Schattenblume – Karin Slaughter

Kurzbeschreibung:
Ein Geiseldrama hält ganz Heartsdale in Atem. Zwei schwer bewaffnete Männer haben die Polizeistation von Grant County überfallen. Einer der Polizisten dort wurde erschossen, Chief Jeffrey Tolliver schwer verwundet. Ebenfalls im Gebäude ist Sara Linton, die Kinderärztin und Rechtsmedizinerin des Städtchens. Sie versucht verzweifelt, ihrem geliebten Jeffrey das Leben zu retten. Außerhalb der Station bemühen sich Lena, die gerade wieder in die Einheit aufgenommen wurde, und der zähe alte Cop Frank nicht nur, die Geiseln zu befreien, sondern auch herauszufinden, was für ein dunkles Geheimnis aus Jeffrey Tollivers Vergangenheit sich nun aufs Furchtbarste an ihnen allen zu rächen scheint …
Quelle: Klappentext

Schattenblume ist nach „Belladonna“, „Vergiss mein nicht“, und „Dreh dich nicht um“ der vierte Roman von Karin Slaughter der sich um die Ärztin und Gerichtsmedizinerin Sara Linton und den Polizisten Jeffrey Tolliver dreht.
Wie in den vorherigen Büchern ist auch „Schattenblume“ brutal und bluttriefend, doch diesmal kommt auch die zwischenmenschliche Beziehung von Sara Linton und Jeffrey Tolliver ausführlicher in den Blickpunkt.
Allerdings sind dabei einige Widersprüchlichkeiten zu den vorherigen Romanen zu finden.
Das Buch selbst ist in zwei Erzählsträngen unterteilt. Zum einen geht es um die Geiselnahme, zum anderen um einen Vorfall in der Vergangenheit von Jeffrey und Sara der zu dieser Geiselnahme führte.
Dabei nimmt die Geschichte aus der Vergangenheit auch sehr viel mehr Raum ein als die Geiselnahme.
Die Geschichte aus der Vergangenheit ist auch erheblich interessanter, und mit einem überraschenden Ende versehen, als die vermeintliche Hauptstory um die Geiselnahme.
Auch die „Szenen“ in denen Lena mit ihren Unsicherheiten beschrieben wird lassen sich wohl nur wirklich nachvollziehen wenn man die vorherigen Bücher gelesen hat.
Allerdings ist dies für die Geschichte eher unwesentlich, und so kann man das Buch zwar auch lesen wenn man die anderen Bücher noch nicht gelesen hat. Trotzdem wird bei diesen Lesern das ein oder andere Fragezeichen im Kopf bestehen bleiben.
Außerdem hätte Karin Slaughter vielleicht das Buch mit neuen Charakteren besetzen sollen anstelle die Geschichte von Sara, Jeffrey und Lena weiterzuführen.
Auch wenn es nur Fiktion ist, so haben diese Charaktere mittlerweile so viele Gewalttaten selbst erlebt und aufgeklärt, dass dies einfach immer „unglaubwürdiger“ wird.
Und so haben mich die ersten Bücher begeister, doch je mehr Bücher ich über diese Charaktere lese, desto gewöhnlicher wird es.

0 Gedanken zu “Schattenblume – Karin Slaughter

  1. Ich würde dir „Belladonna“ empfehlen. Und wenn du ekelresistent bist „Vergiss mein nicht“. Zu „Vergiss mein nicht“ habe ich auch schon mal etwas gepostet. Einfach mal Karin Slaughter in die Suchmaske eingeben 😉

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