Vor allem die undurchsichtigen Eltern von Lyra bereiten bis zum Schluss kopfzerbrechen.
Und gerade als Lyra, Will und ihre Begleiter in das Reich der Toten gehen kann man sich der Schreibweise von Pullman nicht entziehen denn es zerreißt einem förmlich das Herz.
Aber das war auch in den ersten beiden Bänden so, dass Pullman auch die Landschaften so hervorragend beschreibt, dass man sie bildlich vor sich sehen kann. Das gleiche vermag er auch mit den Charakteren.
Das einzig mögliche Ende der Saga wird einem im laufe der Geschichte immer bewusster, doch trotzdem hofft man das es vielleicht doch noch anders kommt. Doch ein anderes Ende hätte die ganze Gechichte auf den Kopf gestellt.
Alle drei Bücher der „His Dark Materials“ Saga kann ich bedenklos empfehlen, auch wenn eingefleischte Fantasyleser vorsichtig sein müssen. Den hierbei handelt es sich nicht nur um Fantasy sondern die Geschichte hat auch starken Bezug zur realen Welt, trotz Panzerbären, Hexen, und andere ungewöhnliche Lebewesen.

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