Tag zum vergessen

Es gibt Tage an denen wäre man am besten im Bett liegen bleiben. heute war so ein Tag bei mir. Zum einen habe ich mir eine Erkältung eingefangen was ich jetzt in den Zeiten um Corona nicht so prikelnd finde.
Als ich dann morgens zum LKW kam habe ich eine „riesige“ Pfütze unter der Fahrerkabine vorgefunden. Hat mich gewundert, dass überhaupt noch etwas im Radiator drin war, aber es tropfte auch noch so vor sich hin.


Aslo bin ich direkt zu Mercedes in der Hoffnung, dass es nur das nur der Stopfen beim Ablassventil ist was undicht ist.
Und nach dem ich dort erst eine halbe Stunde warten durfte hat man es mit dem Austausch eben jenes Stopfens versucht und das hat dann zum Glück auch geholfen.
So konnte ich dann um 9 uhr auch mit meiner Tour beginnen, nur um dann in den ersten Stau des Tages zu kommen. Es ist wirklich unglaublich. Derzeit ist wirklich nicht viel Verkehr unterwegs, aber es gibt immer wieder Experten.
Ein spanischer Laster hat sich auf gerade Strecker im Acker neben der Autobahn „versenkt“ und so war eine Spur gesperrt um diesen zu bergen.
Ich habe irgendwie eh das gefühl, dass die Leute derzeit noch bescheuerter fahren als sonst weil einfach mehr Platz auf der Straße ist. Ich sollte mir echt mal eine Dashcam in den LKW einbauen undda was man da von Montag bis Freitags sieht zeigen. Das ist mit Worten fast gar nicht zu beschreiben.
Damit es dann noch nicht genug ist habe ich am Nachmittag noch in einer Straßensperrung auf einer Landstraße gestanden. Auch hier war ein Unfall der Grund…
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Deswegen bin ich einfach froh wenn ich den Rest des Tages einfach meine Ruhe habe und dann werde ich mich auch lieber früh ins Bett legen und den Tag einfach abhaken.

Lahmgelegt

Durch die Verbreitung des Coronavirus fällt das öffentliche Leben komplett aus. Abends essen gehen oder sich mit Freunden in einer Kneipe treffen fällt flach. Die Fitnessstudios sind geschlossen und selbst die Übungen bei der Feuerwehr fallen aus.
Sehr schade, denn eigentlich hätten wir am Donnerstag Abteilungsübung und am Freitag einen Termin auf der FAZ gehabt. Die Abteilungsübung wurde schon vor einigen Tagen abgesagt, und heute kam dann auch die Absage für die FAZ. Ich hoffe wir bekommen einen Nachholtermin für die Abteilung denn die Übungen dort machen immer am meisten Spaß und man lernt auch wirklich viel dort.
Auch die Jugendfeuerwehr hat jetzt genau wie die Schulen ihre Übungen eingestellt und auch dort geht es erst nach den Osterferien weiter. Zumindest nach derzeitigem Stand. Da die Übungen ausfallen, haben wir in den letzten Tagen dafür vermehrt Einsätze gehabt. Also einrosten tun wir definitiv nicht.
Ich hoffe nur, dass sich das ganze nicht auf die Auslieferung unseres neuen Fahrzeuges auswirkt. Dort steht eigentlich auch schon der Termin für Einweisung fest und dann müssen ja auch noch die anderen Maschinisten unterwiesen werden.
Na ja zum glück habe ich hier zu Hause ja noch genügend Lesematerial, falls dann auch bei uns wie in Österreich, Italien und Frankreich eine „Ausgangssperre“ verhängt wird.

lange Woche

Die aktuelle Woche zieht sich irgendwie eine gefühlte Ewigkeit hin. Obwohl es bei der Arbeit eigentlich gut läuft, und mal nicht ständig Dauerstress herrscht sondern das man seine Arbeit einfach mal gut schaffen kann.
Trotz allem bin ich irgendwie die ganze Zeit müde und gefühlt immer ein Tag weiter als es ist.
Heute habe ich noch einem Freund geholfen ein paar Schränke und Elektrogeräte in seine neue Wohnung zu bringen. Das mache ich ja gerne, denn er hilft mir auch jederzeit wenn mal etwas ist. Da ist es für mich selbstverständlich auch mit anzupacken.
Jetzt mache ich mir einfach noch einen gemütlichen Abend mit Musik, Tee und Buch und lassen den Abend ausklingen.

Corona

Ja, es ist wirklich kein ganz ungefährlicher Virus. Aber was mittlerweile für eine Panik in Deutschland gemacht wird, ist auch nicht mehr normal.
Bei einer Firma herrschte heute für Kurierdienst- und Sepeditionsfahrer ein Verbot zum betreten der Firma aus Angst vor Corona.
Eine andere Firma hat alle französischen Angestellten für zwei Wochen nach Hause geschickt.
Und dann noch die zahlreichen Menschen die alles an Toilettenpapier, Nudeln und Mehl wegkaufen. Also ernsthaft das ist ja schon mehr als nur lächerlich.
Klar ist das Virus gefährlich wenn man gesundheitlich angeschlagen ist, doch als völlig gesunder Mensch wird man es schon überstehen, wenn man sich überhaupt damit infiziert.
Ich persönlich gehe davon aus, dass wir nach der Vogelgrippe, der Schweinepest, BSE, und dem Jahr 2000 auch diese „Katastrophe“ überleben werden.
Und falls doch nicht, helfen einem Toilettenpapier, Nudeln und Mehl auch nicht so viel weiter.

Jahreshauptversammlung

Gestern Abend hatten wir die Jahreshauptversammlung der Abteilung. Da wurden die Statistiken des letzen Jahres präsentiert, die Kassenführung erstattete Bericht, und die Offiziellen haben sich über die Entwicklung der Abteilung geäußert.
Und natürlich wurde auch wieder über das geplante Gerätehaus gesprochen. Eigentlich alles wie immer…
Am Ende gab es dann doch noch eine Überraschung da ich befördert wurde. Der Kommandant hatte es zwar schon mal angedeutet, doch ob es sicher war wusste ich nicht.
So habe ich dann gestern meine Beförderung zum Oberfeuerwehrmann erhalten, und habe dann ab jetzt zwei Sterne auf den Schulterklappen.
Ist zwar jetzt nicht so die große Leistung, aber ich habe mich trotzdem gefreut und bin stolz darauf.
Zwei weitere Kameraden wurden für 15 Jahre Dienst in der Feuerwehr, ein weiterer für 25 Jahre ausgezeichnet.
Ganz witzig war, dass einer der beiden der für 15 Jahre Dienst in der Feuerwehr ausgezeichnet wurde erst seit letzem Jahr bei uns in der Abteilung ist.
Ihm wurde natürlich die Dienstjahre in Niedersachsen mit angerechnet.
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