Arcade Fire – Funeral

Eigentlich ist das Album ja schon etwas älter und mit Neon Bible haben die Kandier ja bereits eine Nachfolgewerk hingelegt. Doch trotzdem möchte ich erst etwas zu diesem Album schreiben welches mich im laufe der Zeit wirklich immer mehr gefesselt hat. Eine Freundin hat mir die Band empfohlen und so habe ich mir die Scheibe mal angehört. Ich fand sie nicht sonderlich toll, doch trotzdem hat es mich irgendwie gepackt und ich habe sie mir noch einmal angehört.

Und je häufiger ich sie mir anhörte desto besser fand ich das Album. So hat die Band mich von Stück zu Stück immer mehr überzeugt.
Eigentlich wollten die Kanadier eine Album über Nachbarschaft schaffen, doch der Tod wurde zum beherrschenden Thema. Das lag wohl auch daran, dass die Bandmitglieder nahe Verwandte aber auch Freunde verloren haben. So diente das Album wohl auch als Ventil für den Verlust den sie erleben mussten.
Bei Funeral handelt es sich um kein Diskoalbum sondern um ein Werk welches man in Ruhe genießen muss. Das soll aber nicht bedeuten, dass es sich um ein schwermütiges Album handelt oder das die Melodien so schräg sind das man sie nicht in der Disko spielen könnte. Die sieben Bandmitglieder verstehen es Musik zu arangieren was wohl auch daran liegt, dass jedes Bandmitglied mindestens 2 Instrumente beherrscht. Und so sind auf dem Album auch jede Menge Instrumente zu hören. Vom Akkordeon über Streicher bis hin zu Pauke und sogar Glocken und Klingeln.
Es ist gewöhnungsbedürftig da die Melodien häufig wieder durch andere Elemente unterbrochen werden oder den Rhytmus wechseln. Aber genau das macht auch den Reiz der Stücke aus.
Also wer dieses Album noch nicht kennt sollte es sich unbedinngt einmal anhören. Und wem es dann nicht gefällt dem empfehle ich es sich ruhig noch zwei oder dreimal durchzuhören.
Wem es dann immer noch nicht gefällt dem ist wahrscheinlich eh nicht mehr zu helfen
Hier noch ein Zitat aus der Amazon Produkbeschreibung zu dem man wirklich nicht mehr viel dazu sagen muss

Doch Arcade Fire sind keine Gruppe, die klingt wie…Arcade Fire haben extrem schnell eine ureigene, vielschichtige Klangsprache gefunden, die einen in Tempo, Stilistik, Schönheit und Gefühlschwankung immer wieder überrascht, hin und her reißt. Zwischen Indie-Rock, Hafenmusik, Trauermärschen und Tango wühlen Gitarren, Xylophon und Streicher ( was für Geigen!!) schwer in der Seele herum. Ganz, ganz großes Kino, dieses Album! –Sven Niechziol
Quelle: amazon

Hier noch eine kleine Kostprobe aus dem Album
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http://stat.radioblogclub.com/radio.blog/skins/mini/player.swf

Songliste:
 1. Neighborhood 1 (Tunnels)
 2. Neighborhood 2 (Laika)
 3. Une année sans lumière
 4. Neighborhood 3 (Power Out)
 5. Neighborhood 4 (Kettles)
 6. Crown of love
 7. Wake up
 8. Haiti
 9. Rebellion (Lies)
10. In the backseat

Veröffentlicht: 14.03.2005
Label: Rough Trade

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