Dat Schönste am Wein is dat Pilsken danach: Die wunderbare Welt des Ruhrpotts – Konrad Lischka & Frank Patalong

Kurzbeschreibung: Der Ruhrpott – Hochöfen, Kohle und Stahl haben wir vor Augen, wenn wir daran denken. Rußverschmierte Kumpels, Currywurst und Bier, und die ersten Gastarbeiter Deutschlands. War es das? Spätestens nach der Kulturhauptstadt 2010 ist klar: Es brodelt! Die Kulturszene begeistert, Architektur und Landschaft ziehen Scharen von Besuchern an. Der Pott ist cool und salonfähig geworden. Oder sind das wieder nur Klischees? Konrad Lischka und Frank Patalong kramen in Erinnerungen und entdecken ihre Heimat neu. Sentimental, melancholisch, aber auch mit viel Sinn für Ironie und Deftigkeit – eben typisch Ruhrpott – zeigen sie uns die Einzigartigkeit des Reviers und seiner wunderbaren Bewohner.
Quelle: Amazon.de

Auf dieses Buch bin ich vor allem aufgrund des Titels. „Dat Schönste am Wein is dat Pilsken danach“ ist doch mal ein Spruch der es in sich hat. Und nachdem ich bereits das Buch Radio Heimat von Frank Goosen gelesen und mich köstlich amüsiert habe, wollte ich mir dieses Buch nicht vorenthalten. Das Buch habe ich dann zu Weihnachten geschenkt bekommen und die ersten 100 Seiten förmlich verschlungen. Reizvoll ist es, dass das Buch von zwei Autoren geschrieben wurde die verschiedenen Generationen angehören, und so zwei völlig unterschiedliche Blickwinkel auf das Ruhrgebiet geworfen werden. Und trotz dieser Unterschiede finde beide immer wieder Gemeinsamkeiten die das Ruhrgebiet und deren Einwohner ausmachen. Es gibt Passagen die kann man wohl nur als Pöttler nachvollziehen, andere sind aber durchaus auch als eine Art Fremdenführer für Auswärtige zu verstehen. Beide Autoren werfen ein recht distanzierten Blick auf das Ruhrgebiet und erwähnen positive wie negative Dinge. Trotzdem merkt man Beiden an, dass sie immer noch mit dem Ruhrpott verbunden sind. Für Auswärtige gibt es dann am Ende des Buches auch noch Ausflug- und Freizeittipps. Sozusagen für die Auswärtigen die nach der Lektüre des Buches nicht abgeschreckt sind und trotzdem noch in den Pott wollen…
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn ich mit Radio Heimat mehr anfangen konnte. Aber gerade für Menschen die nicht aus dem Pott kommen, ist dieses Buch eher zu empfehlen um einen Eindruck in die Seele des Ruhrgebiets zu bekommen.

0 Gedanken zu “Dat Schönste am Wein is dat Pilsken danach: Die wunderbare Welt des Ruhrpotts – Konrad Lischka & Frank Patalong

  1. Ich muss zugeben, dass ich an so mancher Stelle des Buches schon geschluckt habe – weil ich zugeben musste, mich wieder erkannt zu haben. Und nicht nur im Guten….
    Ich fand es auch lesenswert und fand, dass die Autoren sich viel Mühe gegeben haben, trotz der absichtlichen Subjektivität gerecht zu sein.
    Ewich gibbet nich. Watt bleibt, iss, wie die Leute sind. Mein Lieblingssatz aus dem Buch.

    http://literaturzeitschrift.blog.de/2011/12/01/dat-schoenste-wein-is-dat-pilsken-danach-12244989/

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