Die Toten Hosen

Gestern haben die Toten Hosen ihr Open Air Konzert in Freiburg. 50000 Zuschauer sind erwartet worden und ich habe es am Anfang des Jahres verpasst mir eine Karte zu besorgen. Zahlreiche Kollegen waren dort und alle waren restlos begeistert.
Da ich das Konzert aber dann nicht ganz verpassen wollte bin ich mit Kollegen in die Nähe der Messe gefahren und wir haben es uns vo dort angehört. Zu hören war es ja eh gut, und dank der Videoleinwände konnten wir zumindest ein wenig was sehen. Auch wenn es natürlich etwas ganz anderes ist das Konzert in der Menge zu verfolgen.
Wir haben uns gemütlich eine Decke auf der Wiese bei den Universitätsgebäuden ausgebrietet, hatten Getränke und Snacks dabei und haben einfach entspannt dem Konzert gelauscht.
Die Songauswahl war super und umfasste Songs aus allen Jahren der Toten Hosen und Live sind Campino und Co ja eh immer mega gut. Eine der Bands bei denen die Auftritte deutliche besser sind als die Studioalben.

Chaos auf der A5

Was für ein Arbeitstag… Durch den Brand eines Schwertransporters in der Autobahnbaustelle zwischen Herbolzheim und Lahr war die A5 in beiden Richtungen den ganzen Tag über gesperrt. Für mich bedeutete dies einen größeren Umweg und jede Menge Zeitverlust. Denn auch die Strecke auf der B3 und der anderen Seite der A5 waren natürlich völlig überfüllt. Zu allem Überfluß hat die Dispo dann auch noch einen Abholer nach dem anderen geschickt. Mir war das am Ende dann aber völlig egal. Wenn die meinen nicht disponieren zu müssen, dann wird ab einer gewissen Uhrzeit halt alles abgemeldet und die Aufträge kommentarlos zurückgeschickt.
Da bin ich mittlerweile echt schmerzlos. Ich fahre jedenfalls nicht stundenlang länger…
Und so habe ich dann um kurz nach 16 Uhr Feierabend gemacht und vier Zustellungen wieder zurück gebracht und zwei Abholer nicht mehr erledigt.

Testspiel SC Freiburg

Am Sonntag habe ich mir das Testspiel zwischen freiburg und Real Sociedad angesehen. Normalerweise gehe ich jetzt nicht zum SC Freiburg, doch diesmal konnten ich eine Karte kostenlos über die Feuerwehr bekommen.
Ich bin immer wieder erstaunt über das Stadion. Alles sehr klein und eigentlich alles andere als bundesligatauglich. Vor allem die Streben  die einem immer in der Sicht stehen…
Dazu die Anzeigetafeln auf denen man von meinem Platz so gut wie nichts erkennen konnte. Zumindest wenn Videosequenzen eingespielt wurden.
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Und auch die Fankultur ist doch etwas ganz anderes als im Ruhrgebiet. Alles ist sehr beschaulich und vor allem nett. Die Gäste werden in Landessprache begrüßt und das Publikum begrüßt sie mit Applaus 😉
Und auch die eigenen Spieler werden bei schlechten Leistungen nicht mit hämischen Sprüchen bedacht.
Das Spiel war auch eher mittelprächtig und am Ende trennte man sich friedlich 1:1 und ich habe den Eindruck die Freiburger werden es dieses Jahr wieder schwer haben die Klasse zu halten.

Alles kann warten – Marc Hofmann

Alles kann warten

Kurzbeschreibung: »Komm nach Hause, bevor es zu spät ist.« Diese Aussage seiner Mutter veranlasst den Anfang 40-jährigen Paul, von Berlin in den Schwarzwald zu fahren, um sich mit seinem Vater auszusprechen. Er trommelt seine alten Kumpels Robert und Immel zusammen, und sie begeben sich auf die Reise in ihre alte Heimat.
Quelle: Klappentext

Nach einer Lesung von Marc Hofmann (Beitrag: Lesung & Musik), hatte ich mir zwei Bücher von ihm mitgenommen. Angefangen habe ich mit dem Buch „Der Klassenfeind“ da es mich von der Kurzbeschreibung mehr angesprochen hat. Wirklich warm geworden bin ich mit diesem Buch allerdings nicht (Beitrag: Der Klassenfeind), weswegen ich mich erst anderen Büchern zugewand habe bevor ich jetzt mit dem zweiten Buch von Hofmann angefangen habe.
Ich war mir nicht sicher was mich bei einer Geschichte über einen Roadtrip durch Deutschland erwarten würde, war dann aber positiv überrascht. Die drei Charaktere sind völlig unterschiedlich (vom „Berufsjugendlichen“, über den verbeamteten Familienvater zum Karrtieremensch), und ihre Verbindung liegt in ihrer Jugend und ihrer Liebe zur Musik. Das passt alles sehr gut und man kann sich die drei sehr gut vorstellen. Auf ihrer Tour in die alte Heimat den Schwarzwald, erleben sie jede Menge Geschichten und ein wahres Gefühlschaos. Die drei durchleben ihre Sinnkrise die Männer knapp über 40 ja häufiger bekommen sollen.
Alles ist locker geschrieben und somit gut lesbar. Dazu kommt immer wieder die Verbindung zur Musik der 80er und 90er Jahre. Das alles passt sehr gut zusammen und macht einfach Spaß zu lesen, auch wenn die Abenteuer in die die drei so stolpern manchmal doch etwas sehr überzogen sind.
Auch das Ende ist dann etwas sehr abrupt und hätte durchaus noch mehr liefern können da die beiden Freunde des Hauptcharakters völlig weg sind.
Trotz allem eine deutliche Steigerung zu „Der Klassenfeind“ und ein gut unterhaltendes Buch für zwischenduurch.

Urlaub zu Ende

Nachdem ich nun anderhalb Wochen Urlaub hatte, ging heute der Alltag wieder los.
Ich war jedenfalls gespannt was mich erwartet, denn immerhin wurde ich diesmal weder von der Disposition noch vom Arbeitskollegen im Urlaub angerufen.
Alleine das ist schon ungewöhnlich…
Und ich war tatsächlich angenehm überrascht. Der LKW war getankt, sauber und es war auch tatsächlich alles heile. Das ist nämlich leider nicht immer so wenn ich aus dem Urlaub zurück komme.
Nur das Navi lässt sich nicht mehr starten. Habe es jetzt mal mit nach Hause genmommen und dort versucht zu laden, aber das macht gar nichts mehr. Wahrscheinlich hat es jetzt nach den jahren doch mal den Geist aufgegeben. Also werde ich morgen den Chef anschreiben und fragen ob ich mir nebenbei noch ein Neues kaufen darf.
Auch auf der Tour verlief alles reibungslos und so hatte ich auch zeitig Feierabend. Jetzt noch den Freitag erledigen und dann ist ja auch schon wieder Wochenende.