Euphorie ade


Da gewinnt der VfL gegen Ingolstadt zu Hause mit 6:0 und ist ganz oben mit dabei in der 2. Liga. Es herrscht Euphorie und es steht eine englische Woche vor der Tür. Die Gegner sind Kiel, Dresden und Heidenheim. Und nach dieser englischen Woche herrscht Tristesse und man ist im Mittelfeld der Liga angekommen. Wie kann so etwas passieren und wieso schafft es der VfL regelmäßig alle Euphorie im Keim zu ersticken?
In Kiel kassiert man in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 2:2 und holt dort den einzigen Punkt in dieser Woche. Okay Kiel ist keine Laufkundschaft und in Kiel einen Punkt zu holen ist nicht schlecht, auch wenn man den Sieg verschenkt hat. Ein Sieg zu Hause gegen Dresden würde aber die Möglichkeit bringen wieder ganz nach oben zu kommen vor allem da die anderen Teams für den VfL spielen. Stattdessen stellt Dutt verletzungsbedingt eine merkwürdige Mannschaft auf. Das ging dann auch völlig in die Hose. nach vorne ging ganz nichts und hinten fängt man sich durch einen berechtigten Elfmeter das Gegentor. Das war aber eh nur eine Frage der Zeit denn die Defensive spielte alles andere als stabil. In der zweiten Halbzeit versuchte man dann zwar alles und die Auswechselungen und Umstellungen zeigten Wirkung, aber man schaffte es nicht den Ball über die Linie zu drücken. Eine Niederlage an der das Trainerteam keinen kleinen Anteil hatte. Heute ging es dann gegen Heidenheim weiter. Diesmal mit solider Aufstellung, doch wieder kommt man schlacht ins Spiel. Die Abwehr wackelt und Heidenheim spielt zielgerichtet und schnell. So liegt man zeitig 1:0 zurück. Doch Bochum kommt besser ins Spiel und schafft es das Spiel zu drehen. Zwar glücklich, aber man führt 2:1 und hat Heidenheim unter Kontrolle bekommen. Genau dann fängt man sich eine gelb-rote Karte bei der man sich nur fragen kann was bitte denkt sich ein erfahrener Spieler wie Losilla bei so etwas?? Damit durfte Bochum 60 Minuten zu zehnt spielen. Man hält das auch ganz gut durch, doch immer wieder verliert man beim klein, klein Spiel im Mittelfeld den Ball dem man dann hinterrennen muss. Und das mit einem Spieler weniger… Das kostet extra Kraft. Dann hat man tatsächlich 2 sehr gute Möglichkeiten sogar auf 3:1 zu erhöhen, fängt sich aber fast im Gegenzug den Ausgleich. Auch wieder nach einem unnötigen Ballverlust in diesem Fall von Gyamerah. Die Krönung war dann das Siegtor der Heidenheimer durch einen Freistoss der ins Torwarteck einschlug. Wieder einmal hat es der VfL geschafft sich selbst zu schlagen auch wenn die Mannschaft wirklich aufopferungsvoll gekämpft hat. Aber das hilft halt nicht wenn man so viele unnötige Fehler macht. Das ist mit der Zeit einfach auch mit Kampf nicht auszugleichen.
Und so schafft es der VfL mal wieder innerhalb einer Woche die Euphorie völlig abebben zu lassen. Ich glaube nicht, dass es noch einen weiteren Verein gibt, der es schafft dies in dieser Regelmäßigkeit zu schaffen.

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