Der Thron der Sieben Königreiche – George R.R. Martin

Kurzbeschreibung: Eddard Stark, der Herrscher über den Norden des Reiches, ist tot. Sein Sohn Robb muss bereits im Alter von fünfzehn Jahren die Verantwortung für Winterfell und die zugehörigen Lehen übernehmen. Robbs Schwestern Sansa und Arya sehen ebenfalls einem ungewissen Schicksal entgegen: Sansa kauert im Schatten des wahnsinnigen Thronfolgers in King’s Landing und muss täglich um ihr Leben bangen. Arya ist es gelungen, aus der Hauptstadt zu fliehen, doch es ist ungewiss, ob sie jemals nach Winterfell zurückkehren wird.

Auf dem Thron der Sieben Königreiche sitzt der dreizehnjährige Joffrey Baratheon, der bösartige und unberechenbare Sohn von Robert I. Selbst Königin Cersei, seine Mutter und die eigentliche Regentin, kann ihn kaum noch im Zaum halten. Überall herrscht Bürgerkrieg. Die Fürsten bekennen sich zwar der Form halber zu den verschiedenen Königshäusern, doch jeder verfolgt seine eigenen Ziele.
Quelle: Amazon.de

Die ersten zwei Bücher haben mich ja bereits gefesselt, doch selbst nach dem dritten Band bin ich der Faszination dieses Epos erlegen. Die Charaktere entwickeln sich weiter, und einige die man vorher nicht so mochte werden einem sympathisch, und anders herum. Denn Martin verzichtet auf eine reine gut gegen böse Erzählung sondern schattiert alle Charaktere in grau. Dies macht die Sache so real, genau wie die teilweise doch recht drastisch beschrieben Gewaltszenen. Denn was sagte der Autor auf die Kritik von zu viel Gewalt in seinem Epos: „Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt sind Teil eines jeden Krieges, der jemals geführt wurde, von den alten Sumerern bis heute. Diese Aspekte bei einer Geschichte über Krieg und Macht auszulassen wäre falsch und unehrlich“. Die Gewalt ist jedoch nur ein Nebenschauplatz der Geschichte. Hauptsächlich dreht es sich nämlich um die Intrigen, Verschwörungen und den Kampf um Macht.
Dadurch, dass die Geschichte der sieben Königslande immer aus Perspektive eines Charakters geschrieben ist, erfährt man immer mehr von diesem. Und jeder Charakter hat positive wie negative Seiten. In den ersten Bänden starben mit dem König Robert und Eddard Stark zwei Hauptcharaktere ohne das es der Geschichte schadet. Ganz im Gegenteil. Andere Figuren rücken in den Vordergrund und die Geschichte setzt sich nahtlos fort. Und während in den ersten zwei Bänden es nach einer Mittelalterwelt aussah, rücken nun auch immer mehr klassische Fantasyelemente dazu.
Das ganze ist so packend geschrieben, dass es schwerfällt das Buch aus der Hand zu legen. Denn immer wieder macht die Geschichte unerwartete Wendungen mit denen man nicht im entferntesten rechnet.

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