Gestern war auch schon ein Tag – Finn-Ole Heinrich

Kurzbeschreibung: Susan fehlt ein Bein. Tom ist die Treppe runtergefallen. Und Henning lügt so lange, bis er die Wahrheit sagt. Finn-Ole Heinrich erzählt von Menschen, die ins Schwanken gekommen sind, die das Leben mit aller Härte umgeworfen hat. Und die nun wieder aufstehen müssen. Die ersten beiden Bücher von Finn-Ole Heinrich, „die taschen voll wasser“ und „Räuberhände“, wurden von Lesern und Presse gefeiert. Mit „Gestern war auch schon ein Tag“ erreicht sein Schreiben eine neue Stufe. Die Texte hinterlassen in ihrer Ehrlichkeit, sprachlichen Klarheit, ihrer Sensibilität und auch in ihrem Humor eine Faszination, die lange trägt.
Quelle: Klappentext

Irgendwo wurde dieses Buch einmal empfohlen und ich habe es mir dann vor einiger Zeit bereits gekauft. Da ich ja eh immer genügend Lesestoff zur Hand habe, dauerte es jetzt bis ich dazu gekommen bin dieses Buch zu lesen. Vorher hatte ich es noch meinem Lieblingsmenschen ausgeliehen, der die knapp 150 Seiten an einem Tag verschlungen hat und nur Gutes zu berichten wusste. Umso mehr war ich natürlich gespannt was mich erwartet.
Bei „Gestern war auch schon ein Tag“ handelt es sich um eine Sammlung von Kurzgeschichten, es sind sieben an der Zahl, die die unterschiedlichsten Themen behandeln.
Alles haben aber alle Geschichten gemeinsam. Sie handeln von Menschen die an den Abgründen des Lebens stehen, und darum wie sie ihr Leben meistern.
Besonders der Gegensatz der poetischen Schreibweise von Finn-Ole Heinrich und dem Schicksal der Charaktere machen das Buch mehr als lesenswert.
Das Buch zieht einen schon mit der ersten Geschichte (Zeit der Witze), die mir auch mit am besten gefallen hat, in seinen Bann. Die Geschichte handelt von einer Frau die ihr Bein verloren hat, allerdings aus der Perspektive des Lebenspartners. Einfach großartig!!
Aber auch die anderen Geschichten stehen da nicht viel nach. Manche einfach nur tief traurig, andere schockierend…
Doch alles haben alle Geschichten, und damit das ganze Buch gemeinsam. Sie sind allesamt lesenswert was vor allem am sprachlichen Geschick des Autors liegt. Ich kann dieses Buch jedenfalls uneingeschränkt empfehlen. Es war sicher nicht das letzte Mal, dass ich dieses Buch gelesen habe. Und es wird auch sicher nicht das einzige Buch des Autors sein, welches man im meinem Bücherregal finden wird.

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