Mörderischer Mistral – Cay Rademacher

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Kurzbeschreibung: Von der Frau verlassen und in die Provinz versetzt: Capitaine Roger Blanc steht vor den Trümmern seines Lebens. Bis vor Kurzem war er erfolgreicher Korruptionsermittler in Paris, doch dabei ist er mächtigen Leuten auf die Füße getreten. Und so findet er sich bald allein in seiner neuen Behausung in der Provence wieder, einer verfallenen Ölmühle, die ihm vor Jahren ein Onkel vermacht hatte.
Aber bevor Blanc sich im kleinen Ort Gadet nur ein wenig zurechtfinden kann, wird ihm ein Mordfall zugewiesen. Unversehens verfängt sich der Capitaine in einer Intrige, die ihn tiefer in die Strukturen seiner neuen Heimat führt, als ihm lieb ist. Und auch an seine neuen Kollegen muss er sich erst gewöhnen: an seinen Partner Marius, der sich mehr für Rosé interessiert als für die Arbeit. An die temperamentvolle Computerspezialistin Fabienne, die überall hinzugehören scheint, nur nicht in dieses verschlafene Städtchen. Und an die so gefürchtete wie attraktive Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre, die ausgerechnet mit ebenjenem Politiker verheiratet ist, der Blancs Karriere ruiniert hat.
Quelle: Amazon.de

Nachdem ich diesen Roman in einem Bücherpaket bei Lovelybooks.de gewonnen habe, war ich natürlich gespannt was mich erwartet. Denn mir war weder das Buch noch der Autor bekannt. Und das Buch lies sich wie im Guss lesen und ich haben es für meine Verhältnisse schnell durch gehabt. Liegt aber auch daran, dass es mit 271 auch sehr nicht so umfangreich ist. Es sind jedoch genügend Seiten um darauf einen spannenden Krimi entstehen zu lassen und die Charaktere zu beschreiben. Hauptakteur ist natürlich der Capitaine Roger Blanc der aus Paris in die Provence strafversetzt wurde ohne zu wissen warum. Dazu kam dann auch noch die Trennung von seiner Ehefrau. Und so muss er sich alleine in der neuen Heimat einfinden und merkt, dass es in der Provinz anders zugeht als in Paris. Rademacher beschreibt die Charaktere und die Landschaft mit ihren Eigenarten toll und man findet sich gut ein. Vor allem wünscht man sich bei den Beschreibungen selbst dorthin um einmal die Landschaft zu sehen und Wein und Speisen selbst zu probieren. Allerdings wird einem auch schnell klar worauf die Geschichte hinausläuft was etwas schade ist denn ich hätte gerne länger gerätselt wer der Täter ist. Auch das „actionreiche“ Finale fand ich dann etwas zu viel des Guten. Gerade weil es vorher einfach ein solider Krimi war bei dem die Ermittler halt normal ihre Arbeit erledigten. Da passte das Ende irgendwie nicht so wirklich zum Rest der Geschichte. Doch trotz allem ein guter Krimi und ich bin gespannt wie es weiter geht und hoffe, dass Rademacher auch die Geschichte der mysteriösen Strafversetzung weiter erzählt und in den folgenden Bänden weiterhin darauf eingegangen wird.

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