Waltz with Bashir

Kurzbeschreibung: Eines Nachts in einer Bar erzählt ein alter Freund dem Regisseur Ari von einem immer wiederkehrenden Alptraum, in dem er von 26 dämonischen Hunden gejagt wird. Jede Nacht, immer genau 26 Bestien. Die beiden Männer kommen zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zu ihrem Einsatz im ersten Libanon Krieg bestehen muss. Ari ist überrascht, denn er hat jegliche Erinnerung an diese Zeit verloren. Verstört macht er sich auf, Freunde und Kameraden von damals zu besuchen. Er muss die Wahrheit über jene Zeit und über sich selbst herausfinden. Je tiefer Ari in seine Vergangenheit eindringt, desto klarer werden seine Gedanken und die verdrängten Erlebnisse erscheinen in surrealen Bildern… Basierend auf realen Interviews und Ereignissen, ist Waltz With Bashir der erste animierte Dokumentarfilm in Spielfilmlänge.
Quelle: Amazon.de

Ein Film den ich eigentlich schon im Kino sehen wollte, und natürlich mal wieder verpasst habe 🙄
Doch jetzt, einige Zeit später, bin auch endlich dazu gekommen den Film zu schauen und bin beeindruckt.
Bei „Waltz with Bashir“ handelt es sich um einen Dokumentarfilm, der den Libanonkrieg von 1982 behandelt.
Dabei werden Zeitzeugeninterviews in einem Animationsfilm umgesetzt, der gerade wegen seiner Authentizität beeindruckt, oder besser gesagt bedrückt. Das der Film als Animation daherkommt nimmt ihn keineswegs die schockierende Wirkung über diese historischen Gräueltaten.
Wie schon in der Kurzbeschreibung erwähnt, begibt sich Ari auf die Suche nach seiner eigenen Vergangenheit. Denn zu seiner Überraschung hat er keinerlei Erinnerungen mehr an das was er im Krieg erlebt hat.
Doch warum kann er sich nicht mehr erinnern?? Auf der Suche nach seiner Vergangeheit besucht er damalige Zeitzeugen um seine verschütteten erinnerungen wieder hervorzuholen.
In Rückblenden, Interviews und Traumsequenzen kann er schließlich Teil für Teil seine Geschichte zusammensetzen, bis am Ende des Films plötzlich für wenige Sekunden ein Wechsel zu dokumentarischen Real-Aufnahmen von Opfern des Massakers
stattfindet und man froh ist bis dahin nur animierte Bilder gesehen zu haben. Denn selbst die animierten Bilder mit der Unterlegung des tranceartigen Soundtrack sind kraftvoll und reißen einen mit.
Ein großartiger Film, der sich wahrlich nicht zu einem gemütlichen Filmabend eignet, den ich aber trotzdem nur weiterempfehlen kann.

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