Weiß wie die Unschuld – Leena Lehtolainen

Kurzbeschreibung: Maria Kallio ermittelt wieder. Bereits zum dritten Mal begibt sich die smarte Finnin auf Verbrecherjagd. Und an ihrem neuesten Fall hat sie ordentlich zu knacken. Elina Rosberg, Leiterin eines Therapie- und Selbstverteidigungsinstituts für Frauen, ist spurlos verschwunden. Bald mehren sich die Zeichen, dass sie Opfer eines Verbrechens geworden ist. Die Verdächtigen sind schnell gefunden: der rätselhafte Dichter und Freund der Vermissten, eine junge Stripperin und eine strenggläubige Christin — die beide an Elinas letztem Vortrag teilnahmen –, und nicht zuletzt Elinas Tante Aira, die sich der Polizei gegenüber sehr verschlossen gibt.
Quelle: Amazon.de

Ich habe bereits die ersten beiden Romane, die Leena Lehtolainen, über Kommissarin Maria Kallio geschrieben hat gelesen, weswegen ich mir nun auch den dritten und vierten Band der Serie zugelegt habe. Mit „Alle singen im Chor“ und „Auf die feine Art“ hat die Autorin zwei Romane veröffentlicht, die mir gut gefallen haben. Entsprechend gespannt war ich nun auf den dritten Teil der Serie.
Wie schon in der Kurzbeschreibung erwähnt, ermittelt Kallio erneut in einem Mordfall bei dem man sich anfänglich nicht einmal sicher ist ob es überhaupt ein Mord ist. Vielleicht war es auch nur ein Unfall, oder gar Selbstmord?? Killio ermittelt und dabei geraten immer mehr Personen in das Visier. Die Teilnehmer und Bewohner des Hauses, eine sich ständig in Lügen verwickelnde Stripperin, eine eingeschüchterte Predigerfrau sowie ein Dichter mit dem das Opfer eine Beziehung hatte. Die Ermittlungen ziehen sich dabei sehr träge durch das gesamte Buch, vor allem weil die Charaktere blass bleiben. Das liegt vor allem daran, dass sie nur am Rande ausgeleuchtet werden. eigentlich sehr schade, da man damit sicher mehr Spannung und Unterhaltung in die Geschichte hätte bringen können anstelle sich in die Nebenstränge zu verlaufen. Denn das passiert Leena Lehtolainen ständig. Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, denn das hat sie bei den vorherigen Romanen auch getan, doch wenn die Schwangerschaft und die damit aufkommenden Ängste und Unsicherheiten der Kommissarin mehr Raum beansprucht als der Fall….
Zudem versucht die Autorin mit einer Nebenhandlung auch noch zusätzlich Spannung in die Geschichte zu bringen was aber auch nicht wirklich gelingt. Denn neben der Ermittlungen flieht auch ein Gewaltverbrecher den Kallio hinter Gittern gebracht hat und schwört Rache. Und genau so schnell wie dieser Nebenstrang dann auch wieder zu Ende ist verläuft es auch in der Hauptgeschichte. Die ganze Zeit kommen die Ermittlungen so gut wie gar nicht voran, um dann innerhalb weniger Seiten wie aus dem Nichts aufgeklärt zu werden.
Da ich auch bereits den vierten Fall (Die Todesspirale) zu Hause habe, hoffe ich doch sehr, dass es sich bei diesem Buch nur um einen Ausrutscher handelt. Weiterempfehlen kann ich dieses jedenfalls nicht und ist wohl nur etwas für Fans von Lehtolainen die unbedingt alle Bücher gelesen haben wollen.

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