Raketenmänner – Frank Goosen

Kurzbeschreibung: Frank Goosens zart miteinander verwobe­ne Geschichten erzählen von den Männern unserer Gegenwart. Von Freundschaft, Rivalität und Treue, von verlorenen Träumen, vom Älterwerden und vom Aufbrechen. Frohnberg schließt vor einer wichtigen Konferenz Facebook-Freundschaft mit einer Katze und realisiert wenig später, wie viel man im Leben falsch machen kann. Sein Mitarbeiter Ritter ahnt, dass Frohnberg ihn entlassen wird, und gibt seinem Leben kurzerhand eine neue Wendung. Zwei alte Schulfreunde, die zusammen in einer Band waren: der eine unbegabt und schüchtern, der andere stets im Mittelpunkt; jetzt reiben sie sich an verlorenen Träumen und dem Alter und halten trotzdem zueinander. Der junge Wenzel kauft einen herunter­gekommenen Plattenladen und wünscht sich goldene Zeiten und ein Ziel. Overbeck will endlich Antworten von seiner ersten großen Liebe. Und Turbo Krupke, der alte Fußballplatzwart und beinahe FC-Bayern-Spieler, bekommt einen mysteriösen Anruf und macht seinen Frieden mit dem Tod.
Quelle: Amazon.de

Raketenmänner ist nun bereits das vierte Buch welches ich von Frank Goosen lesen, und bisher war ich immer begeistert. Zum einen das Lokalkolorit, zum anderen seine angenehme Art zu schreiben haben mich begeistert. Man merkt, dass Goosen die Geschichten aus den Beobachtungen seiner Umgebung zusammen webt was den Geschichten etwas authentische gibt.
Bei Raketenmänner fehlt mir allerdings der Zugriff auf die Charaktere, zudem habe ich manchmal einfach den den Zusammenhang nicht mehr im Auge. Wer war noch einmal wer?? Einige Geschichten beginnen ganz spannend, doch durch die Sprünge zwischen den Geschichten verliert man dies dann wieder schnell aus den Augen. Zudem wirken einige Stränge nicht wirklich bis zum Ende erzählt. Eigentlich sehr schade, denn das Thema ist doch sehr reizvoll und Goosen hätte durchaus mehr daraus machen können. Denn wie steht es auf dem Umschlag: Ein Raketenmann hat das Leben genauso gut im Griff wie sich selbst, hadert nicht und vollbringt mindestens einmal die Woche Phänomenales… Alle wären sie gerne Raketenmänner und müssen sich doch mit sich selbst begnügen.
Für mich das bisher schwächste Buch von Goosen da ich einfach nie richtig Zugang zu den Geschichten gefunden habe.

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