Tintenblut – Cornelia Funke

Kurzbeschreibung: Tintenblut nun beginnt mit einer der berührendsten und tragischsten Figuren aus Tintenherz: Staubfinger. Nach Jahren der Sehnsucht nach seiner Tintenwelt hat er endlich jemanden gefunden, der ihn zurücklesen kann. Doch dieser Mann, der sich Orpheus nennt, ist mit dem Schurken Basta im Bunde. Und so gelangt Staubfinger zwar zurück in die Tintenwelt — aber sein treuer Begleiter Farid nicht. Farid weiß, dass in der Tintenwelt der Tod auf Staubfinger wartet. Und so geht er zu Meggie und bittet sie, ihn ebenfalls in die Tintenwelt zu lesen. Meggie lässt sich überreden, aber sie besteht darauf, mitzukommen. Obwohl sie weiß, dass sie sich damit auf ein ungewisses Schicksal einlässt — und ihren Eltern das Herz bricht.

Der erste Teil hat mich nicht ganz so sehr begeistert, da der logische Aufbau etwas komisch war. Zwar befand man sich in England in der heutigen Zeit, trotzdem gab es ein Dorf welches nicht auf der Landkarte eingezeichnet war und in dem das Böse herrschte. Auch sonst hat mich das Buch nicht so mitgenommen.
Der zweite Teil spielt nun in der Tintenwelt. Staubfinger lässt sich als erstes in die Welt lesen, und Maggie und Farrid folgen ihm um ihn zu beschützen. Am Ende folgen auch noch Maggies Eltern in die fantastische Welt der weißen Frauen, Feuerelfen, Glasmännern und anderen Wesen. Der zweite Teil ist durchaus spannender als das erste Buch, vor allem spielt er in einer tollen Fantasywelt. Zwar kommt auch dieses Buch noch lange nicht an Klassiker wie Momo oder Die Unendliche Geschichte heran, doch es gehört definitiv zu den guten Jugendbüchern. Nervig ist jedoch das offene Ende bei dem man das Gefühl hat, dass das Buch überhaupt noch nicht zu Ende ist. Außerdem hatte ich im Mittelteil des Buches aber das Gefühl, dass sich die Geschichte etwas zu langatmig liest. Einzelne Passagen zogen sich dann doch etwas ohne das die Handlung unmittelbar davon profitierte. Meiner Meinung nach ist Tintenblut einen Tick besser als Tintenherz, so ganz überzeugt hat es mich aber trotzdem nicht.

0 Gedanken zu “Tintenblut – Cornelia Funke

  1. Ich kenne bisher nur „Tintenherz“ und fand es eigentlich ein schönes Märchen.

    Wenn ich allerdings hier lese, dass dich Teil 2 nicht begeistern konnte, werde ich mir mal überlegen, ob ich ihn überhaupt lesen sollte.

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  2. Wenn du Teil 1 mochtest wird dir dieses hier wahrscheinlich besser gefallen. Mir hat es das jedenfalls. Beide gehören jetzt nicht so zu meinen favorisierten Büchern, aber Tintenblut fand ich etwas besser als Tintenherz. Tintentod wartet noch darauf gelesen zu werden 😉

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