Santa Monica – Ocean Hills

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Zoli Téglás ist ein umtriebiger Mensch und macht von Film über verschiedenste Musikprojekte so einiges. Jetzt hat er mit Ocean Hills eine neue band gegründet und das erste Album Santa Monica ist veröffentlicht. Aus welcher Richtung Musik er kommt hört man gleich am Anfang zu „A Separate Peace“, doch im großen und ganzen ist das Album eher melodischer Hardrock mit einem Schuß Grunge. Aber eben nicht das was man bisher von Zoli Téglás gewohnt ist. Das ist aber auch überhaupt nicht schlimm, denn Ignite oder Pennywise kann man sich mal anhören aber länger als 30 Minuten am Stück…. Das ist bei diesem Album eben ganz anders, und der Titel sagt es wahrscheinlich auch schon. Hier gibt es nicht die ganze Zeit die große Keule, sondern alles ist smoother ohne langweilig zu sein. Musikalisch geht es in die Richtung Soundgarden, Nickelback oder wie das neue Album der Foo Fighters (siehe Beitrag: Medicine At Midnight- Foo Fighters). Eigentlich ganz passend, dass es daher ebenfalls im blauen Vinyl daherkommt. Ein Album das man passend zum Titelbild auf einer Tour über die Landstraße bei frühlingshaftem Wetter hören möchte. Alles ganz relaxt, wenn da nicht die gelegentlichen Wachmacher drin sind. Nach dem ruhigen „Hold Me“ (der einzige Song der mich nicht so überzeugt hat), kommt mit Angel Wings dann gleich das Gegenstück. Mit Santa Monica präsentieren Ocean Hills jedenfalls ein mehr als solides Rockalbum an dem ich meine Freude habe.

Anspieltipps: A Separate Peace, Santa Monica, Angels Wings

Trackliste:

  1. Bound
  2. A Separate Peace
  3. Death or Liberty
  4. Like a Lady
  5. Santa Monica
  6. Budapest My Love
  7. Hold Me
  8. Angels Wings
  9. Vampire
  10. Christina
  11. There Is a Light That Never Goes Out

Veröffentlicht: 2020

Label: Afm Records (Soulfood)

Medicine At Midnight – Foo Fighters

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Nach einer Verschiebung ist es nun endlich da. Das neue Album der Foo Fighters. Nach dem eher durchwachsenen Vorgänger „Concrete and Gold“ war ich gespannt was jetzt kommt. Als ich auf die Trackliste gesehen habe und nur spärliche neun Songs mit einer Gesamtspielzeit von 36 Minuten erblickt habe war ich schon ein wenig enttäuscht. Doch 36 Minuten guten Musik ist immer noch besser als ein Album mit 50 Minuten voller Langeweile. Die schon vorab veröffentlichte Single „Shame Shame“ ist ziemlich ruhig und groovig und finde ich ganz okay. Auch der Auftakt mit „Making Fire“ hat mich nicht gleich beim ersten Hören mitgerissen. Erst mit Cloudspotter hatte mich das Album so richtig, und mit Waiting On A War kam dann der erste klassische Sound der Foo Fighters wie man ihn liebt. Ansonsten gibt es auch immer wieder die ein oder anderen Experimente wie eben im ersten Song Making A Fire. Vom ursprüngliche Grunge ist bei den Foo Fightern aber nicht mehr viel zu hören, sondern es kommt immer nur mal gelegentlich hervor. Stattdessen ist der Sound rockig und hat immer wieder diese Passagen die das Album auch sehr Mainstreamtauglich machen. Und auch wenn es nicht mehr jene Foo Fighters sind die ich von früher liebe, ist es trotzdem ein gutes Album welches mir gefällt. Das Album kommt im übrigen in einem tollen blauen Vinyl daher was optisch echt was hermacht.

Anspieltips: Cloudspotter, Waiting On A War, No Son Of Mine

Trackliste:

  1. Making A Fire
  2. Shame Shame
  3. Cloudspotter
  4. Waiting On A War
  5. Medicine At Midnight
  6. No Son Of Mine
  7. Holding Poison
  8. Chasing Birds
  9. Love Dies Young

veröffentlicht: 2021

Lable: Rca International (Sony Music)

neues Vinyl

wp-16128856996432719630395461942246.jpgHeute ist neues Vinyl bei mir eingetroffen. Ist irgendwie ganz witzig, dass ich es jetzt per Post habe kommen lassen müssen, schließlich ist es ja von meinem Vinyldealer aus Freiburg. Da man dort zwar online bestellen, es aber nicht abholen kann, habe ich es mir dann halt per Post schicken lassen. Bekommen habe ich das neue Album der Foo Fighters und Ocean Hills, jeweils in schönem, blauen Vinyl, sowie das Livealbum der Arctic Monkey aus durchsichtigem Vinyl. Ich werden in den nächsten Tagen dann noch mal jeweils etwas zu den einzelnen Alben schreiben. Jetzt geht es aber erst mal zum Plattenspieler und dann werden die Alben durchgehört. Wobei ich gerade die Foo Fighters und Ocean Hills schon in den letzten Tagen per Streaming häufig gehört habe.