Es ist schon eine gefühlte Ewigkeit, dass ich mir ein Spiel der Deutschen Nationalmannschaft angesehen habe. Und wenn ich mir ansehe wie die diesjährige WM abgelaufen ist, wohl die beste Entscheidung. Das fing mit dem lächerlichen Marketing an die Deutsche Nationmannschaft zu einem seelenlosen Produkt umzugestalten und in „Die Mannschaft“ umzubennen. Seit dem ist bei der Nationalmannschaft alles andere wichtig, nur nicht der sportliche Erfolg. Wichtig ist, dass die Mannschaft die Gesellschaft abbildet, und sich politisch zu Vielfalt und Toleranz äußert, und am besten ganz von Deutschland abkoppelt.

Es ist nicht mehr wichtig ob sich die Spieler mit dem Trikot und Deutschland identifizieren, und genau so leblos wird dann auch gespielt. Während sich die anderen Mannschaften voller Inbrunst bei der Hymne puschen, und ihre Chance sehen etwas großes für ihr Land zu erreichen und eben auch so spielen, denkt man bei der Nationalmannschaft immer noch man wäre qualitativ überlegen. Und dieser Hochmut führt seit mehreren Turnieren immer wieder zu den gleichen Resultaten.
In diesem Jahr kommt auch noch ein selbstherrlicher Trainer der nicht mal die Verantwortung für sein Desaster übernehmen möchte genau wie Politiker. Was für ein Gegensatz zu den Japanern die sich voller Demut für das Ausscheiden gegen Brasilien entschuldigt haben, verliert Deutschland gegen der „Fußballzwerg“ Paraguay ohne das es Konsequenzen haben soll.
Die Entscheidung Manuel Neuer, einen 40 jährigen Torwart als Nummer 1 aufzustellen, zeigt wie sehr man versucht in Deutschland auf die gute alte Zeit zu setzen anstelle voranzugehen. Die Nationalmannschaft ist ein gutes Sinnbild für den allgemeinen Zustand in Deutschland.
Ein guter Komentar dazu kommt von Constantin Schreiber:

Hinterlasse einen Kommentar